Länderinformationen

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Guadeloupe

Allgemeines

Hauptstadt

Verwaltungssitz: Basse-Terre.
Handelszentrum: Pointe-à-Pitre (Grande-Terre).

Geographie

Guadeloupe ist Teil der Leeward-Inseln und setzt sich aus Basse-Terre, Grande-Terre (durch einen schmalen Kanal von Basse-Terre getrennt) und den fünf oben genannten Inseln zusammen. Basse-Terre hat eine vulkanische Landschaft, während Grande-Terre eher flach ist und aus Kreidegestein besteht. Die Bergregionen haben eine wunderschöne tropisch-üppige Landschaft.

Regierung

Französisches Übersee-Departement (Départements d'outre-mer) mit vier Abgeordneten in der französischen Nationalversammlung und zwei Senatoren im Senat. Interne Angelegenheiten werden vom Conseil général (42 Mitglieder) wahrgenommen.

Staatsoberhaupt

Staatschef: Emmanuel Macron, seit Mai 2017. Frankreich wird durch den Präfekten Philippe Gustin seit Mai 2018 vertreten.

Regierungschef

Präsidentin des Generalrates: Josette Borel-Lincertin, seit April 2015.

Elektrizität

220 V, 50 Hz. Adapter meist nicht erforderlich.

Zeitzone

Atlantic Standard Time: MEZ -5

Übersicht

Zu Guadeloupe gehören die wie ein Schmetterling geformten Inseln Basse-Terre und Grande-Terre sowie die nahe gelegenen, kleineren Inseln La Desirade, Marie-Galante und Les Saintes. Kolumbus entdeckte die Inselgruppe 1493, die 1635 französische Kolonie und 1946 französisches Überseegebiet wurden. Daraus resultiert ein starker französischer Einfluss, angefangen von den Zutaten und Speisen bis hin zur Währung Guadeloupes.
Die Inseln bieten nicht nur weiße Sandstrände, sondern auch tropische Regenwälder mit einer Vielzahl von Tierarten sowie den höchsten Wasserfall der Karibik.
Basse-Terre besteht aus schroffem, vulkanischem Terrain, während sich Grande-Terre mit hügeliger bis flacher Landschaft präsentiert. Auch grüne Bergketten mit atemberaubender und unberührter Tropenlandschaft gibt es in Guadeloupe, und die Inseln sind ein echtes Paradies für Taucher. Für Jacques Cousteau zählten sie sogar zu den zehn besten Tauchgebieten der Welt.
Aber auch zahlreiche Restaurants und Bars sowie Tanzclubs, in denen man typische Musik und Tanzstile miterleben kann, gibt es in Guadeloupe. Der berühmteste Tanz von Guadeloupe ist die Biguine, zu der noch heute farbenfrohe kreolische Kostüme getragen werden. Auf keinen Fall sollte man versäumen den Rum-Punsch zu probieren.
 

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Guadeloupes nationale Fluggesellschaft heißt Air Caraïbes (TX) (Internet: www.aircaraibes.com). Air France (AF), Corsairfly (SS) (www.corsairfly.com) und LIAT Airlines (LI) (Internet: www.liatairline.com) bieten Flugverbindungen zu den Karibikinseln an. Guadeloupe erreicht man am schnellsten über Paris.

Flugzeiten

Frankfurt - Guadeloupe: 12 Std. 50; Wien - Guadeloupe: 13 Std. 15; Zürich - Guadeloupe: 12 Std. 55.

Anreise mit dem Schiff

Holland America, Royal Caribbean, Cunard und Princess Cruises u.a. laufen Guadeloupe an. Es gibt zahlreiche Schiffsverbindungen zwischen Guadeloupe und Martinique, die auch Miami und San Juan (Puerto Rico) anlaufen. Fähren und Tragflächenboote fahren regelmäßig von Pointe-à-Pitre zu den Karibikinseln Dominica, Martinique und St. Lucia. Compagnie Générale Maritime (www.cma-cgm.com) bietet wöchentliche "Bananendampfer"-Verbindungen von Guadeloupe nach Martinique, Dominica und St. Lucia.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

LIAT (LI) (Internet: www.liatairline.com) und Air Caraïbe (TX) (Internet: www.aircaraibes.com) verbinden Guadeloupe mit den kleineren Inseln. Air France (AF) bietet in begrenztem Umfang Flüge zwischen den Inseln an. Man kann auch chartern.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Es herrscht Rechtsverkehr. Die Straßen auf Guadeloupe sind i. Allg. gut. Einheimische sind gute Fahrer, aber scheinbar immer in Eile, und Sicherheitsabstände werden oft nicht eingehalten.

Beim Einfahren in einen Kreisverkehr sollte man anderen immer Vorfahrt gewähren und sich dann rechts halten, bis man seine Ausfahrt erreicht hat. Zusätzliche Zeit sollte man für die Fahrt zu einem Termin wegen langsam fahrender Lastwagen und Gruppen von Radfahrern einplanen.

Die Point de la Gabare-Brücke über den Salée verbindet die beiden Hauptinseln Grande-Terre aund Basse-Terre.

Es gibt ein gutes öffentliches Busnetz. Busse fahren von Point-à-Pitre und Basse-Terre zu allen Städten.

Taxis sind vorhanden; viele Autovermietungen stehen zur Verfügung.

Unterlagen:
Eigener Führerschein ausreichend, muss aber mindestens ein Jahr alt sein. Internationaler Führerschein empfohlen. Rechtsverkehr.

Unterwegs mit dem Schiff

Regelmäßige Fährverbindungen zwischen den Inseln:
- Pointe-à-Pitre, Saint François und Trois-Riviéres nach Terre-de-Haut/Les Saintes (von Terre-de-Haut auch zur Nachbarinsel Terre-de-Bas);
- von Pointe-à-Pitre nach Grand Bourg auf Marie-Galante (u. U. Zwischenstopp in Saint Louis);
- Fähren pendeln zwischen Marigot/St. Martin und Gustavia/St. Barthélemy.

Reisewarnung

Überblick

Für dieses Land besteht beim Auswärtigen Amt momentan kein länderspezifischer Sicherheitshinweis.

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlichPersonalausweis/Identitätskarte
ÖsterreichJaNein3Nein
Deutschland1Nein31
EU-LänderJaNein31
TürkeiJa2JaNein
SchweizJaNein3Nein

Personalausweise/Identitätskarten

[1] U. a. Deutsche können für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen mit noch mindestens 6 Monate gültigem Personalausweis einreisen. Erfolgt die An- und Abreise jedoch über Drittstaaten, ist ein Reisepass notwendig.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

 

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen:

 

(a) EU-Länder und Schweiz.

(b) [2] Türkische Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengenland besitzen. Der Reisepass muss innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt worden sein.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

(a) Rück- oder Weiterreiseticket.

 

(b) ausreichende Geldmittel.

 

(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.

 

[3] EU-Bürger und Schweizer benötigen bei direkter Einreise kein Rück- bzw. Weiterreiseticket.

Aufenthaltsverlängerung

U.a. EU-Bürger und Schweizer benötigen auch für Aufenthalte von über 90 Tagen kein Visum. 

Einreise mit Kindern

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

 

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen:

 

(a) EU-Länder und Schweiz.

(b) [2] Türkische Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengenland besitzen. Der Reisepass muss innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt worden sein.

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere Vorsichtsmaßnahmen
Gelbfieber1
Gesundheitszeugnis erforderlich
Typhus & Polio2-
CholeraNein
MalariaNein-
Essen & Trinken3-

Übersicht

Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die Behandlung erfolgt gegen Vorlage der EHIC. Diese regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger.

In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Man sollte sich bei der Krankenkasse nach den Leistungen erkundigen und ob eine zusätzliche Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung empfohlen wird.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende, die in Guadeloupe den Flughafen nicht verlassen. In Guadeloupe selbst besteht kein Infektionsrisiko.

[2] Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

[3] Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Trinkwasser ist gechlort und kann u. U. leichte Magenverstimmungen hervorrufen. Während der ersten Urlaubstage sollte man abgefülltes Wasser trinken. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Leitungswasser kann Gefahren in sich bergen und sollte abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist pasteurisiert und kann unbesorgt verzehrt werden, ebenso wie einheimische Milchprodukte, Fleischwaren, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse. Vor dem Verzehr von Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger können vereinzelt, aber landesweit in manchen Teichen und Flüssen vorkommen. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Für das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber besteht ein Infektionsrisiko, das zwischen Juli und November erhöht ist. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Bisher dokumentierte, vereinzelte Todesfälle standen überwiegend mit anderen Vorerkrankungen in Zusammenhang. Das Auswärtige Amt rät Schwangeren von nicht zwingend notwendigen Reisen in Gebiete mit aktuellen Zika-Ausbrüchen ab, weil das Virus im Verdacht steht, bei Ungeborenen Mikrozephalie zu verursachen.
Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen.

Geld

Währung

Für die französischen Überseegebiete (Départements d'Outre-Mer) Französisch-Guyana, Guadeloupe, Martinique und Réunion sowie für die Gebietskörperschaften (Collectivités Territoriales) Mayotte und St. Pierre und Miquelon ist seit 1999 der Euro die offizielle Währung. Nähere Informationen zur Verwendung des Euro im Kapitel Frankreich. In dem französischen Überseeland (Pays d'outre mer/P.O.M.) Französisch-Polynesien und in dem französischen Überseeterritorium (Territoires d'Outre-Mer/T.O.M) Neukaledonien ist die offizielle Währung der CFP Franc, der an den Euro gebunden ist.

1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 150, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.

Kreditkarten

Die gängigen Kreditkarten werden in größeren Hotels, Geschäften und internationalen Autoverleihfirmen akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Geldautomaten stehen in allen Städten zur Verfügung.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Reiseschecks

Sollten in Euro ausgestellt sein. Außer in Banken können diese auch in Hotels eingelöst werden

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-16.00 Uhr, z. T. Sa vormittags.

Devisenbestimmungen

S. Frankreich.

Geldwechsel

An zahlreichen Geldautomaten kann man Bargeld mit der EC-/Maestro-Karte oder Kreditkarte abheben. Wechselstuben sind in den meisten Ortschaften vorhanden.

Währungen

EUR

Wechselkurse

EUR1 = EUR1.00
GBP1 = EUR1.19
USD1 = EUR0.96

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Französisch, daneben werden auch Kreolisch und Englisch gesprochen.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2018

  • 01 Jan Neujahr
  • 06 Jan Epiphaniasfest
  • 14 Feb Aschermittwoch
  • 02 Apr Ostermontag
  • 01 May Tag der Arbeit
  • 08 May Tag des Sieges
  • 10 May Christi Himmelfahrt
  • 21 May Pfingstmontag
  • 27 May Tag der Abschaffung
  • 14 Jul Jahrestag des Sturms auf die Bastille
  • 21 Jul Schoelcher-Tag (Abschaffung der Sklaverei)
  • 15 Aug Mariä Himmelfahrt
  • 01 Nov Allerheiligen
  • 11 Nov Tag des Waffenstillstandes
  • 25 Dec Weihnachten

Zollfrei Einkaufen

Überblick

S. Frankreich.

Die Einfuhr von Pflanzen und Gemüse jeglicher Art ist verboten, sowie Lebensmittel tierischen Ursprungs und Tiere aller Art aus Haiti.

Kontaktadressen

Comité du Tourisme des Isles de Guadeloupe

(0) 5 90 82 09 30.

http://www.lesilesdeguadeloupe.com

http://www.lesilesdeguadeloupe.com

Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr (Ortszeit).

Square de la Banque 5, BP 555

F-97166 Point-à-Pitre

Guadeloupe

Fremdenverkehrsbüro von Guadeloupe

(0711) 505 35 11.

http://www.guadeloupe-inseln.com

http://www.guadeloupe-inseln.com

Kein Publikumsverkehr, ausschließlich telefonische oder schriftliche Auskünfte. 

Postfach 140212

D-70072 Stuttgart

Germany

Comité du Tourisme des Isles de Guadeloupe (Europa)

Anmerkung
Guadeloupe ist ein französisches Übersee-Departement, die diplomatische Zuständigkeit liegt bei den französischen Botschaften. Touristische Informationen sind auch von den französischen Fremdenverkehrsämtern erhältlich (Kontaktadressen s. Frankreich).

(+033) (01) 40 62 99 07.

http://www.lesilesdeguadeloupe.com

http://www.lesilesdeguadeloupe.com

Mo-Fr 10.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr.

Rue du Champ d l'Alouette 23-25

F-75013 Paris

France

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Leichte Sommeranzüge bzw. Sommerkleider oder leichte Kostüme. Die günstigste Zeit für Geschäftsreisen ist Januar bis März sowie Juni bis September. Geschäftsverbindungen bestehen hauptsächlich mit Frankreich.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr.

Wirtschaft

Chambre de Commerce et d'Industrie de Pointe-à-Pitre (Industrie- und Handelskammer)
Hôtel Consulaire, Rue Félix Eboué, 97159 Pointe-à-Pitre.
Tel: (05) 90 93 76 00.
Internet: www.cci-pap.org

Geschäftskontakte

Chambre de Commerce et d'Industrie de Pointe-à-Pitre (Industrie- und Handelskammer)
Hôtel Consulaire, Rue Félix Eboué, 97159 Pointe-à-Pitre.
Tel: (05) 90 93 76 00.
Internet: www.cci-pap.org

Kommunikation

Telefon

Internationale Direkdurchwahl. Das nationale Telefonnetz ist gut, keine Ortsnetzkennzahlen. Die lokalen Telefonkabinen sind meist für Telefonkarten ausgerüstet, viele funktionieren auch mit Kredikarten, sehr selten sind es Münzfernsprecher. Telefonkarten erhält man in den Postämtern.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber sind France Telecom und Améris. Mobiltelefone können am Flughafen bei Baggage Plus gemietet werden. Der Sende-/Empfangsbereich erstreckt sich über die Französischen Antillen und Französisch-Guyana. St. Martin und St Barthélemy: Digitales Analognetzwerk (System B). Netzbetreiber ist St Martin Mobiles (Internet: www.stmartinmobiles.com). Die deutschen Mobilfunknetze D1 und D2 sind auf Guadeloupe uneingeschränkt funktionsfähig.

Internet

Hauptanbieter sind Wanadoo (Internet: www.wanadoo.fr) und and Antilladoo (Internet: www.antilladoo.com). Es gibt Internetcafés in Saint-François, Mare-Gaillard, Pointe-à-Pitre und in anderen Städten. Außerdem hat man Internetanschluss in manchen Postämtern und bei anderen öffentlichen Stellen.

Post

Luftpost nach Europa benötigt ca. eine Woche. Briefmarken kann man in Postämtern und bei manchen Zeitungshändlern kaufen.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Französische Importe wie Parfüm, Wein, Spirituosen und Lalique-Kristall sind preiswert. Beliebte Souvenirs sind der einheimische Rum, Bambushüte, Strohartikel und Voodoopuppen. Wer mit Reiseschecks bezahlt, erhält teilweise 20% Rabatt. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. A. Mo-Fr 08.30-18.00 Uhr, Sa 08.30-13.00 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

Einheimische Musik und Tanz werden in zahlreichen Restaurants, Bars und Diskotheken geboten. Der berühmte Inseltanz Beguine wird auch heute noch in farbenprächtigen und reich verzierten kreolischen Kostümen getanzt.

Kulinarisches

Übersicht

Die meisten Gerichte bestehen aus Meeresfrüchten, die auf kreolische, afrikanische, indische und südostasiatische Art zubereitet werden, wobei der Einfluss der französischen Küche jedoch unverkennbar ist. Spezialitäten sind Hummer, Muscheln und Seeigel. Weitere Inselspezialitäten sind gefüllte Krebse, Meeresschneckensuppe, Wildziegenbraten, Hasenpfeffer und gebratene Tauben. Getränke: Französischer Wein, Sekt, Liköre und einheimischer Rum werden angeboten. Rumpunsch ist eine Spezialität (Mischung aus Rum, Limonen, Gewürzen und Sirup), die man unbedingt probieren sollte.

Unterkunft

Hotels

Auf Guadeloupe gibt es eine gute Hotelauswahl, die Palette reicht von Spitzenhotels bis zu freundlichen Landgasthöfen. Die Unterkünfte auf abgelegeneren Inseln sorgen manchmal für eine angenehme Überraschung, sind jedoch oft recht einfach. Gegenwärtig stehen über 4000 Zimmer zur Verfügung. Hotelsteuer ist normalerweise im Preis inbegriffen, je nach Saison werden 15-30 % Bedienungssteuer aufgeschlagen. Viele Hotels erheben eine Standardgebühr. Das Relais de la Guadeloupe bietet einen zentralen Buchungsservice.

Kategorien:
3- und 4-Sterne-Hotels mit Sportanlagen und Unterhaltungsangebot. Darüber hinaus gibt es zwei eigene Hotelkategorien: Hibiskus (H) und Alamandas (A). Die Hibiskus-Hotels entsprechen in etwa 2 oder 3 Sternen und sind meist Familienbetriebe; Alamandas-Hotels sind gute 1- oder 2-Sterne-Hotels. Die meisten Hotels bieten unterschiedliche Kombinationen an:

Full American Plan (FAP):
Zimmer mit Vollpension (einschl. Nachmittagstee).
American Plan (AP): Zimmer mit drei Mahlzeiten.
Modified American Plan (MAP): Zimmer, Frühstück und Abendessen, in manchen Hotels auch Nachmittagstee.
Continental Plan (CP): Zimmer mit Frühstück.
European Plan (EP): nur Übernachtung.

Camping

Zur Zeit gibt es nur einen Campingplatz in Guadeloupe. Weitere Informationen vom Office du Tourisme (s. Adressen).

Kultur

Religion

Überwiegend römisch-katholisch (95 %); protestantische Minderheit (1 %) und andere.

Soziale Verhaltensregeln


Die Atmosphäre ist ruhig und zwanglos. Alltagskleidung wird akzeptiert, zum Ausgehen am Abend wird jedoch elegantere Kleidung erwartet. Trinkgeld: 10%.

Klima

Beste Reisezeit

Ganzjährig warm mit Temperaturen zwischen 24° und 30°C; zeitweise schwül, Regenzeit von Juni - Oktober. Niederschläge ganzjährig.

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

Beautiful

Beautiful beach on Marie Galante Island, Guadeloupe
© Creative Commons / rayced

Saint

Saint Francois, Guadeloupe
© Creative Commons / gillespaveau

Leeward

Leeward Coast beach, Guadeloupe
© iStockphoto / Thinkstock

Coral

Coral reef in Pointe Des Chateaux, Guadeloupe
© Jupiterimages / Photos.com / Thinkstock

Guadeloupe

Guadeloupe beach
© 123rf.com