Länderinformationen

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Sambia

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Sambia.

Hauptstadt

Lusaka.

Geographie

Sambia grenzt im Westen an Angola, im Norden an die Demokratische Republik Kongo, im Nordosten an Tansania, im Osten an Malawi, im Südosten an Mosambik, im Süden an Simbabwe und Botswana und den Sambesi (ehemals Caprivi-Zipfel) Namibias. Im Süden bilden der Fluss Sambesi und der Kariba-See die Grenze zu Simbabwe. Die Viktoria-Fälle am Südende des künstlichen Kariba-Sees sind eines der erstaunlichsten Naturwunder Afrikas, wenn nicht der Welt. Im Osten und Nordosten des Landes steigt das sambische Plateau auf 1200 m an. Die Savanne ist mit Laubbäumen, Sträuchern, Grasebenen und Sümpfen bedeckt. Die Tierwelt in den herrlichen Luangwa- und Kafue-Nationalparks ist eine der artenreichsten Afrikas.

Regierung

Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1964. Verfassung von 1991, letzte Änderung 1996. Parlament mit 150 Mitgliedern, außerdem House of Chiefs mit 27 Vertretern ethnischer Gruppen. Unabhängig seit 1964 (ehemaliges britisches Protektorat).

Staatsoberhaupt

Edgar Lungu, seit Januar 2015.

Elektrizität

220 V, 50 Hz.

Zeitzone

Central Africa Time: MEZ +3

Übersicht

Riesige Seen, üppige Feuchtbiotope und atemberaubende afrikanische Sonnenuntergänge machen Sambias malerische Pracht aus.
Das Land, das 17 Wasserfälle besitzt, einschließlich der spektakulären Viktoriafälle, zieht sowohl Naturliebhaber als auch abenteuerlustige Besucher an. Der wilde Sambesifluss eignet sich perfekt für adrenalingeladene Aktivitäten wie das Rafting, Kanufahren, Flusssurfen und Tigerfischen.
Sambia ist auch das Land der legendären afrikanischen Wandersafaris, auf denen Großwild, unzählige Vogelarten und eine ursprüngliche, lebendige Wildnis für unvergessliche Erlebnisse sorgen.
Die Regierung von Sambia hat seit einiger Zeit die wirtschaftliche Bedeutung seiner Naturlandschaften und die Wichtigkeit des Umweltschutzes erkannt. Fast ein Drittel des Landes besteht heute aus Nationalparks und Wildgehegen.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Mehrere internationale Fluggesellschaften, darunter South African Airways (SA) und British Airways (BA), bieten Flugverbindungen nach Lusaka an.

Eine Weiterreise nach Lusaka von Windhoek (Namibia) über Johannesburg (Südafrika) ist auch mit Air Namibia (SW) möglich. Air Namibia fliegt mehrmals wöchentlich direkt von Frankfurt nach Windhoek.

Ausreisegebühr

25 US$ (im Ticketpreis enthalten). Transitpassagiere sind davon ausgenomen. Zusätzlich muss eine Flughafensteuer (infrastructure and development charge) an den Flughäfen Lusaka, Livingstone, Ndola und Mfuwe pro Person in bar für internationale Flüge entrichtet werden: 52,8 Kwacha (ca. 10 US$).

Anreise mit dem Pkw

Pkw: Die Hauptstraßen führen von Simbabwe über Chirundu oder Kariba nach Livingstone; über Bulawayo und über die Brücke der Viktoriafälle; von Botswana mit der Fähre bei Kazungula bei Livingstone; von Mosambik nach Villa Gambito und Zumbo; von Tansania über Nakonde und Mbala; von Malawi über Chipata und Nyika Plateau und von der Dem. Rep. Kongo über die Straße von Lumbumbashi nach Chingola.

Anmerkung: Wegen Konflikten in der Demokratischen Republik Kongo und in Angola und daraus gelegentlich resultierenden Übergriffen in den Grenzregionen Sambias sollten Fahrten in diese Grenzregionen vermieden werden. In den Grenzgebieten zur Demokratischen Republik Kongo, zu Angola und zu Mosambik bestehen weiterhin nicht gekennzeichnete Minenfelder.

Bus: Busse fahren von Dar es Salaam und Mbeya in Tansania zur Grenze, wo in Busse nach Copperbelt und Lusaka umgestiegen werden kann. Busse verbinden auch Malawi mit Sambia über die Strecke Lilongwe - Lusaka. Vorausbuchung wird empfohlen. Intercape Mainliner (Internet: www.intercape.co.za) und Translux (Internet: www.translux.co.za) verbinden täglich Johannesburg (Südafrika) mit den Viktoriafällen und mit Sambia.

Anreise mit der Bahn

Zwei Strecken verbinden Sambia mit Simbabwe und Tansania. Täglich bieten Zambia Railways eine Verbindung von Livingstone über die Viktoria-Fälle nach Bulawayo und Harare (Simbabwe) an. Die Fahrt dauert 9-12 Std., je nachdem, ob man den normalen oder den Expresszug benutzt.

Die Züge der Tanzania-Zambia Railway Authority (TAZARA) (Internet: www.tazara.co.tz) verkehren zwischen Kapiri-Mposhi (Sambia) und Dar es Salaam (Tansania) (Fahrtzeit: 38 Std.). Züge fallen häufig aus, man sollte sich sicherheitshalber vorher beim Fremdenverkehrsamt in Lusaka erkundigen.

Anreise mit dem Schiff

Fährverbindungen von Mpulungu über den Tanganjika-See und über Kigoma (Tansania) nach Bujumbura in Burundi sowie von Kazungula über den Sambesi nach Botswana.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Avocet (Internet: www.avocet-charters.com), Proflight (Internet: www.proflight-zambia.com) sowie andere Charter und örtliche Veranstalter betreiben den Inlandverkehr. Es gibt über 127 Flughäfen und Landebahnen im Land. Mfuwe (MFU) liegt innerhalb des Luangwa Nationalparks, ca. 1 Std. 15 Flugzeit von Lusaka. Zubringerdienste zu den Lodges und Camps des Parks können arrangiert werden.

 

Flugzeiten

von Lusaka zu den folgenden größeren Städten Sambias (ungefähre Angaben in Std. und Min.):

Flugzeug Bahn Bus/Pkw
Livingstone 1.20 11.00 6.30
Ndola 1.00 6.30 4.00
Kitwe 1.00 7.00 4.30
Mfuwe 1.30 - -

Ausreisegebühr

Airport Development Infrastructure-Gebühr

- für Inlandsflüge: 26,7 K (ca. 5 US$) pro Person.


 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Linksverkehr. Das verhältnismäßig gute Straßennetz von insgesamt ca. 38.000 km Länge (davon ca. 8.200 km geteert, jedoch häufig in schlechtem Zustand) ist während der Regenzeit oft unbefahrbar. Benzin ist in den meisten Großstädten erhältlich. Für Reisen in entlegenere Gebiete sollte man immer einen Reservekanister mit sich führen.

Fernbus:
Zambia Telecommunications (Zamtel) (Internet: www.zamtel.zm) und private Unternehmen bieten Überlandbusdienste an, allerdings sind die Busse oft unpünktlich und überfüllt. Auf der Strecke Copperbelt - Lusaka - Livingstone verkehren Zamtel-Busse. Abfahrt ist alle zwei Tage, Fahrkarten sollten lange im Voraus gebucht werden. Weitere Busdienste werden u.a. von Giraffe angeboten.

Mietwagen
sind in den Großstädten erhältlich und sollten Allradantrieb haben. Weitere Informationen vom Tourist Board oder dem Lusaka-Busbahnhof, Dedan Kimathi Road, Lusaka. Zungulila, Avis, Hertz, Taiwo sowie andere Firmen vermieten Fahrzeuge mit Chauffeur.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein.

Unterwegs in der Stadt

In Lusaka gibt es Minibusse und Sammeltaxis. Die Busse sind recht einfach in der Ausstattung und meist überfüllt. Taxis haben keine Taxameter, Fahrpreise sollten im Voraus vereinbart werden.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Die unter Reiseverkehr - International beschriebenen Bahnstrecken führen weiter von Livingstone nach Lusaka, von Lusaka zum Copperbelt und von der nördlichen Grenze Tansanias nach Kapiri Mposhi. Die Verbindung Kitwe via Lusaka nach Livingstone wird täglich angeboten. Der Zambezi Express fährt über Nacht von Livingstone nach Lusaka.

Unterwegs mit dem Schiff

Fähren verkehren auf allen Wasserwegen, weitere Informationen vor Ort.

Reisewarnung

Überblick

Stand - Fri, 10 Aug 2018 12:30:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Mon, 24 Sep 2018 13:15:37 +0200)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise (Entfall)

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität
Gewalttätige und bewaffnete Raubüberfälle, insbesondere bewaffnete Fahrzeugentführungen, können vorkommen. Überfälle können sich insbesondere in Lusaka, den Städten des sogenannten „Kupfergürtels", aber auch in Touristenzentren oder auf Überlandstrecken ereignen. Bevorzugtes Ziel von Fahrzeugentführungen sind Geländefahrzeuge der gehobenen Klasse, die vor Grundstückszufahrten auf Einlass warten. Es wird dringend empfohlen, mit dem Fahrzeug in Fahrtrichtung (parallel zur Straße) fluchtbereit zu warten. Bei Überfällen sollte unter keinen Umständen Widerstand geleistet werden. Bei Autofahrten in Ballungsgebieten wird empfohlen, die Türen von innen verriegelt und die Fenster geschlossen zu halten. Taschen und Wertgegenstände sollten nicht sichtbar im Fahrzeug liegen.
Einbrüche kommen auch in Hotelzimmern der gehobenen Klasse in den Touristenzentren sowie zunehmend in guten Wohngegenden vor. Reisepapiere und Wertgegenstände sollten im Safe aufbewahrt werden.
Insbesondere in Lusaka werden Gewalttaten tendenziell in den frühen Morgenstunden verübt. Es wird davon abgeraten, sich nach Mitternacht noch auf den Straßen der Hauptstadt zu bewegen.

Innenpolitische Lage
Politische Kundgebungen, Demonstrationen und auch gewalttätige Ausschreitungen sind nicht auszuschließen. Besonders betroffen sind erfahrungsgemäß städtische Ballungsgebiete, die Ausfallstraße sowie die Umgebung von Hochschulen.

Reisen über Land/Landminen
Von Reisen in die Grenzregion zur Demokratischen Republik Kongo wird wegen gelegentlicher Übergriffe über die Grenze hinweg und weiterhin nicht gekennzeichneter Minefelder abgeraten.
Auch in den Grenzgebieten zu Angola und Mosambik bestehen weiterhin nicht gekennzeichnete Minenfelder. Zu besonderer Vorsicht wird geraten.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalurlauber werden in der Regel über ihre Reiseveranstalter mit aktuellen Informationen versorgt.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Infrastruktur
In Sambia kommt es regelmäßig zu mehrstündigen Stromausfällen in allen Landesteilen. Entsprechend ist die Funktionsfähigkeit in vielen Bereichen eingeschränkt (z. B. fehlende Beleuchtung, nicht vorhandene Kochmöglichkeit, keine Internetnutzung und keine Möglichkeit der Kartenzahlung). Reisende sollten auf entsprechende Schwierigkeiten eingestellt sein. Vor allem während der Regenzeit ist mit Strom- und Wasserausfällen zu rechnen.

Straßenverkehr
Straßenkontrollen der Polizei, die über reine Verkehrskontrollen hinausgehen, sind nicht nur auf den Überlandstraßen sondern seit einiger Zeit auch im innerstädtischen Bereich an der Tagesordnung. Die Gründe hierfür sind nicht immer ersichtlich. Es wird dringend geraten, stets alle Personal- und Fahrzeugpapiere mit sich zu führen.
Nächtliche Überlandfahrten sind aufgrund von Fußgängern, liegen gebliebenen Fahrzeugen, anderen Hindernissen und des Straßenzustands sowie vereinzelt bekannt gewordener Überfälle mit Straßenblockaden mit großen Risiken verbunden und sollten vermieden werden. Außerhalb der Städte gibt es in aller Regel keine Straßenbeleuchtung.

Führerschein
Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

Wildtrophäen
In jüngster Vergangenheit sind mehrere deutsche Staatsbürger bei der Ausreise wegen illegalen Besitzes von Wildtrophäen, zu denen auch Skelett- oder Zahnteile verendeter Wildtiere zählen, kurzfristig in Haft genommen und anschließend vor Gericht zu Geldstrafen verurteilt worden. Die unter Besondere Zollvorschriften genannten Regelungen zur Ausfuhr von Wildtiertrophäen aus Sambia sind unbedingt zu beachten.

Abenteuersport
Die vorwiegend an den Viktoriafällen rund um die Städte Livingstone (Sambia) und Victoria Falls (Simbabwe) angebotenen Abenteuersportaktivitäten beinhalten naturgemäß ein Risiko für Leib und Leben. Vor Ort ist nur eine unzureichende medizinische Notfallversorgung gegeben. Anweisungen der Veranstalter sollte unbedingt Folge geleistet werden.

Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Kwacha (ZMW). Banken und Wechselstuben akzeptieren häufig nur US-Dollar zum Umtausch, der Euro hat sich noch nicht flächendeckend durchgesetzt. US-Dollar-Banknoten der Serien vor 1996 („kleine Köpfe") werden im Regelfall nicht umgetauscht oder angenommen. Kleine Scheine werden häufig nur zu schlechteren Kursen umgetauscht. Namhafte Kreditkarten werden von größeren Unternehmen zunehmend, aber nicht durchgehend angenommen. Es kommt häufig zu Übertragungsfehlern, so dass Kreditkartenzahlungen nicht selten an der Technik scheitern. Einige Geldautomaten akzeptieren Visa- und/oder Master-Kreditkarten, vereinzelt ist an einigen Automaten inzwischen auch die Geldabhebung mit Bank- (Maestro- bzw. Cirrus-) Karten möglich, man sollte sich auf diese Möglichkeit jedoch nicht verlassen. Zudem können pro Tag und Bank in der Regel nur begrenzte Beträge abgehoben werden (ca. 100,- bis 250,- €).
Die Übergangszeit nach der Währungsreform, in der alte und neue Banknoten als Zahlungsmittel akzeptiert worden sind, ist seit Mitte 2013 abgelaufen. Alte Banknoten können nicht länger verwendet werden. Reisende sollten darauf achten, keine alten Scheine entgegenzunehmen bzw. ausgehändigt zu bekommen.

Hotels
Sambia liegt abseits der großen afrikanischen Reiseziele. In Lusaka, den bekannten Nationalparks sowie dem Touristenzentrum Livingstone gibt es gute bis sehr gute Hotels, Camps und Lodges. Ansonsten verfügen die Unterkünfte nur über vergleichsweise einfache Ausstattungen. Vor allem während der Regenzeit ist mit Strom- und Wasserausfällen zu rechnen.

Kommunikation
Telefonieren über einen deutschen Mobilfunkanbieter ist in Sambia praktisch nicht möglich. Roaming funktioniert nur sehr eingeschränkt. Für einen Gegenwert von wenigen Euro kann eine SIM-Karte eines lokalen Anbieters erworben werden, sodass nach dem Prepaid-System nach Deutschland telefoniert werden kann bzw. man aus Deutschland angerufen werden kann. Der Versand/Empfang von SMS-/Textnachrichten nach/aus Deutschland ist nur eingeschränkt und abhängig vom Netzanbieter möglich.

Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja

Vorläufiger Reisepass: Ja

Personalausweis: Nein

Vorläufiger Personalausweis: Nein

Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.

Visum
Für deutsche Staatsangehörige besteht für Sambia Pass- und Visumzwang. Visa werden von der sambischen Botschaft in Berlin erteilt. Deutschen Staatsangehörigen können Touristenvisa auch gebührenpflichtig bei der Einreise nach Sambia erteilt werden.

Außerdem besteht die Möglichkeit der Beantragung eines e-Visa. Es sind vereinzelte Fälle bekannt geworden, in denen Fluggesellschaften bereits vor Abflug auf Vorlage eines Visums bestanden haben, so dass das E-Visaverfahren bisher nicht uneingeschränkt empfohlen werden kann.

Die Gebühren für die Ausstellung eines für eine Einreise gültigen Touristenvisums (Single Entry) betragen für deutsche Staatsangehörige ca. 50,- US-$. Für eine zweifache Einreise (Double Entry) fallen Visagebühren in Höhe von ca. 80,- US-$ an. Mehrfacheinreisen (Multiple Entry) werden am Flughafen nicht ausgestellt, können aber nach Einreise bei den örtlichen Büros der Einwanderungsbehörde beantragt werden.
Wenn das Visum direkt bei Einreise beantragt wird, sind die Gebühren in US-Dollar bar zu entrichten. Wechselgeld ist meist nicht vorhanden.
Bei Einreise wird häufig die Vorlage des Rück- bzw. Weiterflugtickets verlangt. Es sollte umgehend nach Erhalt geprüft werden, ob das korrekte Visum erteilt wurde.

Insbesondere für Tagesausflüge von Victoria Falls (Simbabwe) nach Livingstone (Sambia) wird ein Tagesvisum („Day Tripper Visa") ausgestellt, das eine Gültigkeit von 24 Stunden hat. Die Gebühren hierfür betragen 20,- US-$.

Bei der auf einem vor der Einreise eingeholten Visum angegebenen Gültigkeitsdauer handelt es sich um die Nutzungsfrist des Visums. Das bedeutet, dass die (ggf. erste) Einreise innerhalb der angegebenen Frist, im Regelfall drei Monate, erfolgen muss. Die Dauer des zulässigen Aufenthalts, im Regelfall 30 Tage, wird erst bei Einreise durch die Einwanderungsbehörden festgelegt und durch Stempel im Reisepass dokumentiert. Die Dauer, für die sich Besucher innerhalb von zwölf Monaten in Sambia aufhalten können, darf nach den maßgebenden sambischen Bestimmungen 90 Tage (Touristen und Besucher)/ 30 Tage (Geschäftsreisende) grundsätzlich nicht überschreiten. Es sind Fälle bekannt geworden, in denen ausländischen Besuchern trotz Besitzes eines für diese Reise ausgestellten Visums einer sambischen Botschaft die Einreise mit der Begründung verweigert worden ist, die 90 Tage seien überschritten. Eine Aufenthaltserlaubnis für längere Aufenthalte kann je nach Einzelfall von den örtlich zuständigen Büros der Einwanderungsbehörde erteilt werden (gebührenpflichtig).

Vergehen gegen die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen werden von den sambischen Einwanderungsbehörden unnachgiebig geahndet. Ausländer ohne gültiges Visum bzw. ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung haben mit hohen Geld- und/oder Haftstrafen und/oder mit Abschiebung zu rechnen.

Es wird dringend empfohlen, insbesondere beim Grenzübertritt auf dem Landweg, unverzüglich nachzuprüfen, ob die Einreise im Reisepass auch dokumentiert worden ist (Einreisestempel) und für welche Dauer der Aufenthalt gestattet wird.

Der Reisepass (mit Visum und/oder Einreisestempel) sowie zutreffendenfalls die gesonderte Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis sind nach sambischen Bestimmungen ständig mitzuführen, ggf. als von der Einwanderungsbehörde beglaubigte Fotokopien.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung und anderer Währungen ist unbegrenzt möglich, jedoch ab 5.000 US-$ deklarationspflichtig.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Ausfuhr von Teilen von Wildtiertrophäen aus Sambia verboten ist. Das Ausfuhrverbot umfasst nicht nur Stoßzähne oder Hörner sondern auch oft als touristische Souvenir betrachtete Fundobjekte aus den Nationalparks wie z. B. Skelett- oder Zahnteile verendeter Wildtiere. Wer am Flughafen oder an den Grenzstellen mit entsprechenden Objekten angetroffen wird, muss mit Festnahme rechnen. Jede Ausfuhr bedarf einer Genehmigung durch die sambische Wildschutzbehörde ZAWA.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Vergehen gegen die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen werden von den sambischen Einwanderungsbehörden unnachgiebig geahndet. Ausländer ohne gültiges Visum bzw. ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung haben mit hohen Geld- und/oder Haftstrafen und/oder mit Abschiebung zu rechnen (siehe auch Einreisebestimmungen).

Das Fotografieren von militärischen und sonstigen sicherheitsrelevanten Einrichtungen, auch wenn diese auf den ersten Blick nicht immer als solche erkennbar sind, sowie von Militär- und Polizeipersonal ist ausdrücklich nicht gestattet und kann zu umgehender Inhaftierung führen. Der Aufenthalt in unmittelbarer Nähe des Präsidentenpalasts (State House) ist untersagt. Grundsätzlich wird empfohlen, vor dem Fotografieren von Gebäuden und Personen um Erlaubnis zu fragen.

Sambische Vorstellungen zur Sexualmoral unterscheiden sich teilweise deutlich von den in Europa vorherrschenden. Homosexuelle Handlungen (sog. „widernatürliche Sexualpraktiken") können mit Haftstrafen von 15 Jahren bis lebenslänglich und Zwangsarbeit geahndet werden. Prostitution und der Besitz von pornographischen Materialien sind strafbar.

Die Einfuhr, der Besitz und der Konsum von Betäubungsmitteln, einschließlich so genannter „weicher Drogen", sind mit hohen Strafen, häufig langjährigem Freiheitsentzug, bedroht. Bitte beachten Sie auch den besonderen Hinweis zur Einfuhr von Medikamenten zum Eigengebrauch in der Rubrik Medizinische Hinweise.

Das Rauchen an öffentlichen Orten ist gesetzlich verboten. Zuwiderhandlung kann mit Geldstrafen und / oder Gefängnisstrafen von bis zu zwei Jahren geahndet werden.

Sambische Gefängnisse sind überbelegt und verfügen in der Regel nur über einfache sanitäre Anlagen sowie unzureichende medizinische und Lebensmittelversorgung.

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise
Sambia ist derzeit zum wiederholten Male von einem Choleraausbruch betroffen. Näheres s.  Durchfallerkrankungen und Cholera.

Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.
Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (siehe www.who.int) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Das betrifft auch Zwischenaufenthalte in betroffenen Ländern während der Anreise, die länger als 12 Stunden dauern (Umsteigen in Nairobi und Addis Abeba).
Sambia ist offiziell von der WHO als gelbfieberfrei eingestuft worden, so dass nach einem Besuch des Landes (z.B. Livingstone, Victoria-Fälle) von den Nachbarländern Namibia, Botswana und Zimbabwe kein Impfnachweis verlangt wird. Gleiches gilt für die Weiterreise nach Südafrika.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Keuchhusten (Pertussis) sowie gegen Polio, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Meningitis (ACWY) empfohlen.

Malaria
Sie tritt ganzjährig auf (verstärkt von November – Juni) und stellt landesweit ein hohes Risiko dar, insbesondere im Süden (Sambesi-Tal, Kariba-Becken, Victoria-Fälle) und im Luangwa-Tal.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Sie tritt ganzjährig auf (verstärkt von November – Juni während der Regenzeit) und stellt landesweit ein hohes Risiko dar, insbesondere im Süden (Sambesi-Tal, Kariba-Becken, Victoria-Fälle) und im Luangwa-Tal. Auch Städte können betroffen sein.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.
Zur Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
· körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
· in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
· ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

HIV/AIDS
HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Die gegenwärtige Prävalenz beläuft sich auf etwa 13% in der Altersgruppe der 15-49 Jährigen (UNAIDS 2015). Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Infektionsrisiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, dringend empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (aktueller Ausbruch) vermeiden.
Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf. (siehe Merkblatt des AA unter www.diplo.de/reisemedizin).
Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben.
Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropenmediziner dazu wird empfohlen.

Weitere Infektionskrankheiten
Tollwut
Das Tollwutvirus wird durch den Biss erkrankter Tiere (Hunde, Fledermäuse) übertragen. Tierkontakte sollten vermieden werden, eine Schutzimpfung wird empfohlen.

Meningitis (Bakterielle Hirnhautentzündung)
Die Meningokokken-Erkrankung wird im gesamten Lande hauptsächlich in den trockenen Monaten übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (moderner Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer unter vier Wochen indiziert sein.

Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)
Vorwiegend im Osten, entlang des Luangwa und im Bereich des Kariba-Sees, aber auch in allen anderen Nationalparks des Landes, kann es vereinzelt zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren in offenen Safarifahrzeugen) und entsprechende Kleidung ist hier angeraten.

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (z.B. Kariba-Stausee). Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Sonstige Gesundheitsgefahren
Gifttiere

In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden - manchmal mit Todesfolge - bewirken können, dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert! Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, …) vor.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist personell, technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind daher dringend empfohlen.
Bei der Einfuhr von Medikamenten für den Eigengebrauch, die als Betäubungsmittel klassifiziert werden könnten, sind die gesetzlichen Bestimmungen des Gastlandes zu beachten, ggf. sollte bei der sambischen Botschaft in Deutschland nachgefragt werden.

Lassen Sie sich vor einer Reise nach Sambia durch eine tropenmedizinische Beratungstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de)

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen

Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht, sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Akkordeon

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
TürkeiJaJaJa
Andere EU-LänderJa1Ja
SchweizJaJaJa
ÖsterreichJaJaJa
DeutschlandJaJaJa

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Visainformationen

Ein Visum ist allgemein erforderlich u.a. für Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:

EU-Länder, die Schweiz und die Türkei (Ausnahme: [1] Staatsbürger von Irland (Rep.), Malta, Rumänien und Zypern benötigen für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen und für einen geschäftlichen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen kein Visum).
 

E-Visum: Beantragung auf evisa.zambiaimmigration.gov.zm/#/. Nach der Bewilligung erhält der Antragsteller eine Bestätigung, die bei der Einreise für den Erhalt des eigentlichen Visums vorgelegt werden muss. An der Grenze werden die Visumgebühren in US$ fällig. 

Visum bei der Einreise

Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, ein Visum bei der Einreise zu erhalten, dennoch wird davon abgeraten. Bestätigte Rück- oder Weiterreisetickets, ein noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass und die Visumgebühren in bar sind vorzulegen. Einige Fluggesellschaften bestehen jedoch auf ein vorab besorgtes Visum.

Das gemeinsame KAZA-Visum für Sambia und Simbabwe ist bis zu 30 Tage gültig. Es kann u.a. von den Staatsbürgern der folgenden in der obigen Tabelle genannten Länder beantragt werden:

(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Staaten (Ausnahme: Bulgarien, Irland (Rep.), Malta, Rumänien und Zypern);

(b) Schweiz;

(c) Türkei.

Kosten

Visum direkt bei der Einreise:
50 US$ in bar (einmalige Einreise), 80 US$ in bar (zweimalige Einreise), 160 US$ (mehrmalige Einreise, kann erst nach der Einreise beim Einwanderungsbüro beantragt werden). Einige Fluggesellschaften bestehen bereits vor Abflug auf Vorlage eines Visums.
Tagesvisum (Day Tripper Visa): 20 US$ (24 Stunden gültig).
Transitvisum: 50 US$.

KAZA-Visum: 50 US$.

Achtung: Ein Visum für eine mehrmalige Einreise ist nicht am Flughafen bei der Einreise erhältlich. Ein Visum für eine mehrfache Einreise kann aber bei dem örtlichen Büro der Einwanderungsbehörden beantragt werden.

Die Kosten müssen für das Visum, wenn es direkt bei der Einreise beantragt wird, in bar und in US$ beglichen werden.

Deutschland, Österreich
Touristenvisum und Geschäftsvisum bei der Botschaft:
48 € (Einfachvisum, 3 Monate);
78 € (Mehrfachvisum, 6 Monate);

Schweiz
Touristenvisum und Geschäftsvisum
40 CHF (Einfachvisum, 3 Monate);
65 CHF (Zweifachvisum, 6 Monate).

Visaarten und Kosten

Touristen-, Geschäfts-, Besuchs- und Transitvisum. Für Kinder ist das Visum kostenlos.

Das Day Tripper Visa oder Tagesvisum wird z.B. bei Tagesausflügen von Victoria Falls (Simbabwe) nach Livingstone (Sambia) ausgestellt.

Seit Dezember 2016 wird wieder das KAZA-Visum für Sambia und Simbabwe ausgestellt. 

Gültigkeit

Deutschland: Einfachvisum ab Ausstellung 3 Monate, Zweifachvisum/Mehrfachvisum ab Ausstellung 6 Monate. Die Aufenthaltsdauer wird von den Einwanderungsbehörden an der Grenze festgelegt (i. d. R. 30 Tage).
Tagesvisum: 24 Std.
Transitvisum: 7 Tage.

KAZA-Visum: 30 Tage.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. weiterreisen, über gültige Dokumente für die Weiterreise einschließlich Sitzplatzreservierung verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Visum.

Achtung:
Die Transiterleichterung gilt nicht für Staatsangehörige einiger afrikanischer und asiatischer Länder.

Antrag

Persönlich oder postalisch beim Konsulat oder bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).

E-Visum: Online-Antrag auf evisa.zambiaimmigration.gov.zm/#/. Nach der Bearbeitung innerhalb von 3 Arbeitstagen muss man die Visumsbewilligung downloaden und an der Grenze vorlegen.

Das KAZA-Visum kann in Zimbabwe an den folgenden Grenzübergängen beantragt werden: Kazungula, Viktoriafälle sowie im Harare International Airport und im Victoria Falls Airport. In Sambia kann es an den folgenden Grenzübergängen beantragt werden: Kazungula, Viktoriafälle sowie im Kenneth Kaunda Airport (Lusaka) und Harry Mwaanga Airport (Livingstone).

Antrag erforderlich

Einreisevisum:
(a) 2 Antragsformulare (downloadbar auf der Internetseite der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist und über zwei leere, nebeneinanderliegende Seiten verfügt.
(d) Gebühr (per Überweisung mit Beleg).

(e) Rückflug- oder Weiterflugticket.

Geschäftsvisum zusätzlich:
(f) Firmenschreiben mit Angaben zu Reisezweck und -dauer und Bestätigung der Kostenübernahme/Einladungsschreiben.

Der postalischen Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizufügen.

Temporärer Wohnsitz

Anträge für Aufenthalte über 90 Tage an den Chief Immigration Officer (CIO), Kent Building, 50300, ZM-Lusaka Tel: (01) 25 26 22, 25 26 59.

Bearbeitungsdauer

Ca. 2 Wochen ab Eingang der Visumgebühr.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Rück- bzw. Weiterreiseticket.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass bis zum vollendeten 12. Lebensjahr oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer:
Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Ausreisegenehmigung

Bei der Ausreise auf dem Luftweg wird eine Flughafengebühr in Höhe von 25 US$ fällig, falls diese nicht schon im Flugpreis inbegriffen ist. Die Flughafengebühr für Inlandflüge beträgt 8 US$.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Visainformationen

Ein Visum ist allgemein erforderlich u.a. für Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:

EU-Länder, die Schweiz und die Türkei (Ausnahme: [1] Staatsbürger von Irland (Rep.), Malta, Rumänien und Zypern benötigen für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen und für einen geschäftlichen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen kein Visum).
 

E-Visum: Beantragung auf evisa.zambiaimmigration.gov.zm/#/. Nach der Bewilligung erhält der Antragsteller eine Bestätigung, die bei der Einreise für den Erhalt des eigentlichen Visums vorgelegt werden muss. An der Grenze werden die Visumgebühren in US$ fällig. 

Visum bei der Einreise

Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, ein Visum bei der Einreise zu erhalten, dennoch wird davon abgeraten. Bestätigte Rück- oder Weiterreisetickets, ein noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass und die Visumgebühren in bar sind vorzulegen. Einige Fluggesellschaften bestehen jedoch auf ein vorab besorgtes Visum.

Das gemeinsame KAZA-Visum für Sambia und Simbabwe ist bis zu 30 Tage gültig. Es kann u.a. von den Staatsbürgern der folgenden in der obigen Tabelle genannten Länder beantragt werden:

(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Staaten (Ausnahme: Bulgarien, Irland (Rep.), Malta, Rumänien und Zypern);

(b) Schweiz;

(c) Türkei.

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifier
Essen & Trinken
Besondere VorsichtsmaßnahmenGesundheitszeugnis erforderlich
Malaria3-
Typhus & PolioJa-
Cholera2
Gelbfieber1

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Ärzte.

Eine Reiseapotheke sollte mitgeführt werden. Für diese sollte eine den Besitz der Medikamente berechtigende Bescheinigung - alles auch in beglaubigter Übersetzung - vorgelegt werden können, weil sonst ggfs. mit Strafverfolgung wegen Drogenbesitzes oder gar Drogenhandels gerechnet werden muss. Unter dem nachfolgenden Link ist eine solche, vom verschreibenden Arzt zu erstellende Bescheinigung, ist auf der Internetseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (Internet: www.bfarm.de) herunterladbar.

Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber ist keine Einreisebedingung mehr. Abweichend von den offiziellen Bestimmungen kann möglicherweise bei der Einreise auch aus einem Nicht-Gelbfieber-Infektionsgebiet ein Impfnachweis für Gelbfieber verlangt werden.

[2] Landesweit besteht ein Cholera-Erkrankungsrisiko, besonders in den Provinzen Central (Lusaka), Copperbelt, Eastern, Luapula, Northern und Southern, das vor allem die einheimische Bevölkerung betrifft. Die Erkrankungsgefahr bei Reisenden ist sehr gering. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. In Einzelfällen kann eine nicht vorgeschriebene Impfungen trotzdem verlangt werden, z.B. eine Cholera-Impfung bei der Einreise aus einem Infektionsgebiet.

[3] Malariaschutz ist ganzjährig im ganzen Land erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll hochgradig chloroquinresistent sein.

Essen und Trinken

Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert und Milchprodukte sind unbedenklich. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. 

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen landesweit vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Landesweit besteht von das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Sambia gehört zu den Ländern mit dem höchsten Vorkommen von Milzbrand (Anthrax), einer schweren bakteriellen Erkrankung von Tier und Mensch, die zu bösartigen Geschwüren an Haut oder Darm mit schweren Allgemeinerscheinungen führen kann. Vorsicht beim Umgang mit kranken Tieren, Verzehr von Fleisch nur ausreichend gegart.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Sambia gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Durchseuchung: In Städten sind bis zu 25% der erwachsenen Bevölkerung HIV-positiv. Sexuelle Kontakte sind stark risikobelastet.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor allem in den trockenen Monaten vor. Um sich zu schützen sollten sich vor allem junge Erwachsene, die einen Langzeitaufenthalt planen, impfen lassen.

Die Pest kommt vor allem in der südlichen Provinz (Namwala-Distrikt) vor. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.

Die Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis) kommt besonders in den nördlichen Landesteilen vor. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen. Bei Beschwerden nach Aufenthalt in gefährdeten Gebieten im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.

Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gesundheitszeugnis

Für Arbeitsaufenthalte wird ein Gesundheitszeugnis ("Health Certificate"), inkl. Röntgenbild des Thorax, in englischer Sprache verlangt.

Geld

Währung

1 Kwacha = 100 Ngwee. Währungskürzel: K, ZMW (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5 und 2 K; Münzen im Wert von 1 K sowie 50, 10 und 5 Ngwee.

Achtung: Zahlungen jeglicher Art (in bar, Überweisung etc.) dürfen nur in der Landeswährung vorgenommen werden. Bei Zuwiderhandlung drohen langjährige Gefängnisstrafen.

Kreditkarten

American Express sowie teilweise auch Diners Club, MasterCard und Visa werden in den meisten Hotels, Restaurants, Reisebüros und in den größeren Geschäften akzeptiert. In staatlichen Banken und in der Barclays Bank kann man mit der Visacard am Geldautomaten Bargeld abheben. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Einige Geldautomaten akzeptieren ec-Karten mit dem Maestro- und Cirrus-Zeichen, jedoch sind diese nicht immer funktionstüchtig. Für die tägliche Abhebung gilt ein Limit von maximal 250 Euro oder weniger.


Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Sollten in US-Dollar ausgestellt sein.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.30-14.30716.00 Uhr, am ersten und letzten Samstag eines Monats 08.15-10.30/12.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Einfuhr der Landeswährung verboten, deren Ausfuhr auf 1.000 K begrenzt. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen, Deklarationspflicht. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe der deklarierten Beträge, abzüglich Umtauschbeträge.

Geldwechsel

Fremdwährungen werden in offiziellen Banken und Wechselstuben umgetauscht (Neuere US$-Noten dringend empfohlen, da teilweise nur Dollar gewechselt werden). Umtauschquittungen sind bis zum Verlassen des Landes aufzuheben. Beim Wechsel Geldscheine prüfen, alte Banknoten werden in Geschäften nicht angenommen.

Währungen

ZMW

ZK

Wechselkurse

EUR1 = ZMW10.29
GBP1 = ZMW12.28
USD1 = ZMW9.90

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Englisch. Außerdem werden ca. 70 Stammessprachen gesprochen, einschl. Nyanja, Tonga, Bemba, Lozi, Chokwe, Luvale und Lunda.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2018

  • 01 Jan Neujahr
  • 12 Mar Tag der Jugend
  • 30 Mar Karfreitag
  • 02 Apr Ostermontag
  • 01 May Tag der Arbeit
  • 25 May Afrikanischer Freiheitstag (Gründungstag der Organisation für Afrikanische Einheit)
  • 02 Jul Tag der Helden
  • 03 Jul Tag der Einheit des Volkes
  • 06 Aug Tag der Bauern
  • 24 Oct Unabhängigkeitstag
  • 25 Dec Weihnachten

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Sambia eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

200 Zigaretten oder 450 g Tabak;
1 Flasche alkoholische Getränke (geöffnet).

Exportbeschränkungen

1 Stück Elfenbeinschmuck pro Passagier.

Verbotene Exporte

Teile von Wildtierkadavern (z.B. Stoßzähne, Hörner, Fundobjekte wie z. B. Skelett- oder Zahnteile)
 

Kontaktadressen

Botschaft der Republik Sambia

(+41) (022) 761 44 00.

Chemin du Champ d'Anier 17-19

CH-1202 Genève

Switzerland

Botschaft der Republik Sambia

(auch für Österreich zuständig)

Honorarkonsulate in Hamburg und Bad Camberg.

(030) 206 29 40.

http://www.zambiaembassy.de

http://www.zambiaembassy.de

Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-16.00 Uhr.

Axel-Springer-Straße 54A

D-10117 Berlin

Germany

Honorarkonsulat der Republik Sambia

(ohne Visabefugnis) 

(+43) (01) 503 59 79

http://www.sambia.co.at

http://www.sambia.co.at

Mo-Do 09.00-17.00 Uhr, Fr 09.00-14.00 Uhr (nach telef. Vereinbarung).

Hoyosgasse 5

A-1040 Wien

Austria

Zambia National Tourist Board, Zentrale

(0211) 22 90 87/90.

http://www.zambiatourism.com

http://www.zambiatourism.com

Great East Road, 1st Floor Petroda House

ZA-Lusaka, Box 30017

Zambia

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Englisch ist unter Geschäftsleuten weit verbreitet, zunehmend werden Visitenkarten überreicht. Jackett und Krawatte oder Tropenanzug sind bei Geschäftstreffen üblich.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-13.00 und 14.00-17.00 Uhr.

Geschäftskontakte

Zambia Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer)
PO Box 37997, Lusaka
Tel: (01) 22 12 66.
Internet: www.zambiz.co.zm/assoc/zacci.htm

Ministry of Commerce, Trade and Industry
Kwacha Annex, Cairo Road, PO Box 31968, Lusaka
Tel/Fax: (01) 22 66 73.

Zambia Investment Centre
PO Box 34580, Lusaka
Tel: (01) 25 42 14.
Internet: www.zic.org.zm

Kommunikation

Telefon

Selbstwählferndienst. Es gibt öffentliche Münztelefone (Scheidemünzen) in Postämtern und in den meisten öffentlichen Gebäuden. Eine begrenzte Anzahl von öffentlichen Kartentelefonen gibt es in den größeren Städten. Auslandsgespräche können auch von Hotels aus geführt werden. In Hotels sind die Telefonkosten allerdings am höchsten.

Mobiltelefon

GSM 900. Mobilfunkgesellschaften umfassen Telecel (Zambia) Limited, Zambia Telecommunications Ltd. (ZAMTEL) (Internet: http://www.zamtel.zm/zamtel/index.htm) und Celtel Zambia (Internet: www.zm.celtel.com/en/index.html). Roaming-Vertäge bestehen u.a. mit Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Sende-/Empfangsbereich deckt vor allem die größeren Städte im Süden und im Zentrum des Landes ab.

Internet

Hauptanbieter: Zamnet (Internet: www.zamnet.zm), Coppernet (Internet: www.coppernet.zm) und Zamtel (Internet: www.zamtel.zm). E-Mail-Zugang hat man von Internetcafés in Livingstone und Lusaka.

Post

Luftpost nach Europa ist 7-14 Tage unterwegs.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Sehenswürdigkeiten

Lower Sambesi Nationalpark

Dieser Park liegt ca. 100 km flussabwärts von den Viktoria-Fällen, am Nordufer des Sambesi. Die Artenvielfalt umfasst u. a. Elefanten, Nilpferde, Büffel, Zebras, Löwen, Leoparden und Vögel. Kanusafaris, Fischen (Tigerfisch und Barsch) und Vogelbeobachtung werden angeboten.

Kasanka Nationalpark

Dies ist einer der kleinsten Parks des Landes mit einer Fläche von 390 qkm. Insgesamt acht Seen und vier Flüsse durchziehen den Park. Die abwechslungsreiche Landschaft beinhaltet Wälder und Sümpfe, ein Habitat für zahlreiche Säugetiere und den seltenen Shoebill-Storch. Weitere der hier vertretenen Tierarten sind z. B. Elefanten, Nilpferde, Hartebeest (Antilopenart), Zobel, Bush- und Reedböcke, Wasserbüffel und Hyänen.

Sumbu-Nationalpark

An den sandigen Ufern des Tanganjika-Sees gibt es in den Kasaba-, Ndole- und Nkamba-Buchten drei ganzjährig geöffnete Strandurlaubsorte, in Ndole Bay gibt es außerdem ein Camp ohne Verpflegung. Man kann schwimmen, sonnenbaden oder angeln. Abstecher in den Busch zur Tierbeobachtung können organisiert werden. In der Kasaba Bay Lodge werden Nachmittagstee und Grillabende am Strand angeboten, eine Bar steht auch zur Verfügung. In der Nkamba Bay Lodge findet man dieselben Einrichtungen, man wird allerdings in separaten Rundhäusern untergebracht.

Lochinvar-Nationalpark

Hier ist eine einmalige Artenvielfalt der Vogelwelt zu Hause. Eine Lodge ist ganzjährig geöffnet. Die heißen Quellen von Ngwisho sind eine der ältesten archäologischen Stätten in Zentralafrika.

Aktivurlaub

Sambesi-Floßfahrten werden immer beliebter. Von den Viktoria-Fällen aus kann man eine siebentägige Fahrt zum Kariba-See unternehmen. Kürzere Wildwasser-Rafting-Safaris sind ebenfalls möglich.

North Luangwa Nationalpark

Einer der spektakulärsten Parks Afrikas, bekannt für seine großen Büffelherden. Der bewaldete Park wird von kleinen Flüssen wie dem idyllischen Mwaleshi durchzogen. Wanderungen führen an Elefanten, Leoparden, Wildkatzen, Hyänen, Puku (Antilopenart), Impala-Antilopen, Zebras, Pavianen und Velvetaffen vorbei. Über 350 Vogelarten sind hier zu Hause, z. B. der Königsreiher, der Crested Loerie, der karmesinrote Bienenfresser und die große Eagle Owl.

Kafue-Nationalpark

Dieser 22.500 qkm große Park liegt in der Mitte der südlichen Landeshälfte und ist eines der größten Tierschutzgebiete Afrikas. Der Park wird durch den Fluss Kafue geteilt, der Hunderte von Vogelarten anzieht. Es werden achttägige Safaris und Wanderungen angeboten. Unterkunft findet man das ganze Jahr über u. a. in der Mukambi Lodge (keine geführten Safaris während der Regenzeit von November - April), Lunga Cabins, Puku Pan, den Musungwa Lodges sowie im New Kalala-Camp (Vollpension). Außerdem gibt es diverse andere Camps ohne Verpflegung während der Hauptsaison.

South Luangwa-Nationalpark

Elefanten, Nilpferde, Löwen, Zebras, Giraffen, Antilopen, Büffel, Affen und Wildhunde sind hier zu Hause. In der Hauptregenzeit verwandeln sich die Bäume und Wiesen in wahre Blumenteppiche. Die Regenzeit dauert von November/Dezember bis Mai. Lodges gibt es in Chichele, Mfuwe und Kapani (ganzjährig) sowie Luamfwa und Tundwe (Trockenzeit). Verpflegung wird in den Lodges von Chibembe, Tena Tena und Kaingo Camp (Trockenzeit) und Chinzombo (ganzjährig) angeboten. Auch hier gibt es in der Hauptsaison mehrere Camps ohne Verpflegung. Die anderen Anlagen des Parks beinhalten luxuriöse Doppelzimmer in Chalets mit Privatbad und Toilette, Vollpension, Bar und Swimmingpool.

Nationalparks

Die sambische Regierung hat seit langem die wirtschaftliche Bedeutung einer intakten Natur erkannt und sich aktiv um den Naturschutz bemüht. Fast 9% des Landes sind Natur- und Tierschutzgebiete. Der Tourismus konzentriert sich überwiegend auf 8 der 19 Parks: Sumbu, Kafue, Lochinvar, South Luangwa, Lower Sambesi, Kasanka, North Luangwa und Mosi-oa-Tunya; andere Parks bieten bisher nur wenige Touristeneinrichtungen. Auf Gruppensafaris (6-8 Personen pro Fahrzeug) mit erfahrenen Führern lernt man die afrikanische Flora und Fauna am besten kennen. Büffel-, Elefanten- und Antilopenherden können, ebenso wie Löwen und Zebras, in freier Wildbahn beobachtet werden. Nashörner, Affen, Paviane, Wildschweine, Nilpferde und Krokodile sind ebenfalls mit ein wenig Glück zu sehen. Die Vogelwelt ist allgegenwärtig; 400 verschiedene Arten beheimatet allein der Lochinvar-Nationalpark. An den Schwemmebenen und Flussufern halten sich jederzeit Scharen von Wasservögeln auf, ganz besonders im Lochinvar- und im Luangwa-Nationalpark. Angeln ist sehr beliebt, und häufig werden an den Seen internationale Angelwettbewerbe abgehalten.
Normalerweise beobachtet man das Wild vom offenen Landrover aus, es können aber auch Wanderungen mit bis zu sechs Personen organisiert werden. Aus Sicherheitsgründen sind Führer bewaffnet. Nachtsafaris werden auch angeboten.
Alle Nationalparks sind per Auto oder Flugzeug erreichbar. Um die Parks betreten zu können, muss man zwischen 09.00-18.00 Uhr am Haupteingang eine Eintrittskarte kaufen. Einzelheiten vom Fremdenverkehrsamt.

Viktoria-Fälle/Mosi-oa-Tunya-Nationalpark

Dieser Park liegt an der Grenze zu Simbabwe im Süden des Landes, in dem die imposanten Viktoria-Fälle alljährlich Besucher anziehen. Der 2,5 km breite Sambesi stürzt 100 m tief in eine enge Schlucht. Der kleine Mosi-oa-Tunya-Nationalpark liegt in der Nähe und beheimatet die geläufigeren sambischen Wildtiere. Im nahegelegenen Livingstone, der »Touristenhauptstadt Sambias«, gibt es mehrere Luxushotels und ein Spielkasino. Das Nationalmuseum dokumentiert die Geschichte der Stadt und stellt völkerkundliche Funde aus. Das Eisenbahnmuseum ist ebenfalls einen Besuch wert.

Lusaka

Die Hauptstadt bietet eine gute Auswahl an Nachtklubs und Kinos. Das Kabwata-Kulturdorf dient der Erhaltung der einheimischen Kunst und des Kunsthandwerks sowie der verschiedenen Tänze. Die Kathedrale des Heiligen Kreuzes und der Botanische Garten Munda Wanga sowie der Zoo sind einen Besuch wert.

Einkaufen

Überblick

Schnitzereien, Keramik, Kupferwaren, Perlenarbeiten und Edelsteine. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

In Lusaka werden in den großen Hotels Tanz-, Theater- und Kabarettaufführungen angeboten. Kinos (einschl. Autokinos) sorgen für weitere Abwechslung. Spielkasinos gibt es im Intercontinental und im Pamodzi. In der Copperbelt-Region und in Livingstone gibt es ebenfalls Abendunterhaltungen, Spielkasinos und Tanz.

Kulinarisches

Übersicht

Einheimische Spezialitäten sind Brassen aus den Flüssen Sambesi, Kafue und Luapula sowie Nilbarsch, Lachse und andere Süßwasserfische. Getränke: Die Biersorten Mosi und Rhino Lager sowie importierte Biere sind jederzeit erhältlich.

Unterkunft

Hotels

Auf Hotelzimmer wird eine Mehrwertsteuer in Höhe von 16 % erhoben. 

Camping

Campingplätze gibt es in den Touristenzentren und in den Nationalparks, rechtzeitige Vorausbuchung wird empfohlen. Falls man mehr als 4 Wochen im Voraus bucht, verlangen einige Reiseveranstalter 15% Anzahlung. Die Hauptsaison ist vom 1. Juni bis 13. Oktober und vom 15. Dezember bis 4. Januar sowie in der Osterzeit. In der Nebensaison sind die Preise niedriger. Auskünfte erteilt auch das Zambia National Tourist Board (s. Adressen).

Kultur

Religion

50-75 % Christentum ist Staatsreligion, 24-49 % islamische und hinduistische Minderheiten sowie 1 % Anhänger von Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln


Umgangsformen: Wer abgelegenere Regionen besucht, sollte mit freundlicher Neugier der Einheimischen rechnen. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Ein kleines Geschenk des Heimatlandes oder der Firma wird gern angenommen. Legere Kleidung wird empfohlen.

Rauchen
ist in öffentlichen Gebäuden, Lokalen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an allen öffentlichen Orten verboten.

Fotografieren:
Vorsicht bei der Motivwahl, immer erst um Erlaubnis fragen. Militäranlagen dürfen nicht fotografiert werden.

Trinkgeld:
10% Steuern werden auf alle Rechnungen aufgeschlagen, in Hotels wurde Trinkgeld offiziell abgeschafft. Trotzdem werden manchmal 10% für Bedienung auf die Rechnung gesetzt bzw. 10% Trinkgeld erwartet.

Klima

Beste Reisezeit

Tropisches Klima. Durch Hochlage gemäßigte Temperaturen, außer in den Tälern. Es gibt drei Jahreszeiten: den kühlen, trockenen Winter von Mai bis September; die heiße Trockenzeit im Oktober und November und die heiße und schwüle Regenzeit von Dezember bis April.

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

Rainbow

Rainbow at Vicotria Falls, Zambia
© iStockphoto / Thinkstock

Zambia

Zambia is well regarded for its safarri tours
© iStockphoto / Thinkstock

Zambezi

Zambezi river, Zambia
© Hemera / Thinkstock

Aerial

Aerial view, Victoria Falls
© iStockphoto / Thinkstock

Monkeys,

Monkeys, South Luangwa National Park
© Creative Commons / Sara&Joachim's

Bungee

Bungee jumping above the falls
© Creative Commons / ctsnow

Victoria

Victoria Falls, Zambia
© Creative Commons / Sara&Joachim's

Zambia/

Zambia
© Creative Commons / liquid s