Länderinformationen

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Ruanda

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Ruanda.

Hauptstadt

Kigali.

Geographie

Ruanda ist ein kleines bergiges Binnenland in Zentralafrika und grenzt im Norden an Uganda, im Osten an Tansania, im Süden an Burundi und im Westen an die Demokratische Republik Kongo. Von Nord nach Süd erstreckt sich eine bis zu 3000 m hohe Bergkette. Die Virunga-Vulkane steigen westlich des Kiwu-Sees steil auf und neigen sich zum hügeligen Zentralplateau. Ganz im Westen, am Oberlauf des Kagera-Flusses, gibt es eine Region mit Sumpfland.

Regierung

Präsidialrepublik seit 1962. Neue Verfassung von 2003. Nationalversammlung mit 53 Abgeordneten. Unabhängig seit 1962 (ehemaliges belgisches Treuhandgebiet).

Staatsoberhaupt

Paul Kagame, seit 2000.

Regierungschef

Anastase Murekezi, seit Juli 2014.

Elektrizität

220 V, 50 Hz.

Zeitzone

Central Africa Time: MEZ +3

Übersicht

Ruanda, das “Land der tausend Hügel”, ist ein Binnenstaat mit wunderschönen, verschiedenartigen Landschaften. In den Hochgebirgswäldern der vulkanischen Virunga-Berge sind die berühmten Berggorillas zu finden, am Kivu-See gibt es hübsche Strände, hervorstehende Halbinseln und eine Inselgruppe.
Viele Touristen sind überrascht, wie harmonisch die Einwohner Ruandas heute zusammenleben, nachdem der Völkermord an den Tutsi und der Liquidation der abtrünnigen Hutu erst 1994 das gesellschaftliche Gefüge des Landes zu zerstören drohte. Der Versöhnungsprozess ist kein leichter gewesen, und die „Regierung der Nationalen Einheit“ (Government of National Unity) übernahm ein Land mit tiefen Wunden.
Seine Einwohner leben heute jedoch nicht nur Seite an Seite, sie sind auch bestrebt, als ein Volk anerkannt zu werden. Ruanda ist ein Land von unvorstellbarer Schönheit, eine Schönheit, die sich über seine gewalttätige Vergangenheit hinwegsetzt. Es bleibt zu hoffen, dass sie in Zukunft von politischen Wirren verschont bleibt.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft heißt Rwandair Express (Internet: www.rwandair.com).

Lufthansa (LH) fliegt im Codeshare mit Brussels Airlines (SN) (Internet: www.flysn.com) von Brüssel nach Kigali.

Ruanda wird auch von Kenya Airways (KQ) und Ethiopian Airlines (ET) angeflogen.

Flugzeiten

Keine.

Anreise mit dem Pkw

Straßen führen von den Nachbarstaaten Uganda, Tansania und der Demokratischen Republik Kongo nach Ruanda. Die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo kann jederzeit geschlossen werden. Wegen der politisch instabilen Lage und des teilweise schlechten Straßenzustandes wird von Überlandfahrten, insbesondere von Nachtfahrten, abgeraten.

Busse fahren täglich von Kampala (Uganda) und Bujumbura (Burundi) nach Kigali.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Es gibt Charterflugzeuge, die jedoch teuer sind.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz ist nicht allzu umfangreich und hat durch den Bürgerkrieg stark gelitten; auch wichtige Brücken sind beschädigt worden. Nur die Hauptstrecken des Landes sind in relativ gutem Zustand. Nach starken Regenfällen im Frühling und Sommer kommt es zu Erdrutschen. Von Nachtfahrten wird abgeraten.

Busse
werden vom L'Office National des Transports en Commun betrieben und sind in drei Klassen aufgeteilt: Stadtbusse (mit A, B oder C beschildert); Vorortbusse (D) und Langstreckenbusse fahren zu allen Städten des Landes. Fahrpläne und Fahrpreise sind in Ruanda erhältlich.

Taxis
gibt es in Kigali und in den anderen größeren Städten, der Fahrpreis sollte im Voraus vereinbart werden.

Mietwagen
sind in Kigali erhältlich. Wagen mit Allradantrieb werden empfohlen.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Es besteht kein Bahnverkehr in Ruanda.

Unterwegs mit dem Schiff

Auf dem Kivu-See verbinden Fähren die Orte Cyangugu, Kibuye und Gisenyi.

Reisewarnung

Überblick

Stand - Tue, 14 Aug 2018 12:39:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Tue, 14 Aug 2018 13:07:38 +0200)

Letzte Änderungen:
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Visum)
Besondere strafrechtliche Vorschriften

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Burundi und einer Weiterreise nach Burundi wird aufgrund der aktuellen politischen Lage im Nachbarland abgeraten.
Reisende sollten die Reise- und Sicherheitshinweise zu Burundi beachten und sich über die dortige Sicherheitslage informieren.

Von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo wird aufgrund der Lage im Ostkongo abgeraten. Reisende sollten die Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung) der Demokratischen Republik Kongo beachten. Siehe hierzu auch Aktuelle medizinische Hinweise.

Terrorismus
Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern der Region, auch in Ruanda zu erhöhter Vorsicht geraten.
Vor allem in größeren Städten ist besondere Vorsicht und erhöhte Wachsamkeit ratsam - insbesondere an öffentlichen Orten wie etwa Märkten oder Busbahnhöfen.

Kriminalität
Vorsicht vor Taschendiebstahl und Kleinkriminalität, wie z.B. dem Diebstahl aus Autos, ist angebracht. Die Zahl der Einbrüche nimmt zu.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Flugverbindungen
Verschiedene nationale und internationale Fluglinien fliegen den internationalen Flughafen Kigali an. Regelmäßige Direktverbindungen nach Europa gehen nach Brüssel, Amsterdam und Istanbul, weitere Umsteigeverbindungen werden über Addis Abeba, Doha und Nairobi angeboten.

Straßenverkehr
Fahrten mit dem Pkw im Landesinneren sollten wegen häufig schlechter Straßenverhältnisse und des riskanten Fahrverhaltens anderer Verkehrsteilnehmer grundsätzlich nur bei Tag durchgeführt werden.
Alle Verkehrsteilnehmer, auch Fußgänger müssen beachten, dass offizielle Wagenkolonnen Vorrang haben; andere Verkehrsteilnehmer müssen am rechten Straßenrand anhalten und warten, bis die komplette Kolonne passiert hat.

Reisen über Land
Besuche des Virunga-, Nyungwe- und Akagera-Parks sollten vor Einreise geplant werden. Das öffentliche Verkehrsnetz ist gut ausgebaut, gleichwohl entsprechen die Verkehrssicherheit von Taxis, Motorräder und Busse wie auch die Fahrweise nicht europäischem Standard.
Europäischen Standards entsprechende Hotels sind nur in größeren Städten vorhanden.

Geld/ Kreditkarten
Bargeld sollte nur in Banken, Hotels oder Foreign-Exchange-Büros eingetauscht werden (Zahlung mit Kreditkarten ist nur in wenigen Hotels möglich). Empfohlen wird die Mitnahme von Euro (€) oder US-Dollar (US-$), sofern es sich um neue Scheine (ab 2009) handelt. Diese können problemlos gewechselt werden.

Telekommunikation
Es existiert ein gut funktionierendes nationales Mobiltelefonnetz der Anbieter Airtel, MTN und Tigo. Nicht alle deutschen SIM-Karten sind verwendbar und wenn dann zu erheblichen Mehrkosten. Lokale SIM-Karten können für SIM-lock-freie Mobiltelefone landesweit beschafft werden. Internetcafés, teilweise mit WLAN, sind vorhanden.

Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja

Vorläufiger Reisepass: Ja

Personalausweis: Nein

Vorläufiger Personalausweis: Nein

Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Reisedokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise nach Ruanda ein Visum. Visumsanträge für einmalige Einreisen, mit Gültigkeit für einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen, können entweder online oder nach Eintreffen am Flughafen gestellt werden. Die Gebühr beläuft sich auf 30,- US-$ und kann in US-$ oder € in bar oder mittels Kreditkarte bezahlt werden.

Alternativ kann vor Reiseantritt online ein East-Africa-Tourist-Visum, gültig für die Länder Kenia, Uganda und Ruanda beantragt werden, wenn das Ersteinreiseland Ruanda ist und es sich um einen touristischen Aufenthalt handelt. Das East-Africa-Tourist-Visum erlaubt eine einmalige Einreise in den Staatenverbund und multiple Reisen zwischen den Staaten. Die Kosten hierfür betragen 100 US-$.

Gelbfieberimpfung
Bei direkter Einreise aus Europa ist keine Gelbfieberimpfung erforderlich. Nur bei Einreisen aus Gelbfieberendemiegebieten wird der Nachweis eines gültigen Gelbfieberimpfschutzes gefordert (siehe Medizinische Hinweise und Informationen des Rwanda Directorate General of Immigration and Emigration).
Reisende können sich ggfs. auch direkt am Flughafen Kigali noch impfen lassen. Die Kosten hierfür belaufen sich derzeit auf 40,- US-$. An anderen Einreisegrenzstellen ist dieser Service nicht gewährleistet.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Die Einfuhr von Plastikverpackungen und –tüten, Waffen, Drogen und pornographischem Material aller Art ist nicht erlaubt. Zuwiderhandlungen können mit Geld- und Haftstrafen geahndet werden. Die Einfuhr von Tabak, Alkohol und Parfüm ist quantitativ beschränkt. Die Einfuhr von größeren Mengen Medikamenten für Spendenzwecke ist nur nach vorheriger Erlaubnis möglich.

Zölle für importierte Waren werden in Höhe von 15 bis 25% des Warenwerts erhoben. Die Staffelung erfolgt nach Warengruppen.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Ruandische Sicherheitskräfte sind allgegenwärtig. Anweisungen von Sicherheitsbeamten ist unbedingt Folge zu leisten. Beamtenbeleidigungen können zu mehrwöchigen Haftstrafen führen; eine anwaltliche Verteidigung wird dann erforderlich.

Zu beachten ist außerdem, dass der Flughafen Kigali, Brücken, Regierungsgebäude sowie militärische Einrichtungen nicht fotografiert werden dürfen.

Nach wie vor in Kraft ist auch eine Vorschrift aus dem Jahr 1988, welche die soggenannte „concubinage", das dauerhafte Zusammenleben von unverheirateten Personen, von denen mindestens eine verheiratet ist, unter Androhung einer Geldbuße und/oder Freiheitsstrafe untersagt.

Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind gesellschaftlich nicht akzeptiert.

Das ruandisches Strafrecht sieht für sexuellen Kontakt mit Personen unter 18 Jahren (Minderjährige) Geld- und/oder Gefängnisstrafen vor.

Darüber hinaus von europäischen Regelungen erheblich abweichende, strafrechtliche Vorschriften existieren nicht.

Medizinische Hinweise

Aktuelle Medizinische Hinweise
Aufgrund des zweiten Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo müssen derzeit alle Reisenden, die über den internationalen Flughafen oder über eine Landesgrenze zur Demokratischen Republik Kongo nach Ruanda einreisen mit einer Gesundheitsprüfung rechnen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen, z.B. Quarantäne, auszugehen.
Das neue Ausbruchgebiet liegt nahe der Grenze mit Ruanda. Im Grenzverkehr zwischen den beiden Staaten sind entsprechende Gesundheitsprüfungen (Screening) bereits eingeführt.
Informationen zum aktuellen Ebola-Ausbruch bieten die Aktuellen reisemedizinischen Hinweise zur Ebola-Virus-Infektion in der Demokratischen Republik Kongo.

Impfschutz
Pflichtimpfung gegen Gelbfieber bei Einreise aus einem Gelbfieberübertragungsgebiet. Bei direkter Einreise aus Europa ist keine Gelbfieberimpfung erforderlich.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und jährlich Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Gelbfieber, Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.

Malaria
Es besteht ein inzwischen hohes landesweites Risiko, das sich aufgrund der mannigfaltigen Topographie des Landes nicht exakt definieren lässt. Besonders westliche und östliche Regionen des Landes sind betroffen, auch in der Hauptstadt Kigali kommt es zu Malariainfektionen (fast ausschließlich Plasmodium falciparum). Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei Nichtimmunen häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen:
· körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
· in den frühen Abendstunden und nachts bei Aufenthalt im Freien Insektenschutzmittel auf alle unbedeckten Körperstellen wiederholt aufzutragen,
· ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

HIV/ AIDS
Etwa 3-4% der 15-49 Jährigen in Ruanda sind HIV positiv, in den bekannten Risikogruppen sind es deutlich mehr. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
Einige Grundregeln: ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen oder selber schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten
Meningokokken-Erkrankung (bakterielle Hirnhautentzündung)
Die Meningokokken-Erkrankung wird im gesamten Land hauptsächlich in der Trockenzeit (Monate Mai-September und Dezember-März) übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Vierfach-Impfung (Konjugatimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen - ACWY) sinnvoll sein.

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (auch Kivu-See). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Auch in Kigali sind schwere Krankheiten/Unfallfolgen nicht immer ausreichend behandelbar.
Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Ruanda ist für Ausländer grundsätzlich Vorauskasse zu leisten. Der Abschluss einer adäquaten Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption wird daher dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben ( www.dtg.org oder www.frm-web.de).

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten; für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Akkordeon

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
TürkeiJaJaJa
Andere EU-LänderJaJa/1Ja
SchweizJaJaJa
ÖsterreichJaJaJa
DeutschlandJaJa/1Ja

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Ausreise noch 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich.
 

Hinweis: Staatsangehörige von Ländern, in denen es keine konsularische Vertretung Ruandas gibt (u. a. Österreicher) können beim Rwanda Directorate General of Immigration and Emigration (Internet: www.migration.gov.rw) ein Entry Facility beantragen, mit dem sie an der Grenze das Visum erhalten. [1] Staatsangehörige von Deutschland, Großbritannien und Schweden können bei der Einreise ein Visum ohne Entry Facility beantragen. 

Anmerkung zum Visum

Seit Anfang 2014 gibt es ein gemeinsames Visum für Kenia, Uganda und Ruanda, das East Africa Visa (EAC). Dieses gemeinsame Visum wird bei der Einreise an den Flughäfen in Kenia erteilt. Es berechtigt zu mehrfachen Einreisen und kostet 100 US$ / 90 €/ 95 CHF. Es wird empfohlen, dieses Visum vor der Reise bei der zuständigen kenianischen konsularischen Vertretung zu beantragen. Bei der Visumbeantragung am Flughafen kam es in der Vergangenheit vermehrt zu langen Wartezeiten und zu Schwierigkeiten, weil die Bezahlung der Visumgebühr oft nur in US-Dollar akzeptiert wurde.

Kosten

Deutschland und Österreich
Touristenvisum: 45 € (einmalige Einreise, bis zu 30 Tage gültig) und 45 € (mehrmalige Einreise).

Business-Visum: 45 € (einmalige Einreise), 45 € (mehrmalige Einreise).

Transit-Visum: 27 €.

East Africa Visa (EAC): 100 US$/ 90 €.

Es kommen jeweils 5 € Portogebühr hinzu. 
 

Visum bei der Ankunft:  30 US$ (27 €) (auch in Euro zahlbar) (einmalige Einreise), 60 US$ (55 €) (mehrmalige Einreise).

Online-Visum: 30 US$.

Schweiz
Touristen-/Geschäftsvisum: 45 CHF (mehrmalige Einreise, Aufenthalt von bis zu 3 Monaten).

Transit-Visum: 30 CHF.

East Africa Visa (EAC): 100 US$/ 95 CHF.

Visum bei der Ankunft: 30 US$.

Visaarten und Kosten

Touristen-, Geschäfts- und Transitvisum sowie ein gemeinsames Visum für Kenia, Uganda und Ruanda.

Gültigkeit

Bis zu 3 Monaten; Visa können bei den Einwanderungsbehörden in Kigali verlängert werden.

Transit

Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Antrag

Persönlich oder postalisch beim Konsulat oder bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen), oder bei der Einreise (30 US$ und für 30 Tage gültig) oder online www.migration.gov.rw.

Antrag erforderlich

(a) 2 ausgefüllte Antragsformulare (downloadbar auf der Internetseite der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) 1 Visumantragsschreiben.
(e) Firmenschreiben bzw. Einladung bzw. Nachweis der gebuchten Reise.
(f) Gebühr (per Überweisung mit abgestempeltem Original-Beleg).

(g) Ein international gültiges Impfzertifikat, das eine Impfung gegen Gelbfieber belegt.

Bei postalischer Beantragung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizufügen.

Bearbeitungsdauer

Ca. 1 Woche

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung wird verlangt.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Ausreise noch 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich.
 

Hinweis: Staatsangehörige von Ländern, in denen es keine konsularische Vertretung Ruandas gibt (u. a. Österreicher) können beim Rwanda Directorate General of Immigration and Emigration (Internet: www.migration.gov.rw) ein Entry Facility beantragen, mit dem sie an der Grenze das Visum erhalten. [1] Staatsangehörige von Deutschland, Großbritannien und Schweden können bei der Einreise ein Visum ohne Entry Facility beantragen. 

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere VorsichtsmaßnahmenGesundheitszeugnis erforderlich
Essen & Trinken4-
Malaria3-
Typhus & PolioJa-
Cholera2
Gelbfieber1

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte.

Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt.
Unabhängig von den offiziellen Bestimmungen wird allen Reisenden eine Schutzimpfung gegen Gelbfieber empfohlen, da Ruanda zu den Infektionsgebieten zählt. Am Flughafen Kigali ist eine Impfung gegen Gelbfieber möglich (Kosten: 40 US$).

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

[3] Malariaschutz ist ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll hochgradig gegen Chloroquin- und Sulfadoxin/Pyrimethamin resistent sein.

[4] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten vermieden werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Fleckfieber tritt vor allem in den Slums in den Höhenlagen auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen während der Trockenzeit (Mai - September und Dezember - März) vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden. 

Die Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis) kommt besonders im Westen des Landes vor. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen. Bei Beschwerden nach Aufenthalt in gefährdeten Gebieten im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.

Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Geld

Währung

1 Ruanda-Franc = 100 Centimes. Währungskürzel: FRw, RWF (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 5.000, 2.000, 1.000 und 500 FRW; Münzen in den Nennbeträgen 100, 50, 20, 10, 5 und 1 FRW. In den größeren Städten des Landes wird in der Regel auch mit US-Dollar bezahlt.

Kreditkarten

MasterCard und teilweise auch Diners Club werden nur in der Hauptstadt, und nur in einigen der größeren Hotels akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Bezahlen mit ec-Karte ist in Ruanda nicht möglich. Einige Geldautomaten sind in großen Städten wie Kigali, Butare Ruhengeri und Gisenyi zu finden. EC-Karten werden an Automaten in der Regel aber nicht akzeptiert.

Reiseschecks

Können nur in der Hauptstadt in einigen Banken eingetauscht werden (hoher Zeitaufwand). Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.00-17.00 Uhr, Sa 08.30-11.30 Uhr.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist auf 5.000 FRw beschränkt. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen; Deklarationspflicht. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe des bei der Einreise deklarierten Betrages, abzüglich der Umtauschbeträge.

Geldwechsel

Der Umtausch von Bargeld in Landeswährung ist möglich, die Mitnahme von US-Dollar und Euro wird empfohlen (nur neue Scheine). Bei Reisen im Landesinneren ist nur Barzahlung in Landeswährung üblich. Umtauschmöglichkeiten sind in Banken, Hotels und Foreign-Exchange-Büros gegeben.

Wechselkurse

EUR1 = RWF851.30
GBP1 = RWF1013.90
USD1 = RWF818.58

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Französisch, Kinyarwanda und Englisch. Geschäftssprache ist Swahili.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2018

  • 01 Jan Neujahr
  • 01 Feb Tag der Helden
  • 30 Mar Karfreitag
  • 07 Apr Völkermord-Gedenktag
  • 01 May Tag der Arbeit
  • 01 Jul Unabhängigkeitstag
  • 04 Jul Befreiungstag
  • 15 Aug Mariä Himmelfahrt
  • 01 Oct Tag des Patriotismus
  • 25 Dec Weihnachten
  • 26 Dec Weihnachten

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Ruanda eingeführt werden (Personen ab 16 J.):

250 g Tabakwaren;
1 l alkoholische Getränke (einschließlich Spirituosen) oder 2 l Wein.

500 ml Parfüm und Eau de Toilette, wovon Parfüm maximal ein Viertel der Menge sein darf.

Es besteht immer Deklarationspflicht.

Verbotene Importe

Plastikverpackungen und –tüten, Waffen, Drogen und pornographisches Material aller Art.  

Weitere Informationen sind vom ruandischen Zoll (Internet: www.rra.gov.rw/) erhältlich.

Kontaktadressen

Botschaft der Republik Ruanda

(auch für Österreich zuständig)

Honorarkonsulate (ohne Visumerteilung) in Hamburg , Hannover, Stuttgart und Tutzing (Kreis Starnberg).

(030) 20 91 65 90.

http://www.rwanda-botschaft.de

http://www.rwanda-botschaft.de

Mo-Fr 09.00 -13.00 und 14.00-17.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr.

Jägerstr. 67-69

D-10117 Berlin

Germany

Botschaft der Republik Ruanda

(022) 919 10 00.

http://rwandamission.ch/

http://rwandamission.ch/

Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr.

Rue de Vermont 37/39, 4ème étage

CH-1202 Genève

Switzerland

Rwanda Development Board (RDB) for Tourism

252 57 65 14, 252 50 23 50.

http://www.rwandatourism.com

http://www.rwandatourism.com

Mo-Fr 07.00-17.00 Uhr. 

Corner Blvd. de I'Umuganda and Nyarutarama Road, PO Box 6239

RW-Kigali, Gishushu

Rwanda

Ruanda Development Board (RDB)

c/o Kamageo (African Destination Marketing)

Ansprechpartner für Kunden in Deutschland und in der Schweiz: Barbara Zieme (Inhaberin der Agentur Akomasa).

(+44) (0781) 0508791 (Kamageo). (+49) (06171) 586 85 80 (Barbara Zieme).

http://www.kamageo.com

http://www.kamageo.com

Manor Farm, Nether Broughton

GB-Leicestershire LE14 3HB

United Kingdom

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Beste Besuchszeiten sind April - Oktober und Dezember - Januar.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr.

Geschäftskontakte

Chambre de Commerce et d'Industrie du Rwanda (Industrie- und Handelskammer)
BP 319, Kigali
Tel: 835 38, 835 41.

Kommunikation

Telefon

Ist vorhanden.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber ist Rwanda Cell. Mobiltelefone können gemietet werden. Mobiltelefone können in großen Geschäften gemietet oder gekauft werden.

Internet

Internetanbieter ist Rwandatel (E-Mail: service@rwanda1.com; Internet: www.rwanda1.com). In den meisten Städten gibt es Internetcafés und Computerzentren.

Post

Luftpost nach Europa ist ca. zwei Wochen unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Körbe mit spitzen Deckeln, Keramik, Holzschnitzereien, Talismane, Messer, Pangas oder Umuhoro genannt, deren Klingen wie Fragezeichen geformt sind. Wem Gorillahände oder -schädel angeboten werden, sollte nicht zögern, und den Händler sofort bei der Polizei anzeigen.

Nachtleben

Einleitung

Außer den vielen kleinen Bars und einigen Diskotheken ist die Abendunterhaltung nicht sehr breit gefächert. In Kigali gibt es einige Kinos.

Kulinarisches

Übersicht

In den Hotelrestaurants steht meist eine angemessene Auswahl europäischer Gerichte auf der Speisekarte. Zahlreiche Restaurants bieten französisch-belgische und einige afrikanische Gerichte an. Getränke: Die Auswahl an Spirituosen, Wein und Bier ist gut.

Unterkunft

Hotels

Sind teuer, die meisten sind in Kigali zu finden. In der Nähe touristisch interessanter Gebiete gibt es kleine, preiswerte Hotels. Schlafsäle von Missionen sind besonders in Kleinstädten und abgelegeneren Regionen empfehlenswert. Die Hotels der Ruhengeri- und der Gisenyi-Mission bieten ausgezeichnete Unterkünfte und gutes Essen.

Camping

Camping ist verboten.

Kultur

Religion

Christentum (83 %), Muslime (5 %) und andere.

Soziale Verhaltensregeln


Der traditionelle Lebensstil beruht auf der Landwirtschaft und Rinderzucht. Die Bevölkerung lebt in den fruchtbaren Landesteilen, allerdings lebt jede Familie auf ihrem eigenen Land und nicht in Dörfern. Der Großteil der Ruander gehört der Volksgruppe der Hutu an, ca. 15% der Bevölkerung gehören zu den Tutsi. Die kleinste Minderheit sind die Twa, ein Pygmäen-Mischvolk, die möglicherweise ältesten Bewohner des Landes, die noch heute Töpfer und Jäger sind. Die üblichen Höflichkeitsformen gelten auch hier. Trinkgeld: 10% sind üblich.

Klima

Beste Reisezeit

Trotz der Äquatornähe ist das Klima durch die Höhenlage eher kühl. In den meisten Landesteilen ist es warm, in den Bergen jedoch kühler. Regenzeiten: Mitte Januar bis April und Mitte Oktober bis Mitte Dezember.

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

Rwandan

Rwandan children
© Creative Commons / tonikyrinfo

Clouds

Clouds above Lake Kivu, Rwanda
© Creative Commons / tonikyrinfo

Kingfisher

Kingfisher in Akagera National Park
© Creative Commons / Lip Kee

Silverback

Silverback Mountain Gorilla, Parc National des Volcans, Rwanda
© istockphoto / Thinkstock