Länderinformationen

Alle Länder anzeigen

Malawi

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Malawi.

Hauptstadt

Lilongwe.

Geographie

Malawi grenzt im Norden und Nordosten an Tansania, im Osten, Süden und Südwesten an Mosambik und im Norden und Nordwesten an Sambia. Der Malawi-See ist der drittgrößte See Afrikas. Er ist Wahrzeichen des Landes und bildet die östliche Grenze zu Tansania und Mosambik. Die nördliche Region ist bergig, die höchsten Gipfel steigen hier auf über 3000 m an. Zum Norden gehören auch die hügelige Nyika-Hochebene, zerklüftete Steilhänge, Täler und die dicht bewaldeten Abhänge der Viphya-Hochebene. Die zentrale Region ist das landwirtschaftliche Zentrum des Landes. Sie besteht hauptsächlich aus einer 1000 m hohen Ebene, die sich durch ihre malerische Landschaft auszeichnet. Flachland überwiegt in der südlichen Region, südlich des Malawi-Sees erstreckt sich die Zomba-Hochebene und im Südosten erhebt sich das riesige, abgelegene Mulanje-Gebirgsmassiv.

Regierung

Präsidialrepublik seit 1966 (im Commonwealth seit 1964). Eine neue Verfassung ist seit 1995 in Kraft. Nationalversammlung mit 193 Mitgliedern, Wahl alle 5 Jahre. 1994 fanden die ersten freien Wahlen seit 1964 statt. Unabhängig seit 1964 (ehemaliges britisches Protektorat).

Staatsoberhaupt

Peter Mutharika, seit Mai 2014.

Elektrizität

220/240 V, 50 Hz. In der Regel werden quadratische dreipolige Stecker benutzt. Die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen.

Zeitzone

Central Africa Time: MEZ +3

Übersicht

Malawi hat Reisenden eine einzigartige Landschaft mit wunderschönen Tälern und seltenen Tierarten zu bieten. Von den Höhen der Plateaus kann man immergrüne Wälder und Wasserfälle bewundern. Zu jeder Reise nach Malawi gehören Safaris und Wanderungen in der absolut unberührten Natur, weit weg von Asphaltstraßen und Touristengruppen.
Malawi verfügt über neun Nationalparks und Reservate, von denen sechs für Besucher besonders geeignet und nicht überlaufen sind. Es gibt auch viele schöne und leicht zugängliche bewaldete Naturschutzgebiete.
Der berühmte Malawisee erstreckt sich vom Norden des Landes bis nach Mangochi im Süden. Einige der seltensten tropischen Fischarten sind in diesem enorm großen See heimisch. Auch verschiedene Adlerarten sowie Eisvögel leben hier.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Malawian Airlines (3W) verbindet Lilongwe mit Harare, Johannesburg und Dar es Salaam. Kenya Airways (KQ) verbindet Nairobi (Kenia) mit Blantyre. Ethiopian Airlines fliegt von Äthiopien nach Blantyre. Flugverbindungen gibt es auch zwischen Malawi und Südafrika mit South African Airways (SA). Proflight Zambia (PO) bedient die Strecke Lusaka (Sambia) –Lilongwe.


Flugzeiten

30 US$. Die Gebühr muss in US-Dollar bar bezahlt werden. Ausgenommen sind Kinder unter 2 Jahren und Transitpassagiere (24 Std.).

Eine Einreisegebühr in Höhe von 75 US$ kann jederzeit eingeführt werden.

Anreise mit dem Pkw

Malawi ist mit allen Nachbarländern durch Straßen verbunden. Straßen führen von Mosambik nach Mwanza in Südwest-Malawi und nach Chiponde im Osten. Eine Brücke am Songwe-Fluss im Nordwesten verbindet Malawi mit Tansania. Die Route Lilongwe-Lusaka verläuft von Chipata im Westen nach Sambia. Bei der Verbindung nach Simbabwe über den Tete-Korridor in Mosambik besteht immer noch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Grenzübergänge sind i. Allg. von 06.00-18.00 Uhr geöffnet.

Anreise mit dem Schiff

Fähren verbinden auf dem See Nyasa Malawi ab der Nkhata Bucht mit der Mamba Bucht in Tansania. Es gibt auch eine Fährverbindung nach Metangula und Cóbuè (Mosambik).

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Malawi Airlines (3W) verbindet Lilongwe mit Blantyre. Mehrere private Charterfluggesellschaften fliegen regelmäßig zu den wichtigsten Touristenattraktionen des Landes.
 

Flugzeiten


von Lilongwe zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):

Flugzeug Bus/Pkw
Blantyre 0.40 4.00
Mzuzu 1.00 5.00
Zomba - 4.00
Karonga 1.30 6.30
Salima - 1.00
Mangochi 1.00 4.30

Ausreisegebühr

200 MWK für alle Inlandflüge.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Alle großen und die meisten der kleineren Straßen können bei jedem Wetter befahren werden. Das Straßennetz umfasst über 13.500 km. Die große Nord-Süd-Schnellstraße nach Karonga im Norden ist asphaltiert.

Fernbus:
Gute Busverbindungen, einschließlich eines Express-Service, zwischen den größeren Städten. Die Fahrt von Mzuzu nach Karonga ist besonders eindrucksvoll. Zwischen Blantyre, Lilongwe und Mzuzu verkehren Luxusreisebusse.

Mietwagen
sind in den größeren Städten erhältlich (rechtzeitig vorbestellen). Wagen mit Chauffeur stehen auch zur Verfügung.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein.

Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr.

Unterwegs in der Stadt

In Blantyre und Lilongwe verkehren Stadtverkehrsbusse. In allen größeren Städten gibt es Linienbusse.

Taxi:
Es gibt nur wenige Taxis, sie können nicht auf der Straße angehalten werden. Taxifahrer erwarten Trinkgeld.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Central East African Railways betreibt das Bahnnetz des Landes, das sich bis zur Grenze zu Sambia im Westen und bis zur Grenze zu Mosambik im Osten erstreckt. Der Beira-Korridor zur Grenze nach Mosambik im Süden ist seit Jahrzehnten geschlossen. Die Hauptstrecke führt von Mchinji über Lilongwe, Salima, Chipoka, Blantyre, Limbe und Nsanje bis an die Grenze von Mosambik. Nähere Informationen erteilt Central East African Railways, PO Box 5144, Limbe (Tel: 01 64 08 44). Die Züge sind in der Regel langsam und überfüllt und werden von Touristen nur wenig benutzt.

Unterwegs mit dem Schiff

Regionale Schifffahrtsgesellschaften führen Rundfahrten auf dem Malawi-See durch. Kabinen stehen zur Verfügung, und Mahlzeiten können an Bord eingenommen werden. Nähere Auskünfte erteilen die örtlichen Reisebüros.

Reisewarnung

Überblick

Malawi

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 09.11.2016
Unverändert gültig seit: 31.10.2016

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Malawi gilt im regionalen Vergleich als ein verhältnismäßig sicheres Reiseland, verzeichnet aber dennoch eine hohe Kriminalität. Diebstähle und Einbrüche, nicht selten mit massiver Gewaltanwendung, haben zugenommen. Dies gilt insbesondere für die größeren Städte (Lilongwe, Blantyre, Mzuzu, Zomba) und die Touristenziele am Malawisee

Auch die Zahl bewaffneter Fahrzeugentführungen („car jackings") hat zugenommen. Bevorzugt werden vor Grundstückszufahrten auf Einlass wartende Autos überfallen. Reisende sollten  bei Überfällen unter keinen Umständen Widerstand leisten und Autofenster und –türen auch tagsüber stets verriegeln.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
DeutschlandJaJaJa
ÖsterreichJaJaJa
SchweizJaJaJa
Andere EU-LänderJa1/2Ja
TürkeiJaJaJa

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen:

(a) [1] Irland. 

Achtung: Es wird dringend empfohlen, das Visum vor der Reise bei der zuständigen diplomatischen Vertretung zu beantragen, um mögliche Unannehmlichkeiten bei der Einreise zu vermeiden. U.a. Staatsangehörige der Türkei müssen in jedem Fall vor der Reise ein Visum beantragen.
 

Kosten

Deutschland, Österreich und Türkei

Touristenvisum: 

90 € (einmalige Einreise, 3 Monate gültig).

200 € (einmalige Einreise, 6 Monate gültig).

270 € (mehrmalige Einreise, 6 Monate gültig).

Transitvisum:
 
65 € (einmaliger Transit, 7 Tage gültig).

Bei postalischer Beantragung wird eine zusätzliche Gebühr erhoben.

Schweiz

Touristenvisum:

100 € (einmalige Einreise, 3 Monate gültig).

200 € (mehrmalige Einreise, 6 Monate gültig).

300 € (mehrmalige Einreise, 12 Monate gültig).

Transitvisum:

65 € (einmaliger Transit).

 

Visaarten und Kosten

Touristenvisum (einmalige, mehrmalige Einreise), Transitvisum.

Gültigkeit

Touristenvisum: 3 Monate (einmalige Einreise) bzw. 6 oder 12 Monate (mehrmalige Einreise) ab Ausstellungsdatum. An der Grenze wird i. d. R. eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen gewährt, die gebührenpflichtig auf bis zu 90 Tage beim Immigration Department in Blantyre verlängert werden kann.

Transitvisum:
bis 7 Tage.
 

Transit

Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. weiterreisen, über gültige Dokumente für die Weiterreise sowie über reservierte Sitzplätze verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

[2] Diese Regelung gilt u.a. nicht für Staatsangehörige von Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, der Slowakischen Republik, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn, die in jedem Fall ein Transitvisum benötigen. Weitere Auskünfte erteilen die zuständigen malawischen Vertretungen.

Antrag

Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).

Antrag erforderlich

(a) 2 Antragsformulare (auszufüllen auf Englisch)(downloadbar auf der Internetseite der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Gebühr (bei Antragstellung per Postanweisung, mit Beleg).
(e) Schreiben mit Angaben zur Reiseroute und Begründung für den Aufenthalt sowie Angabe von Adresse/n in Malawi.
(f) Nachweis der bezahlten Rück- oder Weiterreise.
(g) Nachweis ausreichender Geldmittel.

(h) Einladungsschreiben bei Besuchsreisen.

Geschäftsreisen zusätzlich:
(i) Schreiben der Firma oder des Geschäftspartners.

Temporärer Wohnsitz

Anfragen vor der Abreise an den Controller of Immigration Services, PO Box 331, MW-Blantyre.

Bearbeitungsdauer

4 Werktage. Bei telefonischer Absprache und persönlicher Antragstellung werden Visa manchmal auch innerhalb von 2 Tagen ausgestellt.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Da bisweilen bei der Einreise Gesundheitskontrollen durchgeführt werden, sollte der Impfausweis auf jeden Fall mitgeführt werden. Bei der Einreise aus Nachbarländern oder Gelbfiebergebieten wird der Nachweis eines Gelbfieberschutzes (Impfausweis oder entsprechende Bescheinigung) verlangt.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Allein reisende Minderjährige sollten eine von beiden Elternteilen unterschriebene Reisegenehmigung mitführen (auf Englisch und mit Unterschriftsbeglaubigung).

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen:

(a) [1] Irland. 

Achtung: Es wird dringend empfohlen, das Visum vor der Reise bei der zuständigen diplomatischen Vertretung zu beantragen, um mögliche Unannehmlichkeiten bei der Einreise zu vermeiden. U.a. Staatsangehörige der Türkei müssen in jedem Fall vor der Reise ein Visum beantragen.
 

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere Vorsichtsmaßnahmen
Gelbfieber1
Cholera2
Gesundheitszeugnis erforderlich
Typhus & PolioJa-
Malaria3-
Essen & Trinken4-

Übersicht

Der Standard der medizinischen Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen. Bei Verkehrsunfällen außerhalb der Städte ist die Notfallversorgung nicht gesichert.

Kliniken/Flugrettung:
- Kamuzu Central Hospital, Tel: (01) 75 37 44, (01) 75 35 55 oder (01) 75 04 43.
- MARS (Medical Air Rescue Service), Tel: (01) 79 50 18, (01) 79 49 67, Nofälle: Tel: (01) 79 40 36.
- MRI Johannesburg, Tel: 101-27-114 40 37 90.
- Deutsche Rettungsflugwacht e. V., Tel: +49-711 70 10 70.

Ein Auslands-Krankenversicherungsschutz und eine Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden (auch von Transitreisenden) verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3] Malariarisiko besteht ganzjährig in allen Landesteilen. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll stark gegen Chloroquin und Sulfadoxin/Pyrimethamin resistent sein.

[4] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Daher sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Milch ist nicht immer pasteurisiert. Trocken- und Dosenmilch sind erhältlich und im Zweifelsfall empfehlenswert. Alle Milchprodukte unterliegen strengen Qualitätskontrollen des Malawi Bureau of Standard. Obst sollte man vorsichtshalber schälen.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen und im Malawi-See vor. Generell sollte man vor Ort Rat einholen, bevor man in Binnengewässern badet. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen. Malawi gehört zu den Ländern mit der höchsten Durchseuchung.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können vorkommen. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.

Die Pest kommt vor. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.

Die Schlafkrankheit kommt vorwiegend im Norden des Landes vor. Mückenschutz beachten.

Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Geld

Währung

1 Kwacha = 100 Tambala. Währungskürzel: MWK (ISO-Code). Geldscheine gibt es in den Nennwerten 1000, 500, 200, 100, 50 und 20 MWK. Münzen sind im Wert von 10, 5 und 1 MWK und 50 Tambala im Umlauf.

Kreditkarten

In der Hauptstadt und den großen Hotels und Autovermietern werden die bekanntesten Kreditkarten wie Visa, MasterCard, Diners Club und American Express angenommen. In den Banken und in einigen Wechselstuben kann mit Kreditkarte Bargeld abgehoben werden, allerdings noch nicht am Geldautomaten. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard
In großen Städten kann an einigen Geldautomaten mit der ec-Karte Bargeld abgehoben werden. Der Wechselkurs ist meist ungünstig.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Sollten in US-Dollar ausgestellt sein und können bei Banken und Hotels in größeren Städten eingelöst werden. Oft ist dazu die Kaufquittung der Reiseschecks nötig.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.00-13.00 Uhr. Geldwechsel für Touristen in Blantyre und Lilongwe auch Sa 09.00-11.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Die Ausfuhr der Landeswährung (Malawi Kwacha) ist auf den Gegenwert von max. 5.000 US$ pro Person beschränkt. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen, Deklarationspflicht. Ausfuhr von Fremdwährungen nur bis in Höhe der deklarierten Beträge.

Geldwechsel

US-Dollar, Euro, britische Pfund und südafrikanische Rand können problemlos gewechselt werden. Es bestehen kaum Umtauschmöglichkeiten für weniger gängige Währungen. Außerhalb der größeren Städte ist ausschließlich Barzahlung möglich. Ausländische Besucher des Landes müssen ihre Hotelkosten in Devisen bezahlen. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar und Pfund Sterling in bar. Ein Umtausch außerhalb von Banken und Wechselstuben ist verboten.

Währungen

MWK

Mk

Wechselkurse

EUR1 = MWK755.24
GBP1 = MWK899.57
USD1 = MWK726.65

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Chichewa und Englisch. Außerdem werden regional Chitumbuka, Lomwe, Yao und Sena gesprochen.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2018

  • 01 Jan Neujahr
  • 15 Jan Chilembwe-Gedenktag
  • 03 Mar Tag der Märtyrer
  • 30 Mar Karfreitag
  • 02 Apr Ostermontag
  • 01 May Tag der Arbeit
  • 14 Jun Tag der Freiheit
  • 06 Jul Tag der Republik
  • 08 Oct Muttertag
  • 25 Dec Weihnachten
  • 26 Dec Weihnachten

Anmerkung

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag, wird der vorherige Tag zum Feiertag; sollte er auf einen Sonntag fallen, wird der folgende Montag zum Feiertag. Die Bekanntgabe von Feiertagen kann manchmal kurzfristig erfolgen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Malawi eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

200 Zigaretten oder 225 g Tabakwaren oder eine Auswahl an Tabakprodukten bis zu 225 g;
1 l Spirituosen, 1 l Bier und 1 l Wein;
Gegenstände für den persönlichen Gebrauch während der Reise.

Kontaktadressen

Konsulat der Republik Malawi

Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Botschaft der Republik Malawi in Auderghem (Belgien).

(043) 817 05 82.

Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr.

Dolderstrasse 102

CH-8032 Zürich

Switzerland

Botschaft der Republik Malawi

(auch für die Schweiz zuständig)

(+32) (02) 231 09 80.

http://www.embassymalawi.be

http://www.embassymalawi.be

Mo-Do 09.00-13.00 und 14.00-17.00, Fr 09.00-14.00 Uhr.

Avenue Herrmann-Debroux 46

B-1160 Auderghem

Belgium

Botschaft der Republik Malawi

(auch für Österreich zuständig)

Honorarkonsulat in Eßlingen.

(030) 843 15 40.

http://www.malawiembassy.de

http://www.malawiembassy.de

Mo-Do 09.00-12.30 und 13.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-14.00 Uhr.

Westfälische Straße 86

D-10709 Berlin

Germany

Ministry of Tourism and Culture

(01) 77 54 99.

http://www.visitmalawi.mw

http://www.visitmalawi.mw

Off Convention Drive, Private Bag 326

MW-Lilongwe 3

Malawi

Malawi Tourism

c/o AKOMASA – Creative Connection

(auch für Österreich und die Schweiz zuständig)
 

(06171) 586 85 81.

http://www.malawitourism.com

http://www.malawitourism.com

Zeppelinstraße 8

D-61440 Oberursel

Germany

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Bei Geschäftsbesuchen sind Anzug und Krawatte angebracht. Terminvereinbarung und Visitenkarten sind üblich. Büros öffnen früh. Die beste Zeit für Geschäftsreisen sind die Monate Mai bis Juli und September bis November.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.30-17.00 Uhr.

Wirtschaft

Associated Chambers of Commerce and Industry of Malawi
Chichiri Trade Fair Grounds, PO Box 258, MW-Blantyre
Tel: 167 19 88.

Geschäftskontakte

Associated Chambers of Commerce and Industry of Malawi
Chichiri Trade Fair Grounds, PO Box 258, MW-Blantyre
Tel: 167 19 88.

Kommunikation

Telefon

Internationale Direktdurchwahl.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber sind CelTel Limited (Internet: www.mw.celtel.com/en/index.html oder www.msi-cellular.com) und Callpoint 900. Der Empfangs-/Sendebereich deckt die größten Städte und deren Umland ab. Roaming-Abkommen bestehen u.a. mit Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Internet

Internetanbieter ist MalawiNet (Internet: www.malawi.net). In den größeren Städten gibt es Internetcafés. Auf dem Land ist Internetzugang in einigen Hotels möglich.

Post

Luftpost nach Europa ist ungefähr 7-10 Tage unterwegs. Die Postämter sind im Allgemeinen Mo-Fr 07.30-12.00 und 13.00-17.00 Uhr geöffnet. Manche Postämter in den größeren Städten öffnen sonntags 09.00-10.00 Uhr, jedoch nur zum Briefmarkenverkauf und zur Annahme von Telegrammen. 3 Kurierdienste unterstützen das nationale Postsystem.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Sehenswürdigkeiten

Der Norden

Die Straße von Kasungu nach Mzuzu, einer bislang wenig besuchten
Stadt im Norden des Landes, führt durch das hügelige Grasland der
Viphya-Hochebene. Weiter nördlich in der Nähe der Livingstonia-Mission gelangt man zum Livingstonia-Steilhang und zu den Manchewe-Wasserfällen in
herrlicher Umgebung. In Livingstonia gibt es ein Museum. Die gesamte
Region ist in jüngster Zeit in der Besuchergunst gestiegen. Mzuzu hat
ein erstklassiges Hotel und verschiedene kleinere Einrichtungen und
bietet sich als Ausgangspunkt für Fahrten zum Nyika-Nationalpark und zur Nkhata Bay an. Ein anderer Wildpark in dieser Region ist das wunderschöne Vwasa Marsh Game Reserve.

Nationalparks

Malawi hat fünf große Nationalparks, die für Besucher geöffnet sind.
Der Nyika-Nationalpark ganz im Norden ist ganzjährig geöffnet. Der 2000-3000 m hoch gelegene Park erstreckt sich über fast die gesamte Nyika-Hochebene. Rauschende Bäche, Nadelwälder, tiefe Täler und hügeliges Grasland sind charakteristisch für diese Region. Seltene Vögel, Schmetterlinge, Großwild und Blumenreichtum machen jeden Ausflug zum Erlebnis.
Chelinda Camp liegt hoch oben am Rande eines Nadelwaldes. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über den Stausee. Unterkunft findet man in Häuschen mit offenem Kamin. Der Chowo Forest in der Nähe von Chelinda ist ideal für Wanderungen und einer der letzten noch erhaltenen Naturwälder des Parks.
Das Vwasa Marsh-Wildreservat liegt westlich von Mzuzu. Ein neues Camp mit Luxus-Hütten überschaut den Kazumi-See. Elefanten, Büffel, Nashörner und unzählige Vogelarten leben u. a. hier in ihrem natürlichen Habitat. Die Landschaft besteht zum Teil aus Wäldern, offenem Grasland und Sumpfgebieten. Dieses Reservat ist ein Stück unberührter Natur.
Der Kasungu-Nationalpark ist ein ca. 2000 qkm großes Waldgebiet im Nordwesten der mittleren Region. Er liegt 112 km von Lilongwe entfernt. Hauptattraktion des Parks sind die Elefanten, die am frühen Morgen und gegen Abend erscheinen, um an den Dambos oder Flusskanälen zu trinken. Das Grasland dient den großen Büffelherden als Nahrung. Die scheuen Geparden, Leoparden und Löwen lassen sich nur selten blicken; Säbelantilopen, Zebras, Kudus und Rietböcke sind dagegen weit verbreitet. Kasungu ist in der Regel von Anfang Mai bis Ende Dezember geöffnet. Unterkunft finden Besucher in der Lifupa Wildlife Lodge, einem Hotelkomplex aus strohgedeckten Häuschen mit Restaurant, Schwimmbad, Tagescamp und einfachen sanitären Anlagen.
Der Lengwe-Nationalpark im äußersten Südwesten ist nur 130 qkm groß und das nördlichste Habitat der seltenen und scheuen Nyala-Antilope. Buschbock, Kudu, Hartebeest, Impala, Warzenschwein und Duiker sind hier ebenfalls anzutreffen. In versteckten Beobachtungsständen können all diese Tiere aus nächster Nähe betrachtet werden. Begrenzte Unterkunftsmöglichkeiten sind im Lengwe Game Camp vorhanden.
Der Liwonde-Nationalpark erstreckt sich über die Ebenen des Shire Valley vom Malombe-See im Norden bis zum Stadtgebiet Liwondes im Süden. In gemieteten Booten kann man durch die Schilfsümpfe fahren und Flusspferde, Elefanten und Wasserböcke an der Tränke beobachten. Auf Auto- oder Busfahrten sieht man Wald- und Steppentiere wie Säbelantilopen, Kudus, Duiker und Paviane. Ein Wasservogelschutzgebiet bietet Reihern, Enten, Gänsen, Eisvögeln und Kormoranen Nistplätze. Der Park ist zwischen November und Mai geschlossen. Campingplätze und Kochgelegenheiten stehen im Mvuu Camp zur Verfügung, das von Wilderness Safaris betrieben wird. Die Einrichtung eines Bootsverkehrs zwischen einem Hotel an der Südspitze des Malawi-Sees und der Liwonde-Talsperre ist geplant. Nähere Auskünfte erteilt das Department of Tourism (s. Adressen).
Der 1980 gegründete Malawi-See-Nationalpark umfasst den südlichen und mittleren Teil des Sees. Tropische Fische sind hier die Hauptattraktion. Landeinwärts findet man Klippspringer, Buschböcke und Vervet-Affen. Der Park ist ganzjährig geöffnet. Campingplätze sind vorhanden. Gute Unterkünfte bieten u. a. die Nkopola Lodge, der Club Makokola, das Mulangeri und das Palm Beach.
Neben den Nationalparks gibt es eine Reihe weiterer Natur- und Landschaftsschutzgebiete, in denen zurzeit keine Unterkunftsmöglichkeiten für Besucher zur Verfügung stehen. Das ca. 65 km nördlich von Lengwe gelegene Majete-Wildreservat ist abgelegen und wenig erschlossen. Es bietet zahlreichen Tierarten einen Lebensraum, u. a. Flusspferden, Elefanten und Großkatzen. Südöstlich von Lengwe befindet sich das Mwabvi-Wildreservat, in dem schwarze Nashörner, Impalas, Zebras und Säbelantilopen in geringer Anzahl leben. Weitere Schutzgebiete sind das Nkhotakota-Wildreservat in der mittleren Region, Lizard Island bei Salima, das Lilongwe-Naturschutzgebiet in der Hauptstadt und der Michiru Mountain Park in der Nähe von Blantyre, ein Paradies für Vogelkundler.

Der Süden

Blantyre, das Geschäftszentrum der südlichen Region, wurde Ende des letzten Jahrhunderts gegründet. Es besteht eigentlich aus zwei Städten: Blantyre und Limbe, die ca. 7 km voneinander entfernt und durch ein Industriegebiet getrennt sind. Auf halbem Weg zwischen Blantyre und Limbe, abseits der Hauptstraße, befindet sich das Nationalmuseum. Ausflüge können auch zur Kirche St. Michael and All Angels sowie zum Mandala House, dem ältesten europäischen Gebäude in Malawi, unternommen werden.
Südwestlich von Blantyre liegt Lengwe, der kleinste Nationalpark des Landes (siehe unten). 60 km nördlich von Blantyre liegt die Universitätsstadt Zomba, die einen ausgezeichneten Markt hat. Ein Abstecher zum Berg Zomba mit seinen Wasserfällen, fischreichen Bächen, Fichtenschonungen und seltenen Orchideen lohnt sich. Seine Ausläufer umrahmen einen der schönsten Golfplätze Afrikas auf einem Gelände mit Bächen, kleinen Wasserfällen, Bäumen und Felsformationen. In der Nähe kommt man an Chingwes Loch vorbei, das angeblich so tief ist, dass es nicht gemessen werden kann. Im Südosten erstrecken sich die weitläufigen Teeanbaugebiete, aus denen sich das Mulanje-Massiv erhebt. Bei Sapitwa ragt ein Gipfel über 3000 m hoch auf. Mulanje bietet Touristen viel Abwechslung, man kann bergsteigen, wandern oder, weniger anstrengend, Forellen fischen. Wege und Feuerschneisen erschließen die meisten Regionen des Massivs. Gut gepflegte Waldhütten sind ideale Raststationen für Streifzüge durch die umliegenden Wälder und Berge.

Der Malawi-See

Der riesige Malawi-See erstreckt sich vom äußersten Nordosten bis nach Mangochi im Süden. Die Ufer des fast 24.000 qkm großen und 699 m hoch gelegenen Sees sind überwiegend sandig, die erschlosseneren Küstenabschnitte sind größtenteils frei von Bilharziose-Erregern (s. Gesundheit). Krokodile sind an den Hauptbadeorten nicht anzutreffen. Es gibt keine Gezeiten oder Strömungen. Die meisten Hotels stellen Boote zur Verfügung und ermöglichen ihren Gästen Wassersport wie Segeln, Fischen, Wasserskifahren und Surfen. Der Malawi-See ist ein Unterwasserparadies für Taucher. Er ist der artenreichste See der Welt.
Ausgezeichnete Strände laden auf der Insel Likoma zum Baden ein, die auf einem Hügel stehende anglikanische Kathedrale ist ebenfalls einen Besuch wert. Unterkünfte stehen hier nur begrenzt zur Verfügung.
Den Malawi-See lernt man am besten auf einer Rundreise mit der Ilala II kennen, dem kleinen Linienschiff des Sees, das zwischen der Monkey Bay (nördlich des Club Makokola) und Karonga im Norden des Landes verkehrt. Auf der 1052 km langen Reise können sich Besucher die Binnenhäfen ansehen und den Ausblick auf die Gebirgslandschaft genießen. Die Monate von März bis Mai sind für eine Seerundfahrt am günstigsten. Abfahrt ist regelmäßig freitags, Rückkehr am darauf folgenden Mittwoch. In der Hochsaison ist es aufgrund des großen Andrangs erforderlich, Kabinen auf der Ilala II im Voraus zu reservieren und zu bezahlen.
Kap Maclear in der Nähe der Monkey Bay liegt im Malawi-See-Nationalpark (s. Nationalparks). Ein Sandstrand und angenehme Wassertemperaturen laden zum Schwimmen ein. Die Nkhata Bay ist ruhig und abgelegen. Nkhotakota war früher Zentrum des Sklavenhandels im südlichen Afrika und ist eine der ältesten Marktstädte Afrikas.

Zentralmalawi

Senga Bay 19 km von Salima entfernt liegt der größte Badeort der zentralen Region des Landes mit ausgezeichneten Unterkunftsmöglichkeiten und Campingplätzen.
Die Lizard-Insel in der Nähe von Salima steht unter Naturschutz und beheimatet verschiedene Arten von Eidechsen und Adlern.
Westlich von Salima auf dem Weg zur neuen Hauptstadt Lilongwe durchquert man eine große fruchtbare Ebene. Lilongwe hat Zomba als Malawis Hauptstadt abgelöst und liegt im Herzen des fruchtbaren Agrargebietes im Zentrum Malawis. Die moderne Stadt zeichnet sich durch einfallsreiche Architektur und einer reizvollen Umgebung aus. Nördlich der Hauptstadt liegt der 2000 qkm große Kasungu-Nationalpark - ein riesiges Gebiet mit bewaldeten Hügeln und Grasland, das vielen Tierarten einen Lebensraum bietet (siehe unten).

Einkaufen

Überblick

Handarbeiten aus Raffiabast, Schilf, Sisal, Palm- und Maisblättern, Möbel aus Holz und Peddigrohr, Specksteinarbeiten, bunte Stoffe, Keramik und Perlstickereien. Holzschnitzereien aus Malawi zählen zu den schönsten aus ganz Afrika. In der Mua Mission südlich von Salima gibt es eine Holzschnitzerschule und ein wunderschönes Geschäft. Traditionelle Musikinstrumente werden im ganzen Land verkauft. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.00-17.00 Uhr. Märkte und Straßenstände sind täglich geöffnet.

Kulinarisches

Übersicht

Die Spezialität des Landes ist frischer Fisch aus dem Malawi-See. Chambo (Tilapia-Fisch) ist die größte Delikatesse des Sees. In Hotelrestaurants und den größeren Restaurants der Hauptstadt isst man sehr gut. Es gibt eine große Auswahl an Geflügel, Milchprodukten und tropischen Früchten. Getränke: Das einheimische Bier ist gut, Importbier und alkoholfreie Getränke sind überall erhältlich. Wein wird hauptsächlich aus Südafrika eingeführt. Gin aus Malawi ist recht bekannt und billig.

Unterkunft

Hotels

In den größeren Städten Lilongwe, Blantyre/Limbe und Mzuzu gibt es ausgezeichnete Hotels. Dasselbe gilt für die Haupturlaubsorte an der Küste des Lake Malawi, vor allem im Süden zwischen Monkey Bay und Mangochi. In der Zomba-Hochebene wurde ein neues Luxushotel errichtet.

Camping

Es gibt einige Campingplätze entlang der Küste des Malawi-Sees, oft in Hotelnähe, sowie in den Wildparks und Reservaten. Die Campingplätze sind in der Regel sehr gut ausgestattet und bieten hervorragende Unterkunftsmöglichkeiten in der Trockenzeit von April bis November.

Kultur

Religion

75 % Christen (überwiegend Protestanten (55 %)); 20 % Muslime; 3 % Anhänger von Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln


Die bislang vor allem für Frauen strengen Bekleidungsvorschriften sind inzwischen aufgehoben. Dennoch ist im Allgemeinen eher zurückhaltende Kleidung angebracht. Lange Haare bei Männern (über dem Hemdkragen) sind ungern gesehen. Trinkgeld: In den meisten Hotels und Restaurants wird ein Bedienungszuschlag von 10% erhoben. Trinkgeld ist nur für besondere Dienstleistungen üblich. Taxifahrer erhalten 10% Trinkgeld.

Klima

Beste Reisezeit

Entlang des Malawi-Sees ist es am wärmsten, jedoch weht meistens eine kühle Brise. Kühler im Bergland. Die Winter (Mai bis Juli) sind trocken. Die Nächte können kalt sein, vor allem im Bergland. Die Regenzeit dauert von November bis März.

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

African

African village, Malawi
© iStockphoto / Thinkstock

Monkey

Monkey Bay, Lake Malawi
© iStockphoto / Thinkstock

Go

Go diving in Lake Malawi
© Creative Commons / scip_pics

Lake

Lake Malawai
© Creative Commons / yeholer

Handicrafts

Handicrafts on sale in Malawi
© Creative Commons / Shared Interest

Sunset,

Sunset, Malawi
© iStockphoto / Thinkstock