Länderinformationen

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Kenia

Allgemeines

Hauptstadt

Nairobi.

Geographie

Kenia grenzt im Nordosten an Somalia, im Norden an Äthiopien, im Nordwesten an den Sudan, im Westen an Uganda und im Süden an Tansania. Im Osten liegt der Indische Ozean. Landschaftlich ist Kenia in vier Regionen unterteilt: Wüste im Norden, Savanne im Süden und fruchtbare Ebenen an der Küste und an den Ufern des Victoria-Sees. Das Bergland mit der Haupstadt Nairobi befindet sich im Westen. Nordwestlich von Nairobi liegt das Rift Valley, der Grabenbruch, in dem die Stadt Nakuru und der Aberdare-Nationalpark liegen, unweit des Mount Kenia (5200 m), der ebenfalls einen Nationalpark beherbergt. Ganz im Nordwesten von Kenia liegt der Turkana-See.

Regierung

Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1963. Verfassung von 1963, letzte Änderung 2008. Einkammerparlament (Bunge) mit 224 Mitgliedern. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1963 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Uhuru Kenyatta, seit März 2013.

Regierungschef

Raila Odinga, seit April 2008.

Elektrizität

220/240 V, 50 Hz. Dreipolige Stecker. Adapter erforderlich.

Zeitzone

Eastern Africa Time: MEZ +4

Übersicht

Kenia ist ein Land von beeindruckender Schönheit, die sich z.B. in den blaugrünen Farben des Indischen Ozeans, an den Kenia im Osten grenzt, oder in der bezaubernden Pflanzenwelt des Mount Kenia zeigt.
Kenia ist ein Traum für Safariliebhaber. Besonders berühmt sind die kenianischen Wildparks Amboseli, Masai Mara, Samburu und Tsavo, in denen unzählige Tierarten in der von Akazien bewachsenen Savanne beobachtet werden können. Kenias Nationalparks und Reservate nehmen ein Zehntel der Landesfläche ein und bestehen aus Wüste, Grasland und dichten Bergwäldern.
Auch die Menschen von Kenia sind faszinierend. Hier leben rund 40 verschiedene Stämme, unter ihnen die Kikuyu, die Luo und die stolzen, rot gekleideten Massai, die noch heute Halbnomaden sind und ihre Rinderherden entlang der südlichen Grenze treiben.
An der milden Swahili-Küste vermischt sich die afrikanische mit der asiatischen Kultur, ein Resultat der Jahrhunderte alten Handelsbeziehungen. Noch heute sieht man romantische Dhaus (Segelboote) die Gewässer durchkreuzen.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Kenias nationale Fluggesellschaft Kenya Airways (KQ) (www.kenya-airways.com) bietet eine Direktverbindung von Paris nach Nairobi sowie zusammen mit KLM Flugverbindungen (über Amsterdam) von Frankfurt/M., Wien und Zürich nach Nairobi an.

Kenia wird unter anderem auch von British Airways (BA), Swiss International (LX) und Air France (AF) angeflogen.

Condor (DE) fliegt ab Wien und ab München nach Mombasa. 

Edelweiss Air (WK)
fliegt von Zürich über Mombasa nach Nairobi.

Im Code-Share mit Brussels Airlines fliegt Lufthansa (LH) nach Nairobi.

Ausreisegebühr

Keine. Die Flughafensteuer ist im Ticketpreis enthalten.

Anreise mit dem Pkw

Kenia kann von Tansania, Uganda, Äthiopien, Sudan und Somalia aus auf dem Landweg erreicht werden. Manche Straßen sollten allerdings wegen der unsicheren politischen Lage gemieden werden, am besten erkundigt man sich vor Reiseantritt bei den konsularischen Vertretungen nach der aktuellen Lage. Nach Addis Abeba (Äthiopien) gibt es eine Allwetterstraße. Die größten Grenzübergänge von Tansania aus sind Namanga und Lunga Lunga; etwas kleiner sind die Grenzübergänge Isebania und Taveta.

Bus:
Es gibt einige direkte Busverbindungen nach Uganda, Tansania und Äthiopien. Der Scandinavia Express (Internet: www.scandinaviagroup.com) z.B. verbindet Nairobi und Mombasa mit Dar es Salaam (Tansania) sowie Nairobi mit Kampala (Uganda). Malaba und Buisa sind die Grenzübergänge bei der Einreise aus Uganda. Es sollte beachtet werden, dass die Grenzposten der beiden Länder in Malaba einen Kilometer voneinander entfernt sind und es zwischen den beiden Posten keine Verkehrsverbindung gibt.

Vor Grenzüberschreitungen auf dem Landweg sollte man sich mit dem Automobilverband Kenias (AA of Kenya , PO Box 40087, Embakasi, KE-00100 Nairobi, Tel: (02) 82 50 60-6) in Verbindung setzen, um sich nach den aktuellen Versicherungsbedingungen und der politischen Lage zu erkundigen.

Anreise mit der Bahn

Es bestehen Bahnverbindungen zwischen Voi und Moshi (Tansania) sowie Nairobi und Kampala (Uganda). Da die Bahnverbindungen sehr unregelmäßig sind, sollte man sich vor Reiseantritt uber die aktuellen Bedingungen informieren.

Anreise mit dem Schiff

Regelmäßige Passagierdienste verkehren zwischen Mombasa, Mauritius, den Seychellen und Sansibar. Zu den Anlaufhäfen am Victoria-See zählen Port Victoria/Kisumu, Homa Bay und Mfangano. Die Fähren auf dem Victoria-See verbinden Kisumu in Kenia mit Mwanza, Musoma und Bukoba in Tansania. Fahrpreise müssen in der Landeswährung des Ausgangshafens bezahlt werden. Weiterhin verkehren Fähren zwischen Mombasa, Dar-es-Salaam und Sansibar in Tansania.

Vor Ort unterwegs

Warnung

Das Auswärtige Amt rät bei PKW-Reisen in die nördlichen Landesteile Kenias sowie in die Küstenregion nördlich von Malindi, in einem bewachten Konvoi mitzufahren. Am sichersten reist man in diese Gebiete per Flugzeug.

Unterwegs mit dem Flugzeug

Kenya Airways (KQ) (Internet: www.kenya-airways.com) bietet Linienflüge nach Kisumu (am Victoria-See), Lamu, Malindi und Mombasa.
Air Kenya (QP) (Internet: www.airkenya.com) bietet Linienflüge von Nairobi nach Amboseli, Lamu, Malindi, Masai Mara, Mombasa, Lewa, Nanyuki, Meru, Samburu und Kilimanjaro (Tansania). Mombasa Air Safari (Internet: www.mombasaairsafari.com) verbindet Mombasa, Diani Beach und Malindi mit Lamu, Amboseli und Masai Mara.
Safarilink (Internet: www.safarilink-kenya.com) fliegt regelmäßig zwischen Nairobi (Wilson Airport) und den beliebten Safaridestinationen Masai Mara, Amboseli, Tsavo, Chyulus, Naivasha, Nanyuki, Lewa, Samburu, Lamu, Kiwayu und Kilimanjaro.

Es gibt regelmäßige Verbindungen zwischen Nairobi, Malindi und Kiwayu. Rundreisen zu den Nationalparks und zur Küste werden angeboten. Man kann auch Flugzeuge mieten.

Ausreisegebühr

Die Flughafensteuer in Höhe von 500 Kenia-Schillingen ist im Preis des Flugtickets enthalten.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Alle Hauptstraßen sind asphaltiert, die Nebenstraßen werden ständig verbessert, vor allem im Nordwesten. In weiten Teilen des Nordens ist das Straßennetz nicht besonders gut. Da die Beschichtung der Nebenstraßen sehr von der der Hauptstraßen abweicht, sollte man vorsichtig sein, wenn man die Schnellstraßen verläßt, vor allem in der Regenzeit. Tankstellen findet man an den meisten größeren Straßen.

Busse
und Minibusse (Matatu) privater Unternehmen verkehren auf Lang- und Kurzstrecken und verbinden die meisten Städte. Matatus sind häufig überfüllt. Die Fahrpreise der Busse und Minibusse sind ähnlich. Busse sind im Allgemeinen das sicherere Verkehrsmittel. In einigen Städten haben Busse und Minibusse dieselben Endbahnhöfe.

Taxi:
In Kenia verkehren gute Langstreckentaxis, die bis zu sieben Personen befördern können. Am besten ist dieser Service zwischen der Hauptstadt und Mombasa sowie Nakuru. An der Küste sind Taxis und Minibusse die günstigsten Verkehrsmittel.

Touren und Safaris:
Unzählige Reiseunternehmen in Nairobi bieten Rundreisen zu den Safariparks und anderen Sehenswürdigkeiten an. Vor der Buchung sollte man genau feststellen, was für den Inklusivpreis geboten wird. Weitere Informationen sind erhältlich von der Kenya Association of Tour Operators (KATO), PO Box 48461, KE-00100 Nairobi (Tel: (2) 71 33 48 oder 71 33 86. Internet: www.katokenya.org).

Mietwagen:
In Mombasa, Nairobi und anderen größeren Städten kann man in einigen Reisebüros Wagen mit oder ohne Chauffeur mieten. Dies kann teuer sein, man sollte vor allem das Kilometergeld der einzelnen Firmen vergleichen und nur Wagen mit Allradantrieb in Betracht ziehen.

Unterlagen:
Der nationale Führerschein reicht bei Besuchen bis zu 30 Tagen aus. Für ausländische Fahrzeuge (außer in Uganda oder Tansania zugelassenen Fahrzeugen) muss beim Zulassungsamt (Registrar of Motor Vehicles) in Nairobi eine Genehmigung (International Circulation Permit) eingeholt werden. Unter Vorlage der Zoll- und Versicherungspapiere wird diese kostenlos ausgestellt. Ein internationaler Führerschein wird dringend empfohlen, er ist jedoch gesetzlich nicht vorgeschrieben. Weitere Informationen vom Zulassungsamt in Nairobi.

Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr.

Unterwegs in der Stadt

Bus: Nairobi hat ein gut funktionierendes Busnetz. Man kann nur Einzelfahrscheine beim Schaffner kaufen. Es verkehren auch Minibusse (Matatu), die jedoch häufig sehr überladen sind.

Die Taxis von Kenatco sind zuverlässig. Die älteren Taxis mit dem gelben Streifen haben keine Taxameter, und der Fahrpreis sollte im Voraus vereinbart werden. Es gibt außerdem eine Flotte von London-Taxis. 10% Trinkgeld ist üblich. Taxis können nicht auf der Straße angehalten werden. Sie stehen meist bei Hotels und Sehenswürdigkeiten und anderen zentralen Orten.

Rikschas
werden in Nairobi immer beliebter.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Die China Communications Construction Company betreibt mit dem Madaraka Express Train Passagierzüge zwischen Nairobi (Kenia) und Mombasa (Kenia) und zwischen Nairobi (Kenia) und Kisumu (Kenia). Die Züge fahren zweimal täglich auf dieser Strecke. Es gibt die 1. Klasse und die Economyklasse. Die Fahrt zwischen Nairobi und Mombasa dauert 5-6 Std. Kinder unter 3 Jahren reisen umsonst, Kinder zwischen 3 und 11 Jahren zahlen die Hälfte.

Unterwegs mit dem Schiff

Fährverkehr besteht zwischen Mombasa, Malindi und Lamu. Weitere Einzelheiten von den örtlichen Behörden und Reiseveranstaltern. Man kann auch ein traditionelles kenianisches Segelschiff (dhow) in Mombasa, Malindi und Lamu mieten. Bei dieser Reiseart sollte man ausreichende Wasser- und Lebensmittelvorräte mitnehmen. Ankerplätze gibt es u.a. bei Mtwapa, Kilifi, Mnarani und Lamu. Luxuriöser sind Flusskreuzfahrten auf dem Nil.

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
TürkeiJaNeinJa
Andere EU-LänderJa1Ja
SchweizJaJaJa
ÖsterreichJaJaJa
DeutschlandJaJaJa

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Erforderlich u.a. für Staatsangehörige der in der obigen Tabelle genannten Länder.

Ausnahme: [1] Staatsbürger von Zypern benötigen für die Einreise nach Kenia kein Visum.

e-Visa für Touristen

e-Visa für Touristen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen können online auf www.ecitizen.go.ke oder auf immigration.ecitizen.go.ke beantragt werden. Möglich ist auch noch die Beantragung bei den zuständigen Botschaften sowie bei der Einreise. Dennoch wird dringend empfohlen, ein e-Visum zu beantragen, das mindestens 7 Tage vor der Reise beantragt werden muss. 

 

Alle Besucher erhalten bei der Einreise einen Besucherpass (Visitor's Pass).

Anmerkung zum Visum

Für Kenia, Uganda und Ruanda gibt es ein gemeinsames Visum, das East Africa Tourist Visa (EAC). Dieses gemeinsame Visum wird bei der Einreise an den Flughäfen in Kenia erteilt. Es berechtigt zu mehrfachen Einreisen und kostet 100 US$/ 80 € / 95 CHF. Es wird empfohlen, dieses Visum vor der Reise bei der zuständigen kenianischen Vertretung zu beantragen. Bei der Visumbeantragung am Flughafen in Kenia kam es in der Vergangenheit vermehrt zu langen Wartezeiten und zu Schwierigkeiten, weil die Bezahlung der Visumgebühr oft nur in US-Dollar akzeptiert wurde. 

Kosten

Deutschland
Die angegebenen Visagebühren gelten u.a. für Deutsche ab 16 Jahren (Kinder unter 16 Jahren erhalten ein kostenloses Visum, wenn sie in Begleitung ihrer Eltern reisen).
Einreisevisum (einmalige Einreise, 3 Monate gültig): 40 € bei der Botschaft, 40 €/ 51 US$ in bar (Flughafen);
Transitvisum: 20 US $ (Flughafen).

East Africa Visa (EAC): 100 US$ (Flughafen)/ 80 € (Botschaft).

e-Visa:

Einfache Einreise: 50 US$ und Servicegebühr in Höhe von 1 US$. Transitvisum: 20 US$ und Servicegebühr in Höhe von 1 US$.

Österreich
Die angegebenen Visagebühren gelten u.a. für Österreicher ab 16 Jahren (Kinder unter 16 Jahren erhalten ein kostenloses Visum).
Einreisevisum (einmalige Einreise, 3 Monate gültig): 51 US$ (am Flughafen), 40 € (bei der Botschaft); 
Transitvisum: 20 US $ (Flughafen), 20 € (bei der Botschaft).

East Africa Visa (EAC): 100 US$/ 80 €.

e-Visa: 50 US$ und Servicegebühr in Höhe von 1 US$.

Schweiz
Die angegebenen Visagebühren gelten u.a. für Schweizer ab 16 Jahren (Kinder unter 16 Jahren erhalten ein kostenloses Visum).
Einreisevisum

einmalige Einreise, 3 Monate gültig: 51 US$ (Flughafen) bzw. 70 CHF (Botschaft).

mehrmalige Einreise: 140 CHF (Botschaft).


Transitvisum: 20 US$ (Flughafen) bzw. 30 CHF (Botschaft).

East Africa Visa (EAC): 100 US$/ 95 CHF.

e-Visa: 50 US$ und Servicegebühr in Höhe von 1 US$.

Visaarten und Kosten

Einreise- und Transitvisum sowie gemeinsames Visum für Kenia, Uganda und Ruanda.

Gültigkeit

3 Monate. Verlängerungen um maximal weitere 3 Monate können beim Immigration Department in Nyayo House - Kenyatta Avenue / Uhuru Highway, P. O. Box 30191-00100, Nairobi sowie in Mombasa oder Kisumu beantragt werden.

Transit

Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Rück- oder Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Antrag

Schweizer und österreichische Antragsteller: Persönlich oder postalisch beim Konsulat bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).

Deutsche Antragsteller: Online auf immigration.ecitizen.go.ke (bisher nur Touristen- und Transitvisa) oder bei der zuständigen Botschaft (in Berlin nur noch Visa zur einfachen und mehrfachen Einreise, East African Visa und Referred Visa) sowie bei der Einreise. Das online beantragte und ausgedruckte Visum muss gemeinsam mit dem Reisepass, der bei der Ausreise eine Restgültigkeit von mindestens 6 Monaten haben muss, bei der Einreise vorgelegt werden. Alle anderen Visaarten müssen bei der Botschaft beantragt werden.

Antrag erforderlich

Touristenvisum:
(a) 1 ausgefülltes Antragsformular Nr. 22 oder bei Online-Beantragung: immigration.ecitizen.go.ke
(b) 1 Passfoto (2 für mehrmalige Einreise).
(c) Reisepass, der bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig ist und mindestens zwei freie Seiten enthält (mit je zwei Kopien aller relevanten Seiten für mehrmalige Einreise)
(d) Gebühr (per Kreditkarte). Kinder unter 16 Jahren, die von ihren Eltern begleitet werden, benötigen kein Visum und müssen keine Visumgebühr bezahlen.
(e) Reisebestätigung oder Kopie des Hin- und Rückflugtickets.
(f) DHL Expresseasy Prepaid National-Umschlag für die Zustellung des visierten Passes.

e-Visum:

(a) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist.

(b) Ausdruck des e-Visums von www.eCitizen.go.ke.

(c) Reiseroute.

(d) Brief des Arbeitgebers bei Geschäftsreisen oder Einladungsschreiben bei Familienbesuchen.

(e) Hotelbuchung bei touristischen Reisen.

(f) digitales, biometrisches Passbild.

East Africa Visa

a) 1 Antragsformular

(b)-(f) wie bei Touristenvisum.

Geschäftsvisum:
(a)-(f)
(g) Entsendungsschreiben der Firma mit Angaben zu Reiseanlass und -dauer und Bestätigung der Kostenübernahme.

(h) Kopie des Einladungsschreiben des einladenden Unternehmens.

Das Einreisevisum zur einfachen Einreise ermöglicht innerhalb seines Gültigkeitszeitraumes auch die Wiedereinreise aus Tansania und Uganda.

Visa on arrival (Visum bei der Einreise)

(a) 1 ausgefülltes Antragsformular 22 (erhältlich am Flughafen).

(b) ein Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.

(c) Rück- bzw. Weiterflugticket sowie Plan der Reiseroute.

(d) Visumgebühr: 40 € oder 50 US$ in bar.

(e) nur für Geschäftsreisende: Schreiben auf Englisch der an der Reise beteiligten Firmen.

Temporärer Wohnsitz

Anträge an das Einwanderungsamt: The Principal Immigration Officer, PO Box 30191, Nairobi.

Bearbeitungsdauer

Postalisch: 10 Werktage. Persönliche Beantragung: 5 Tage. Die Bearbeitungszeit richtet sich auch danach, ob der Antrag zur Bestätigung nach Nairobi geschickt werden muss. In diesem Fall kann die Bearbeitungszeit 6 Wochen und länger dauern.

e-Visa: Ca. 7 Tage.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Alle Reisenden müssen bei der Einreise über ein Rück-/Weiterreiseticket und über ausreichende Geldmittel (mind. 500 US$) verfügen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

(a) Ausdruck des e-Visums.

(b) Rück- oder Weiterreiseticket und -dokumente.
(c) Ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt (mindestens 500 US$).

(d) Ggf. Impfnachweis gegen Gelbfieber.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Allein reisende, visumpflichtige Kinder benötigen einen eigenen Reisepass, ein Visum und eine schriftliche Reiseerlaubnis beider Elternteile. Kinder unter 16 Jahren, die von ihren Eltern begleitet werden, benötigen kein Visum und müssen auch keine Visumgebühr bezahlen. Sie benötigen jedoch einen Reisepass.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Minderjährige, die einen anderen Nachnamen tragen als der sie begleitende Erwachsene, sollten das Verwandtschaftsverhältnis zu diesem Erwachsenen nachweisen können (z.B. mit einer Geburtsurkunde).

Einreise mit Haustieren

Für Hunde und Katzen werden ein Gesundheitszeugnis und ein Tollwutimpfzertifikat, das im Herkunftsland ausgestellt wurde, benötigt. Die Tollwutimpfung muss mindestens 1 Monat und maximal 12 Monate vor der Ankunft durchgeführt worden sein. Zusätzlich muss eine Einfuhrgenehmigung vorgelegt werden, die von der Botschaft in Berlin innerhalb von 1 Woche bei postalischer Antragstellung bzw. innerhalb von einen Tag bei persönlicher Antragstellung ausgestellt wird. Notwendig ist ein Anschreiben an die Botschaft, das die persönlichen Daten des Reisenden enthält (v. a. Name und Anschrift). Die Gebühr, die per ec-Karte oder Überweisung bezahlt werden kann, beträgt 57 €. Die genauen Anforderungen sind unter www.kenyaembassyberlin.de erhältlich.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Erforderlich u.a. für Staatsangehörige der in der obigen Tabelle genannten Länder.

Ausnahme: [1] Staatsbürger von Zypern benötigen für die Einreise nach Kenia kein Visum.

e-Visa für Touristen

e-Visa für Touristen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen können online auf www.ecitizen.go.ke oder auf immigration.ecitizen.go.ke beantragt werden. Möglich ist auch noch die Beantragung bei den zuständigen Botschaften sowie bei der Einreise. Dennoch wird dringend empfohlen, ein e-Visum zu beantragen, das mindestens 7 Tage vor der Reise beantragt werden muss. 

 

Alle Besucher erhalten bei der Einreise einen Besucherpass (Visitor's Pass).

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere VorsichtsmaßnahmenGesundheitszeugnis erforderlich
Essen & Trinken4-
Malaria3-
Typhus & PolioJa-
Cholera2
Gelbfieber1

Übersicht

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Fachärzte. Die ärztliche Versorgung in Nairobi ist gut. Die Stadt ist Sitz eines Regionalarztes des Auswärtigen Amtes und verfügt auch über einige deutsch sprechende Ärzte. Außerdem sind englisch sprechende Fachärzte aller Fachrichtungen vorhanden.

Die East African Flying Doctors (ein fliegender Ärztedienst) bieten eine spezielle Mitgliedschaft für Touristen an, die garantiert, dass man bei Krankheit oder einen Unfall auf Safari diesen Dienst in Anspruch nehmen kann (einschl. Lufttransport). Die medizinische Versorgung in Nairobi und Mombasa entspricht nicht den europäischen Standards.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Reiserückholversicherung ist dringend empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt aus einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten kommen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben und sich dort weniger als 12 Stunden aufgehalten haben. Eine Auffrischung nach zehn Jahren wird nicht mehr verlangt. Allen Reisenden nach Kenia, besonders Besuchern von ländlichen Gegenden, wird eine Gelbfieberimpfung dringend empfohlen, da Kenia selbst Infektionsgebiet ist.

[2]
Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Landesweit und insbesondere in den Distrikten Homa Bay, Isiolo, Kisumu, Koibatek, Migori, Rachuonyo, Siaya und Suba besteht ein erhöhtes Cholera-Erkrankungsrisiko, das vor allem die einheimische Bevölkerung betrifft. Die Infektionsgefahr von Touristen gilt als sehr gering. Eine Impfung ist in der Regel nicht erforderlich. Die sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygiene ist stets empfohlen.

[3]
Malariaschutz ist ganzjährig im gesamten Land erforderlich. Hohes Malariarisiko besteht im ganzen Land unterhalb von 2.500 m Höhe, in den Regenwaldgebieten, einschließlich der Touristenresorts an der Küste sowie während der Regenzeit von März bis Juni und von Oktober bis Dezember. In der Hauptstadt Nairobi sowie im Hochland (über 2500 m) des Rift Valley, Central, Eastern, Western Province und Nyanza ist das Risiko im Allgemeinen gering. Chloroquin- und Sulfadoxin/Pyrimethamin-Resistenz der vorherrschenden gefährlicheren Form Plasmodium falciparium (Malaria tropica), die zu 85 % auftritt, wurden gemeldet. Eine Vorbeugung mit Medikamenten wird für die Reiseregionen unterhalb von 2.500 m Höhe einschließlich der Städten empfohlen.

[4]
Größtes Infektionsrisiko stellen Darminfektionen dar. Die für alle tropischen Länder geltenden Hygieneregeln (z. B. Vorsicht bei Genuss von Nahrungsmitteln und Leitungswasser) sollten sorgfältig beachtet werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Nach Verzehr größerer Mengen von Mais sind in der Zentralprovinz zahlreiche Einwohner erkrankt, einige verstorben. Das Gift Aflatoxin, das beim Erhitzen nicht zerstört wird, stammt aus Schimmelpilzen, die sich unter ungünstigen Bedingungen auf dem Getreide bilden. In der Region, in der sich mehrere Nationalparks befinden, sollte vorübergehend auf Maisgerichte verzichtet werden.
Auch auf einen konsequenten Insektenschutz sollte geachtet werden, um Infektionskrankheiten und Durchfälle zu vermeiden.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen (Victoriasee!) landesweit vorkommen, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Landesweit besteht das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt besonders an den Küstengebieten in der Gegend von Mombasa als auch in Mombasa selbst vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. 

Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Fleckfieber
tritt landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose sowie die ebenfalls durch Mücken übertragene Krankheit Kala Azar kommen in den halbtrockenen Gebieten im Norden und Osten vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Örtliche Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis (so genannte "epidemischen Hirnhautentzündung") wurden in der Vergangenheit aus dem Nordwesten der Rift-Valley-Provinz mit Schwerpunkt im West Pokot-Distrikt unmittelbar an der ugandischen Grenze gemeldet. Wie Uganda gehört auch Kenia zum endemischen Meningitis-Gürtel, in dem besonders während extremer Trockenheit mit einem höheren Krankheitsaufkommen gerechnet werden muss. Für Risiko-Reisende ist Impfschutz empfohlen.

Pest kommt vereinzelt im Süden des Landes vor. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika. Besonders Kinder und Jugendliche sollten einen Impfschutz haben.

Es besteht im Westen, vor allem im Lambabwe-Tal die Infektionsgefahr mit der Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis). Es werden sorgfältige Insektenschutzmaßnahmen empfohlen.

Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Landesweit und ganzjährig besteht die Gefahr des Zeckenbiss-Fiebers. Schutzmaßnahmen sind hautbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel.

Geld

Währung

1 Kenia-Schilling = 100 Cents. Währungskürzel: KSh, KES (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 1000, 500, 200, 100 und 50 KSh im Umlauf; Münzen im Wert von 20, 10, 5 und 1 KSh. Es gibt auch eine 40-Schilling-Münze, die allerdings selten vorkommt.

Kreditkarten

American Express, Mastercard, Diners Club und Visa werden in Hotels, Reisebüros, von Veranstaltern von Safaritouren und in Restaurants häufig angenommen. An zahlreichen Bankautomaten, die in Städten zunehmend auch an Tankstellen zu finden sind, kann man Bargeld mit Kreditkarte (vor allem mit Visa) abheben. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

EC- Karten mit Maestro- oder Cirrus-Zeichen werden weltweit an Geldautomaten akzeptiert. Geldautomaten befinden sich in allen größeren Städten, zunehmend auch an Tankstellen. EC-Karten werden vor allem an Geldautomaten der Barclays Bank akzeptiert. Das Tageslimit für Abhebungen liegt derzeit bei 40.000 KSh. Zur bargeldlosen Zahlung ist die ec-Karte nicht geeignet.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks werden in der Regel in Kenia nicht akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr. Einige Banken haben auch samstags von 09.00-11.00 Uhr geöffnet. Viele Niederlassungen haben inzwischen Geldautomaten, die rund um die Uhr zugänglich sind. Nationale und internationale Banken haben Niederlassungen in den meisten größeren Städten.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag im Gegenwert von 6.000 US$ erlaubt. Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährung ist unbeschränkt.

Geldwechsel

In allen größeren Banken, in Geldwechselstuben und in autorisierten Hotels möglich. Vorsicht vor Schwarzhändlern. Bei den Flughafenbanken am Jomo Kenyatta International Flughafen (Nairobi) und am Moi International Flughafen kann 24 Stunden täglich Geld gewechselt werden. Geldumtausch muss jedesmal auf dem Devisenformular bestätigt werden; Devisenvergehen werden empfindlich bestraft. Es sollte derzeit möglichst vermieden werden, am internationalen Flughafen von Nairobi (NBO) Geld zu wechseln, denn kriminelle Banden beobachten oft Reisende im Flughafen und verfolgen sie, wenn sie offensichtlich Wertgegenstände und Bargeld bei sich tragen. 

Währungen

KES

KSh

Wechselkurse

EUR1 = KES106.34
GBP1 = KES127.10
USD1 = KES102.25

Sprache

Überblick

Kisuaheli und Englisch; daneben werden über 30 afrikanische Sprachen gesprochen, u. a. Kikuyu, Luo und Massai.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2018

  • 01 Jan Neujahr
  • 30 Mar Karfreitag
  • 02 Apr Ostermontag
  • 01 May Tag der Arbeit
  • 01 Jun Madaraka-Tag
  • 20 Oct Mashujaa-Tag
  • 12 Dec Unabhängigkeitstag
  • 25 Dec Weihnachten
  • 26 Dec Weihnachten

Anmerkung

(a)  Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

(b) Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, wird er am darauf folgenden Montag begangen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Kenia eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

250 g Tabakprodukte;
1 l Spirituosen oder 2 l Wein;
1/2 l Parfüm und Eau de Toilette (davon nicht mehr als ein Viertel der Gesamtmenge Parfüm).

Geschenke, die den Gegenwert von 300 US$ nicht übersteigen dürfen.
Die Deklaration von Wertgegenständen ist empfehlenswert.

Verbotene Importe

Schusswaffen und Munition (nur mit polizeilicher Genehmigung), CS-Gas und Pfefferspray, Drogen, pornografisches Material, Spielzeugwaffen und unechte Waffen, Obst, Pflanzen und Pflanzensamen.

Verbotene Exporte

Gold, Diamanten. Die Ausfuhr von Tierhäuten und anderen Jagdtrophäen ist ohne Genehmigung der kenianischen Regierungsbehörde verboten.

Weitere Informationen sind vom kenianischen Zoll erhältlich. 

Kontaktadressen

Generalkonsulat der Republik Kenia

(Ständige Vertretung der Republik Kenia bei den Vereinten Nationen in Genf.)

+41 (0) 22 906 40 50.

http://www.kenyamission.ch

http://www.kenyamission.ch

Avenue de la Paix 1-3

CH-1202 Genève

Switzerland

Botschaft der Republik Kenia

Honorarkonsulat in Linz.

+43 (0) 1 712 39 19.

http://www.kenyaembassyvienna.at

http://www.kenyaembassyvienna.at

Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-17.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo-Fr 10.00-12.30 Uhr.

Donau-City-Strasse 6, Andromeda Tower, 16th Floor

A-1220 Wien

Austria

Botschaft der Republik Kenia

Honorarkonsulat in Hamburg.

+49 (0) 30 25 92 66 0 und +49 (0) 30 25 92 66 11.

http://www.kenyaembassyberlin.de

http://www.kenyaembassyberlin.de

Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr und 13.30-16.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr.

Markgrafenstraße 63

D-10969 Berlin

Germany

Kenya Wildlife Service

+254 (0) 20 23 79 407.

http://www.kws.go.ke

http://www.kws.go.ke

P. O. Box 40241

KE-Nairobi 00100

Kenya

Kenya Tourism Board

+254 (20) 2711 262.

http://ktb.go.ke

http://ktb.go.ke

Ragati Road

Nairobi

00100

Kenya

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Leichte Anzüge sind für alle Anlässe angebracht. Termine sollten im Voraus vereinbart werden. Englisch ist die offizielle Geschäftssprache.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-13.00 und 14.00-17.30 Uhr. In Mombasa öffnen und schließen die Büros i. Allg. eine halbe Stunde früher.

Geschäftskontakte

Handelsabteilung der Botschaft von Kenia
Markgrafenstraße 63, D-10969 Berlin.
Tel: (030) 259 26 60.

Kenya National Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer)
Ufanisi House, Hailé Sélassie Avenue, PO Box 47024, Nairobi.
Tel: (020) 22 08 67.
Internet: www.kncci.org

KenInvest Kenya Investment Authority (Investitionsförderungs-Center)
National Bank of Kenya Building, 8th Floor, Harambee Avenue, PO Box 55704, 00200 Nairobi.
Tel: (020) 22 14 01-4.
Internet: www.investmentkenya.com

Kommunikation

Telefon

Selbstwählferndienst zu den großen Städten. Münztelefonzellen sind rot, Kartentelefonzellen blau. Telefonkarten sind bei Postämtern und internationalen Telefondiensten in größeren Städten erhältlich. Zahlreiche größere Hotels bieten auch Telefondienste an, berechnen jedoch bis zu 100% mehr. Für Ortsgespräche sollte man ausreichend Münzgeld bereithalten.

Mobiltelefon

GSM 1800 und GSM 900. Der Sende- und Empfangsbereich ist auf die besiedelten Gebiete beschränkt. Netzbetreiber: Celtel Kenya (Internet: www.ke.celtel.com/en/index.html oder www.msi-cellular.com), KenCell (Internet: www.kencell.co.ke) und Safaricom (Internet: www.safaricom.co.ke).

Internet

In Kenia gibt es über 30 Internetanbieter; JamboNet (Internet: www.telkom.co.ke) und 19 weitere Anbieter sind Mitglieder der East African Internet Association. In Mombasa und Nairobi gibt es Internetcafés. Internetzugang steht auch in größeren Hotels zur Verfügung.

Post

Die Postämter sind an den Buchstaben KP&TC (Kenya Posts & Telecommunications Corporation) zu erkennen. Briefkästen sind rot. Briefmarken sind außer auf Postämtern auch bei Schreibwarenhändlern, in Souvenirgeschäften und in Hotels erhältlich. Luftpost nach Europa ist bis zu vier Tagen unterwegs, die Beförderung ist im Allgemeinen zuverlässig. Die Postämter sind Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr sowie Sa 09.00-12.00 Uhr geöffnet.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Sehenswürdigkeiten

Samburu-Wildpark: Dieser wüstenähnliche Park liegt zwischen Nairobi und dem Turkana-See. Hier kann man die seltenen Oryx-Antilopen, Gerenuks, netzförmig gemusterte Giraffen und Grevys-Zebras sehen. Strauße und Elefanten sind in der freien Wildbahn leicht zu ersichten. In der Samburu Lodge und der River Lodge im Nationalpark können Besucher von der Bar aus durch Köder angelockte Leoparden beobachten.
Der Tsavo-Nationalpark besteht aus einem Ost- und einem Westteil und ist mit insgesamt 21.000 qkm der größte Park Kenias. Der größte Teil des Landes ist offene Savanne und Buschland, das von Elefanten, Büffeln, Löwen, Antilopen, Gazellen, Giraffen und Zebras bevölkert ist. Bei Mzima Springs im Westen des Parks kann man Krokodile und Flusspferde sehen.
Am Turkana-See im Norden Kenias liegen mehrere Naturschutzgebiete. In diesem See, der sich mehrere hundert Kilometer durch weitgehend unbewohnte Wüste erstreckt, gibt es einige nur hier vorkommende Fischarten und Wasserpflanzen. Manche Urlauber kommen vor allem zum Fischen hierher. Am Ostufer hat man für Angeltouristen mehrere Lodges errichtet. Trotz des unwirtlichen Klimas trifft man hier viele der bekannteren Tierarten Kenias an. Im See liegen zwei große vulkanische Inseln. Der mit Wasser gefüllte Krater der südlichen Insel beheimatet außergewöhnlich große Krokodile.

Malindi liegt 125 km nördlich von Mombasa und ist der älteste Urlaubsort Kenias. Entlang der Küste liegen die Malindi- und Watamu-Wasserschutzgebiete, in denen man die Unterwasserwelt der Korallenriffe vom Glasbodenboot aus beobachten kann. Tauchen ist hier ebenfalls beliebt. In der Nähe von Watamu, im Gedi-Nationalpark, liegt eine Ruinenstadt aus dem 13. Jahrhundert. Das kleine Dorf Mambui, nördlich von Malindi, ist ebenfalls einen Ausflug wert.
Die Insel Lamu liegt 200 km nördlich von Malindi und lockt mit feinsandigen Palmenstränden, an denen malerische Dhaus vorbeisegeln, und einer faszinierenden Inselstadt. Die engen Gassen sind nur mit Eseln oder Handwagen passierbar; auf der Insel ist kein motorisierter Verkehr gestattet. Bei einem Stadtbummel stößt man auf Basare, Moscheen und arabische Häuser mit geschnitzten Holztüren. In der Mwango Road steht auch ein Hindutempel. Angelfahrten auf Dhaus werden angeboten; mit den Bootseigentümern kann man Tagesausflüge zu den ca. 600 Jahre alten Ruinen auf den nahe gelegenen Inseln Pate und Manda machen.
Vor der Küste südlich von Mombasa liegt ein Korallenriff, hier gibt es schöne und geschützte Strände. Zu den Touristenregionen gehören Likoni, Tiwi und Diani Beach.
An der Küste nördlich von Mombasa liegen die Urlaubsorte Bamburi, Kenya, Watamu und Casuarina Beach. Auch hier gibt es herrliche Strände. Streckenweise wurden große Hotelkomplexe errichtet.

Nanyuki ist eine kleine Stadt an der Westseite des Mount Kenya und einer der Ausgangspunkte für Bergsteiger. Nakuru
liegt im Rift Valley, ca. 230 km westlich von Nairobi. Die geschäftige
Stadt ist ein wichtiger Knotenpunkt der Region und die viertgrößte
Stadt Kenias, aber so staubig und trocken, dass Touristen meist nur auf
der Durchreise hier kurz Halt machen. Schön ist der nahe gelegene Nakuru-See-Nationalpark, von dem gesagt wird, dass er einst 50% der rosa Flamingos der ganzen Welt beheimatete. In der Nähe erhebt sich der Menengai Crater, ein erloschener Vulkan. 50 km nördlich von Nakuru erreicht man über eine relativ gute Straße den Baringo-See. Er ist kleiner als der Nakuru-See, der Artenreichtum der Vogelwelt ist jedoch genauso eindrucksvoll. Auf der »Halbmondinsel« (Crescent Island) in der Mitte des Sees gibt es einen Zeltplatz und man kann Boote mieten.

Das mittlere Hochland

Nairobi ist als »grüne Stadt an der Sonne« bekannt. Das moderne Kenyatta-Konferenzzentrum und das attraktive Stadtbild haben Nairobi zu einer bedeutenden internationalen Handels- und Konferenzstadt gemacht. Nairobi wirkt sehr gepflegt, trotzdem ist die Kriminalität wie in anderen Hauptstädten hoch und als Ortsfremder sollte man manche Viertel vor allem nachts meiden. Manche Besucher empfehlen sogar, den Uhuru-Park nicht allein zu betreten. Die Einkaufsmöglichkeiten sind vielfältig: die Palette reicht von Einkaufszentren im amerikanischen Stil bis hin zu afrikanischen Märkten mit Holzbuden. Groß ist auch das Angebot an Restaurants und Nachtklubs. Zu den Sehenswürdigkeiten in und um Nairobi gehören das Kulturzentrum Bomas of Kenya etwas außerhalb des Stadtzentrums, wo u. a. Tanzaufführungen stattfinden; das Kenya National Museum mit einer Völkerkundeabteilung und der Snake Park (Schlangenpark) gegenüber dem Museum, in dem man Bekanntschaft mit fast allen ostafrikanischen Schlangenarten machen kann.
Der Nairobi-Nationalpark (Internet: www.kws.org/nairobi.html) liegt nur 8 km außerhalb der Stadt. Der älteste Nationalpark Kenias sieht noch heute wie auf alten Fotografien aus - ursprüngliches, welliges Weideland, auf dem außer Elefanten alle ostafrikanischen Wildtiere der Ebene grasen. Das Hilton-Hotel organisiert Touren. Der Naivasha-See liegt eine Autostunde von der Hauptstadt entfernt. Die Aussicht von hier ist einmalig: Vogelfreunde kommen bei der großen Anzahl von Vögeln und dem Artenreichtum auf ihre Kosten. Es bieten sich auch gute Gelegenheiten zum Felsenklettern.

Nanyuki ist eine kleine Stadt an der Westseite des Mount Kenya und einer der Ausgangspunkte für Bergsteiger. Nakuru liegt im Rift Valley, ca. 230 km westlich von Nairobi. Die geschäftige Stadt ist ein wichtiger Knotenpunkt der Region und die viertgrößte Stadt Kenias, aber so staubig und trocken, dass Touristen meist nur auf der Durchreise hier kurz Halt machen. Schön ist der nahe gelegene Nakuru-See-Nationalpark, von dem gesagt wird, dass er einst 50% der rosa Flamingos der ganzen Welt beheimatete, und der zum UNESCO Weltnaturerbe gehört. In der Nähe erhebt sich der Menengai Crater, ein erloschener Vulkan. 50 km nördlich von Nakuru erreicht man über eine relativ gute Straße den Baringo-See. Er ist kleiner als der Nakuru-See, der Artenreichtum der Vogelwelt ist jedoch genauso eindrucksvoll. Auf der »Halbmondinsel« (Crescent Island) in der Mitte des Sees gibt es einen Zeltplatz und man kann Boote mieten.

Kisumu ist ein Handelszentrum am Victoria-See. Von hier aus kann man den Mount-Elgon-Nationalpark besuchen.

Malindi liegt 125 km nördlich von Mombasa und ist der älteste Urlaubsort Kenias. Entlang der Küste liegen die Malindi- und Watamu-Wasserschutzgebiete, in denen man die Unterwasserwelt der Korallenriffe vom Glasbodenboot aus beobachten kann. Tauchen ist hier ebenfalls beliebt. In der Nähe von Watamu, im Gedi-Nationalpark, liegt eine Ruinenstadt aus dem 13. Jahrhundert. Das kleine Dorf Mambui, nördlich von Malindi, ist ebenfalls einen Ausflug wert.
Die Insel Lamu liegt 200 km nördlich von Malindi und lockt mit feinsandigen Palmenstränden, an denen malerische Dhaus vorbeisegeln, und einer faszinierenden Inselstadt, deren Altstadt in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde. Die engen Gassen sind nur mit Eseln oder Handwagen passierbar; auf der Insel ist kein motorisierter Verkehr gestattet. Bei einem Stadtbummel stößt man auf Basare, Moscheen und arabische Häuser mit geschnitzten Holztüren. In der Mwango Road steht auch ein Hindutempel. Angelfahrten auf Dhaus werden angeboten; mit den Bootseigentümern kann man Tagesausflüge zu den ca. 600 Jahre alten Ruinen auf den nahe gelegenen Inseln Pate und Manda machen.
Vor der Küste südlich von Mombasa liegt ein Korallenriff, hier gibt es schöne und geschützte Strände. Zu den Touristenregionen gehören Likoni, Tiwi und Diani Beach.
An der Küste nördlich von Mombasa liegen die Urlaubsorte Bamburi, Kenya, Watamu und Casuarina Beach. Auch hier gibt es herrliche Strände. Streckenweise wurden große Hotelkomplexe errichtet.

Nationalparks

Der Artenreichtum ihrer Tier- und Pflanzenwelt hat Kenias Nationalparks in aller Welt berühmt gemacht.
10% der Fläche des Landes besteht aus Nationalparks. In den 42 Parks sind alle verschiedenen Lebensräume vertreten: von Wüste über Bergwald bis hin zu Wasserschutzgebieten am Indischen Ozean. Die Tourismuseinrichtungen sind außerordentlich gut. Es gibt zahlreiche organisierte Safaris, aber man kann auch Fahrzeuge und die entsprechende Ausrüstung mieten. Immer beliebter werden Ballonflüge, die die Möglichkeit bieten, die Wildtiere aus der Vogelperspektive zu beobachten; vor allem im Masai-Mara-Nationalreservat empfiehlt es sich, frühzeitig zu buchen. Alle nachstehenden Nationalparks (ausgenommen Masai-Mara-Nationalreservat und Samburu-Wildpark) stehen unter der Verwaltung von Kenya Wildlife Service (Internet: www.kws.org) (s. Adressen).
Der Aberdare-Nationalpark umfasst eine dicht bewaldete Bergkette, die nahe beim Mount Kenia liegt und bis auf 4000 m Höhe ansteigt. Hier leben Elefanten, Nashörner, seltene Waldantilopen wie Bongo- und Dik-Dik-Antilopen, Leoparde, Löwen und verschiedene Affenarten. Die meisten Besucher ziehen es vor, das Wild von den beiden erhöhten Lodges aus zu beobachten (Treetops und The Ark), die eine bei Nacht beleuchtete Schneise überblicken. Im Nebel der höheren Hänge wachsen üppige Bergpflanzen. Es gibt zahlreiche Wasserfälle, der größte ist der 300 m hohe Guru-Wasserfall.
Der Amboseli-Nationalpark ist für Kenias Verhältnisse mit seinen knapp 400 qkm beinahe klein und liegt an der Grenze zu Tansania, 220 km von Nairobi entfernt. Die schöne Aussicht auf den schneebedeckten Kilimanjaro, Afrikas höchsten Berg, zieht viele Besucher an. Der Park besteht aus Savannenlandschaft und Sumpfgebieten und ist vor allem für seine Elefantenpopulation bekannt. Außerdem gibt es an die 400 verschiedenen Vogel-, Amphibien- und Reptilienarten. Es werden unter anderem auch Vorträge angeboten, in denen man etwas über die Kultur der Massai erfahren kann.
Das Masai-Mara-Nationalreservat (Internet: www.game-reserve.com/kenya_masai-mara.html) liegt 390 km von Nairobi entfernt im äußersten Südwesten des Landes. Die weite Ebene, wird einmal im Jahr von riesigen Herden von Gnus, Zebras, Gazellen und Antilopen überquert, die von der Serengeti des Nachbarstaates Tansania aus gen Norden ziehen. Die Tiere werden oft von Löwen, Geparden, Leoparden und Hyänen verfolgt. Erschöpft sammeln sie sich an einer Stelle des Mara-Flusses, wo sie in langen Reihen auf die Überquerung warten. Das Schauspiel kann am besten von einem der drei Heißluftballons aus beobachtet werden, die vom Governor's Camp aus aufsteigen. Es gibt 13 Buschlager und zwei Lodges (Mara Serena Lodge und Keekorok Lodge) im Reservat. Grosvenor's Camp verfügt über eine Landebahn und gehört zu den am besten ausgestatteten Camps. Am Steilhang außerhalb des Reservats befindet sich ein Luxushotel mit guter Aussicht auf die Ebene.
Der Meru-Nationalpark, 280 km von Nairobi entfernt, erstreckt sich über eine Fläche von 870 qkm. Hier leben Elefanten, Nilpferde, Giraffen, Zebras, Gazellen, Kudus und Oryx-Antilopen. Außerdem beheimatet er über 300 Vogelarten. Dieser Park ist einer der wilderen und ursprünglicheren Naturschutzgebiete.
Der Äquator führt durch den 600 qkm großen Mount-Kenya-Nationalpark, der aus Wald, nacktem Fels und Schneefeldern auf den Berggipfeln besteht. Das Schutzgebiet beginnt in 1800 m Höhe und steigt auf über 5000 m an. Der Aufstieg ist sehr schön, professionelle Ausrüstung ist nicht erforderlich; man sollte sich jedoch genügend Zeit nehmen, um Höhenkrankheit zu vermeiden. Es ist ratsam, die Tour in Begleitung eines Führers anzutreten. Unterwegs kann man in Berghütten übernachten. Warme Kleidung, einen Schlafsack und Nahrungsmittel muss man selbst mitbringen. Der Berg ist einer der letzten Jagdgründe des schwarzen Leoparden und der Lebensraum des seltenen schwarz-weißen Colobus-Affen.

Kisumu ist ein Handelszentrum am Victoria-See. Von hier aus kann man den Mount-Elgon-Nationalpark besuchen.

Einkaufen

Überblick

In der Bishara Street in Nairobi und in Mombasa sowie auf den Märkten kann man Khanga-, Kitenge- und Kikoi-Kleidung kaufen. In einer besonders guten Kooperative in Machakos sind naturgefärbte Kiondos-Taschen mit starken Lederriemen erhältlich. Schöne Souvenirs sind auch Holzschnitzereien, Batikarbeiten, Perlenschmuck und Steinarbeiten. Der Verkauf von Souvenirs aus Wildhäuten (einschl. Reptilienhäuten und Fellen) ist verboten.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Sa 08.30-12.30 und 14.00-17.30 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

In den meisten Hotels in Nairobi und den Urlaubsorten gibt es abends Tanzveranstaltungen mit Live-Musik oder Diskotheken. Man findet auch einige afrikanische Nachtklubs. Nairobi bietet eine große Auswahl an Kinos, die amerikanische und europäische Filme zeigen.

Kulinarisches

Übersicht

Einheimisches Rind-, Huhn-, Lamm- und Schweinefleisch ist außerordentlich gut. Je nach Jahreszeit werden auch Forellen, Nilbarsche, Hummer, Garnelen oder Mombasa-Austern angeboten. Einige Lodges der Wildparks servieren Wild, einschl. Büffelsteak, das in einheimischem Likör mariniert und mit Beeren und oft mit wildem Honig und Sahne garniert wird. Hauptnahrungsmittel der meisten Kenianer sind Mais, auch Maismehl, und Bohnen. In den kleinen Hotelis sind Chai (Tee, der mit Milch und Zucker gekocht wird) und Mandazi (Fettgebackenes) sehr beliebt. In Nairobi und Mombasa findet man eine große Auswahl an Restaurants, in den kleineren Städten gibt es Restaurants vor allem in den Hotels.

Getränke:
Einheimisches Bier (Tusker und White Cap) und in Flaschen abgefülltes Sodawasser kann man im ganzen Land kaufen. Kenya Cane (Zuckerrohrschnaps) und Kenya Gold (ein Kaffeelikör) sind weitere alkoholische Spezialitäten. Das traditionelle Bier Uki wird mit Honig gebraut.

Unterkunft

Hotels

Viele Hotels in Nairobi entsprechen dem internationalen Spitzenstandard. Es gibt auch preiswerte Hotels. Hotelrechnungen müssen in Fremdwährung oder über ein ausländisches Konto beglichen werden.

Kategorien:
Die Unterkünfte sind in vier Gruppen aufgeteilt: Stadthotels, Urlaubshotels, Landhotels und Lodges. Innerhalb dieser Gruppen richtet sich die Klassifikation nach dem angebotenen Service und den zur Verfügung stehenden Einrichtungen. Die Kategorisierung erfolgt nach strengen Gesichtspunkten, die Komfort, Service, sanitäre Anlagen und Sicherheit widerspiegeln. Weitere Informationen von der Kenya Association of Hotel Keepers & Caterers, Mombasa Road, Heidelberg House, 2nd Floor, PO Box 9977, 00100 Nairobi. Tel: (20) 60 44 19. (Internet: www.kahc.co.ke).

Camping

Offiziell ist Zelten in Kenia nirgends verboten, kann jedoch in abgelegenen Gegenden gefährlich sein. Man muss mit wilden Tieren und Shifta (bewaffneten Banditen) rechnen, letzteren begegnet man vor allem im äußersten Norden des Landes. Ein Verzeichnis der Campingplätze ist vom Verkehrsbüro erhältlich.

Andere Unterkunftsmöglichkeiten

In allen größeren Städten. Nähere Informationen vom Jugendherbergsverband: Kenya Youth Hostels Association, Ralgh Bunche Road, PO Box 48661, Nairobi. Tel: (02) 72 17 65. (Internet: http://www.yhak.org/)

Kultur

Religion

Protestanten (45%), Katholiken (33%), Muslime (10%), Naturreligionen (10%) sowie Minderheiten von Juden und Hindus.

Soziale Verhaltensregeln


Westeuropäische Bräuche spiegeln im ganzen Land den britischen Einfluss wider. Kenianer sind im Allgemeinen sehr freundlich. Kleidung ist zwanglos, und Alltagskleidung wird außer bei besonderen gesellschaftlichen Anlässen überall akzeptiert.

Rauchen:
Landesweit besteht ein öffentliches Rauchverbot.

Trinkgeld:
Falls kein Bedienungsgeld verlangt wird, sind 10 KSh angemessen. Höhere Trinkgelder liegen im Ermessen des Gastes.

Plastiktüten: Der Besitz von Plastiktüten wird mit einer hohen Geldbuße und möglicherweise mit einer Haftstrafe geahndet.

Klima

Beste Reisezeit

Die Küstengebiete sind tropisch mit kühlenden Monsunwinden. In den Niederungen ist es heiß und zumeist trocken, im Hochland eher gemäßigt mit vier Jahreszeiten. Nairobi hat wegen seiner Höhenlage das ganze Jahr über ein angenehmes Klima. Am Victoria-See sind die Temperaturen viel höher, hier gibt es z. T. starke Regenfälle.

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

Masai

Masai Mara National Reserve
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Mombasa

Mombasa Beach, Kenya
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Amboseli

Amboseli Park, Kenya
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Masai

Masai Mara National Reserve, Kenya
© 123rf.com / Deborah Benbrook