Länderinformationen

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Gabun

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Gabunische Republik.

Hauptstadt

Libreville.

Geographie

Gabun wird im Westen vom Atlantik, im Norden von Äquatorialguinea und Kamerun und im Süden und Osten von der Republik Kongo begrenzt. Die üppige tropische Vegetation (82% des Landesinneren) geht stellenweise in Savanne über. Die zahlreichen Flüsse sind die Hauptverkehrsadern, an deren Ufern die meisten Siedlungen entstanden. Es gibt etwa 40 Bantu-Gruppen, die größten sind die Fang, Eshira, Adouma, Batéké u. a. Pygmäen leben auch in Gabun. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in der Küstenregion und an den Flussufern.

Regierung

Präsidialrepublik seit 1961. Verfassung von 1991, letzte Änderung 1995. Nationalversammlung mit 120 und Senat mit 91 Mitgliedern. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1960 (ehemalige französische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Ali Bongo Ondimba, seit Oktober 2009.

Regierungschef

Emmanuel Issoze-Ngondet, seit September 2016.

Elektrizität

220 V, 50 Hz.

Übersicht

Gabun, das an den Atlantik, Äquatorialguinea, Kamerun und die Republik Kongo grenzt, besitzt einen 800 km langen Küstenstreifen, der aus von Palmen gesäumten Buchten, Lagunen und Flussmündungen besteht. Die saftiggrüne tropische Vegetation, die den Großteil der Landschaft bestimmt, wird nur stellenweise von Savanne unterbrochen.
Viele Bantu-Stämme leben in den Küstenregionen und entlang der zahlreichen Flüsse. Die wichtigsten Städte sind Libreville, Port Gentil, Lambaréné, Moanda, Oyem, Mouila und Franceville.
Gabun erlangte seine Unabhängigkeit von Frankreich im Jahr 1960 und wird seit mehreren Jahrzehnten von Präsident Omar Bongo regiert. Einziger potentieller Konfliktherd in Gabun ist die Insel Mbagne, die in der Bucht von Corisco liegt und auf der es möglicherweise bedeutende Öl- und Gasvorkommen gibt. Gabun besetzte Mbagne 1970, aber auch Äquatorialguinea erhebt Besitzansprüche.
Touristisch interessant sind jedoch die großartigen weißen Sandstrände und die reiche Naturwelt mit Gorillas, Panthern, Papageien und Elefanten.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Gabun hat keine nationale Fluggesellschaft.

Libreville wird von Air France (AF) direkt ab Paris angeflogen. Lufthansa (LH) fliegt ab Frankfurt direkt nach Libreville.

Die meisten Flüge von Europa gehen über Paris.

Flugzeiten

Frankfurt - Libreville: 9 Std. 15; Wien/Zürich - Libreville: 11 Std.; Paris - Libreville: 6 Std. 45.

Anreise mit dem Pkw

Straßen führen nach Bitam und Ambam (Kamerun), Bata über Cocobeach (Äquatorialguinea) und in den Kongo. Nur rund 10 % des Straßennetzes, dessen Zustand insgesamt schlecht ist, sind asphaltiert. Ein Großteil Gabuns ist Urwald. Während der Regenzeit sind die Straßen auch mit Allradantrieb kaum befahrbar.

Anreise mit dem Schiff

Haupthafen: Owenda, 10 km von Libreville. Regelmäßiger Fährverkehr von Libreville nach São Tomé. Frachtschiffe nehmen auf ihrem Weg nach Kamerun manchmal auch Passagiere mit; Informationen vor Ort.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Es gibt an die 200 Start- und Landebahnen.

Air Service Gabon (X7)
und Avirex Gabon (G2) fliegen ab Libreville nach
Franceville, Gamba, Koulamoutou, Makokou, Mouila, Oyem, Port Gentil und Tchibanga.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz umfasst 7518 km, davon sind nur 614 km asphaltiert. Der Großteil des Landes besteht aus undurchdringlichem Urwald mit fast unbefahrbaren Straßen. Vor allem während der Regenzeit (Oktober bis Mitte Dezember und Februar bis Mitte Mai) wird von Autofahrten abgeraten. Von Port-Gentil gibt es keine Straßenverbindung nach Libreville oder in andere Landesteile. Mit Straßenkontrollen, bei denen man sich ausweisen und Fahrzeugpapiere vorweisen muss, ist zu rechnen.

Fernbus:
Die Verbindung zwischen den Städten erfolgt durch Minibusse oder Lastwagen. Es gibt tägliche Minibusverbindungen zwischen Libreville und Lambaréné, Mouila, Oyem und Bitam (die Fahrt nach Oyem und Bitam schließt i. Allg. eine Übernachtung ein). Sitzplätze kann man in Libreville reservieren. Nach Mouila (und auf anderen Strecken von Mouila aus) verkehren auch größere Busse.

Mietwagen
kann man in den größeren Hotels oder am Flughafen mieten.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein und internationale Versicherung vorgeschrieben.

Unterwegs in der Stadt

Zahlreiche Sammeltaxis stehen in allen größeren Ortschaften zur Verfügung. Preise sind unterschiedlich. In Port Gentil und Masuku (Franceville) gibt es auch Busverbindungen. Taxitarife sind nicht festgelegt und sollten vorher verhandelt werden.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Die Trans-Gabon-Eisenbahn verbindet Libreville (Bahnhof Owendo, 10 km vom Stadtzentrum entfernt) mit Lastoursville, Booué und Franceville. Die Strecke soll bis Brazzaville (Republik Kongo) verlängert werden. Fahrkarten sollten im Voraus gekauft werden, da im Zug der doppelte Fahrpreis verlangt wird. Kinder zwischen vier und elf Jahren bezahlen die Hälfte, Kinder unter vier Jahren reisen gratis.

Unterwegs mit dem Schiff

Fähren an der Küste verbinden Libreville mit Port-Gentil (Fahrzeit: 4 Std.). Schiffe verkehren auf dem Ogoué-Fluss zwischen Port Gentil und Lambaréné (Fahrzeit: 10-24 Std.). Einige Flussschiffe fahren bis nach N'djolé.

Reisewarnung

Überblick

Stand - Wed, 17 Oct 2018 15:30:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Wed, 17 Oct 2018 15:35:26 +0200)

Letzte Änderungen:
Redaktionelle Änderungen

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität
Gabun ist ein vergleichsweise sicheres Reiseland. In ganz Gabun, insbesondere in den größeren Städten Libreville, Franceville und Port Gentil, sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten: keine Wertgegenstände, kleinere Summen an Bargeld auf mehrere Taschen verteilt mitführen, um keine Gewaltanwendung seitens der Diebe oder Räuber zu provozieren, nach Einbruch der Dunkelheit nicht alleine zu Fuß unterwegs sein. In letzter Zeit häufen sich Handtaschendiebstähle; Reisenden wird dringend empfohlen, bei Autofahrten alle Türen zu verriegeln.

Reisen über Land
Von Afrika-Durchquerungen auf dem Landweg, vor allem durch die Krisengebiete in der Republik Kongo, der Demokratischen Republik Kongo, besonders aber auch in der Zentralafrikanischen Republik und Südsudan, wird abgeraten. Durch zeitweise geschlossene Grenzen, anhaltende innere Unruhen sowie hohe Kriminalität sind Reisen in diese Länder mit zum Teil sehr hohen Risiken verbunden.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Infrastruktur/Straßenverkehr
Das Straßennetz ist dünn und in schlechtem Zustand, viele Dörfer sind praktisch nicht erreichbar. In der Regenzeit von Oktober bis Mitte Dezember und Mitte Februar bis Mai sind viele Straßen nur mit Allrad passierbar.
Aufgrund häufiger und gravierender technischer Mängel und dem riskanten Fahrverhalten einheimischer Fahrer besteht erhöhte Unfallgefahr. Die Fahrzeuge sind oft unbeleuchtet, Fahrten in der Dunkelheit sollten unbedingt vermieden werden.
Bei Benutzung der in Gabun üblichen Sammeltaxen sollte man Vorsicht walten lassen. Es ist ratsam, nur leere Taxen anzuhalten und mit dem Fahrer einen Tarif für die Alleinfahrt zu vereinbaren. Dabei sollte man auch auf den äußeren Zustand der Fahrzeuge achten, die Mehrzahl der Taxis sind in schlechtem technischem Zustand. Bei Fahrten in einem Sammeltaxi besteht zudem die Gefahr, ausgeraubt zu werden.

Führerschein
Offiziell ist nur der nationale deutsche Führerschein mit französischer Übersetzung vorgeschrieben. Der Internationale Führerschein wird zur Vermeidung von Schwierigkeiten empfohlen.

Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der CFA Franc (XAF). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind nur vereinzelt möglich. Es wird empfohlen, Bargeld in Euro oder US-Dollar mitzuführen und z.B. bei Einreise am Flughafen zu wechseln.

Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja

Vorläufiger Reisepass: Ja

Personalausweis: Nein

Vorläufiger Personalausweis: Nein

Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Das Einreisedokument muss noch 3 Monate nach Ablauf des Visums gültig sein.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Gabun ein Visum, das bei den gabunischen Auslandsvertretungen, als e-Visa, oder für die Dauer von max. 90 Tagen seit Oktober 2017 auch bei der Einreise am Flughafen/Grenzübergang beantragt werden kann.
Bei einer Einreise auf dem Landweg kann es auch bei einem zuvor eingeholten Visum zu Einreiseschwierigkeiten kommen.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Alleinreisende Kinder benötigen ein beglaubigtes Genehmigungsschreiben der Sorgeberechtigten in französischer Sprache.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Landes- und Fremdwährung können unbeschränkt eingeführt werden, müssen aber deklariert werden.
Es dürfen maximal 200.000 F CFA ausgeführt werden.
Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden.
Die Einfuhr von Waffen ist untersagt.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Das Fotografieren aller sicherheitsrelevanten Bereiche (insbesondere Kasernen und sonstige militärische Anlagen, Polizeigebäude, Gefängnisse, Flughäfen, Hafenanlagen u.ä.) ist untersagt und sollte daher unterlassen werden.

Das Fotografieren einzelner Personen bzw. -gruppen, insbesondere islamischer Religionszugehörigkeit, sollte ohne vorherige Erlaubnis des/der Betroffenen unter allen Umständen unterlassen werden, da es aggressives Verhalten auslösen kann.

Drogenhandel/-konsum und jede Art von Prostitution stellen Straftatbestände dar. Für nicht orts- und landeskundige Besucher kann es oft den Anschein haben, als würden diese Straftaten stillschweigend geduldet. Dieser Trugschluss kann u.U. sehr unangenehme Folgen haben.

Homosexualität ist in Gabun legal, jedoch ist das Thema in der Öffentlichkeit tabu. Gabun ist eines der wenigen afrikanischen Länder, das die UN-Konvention zur Legalisierung von Homosexualität unterzeichnet hat Eine öffentliche Debatte zu diesem Thema fand bisher nicht statt. Offen vorgetragene Bekenntnisse zur Homosexualität werden von großen Teilen der Bevölkerung nicht verstanden und als Verstoß gegen die guten Sitten gewertet.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Eine Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden ab dem vollendeten 1. Lebensjahr bei der Einreise gefordert und ist auch medizinisch sinnvoll, siehe www.who.int. Eine einmalige Impfung gilt bei der Einreise als lebenslanger Nachweis. Gabun gehört zum Gelbfieberendemiegebiet Afrikas.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten (Pertussis), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Meningokokken-Krankheit (4fach-Konjugatimpfstoff) und Tollwut empfohlen.

Dengue-Fieber
Dengue-Fieber kommt vereinzelt vor, eine Dunkelziffer wird vermutet. Das Virus wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome zu Beginn nicht sicher von Malaria unterscheiden. Im Krankheitsverlauf stehen Kopf- und Gliederschmerzen im Vordergrund, in vielen Fällen tritt auch ein Hautausschlag auf. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit seltener Todesfolge auftreten. Eine allgemein verfügbare Impfung oder Chemoprophylaxe existieren nicht. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Gabun mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.

Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquone/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
- körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.

HIV/AIDS
Etwa 4% der Bevölkerung im Alter von 15 bis 49 Jahre ist HIV positiv. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Infektionsrisiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden.
Folgende grundlegende Hinweise sollten beachtet werden: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt, und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf. Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf.
Die Indikation für eine Cholera-Impfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten)gegeben. Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropen- und Reisemediziner dazu wird empfohlen.

Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis(Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Schwimmen und Wassersport in Süßwassergewässern. Aktivitäten mit Süßwasserkontakt sollten daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch, ganz besonders abseits der großen Städte. Meist fehlen auch gut ausgebildetes medizinisches Fachpersonal sowie englischsprachige Mediziner.

Ein ausreichender, in Gabun gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind – ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke - dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine reise- bzw. tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (z.B.: http://www.dtg.org/ oder www.frm-web.de ).

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Akkordeon

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
DeutschlandJaJaJa
TürkeiJaJaJa
Andere EU-LänderJaJaJa
SchweizJaJaJa
ÖsterreichJaJaJa

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 3 Monate über das Visum hinaus gültig sein.

Visainformationen

Erforderlich für Staatsangehörige der in der obigen Tabelle genannten Länder.

Kosten

Deutschland, Österreich, Schweiz
Visum: 80 € (einmalige Einreise, ab Einreise 1 Monat gültig);
Transitvisum: 80 € (einmalige Einreise).
Expressbearbeitung: 120 €.
Geschäftsvisa sind u. U. auch für eine zwei- oder mehrmalige Einreise erhältlich.

e-Visum (einmalige Einreise, max. 90 Tage Aufenthalt): 70 € + 15 € Bearbeitungsgebühr.

Visaarten und Kosten

Touristen- und Geschäftsvisum.

e-Visum (für einen einmaligen Aufenthalt von max. 90 Tagen).

Gültigkeit

Touristenvisum: 90 Tage. Verlängerung auf max. 6 Monate vor Ort möglich.
Geschäftsvisum: bis zu 6 Monaten.

Antrag

Beantragung bei der zuständigen diplomatischen Vertretung, online als E-Visum oder bei der Ankunft am Leon Mba International Airport in Libreville.

Antrag erforderlich

Touristenvisum:
(a) 2 Antragsformulare (downloadbar auf der Internetseite der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Visumbeantragung noch mindestens sechs Monate gültig ist.
(d) Gebühr (nur in bar).
(e) Rückflugticket.
(f) Kontaktadresse oder Hotelreservierung in Gabun.
(g) Geschäftsvisum: Einführungsschreiben der Firma mit Übernahmebestätigung der Reise- und Aufenthaltskosten.

Der postalischen Antragstellung muss ein adressierter Einschreiben-Rückumschlag beigelegt werden.

Bearbeitungsdauer

Touristenvisum: 3 Wochen (bei Expressbearbeitung: ca. 3 Tage).
Geschäftsvisum: 1 Woche (bei Expressbearbeitung: ca. 3 Tage).

Beantragung in Berlin: 16 Arbeitstage.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Eigener Reisepass. Einreise mit maschinenlesbarem Kinderreisepass nur in Begleitung eines mit gültigem Reisepass reisenden Elternteils.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Allein reisende Kinder benötigen ein beglaubigtes Genehmigungsschreiben der Sorgeberechtigten in französischer Sprache.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 3 Monate über das Visum hinaus gültig sein.

Visainformationen

Erforderlich für Staatsangehörige der in der obigen Tabelle genannten Länder.

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere VorsichtsmaßnahmenGesundheitszeugnis erforderlich
Essen & Trinken4-
Malaria3-
Typhus & PolioJa-
Cholera2
Gelbfieber1

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist landesweit für schwerere Erkrankungen oder Verletzungen nicht ausreichend. Vielfach fehlen auch gut ausgebildete Ärzte. Ernstere Erkrankungen müssen deshalb in Europa oder Südafrika behandelt werden.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Gabun gilt laut WHO als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten (Priv. Ogooué-Ivindo). Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitpassagiere, die in Gabun den Transitraum nicht verlassen.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das geringe Risiko einer Infektion besteht jedoch. Allerdings wird die Cholera-Impfung an der Grenze als Nachweis zur Einreise gelegentlich verlangt, insbesondere bei Ankunft aus einem Land mit Cholera bzw. bei Einreise außerhalb der internationalen Flughäfen. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3] Malariaschutz ganzjährig landesweit, einschließlich der Städte, erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum (95%) soll stark chloroquinresistent sein. Empfehlung: Mückenschutz und medikamentöse Vorbeugung.

[4]
Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen in Teichen und Flüssen vor, v.a. in den Küstenregionen um Libreville und im Einzugsgebiet des Ogowe. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Chikungunya-Fieber, das durch Moskitos übertragen wird, kann auftreten. Man sollte tagsüber und nachts Mückenschutz beachten.

In den nördlichen und östlichen Landesteilen tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Hepatitis A und E sind weit verbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch. Eine Schutzimpfung wird gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten und bei Kindern und Jugendlichen auch gegen Hepatitis B wird empfohlen.

HIV/Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Risiko bergen.

Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können, v.a. in der Trockenzeit (Dezember-Mai) vorkommen. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.

Schlafkrankheit, die durch Mücken übertragen wird, kann herdförmig auftreten. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.

Besucher, die ins Landesinnere fahren, sollten einen Erste-Hilfe-Koffer mit Tetanus-Spritzen und Serum gegen Schlangenbisse mitnehmen.

Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Zeckenbissfieber kommt landesweit vor.

Geld

Währung

1 CFA (Communauté Financiaire Africaine) Franc* = 100 Centimes. Währungskürzel: CFA Fr, XAF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5.000, 2.000, 1.000, 500 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 500, 100, 50, 25, 10, 5, 2 und 1 CFA Fr.

Anmerkung: [*] Wird von der Banque des Etats de l'Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegeben und von Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun, Kongo, Tschad und der Zentralafrikanischen Republik verwendet. Der von der Banque des Etats de l'Afrique de l'Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XOF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in Gabun. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.

Kreditkarten

Gängige Kreditkarten wie American Express, Mastercard und Visa werden in größeren Hotels akzeptiert (bei Buchung unbedingt erfragen). Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

 
Bankkarten
 
Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten in Libreville und in anderen größeren Städten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

 

Reiseschecks

Sollten in Euro ausgestellt sein, sie werden in einigen Banken in Libreville eingetauscht. Jedoch nimmt die Akzeptanz für Reiseschecks stetig ab, weshalb eine alternative Geldversorgung ratsam ist.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 07.45-11.45 und 14.45-18.15 Uhr (Banque Internationale pour le Commerce et l'Industrie du Gabon).

Devisenbestimmungen

Die Einfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen ist unbegrenzt, Deklarationspflicht (ohne Deklaration ist die Ausfuhr von jeglichen Währungen auf zusammen 200.000 CFA Fr begrenzt). Ausfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen nur in Höhe der deklarierten Beträge, abzüglich der ausgegebenen/umgetauschten Beträge.

Geldwechsel

Fremdwährung (vorzugsweise Euro) kann am Flughafen und in Banken gewechselt werden. Ein Rücktausch ist gegen einen sehr viel schlechteren Kurs möglich.

Währungen

XOF

EUR

Wechselkurse

EUR1 = XOF655.96
GBP1 = XOF655.96
USD1 = XOF655.96

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Französisch. Fang sowie die Bantu-Sprachen wie Eshira, Batéké, Bapounou und Bandgabi.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2018

  • 01 Jan Neujahr
  • 12 Mar Gründungstag
  • 02 Apr Ostermontag
  • 17 Apr Frauentag
  • 01 May Tag der Arbeit
  • 06 May Tag der Märtyrer
  • 21 May Pfingstmontag
  • 15 Aug Mariä Himmelfahrt
  • 16 Aug - 17 Aug Unabhängigkeitstage
  • 01 Nov Allerheiligen
  • 25 Dec Weihnachten

Anmerkung

Neben den gesetzlichen Feiertagen werden auch islamische Feste wahrgenommen.

Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Gabun eingeführt werden (Personen ab 17 J.):

200 Zigaretten oder Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (Frauen dürfen nur Zigaretten einführen);
2 l alkoholische Getränke;
50 g Parfüm;
Geschenke bis zu einem Wert von 5000 CFA Fr.

Kontaktadressen

Botschaft der Republik Gabun

(auch für die Schweiz zuständig)

(+33) (01) 72 81 05 89. Konsularabt.: (+033) (01) 42 99 68 22.

Rue de la Bienfaisance 41

F-75008 Paris

France

Botschaft der Republik Gabun

(auch für Österreich zuständig)

 

(030) 89 73 34 40.

http://www.botschaft-gabun.de

http://www.botschaft-gabun.de

Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr.

Hohensteiner Straße 16

14197 Berlin

Germany

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Tropenanzüge bzw. Sommerkleider. Terminvereinbarung und Visitenkarten sind üblich. Französisch ist Geschäftssprache. Übersetzer und Dolmetscherdienste sind in der Regel vorhanden, Französischkenntnisse sind jedoch unbedingt erforderlich.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.30-12.00 und 14.30-18.00 Uhr.

Geschäftskontakte

Chambre de Commerce, d'Agriculture, d'Industries et des Mines du Gabon (Industrie- und Handelskammer)
BP 2234, GA-Libreville.
Tel: 72 20 64.

Kommunikation

Telefon

Selbstwählferndienst. Keine Ortsnetzkennzahlen. Fast alle öffentlichen Telefonzellen benötigen eine Telefonkarte.

Mobiltelefon

GSM 900; Mobilfunkgesellschaften sind Celtel Gabon SA (Internet: www.ga.celtel.com/fr/index.html oder www.msi-cellular.com), Telecel Gabon SA (Internet: www.telecel.co.ga) und Libertis. Roaming-Verträge bestehen u.a. mit Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Internet

Hauptanbieter ist internetgabon (Internet: www.internetgabon.com). Es gibt eine wachsende Anzahl an Internetcafés in Libreville.

Post

Luftpost nach Europa benötigt mindestens eine Woche. Eilige Briefe sollten per Einschreiben und Eilboten geschickt werden. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-12.00 und 15.00-18.00 Uhr.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

In Libreville gibt es drei bunte Märkte in den Stadtteilen Akebe-Plaine, Mont Boouét und Nkembo. Am Rand dieser Märkte kann man Bildhauerarbeiten kaufen, die in altem Stil und nach traditionellen Techniken für Touristen hergestellt werden. Auch geschnitzte Masken (Fang), kleine Figuren, Tontöpfe und traditionelle Musikinstrumente sind beliebte Mitbringsel. Öffnungszeiten der Geschäfte: i.A. Mo-Sa 08.00-12.00 und 15.00-19.00 Uhr. Einige Geschäfte sind montags geschlossen.

Nachtleben

Einleitung

In Libreville gibt es Nachtklubs mit Musik und Bars. Es gibt mehrere feine Restaurants, die Preise sind jedoch relativ hoch. Spielkasinos findet man in mehreren großen Hotels.

Kulinarisches

Übersicht

Die einheimischen Gerichte sind ausgezeichnet und unverwechselbar, aber nicht immer erhältlich, da viele Restaurants auf senegalesische Küche spezialisiert sind. Zahlreiche Restaurants bieten Gerichte aus Kamerun und dem Kongo an, die denen der einheimischen Küche ähnlich sind.

Unterkunft

Hotels

Es gibt mehrere Spitzenhotels in Libreville und erstklassige Hotels in Port-Gentil, Masuku (Franceville), Mouila, Lambaréné, Oyem, Koulamoutou, Makokou und Tchibanga. Die meisten Unterkünfte sind recht teuer. Es gibt immer mehr komfortable Übernachtungsmöglichkeiten, besonders an der Küste und in den Städten in der Nähe von Nationalparks. Aber auch in anderen Landesteilen findet man Hotels in größeren Städten. Näheres von GABONTOUR (s. Adressen).

Camping

Ist kostenlos, aber die Möglichkeiten sind begrenzt. Vorsicht ist geboten.

Kultur

Religion

Katholiken (52%), Naturreligionen (40%), Protestanten (8%) und Moslems (1%).

Soziale Verhaltensregeln


Tanz, Gesang, Gedichte und Sagen spielen in der Landestradition eine bedeutende Rolle. Fotografieren von militärischen Einrichtungen ist strengstens verboten. Im Allgemeinen sollte man vorher eine Erlaubnis einholen, um Missverständnisse zu vermeiden. Trinkgeld: Sofern nicht in der Rechnung enthalten 10-15%.

Klima

Beste Reisezeit

Äquatoriales Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit. Trockenzeit von Juni bis September (beste Reisezeit) und von Dezember bis Januar, Regenzeit von Februar bis Mai und von Oktober bis Mitte Dezember. Während der Trockenzeit wehen Passatwinde.

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

Red

Red Headed Rock Agama Lizard near Libreville
© Creative Commons / Brian.gratwicke

Elephants

Elephants in Gabon
© Creative Commons / Jefe Le Gran

Gabon/

Gabon
© Creative Commons / Axel Rouvin

Gabon/

Gabon
© Creative Commons / Axel Rouvin