Länderinformationen

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Burundi

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Burundi.

Hauptstadt

Bujumbura.

Geographie

Burundi liegt am Nordzipfel des Tanganjika-Sees, der zusammen mit der schmalen Flussebene des Ruzizi das Land im Westen begrenzt. Das Landesinnere besteht aus Hochland, das im Osten nach Tansania und zum Tal des Malagarasi hin abfällt. Die Landschaft ist hügelig und mit Eukalyptusbäumen, Bananenfeldern, Acker- und Weideland bedeckt. Im Osten geht die fruchtbare Landschaft in Savanne über.

Regierung

Präsidialrepublik seit 1966. Verfassung von 1992. Militärputsch 1996; seit 1998 ist eine Übergangsverfassung in Kraft. Parlament (Assemblée Nationale) mit 140 Mitgliedern; Wahl alle 5 Jahre. Seit dem Militärputsch von 1996 Übergangsparlament aus Mitgliedern des Parlaments und Vertretern aller politischen und gesellschaftlichen Gruppen. Unabhängig seit 1962 (ehemaliges belgisches Treuhandgebiet).

Staatsoberhaupt

Pierre Nkurunziza, seit August 2005.

Regierungschef

Pierre Nkurunziza, seit August 2005.

Elektrizität

220 V, 50 Hz. Eurostecker.

Zeitzone

Central Africa Time: MEZ +3

Übersicht

Burundi liegt, geografisch gesehen, im Zentrum von Afrika, aber es stand in den letzten Jahren leider auch im Mittelpunkt afrikanischer Negativschlagzeilen.
Burundi verfügt über wundervolle Landschaften: Berge, Wälder, riesige Seen und tropische Hochebenen. Diese Vielgestaltigkeit kommt aber auch in Burundis ethnischer Zusammensetzung zum Ausdruck, die zwischen den vorherrschenden Hutu- und Tutsi-Stämmen oft gewalttätig endet.
Die Situation des Landes verbessert sich allmählich. Präsident Nkurunziza, der 2005 demokratisch gewählt wurde, hat Friedensgespräche vorangetrieben und für andere Maßnahmen, wie z.B. kostenlose Schulbildung, viel Anerkennung geerntet. Wahllose Angriffe durch Rebellengruppen sind in Burundi jedoch noch immer eine ständige Gefahr. Bis diese aufhören, werden die meisten internationalen Touristen die Schönheit Burundis nicht mit eigenen Augen sehen können.
 

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Burundis nationale Fluggesellschaft Air Burundi (8Y) ist nicht in Europa vertreten.

Andere Fluggesellschaften, die Burundi anfliegen, sind Air France (AF), KLM (KL). Ethiopian Airlines (ET) und Kenya Airways (KQ).

Im Codeshare mit Brussels Airlines (SN) fliegt Lufthansa (LH) nach Bujumbura.

Flugzeiten

20 US$.

Anreise mit dem Pkw

Akzeptable Straßen führen von der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda nach Burundi. Nach Ruanda sollte man nur als Teil eines UN-Konvoys fahren, da es immer wieder zu Überfällen kommt. Die Straßenverbindung in die Demokratische Republik Kongo kann möglicherweise ohne langfristige Vorankündigung geschlossen werden. Die Straßenverbindung von Tansania ist schlecht. Gebiete in Grenznähe können sehr gefährlich sein.

Anreise mit dem Schiff

Fracht- und Passagierschiffverbindungen auf dem Tanganjika-See zwischen Kigoma (Tansania) und Bujumbura, wenn es die politische Lage erlaubt; außerdem von Bujumbura nach Kalemi (Demokratische Republik Kongo) und Mpulungu (Sambia). Es gibt drei verschiedene Deckklassen. Die Abfahrtszeiten werden nicht immer eingehalten.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Es gibt keinen Inlandflugverkehr.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Die meisten Straßen sind befestigt. Von Bujumbura führen größere Straßen Richtung Osten nach Muramvya (ehemalige Königsstadt) und südlich in Richtung Gitega. Die Straßen nach Kayanza, Ngozi und Kirundo können extrem gefährlich sein (Raubüberfälle) und sind oft während Militäreinsätzen geschlossen. Viele Hauptstraßen sind nach 16.00 Uhr geschlossen. Aufgrund der instabilen politischen Lage wird derzeit davon abgeraten, sich außerhalb von Bujumbura aufzuhalten. Während der Regenzeit sind die meisten Straßen kaum befahrbar.

Mietwagen:
in Bujumbura erhältlich, außerdem können an Tankstellen Fahrzeuge gemietet werden.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein.

Unterwegs in der Stadt

Linienbusse verkehren in und um Bujumbura und in größeren Städten. Minibusse sind oft billiger und weniger überfüllt als Sammeltaxis. Fahrer warten auf eine volle Fuhre, bevor sie abfahren. Öffentliche Verkehrsmittel außerhalb Bujumburas sollten als gefährlich angesehen werden.

Taxi:
Tanus-tanus (Lastwagentaxis) sind in der Regel überfüllt.

Reisewarnung

Überblick

Burundi

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 05.01.2017
Unverändert gültig seit: 22.12.2016

Aktuelle Hinweise

Von Reisen nach Burundi wird dringend abgeraten. In Burundi lebenden deutschen Staatsangehörigen wird die Ausreise empfohlen.

In Burundi besteht die Gefahr terroristischer Anschläge. Die Drohungen der somalischen Al-Shabab-Miliz mit Vergeltungsaktionen als Reaktion auf die Beteiligung des burundischen Militärs an der AMISOM-Mission in Somalia sind ernst zu nehmen. Besondere Vorsicht und Wachsamkeit ist deshalb beim Besuch von öffentlichen Einrichtungen mit potentiellem Symbolcharakter (z.B. Flughafen in Bujumbura) geboten. Es wird empfohlen, Menschenansammlungen (Restaurants und Strandhotels am Tanganjikasee, Märkte, Busbahnhöfe und Straßenbars) zu meiden und abendliche Ausgänge auf das Notwendige zu beschränken. Aufgrund erhöhter Sicherheitsmaßnahmen werden Reisende gebeten, mindestens drei Stunden vor Abflug am Bujumbura International Airport zu sein. Eingriffe in die Privatsphäre auch ausländischer Reisender durch Sicherheitskräfte sind nicht auszuschließen.

Es wird dringend geraten, sich von öffentlichen Demonstrationen wie von Parteiversammlungen und politischen Kundgebungen fernzuhalten und öffentliche politische Aussagen zu unterlassen. Menschenansammlungen, Märkte und Busbahnhöfe sollten gemieden werden. Es wird außerdem empfohlen, im gesamten Land Fahrten nach 18:00 Uhr zu vermeiden. Besonders wird davon abgeraten nach 18:00 Uhr folgende Stadtteile Bujumburas aufzusuchen: Kanyosha, Bwiza, Jabe, Buyenzi, Nyakabiga, Musaga, Kamenge, Cibitoke, Ngagara und Mutakura.

Die Sicherheitslage in Burundi ist unübersichtlich und sehr angespannt. In der Hauptstadt Bujumbura kann es jederzeit zu gewaltsamen, politisch motivierten Auseinandersetzungen kommen. Gezielte Angriffe auf Politiker und Aktivisten sowie Sicherheitskräfte, Schusswechsel und Angriffe mit Handgranaten können vor allem in den oben genannten Stadtteilen ohne Vorwarnung jederzeit vorkommen. Im Frühjahr 2016 kam es zu mehreren Anschlägen mit Handgranaten an belebten Orten im Zentrum Bujumburas. Außerdem ist die Gewaltkriminalität (Raubüberfälle durch schwer bewaffnete Kriminelle) stark angestiegen.

Spannungen werden auch aus anderen Landesteilen, insbesondere aus Ngozi, Kirundo, Ijenda/Mwaro und Matana gemeldet. Internet und Mobiltelefonnetz sind teilweise unterbrochen. Die Präsenz der Sicherheitskräfte im ganzen Land wurde deutlich erhöht.

Vorübergehende Festnahmen von Ausländern (z.B. zur Identitätsfeststellung) kommen gelegentlich vor. In den letzten Monaten wurden schärfere Überwachungsmaßnahmen eingeführt. Dies führte wiederholt zu undifferenzierten Eingriffen in die Privatsphäre durch burundische Sicherheitskräfte, von denen auch Ausländer betroffen waren (Überwachung von Gästen in Privathäusern durch ein sog. ‚Cahier de ménage', Hausdurchsuchungen).  Bei Nichtbeachtung oder Widerstand kann es zur vorübergehenden Festnahme durch Sicherheitskräfte kommen.

Bei Reiseabsichten wird dringend der vorherige Kontakt zur Deutschen Botschaft Bujumbura empfohlen. Deutsche, die sich - auch nur vorübergehend - in Burundi aufhalten, wird dringend empfohlen, sich online in der Externer Link, öffnet in neuem FensterKrisenvorsorgeliste der deutschen Botschaft in Bujumbura zu registrieren.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität Aufgrund der langjährigen gewaltsamen Auseinandersetzungen seit 1993 ist die Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung, trotz merklicher Verbesserungen seit 2005, hoch. Die Gewaltkriminalität und die verbreitete Straflosigkeit stellen angesichts hoher Arbeitslosigkeit und vieler Waffen im Land zentrale Probleme dar. Der mit der aktuellen Krise einhergehende wirtschaftliche Verfall, treibt die allgemeine Armut und Aussichtslosigkeit zusätzlich weiter an. Zwar sind Ausländer davon weniger betroffen, aber auch sie werden gelegentlich Opfer von Straftaten. Polizei und Justiz entsprechen nicht europäischem Standard. Auch in der Hauptstadt Bujumbura ist in den vergangenen Jahren ein Anstieg der Armutskriminalität, zum Teil mit Gewaltanwendung festzustellen. Die üblichen Vorsichtsregeln, z.B. Benutzung bewachter und/oder beleuchteter Parkplätze, kein zur Schau stellen von Schmuck oder Wertgegenständen, keine Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit, sollten eingehalten werden.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten. 

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
DeutschlandJaJaJa
Andere EU-LänderJaJaJa
TürkeiJaJaJa
SchweizJaJaJa
ÖsterreichJaJaJa

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich für alle in der obigen Tabelle genannten Länder.

Kosten

Deutschland, Österreich und Schweiz
Touristen- und Geschäftsvisum:
65 € (Aufenthalt von bis zu 1 Monat, einmalige Einreise).
195 € (Aufenthalt von bis zu 3 Monaten, mehrmalige Einreise).

Visaarten und Kosten

Touristen-, Geschäfts- und Transitvisum.

Transit

Transitreisende, die über gültige Papiere für die Weiterreise verfügen und den Flughafen nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

 

Antrag

Persönlich oder postalisch bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).

Antrag erforderlich

(a) 2 Antragsformulare.
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist.

(d) Unterkunftsnachweis.

(f) Einladung.
(g) Touristen und Geschäftsreisende: Bestätigung des Reisebüros einer bezahlten Hin- und Rückreise.
(h) Geschäftsreisende: Schreiben der entsendenden Firma an die Botschaft mit Namen des Reisenden, Adresse der einladenden Firma in Burundi, Reisezweck und -dauer und Bestätigung der Kostenübernahme.
(i) Gebühr (bei persönlicher Antragstellung in bar, postalisch: Beleg der Überweisung).

Bei postalischer Antragstellung ist ein und frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizulegen.

Bearbeitungsdauer

Mindestens 3 Wochen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Ein Impfausweis muss mitgeführt werden.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Auch Kinder müssen einen Impfpass mitführen. 

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich für alle in der obigen Tabelle genannten Länder.

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere Vorsichtsmaßnahmen
Gelbfieber1
Gesundheitszeugnis erforderlich
Typhus & PolioJa-
Malaria3-
Essen & Trinken4-
Cholera2

Übersicht

Landesweit ist mit erheblichen Engpässen bei der medizinischen Versorgung zu rechnen, da Burundi zu den medizinisch äußerst unzureichend versorgten Ländern in der Region Ostafrika gehört.

Adäquate Ausstattung der Reiseapotheke (Zollbestimmungen beachten, Begleitattest ratsam) und Auslandskrankenversicherung mit Abdeckung des Rettungsrückflug-Risikos für Notfälle sind dringend empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt. Burundi gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Daher empfiehlt die WHO unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist normalerweise keine Einreisebedingung. Das Risiko einer Infektion besteht,v.a. in den Provinzen Bubamza, Bujumbura, Bururi und Citiboke. In Das Infektionsrisiko ist für Touristen jedoch relativ gering. Sicherheitshalber, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3] Hohes Malariarisiko ganzjährig landesweit. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum (85 %) soll chloroquinresistent sein. Empfehlung: Mückenschutz und Vorbeugung durch Medikamente.

[4] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist nicht pasteurisiert, daher ebenfalls abkochen. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Fleckfieber tritt ebenfalls landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen. Hepatitis B ist hochendemisch. Bei längerfristigem Aufenthalt und bei Kindern und Jugendlichen sollte zusätzlich ein Impfschutz gegen Hepatitis B erfolgen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.

Für die von Mücken übertragene Schlafkrankheit besteht ein geringes Übertragungsrisiko.

Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Fledermäuse und andere Tiere. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Auch das Zeckenbissfieber kommt landesweit vor.

Geld

Währung

1 Burundi Franc = 100 Centimes. Währungskürzel: BuFr, BIF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5.000, 2.000, 1.000, 500, 100, 50, 20 und 10 BuFr im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen von 5 und 1 BuFr.

Kreditkarten

Vor allem Visa und MasterCard werden in größeren Hotels und in Banken akzeptiert (bei Buchung erfragen). Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Es stehen keine Geldautomaten zur Verfügung, an denen man mit der EC-Karte eine Abhebung der Landeswährung tätigen kann.

Reiseschecks

Sollten in US-Dollar oder Euro ausgestellt sein, jedoch werden sie selten und nur mit hohem Zeitaufkommen getauscht.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.00-12.00 und teils auch 14.00-17.30 Uhr.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist auf 2.000 BuFr begrenzt. Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen.

Geldwechsel

Fremdwährungen können am Flughafen, in den Banken in Bujumbura und in großen Hotels umgetauscht werden.

Wechselkurse

EUR1 = BIF1750.09
GBP1 = BIF2084.51
USD1 = BIF1685.05

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Französisch und Kirundi. Kisuaheli und Englisch sind weit verbreitet.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2018

  • 01 Jan Neujahr
  • 05 Feb Tag der Einheit des Volkes
  • 01 May Tag der Arbeit
  • 10 May Christi Himmelfahrt
  • 01 Jul Unabhängigkeitstag
  • 15 Aug Mariä Himmelfahrt
  • 13 Oct Gedenktag für Rwagasore
  • 21 Oct Gedentag für Präsident Ndadaye
  • 01 Nov Allerheiligen
  • 25 Dec Weihnachten

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Burundi eingeführt werden:

1.000 Zigaretten oder 1 kg Tabak;
1 l alkoholische Getränke;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch.

Für Kameras, Laptops, Aufnahmegeräte etc. kann eine Kaution verlangt werden. Devisen und Kameras sollten deklariert werden.

Kontaktadressen

Botschaft der Republik Burundi

(022) 732 77 05.

Mo-Fr 10.30-12.30 Uhr.

Rue de Lausanne 44

CH-1201 Genève

Switzerland

Botschaft der Republik Burundi

(auch für Österreich zuständig)

Honorarkonsulate ohne Visumerteilung in Stuttgart und Wien.
 

(030) 234 56 70.

http://www.burundiembassy-germany.de

http://www.burundiembassy-germany.de

Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr.

Berliner Straße 36

D-10715 Berlin

Germany

Office National du Tourisme

22 22 20 23.

http://www.burundi-tourism.com

http://www.burundi-tourism.com

Rohero 2, Avenue des Euphorbes 2

BI-Bujumbura BP 902

Burundi

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Leichte Anzüge bzw. Kostüme sind angemessen für Geschäftstermine. Für Geschäftsreisen sind die Monate April bis Oktober bzw. Dezember und Januar am günstigsten.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.30-12.00 und 14.00-17.30 Uhr.

Wirtschaft

Chambre de Commerce et de l'Industrie du Burundi (Industrie- und Handelskammer)
BP 313, BI-Bujumbura
Tel: 22 22 80.

Geschäftskontakte

Chambre de Commerce et de l'Industrie du Burundi (Industrie- und Handelskammer)
BP 313, BI-Bujumbura
Tel: 22 22 80.

Kommunikation

Telefon

Internationale Direktdurchwahl. Gespräche ins Ausland müssen vom Office National des Telecommunications (0NATEL), von Hotels oder von Telefonzentren geführt werden.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber: Telcel Burundi (Internet: www.telecel.com), SAFARISund Spacetel. Die Netzabdeckung beschränkt sich auf den Westen des Landes.

Internet

Hauptanbieter ist CBI Network (Internet: www.cbinf.com). In Bujumbura gibt es einige Internetcafés.

Post

Öffnungszeiten des Hauptpostamts in Bujumbura: Mo-Fr 07.30-12.00 und 14.00-17.00 Uhr.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Einheimisches Kunstgewerbe, besonders Korbwaren, sind zu empfehlen. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. Allg. Mo-Fr 08.30-12.00 und 15.00-18.00 Uhr, Sa 08.30-12.30 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

In Bujumbura gibt es Nachtklubs, Restaurants und Bars.

Kulinarisches

Übersicht

Die Auswahl ist begrenzt. Gerichte in den Hotels in Bujumbura sind teuer und recht einfach. Eine Spezialität ist gebratener Ndagara-Fisch aus dem Tanganjika-See. Es gibt gute französische, indische und griechische Restaurants in der Stadt. Außerhalb von Bujumbura und Gitega findet man kaum Restaurants.

Unterkunft

Hotels

Fast alle Hotels befinden sich in Bujumbura. In den anderen Landesteilen gibt es nur wenige Unterkünfte, mit Ausnahme einiger Hotels in Gitega, Ngozi und Kirundo. Informationen erteilt das Office National du Tourisme (s. Adressen) oder NITRA, PO Box 1402, 7 Place de l'Indépendence. (Tel: 22 23 21)

Camping

Zelten wird ungern gesehen, besonders in Stadtnähe, und ist gefährlich. Eine Erlaubnis der örtlichen Behörden sollte unbedingt eingeholt werden.

Kultur

Religion

Überwiegend römisch-katholisch (62 %); protestantische (5 %) und muslimische (10 %) Minderheiten, außerdem Naturreligionen (23 %).

Soziale Verhaltensregeln


Die üblichen gesellschaftlichen Höflichkeitsformen gelten. Einheimische Sitten und Gebräuche sollten unbedingt respektiert werden. Die Kleidung sollte nicht zu zwanglos sein. Trinkgeld wird nicht automatisch berechnet, ca. 10% sind angemessen.

Klima

Beste Reisezeit

Heißes Äquatorialklima am Tanganjika-See und in der Flussebene des Ruzizi. Am See ist es oft windig, im Hochland mild und angenehm mit Durchschnittstemperaturen um 18°C (1000-2000 m). Kurze Regenzeit von Oktober bis Dezember, lange Regenzeit von Februar bis Mai. Lange Trockenzeit von Mai bis Oktober.

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

Mother

Mother and child, Burundi
© iStockphoto / Thinkstock

Burundian

Burundian drummers
© Creative Commons / georgie mott

Preparation

Preparation of Sweet Potatoes, a staple food in Burundi
© iStockphoto / Thinkstock

Monument

Monument to exploeres Stanley and Livingstone meeting in 1871
© Creative Commons / d proffer