Länderinformationen

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Philippinen

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik der Philippinen.

Hauptstadt

Manila.

Geographie

Die Philippinen liegen vor der südostasiatischen Küste zwischen Taiwan und Borneo im Pazifik. Sie bestehen aus 7107 Inseln und Inselchen (7108 bei Ebbe), von denen 2773 benannt sind. Die beiden größten Inseln, Luzón im Norden und Mindanao im Süden, machen 65% der Landmasse aus; 60% der Bevölkerung leben hier. Zwischen Luzón und Mindanao liegt die Inselgruppe der Visayas.

Regierung

Präsidialrepublik seit 1987. Verfassung von 1987. Zweikammerparlament: Repräsentantenhaus mit 212 Mitgliedern und Senat mit 24 Mitgliedern. Unabhängig seit 1946 (ehemaliges amerikanisches Dominion), bis 1898 spanische Kolonie.

Staatsoberhaupt

Rodgrigo Duterte, seit Mai 2016.

Regierungschef

Rodgrigo Duterte, seit Mai 2016.

Elektrizität

220 V (110 V in Baguio), 60 Hz. 110 V-Anschlüsse sind in den meisten Hotels erhältlich. Es werden flache und runde zwei- und dreipolige Stecker benutzt.

Zeitzone

Philippine Time: MEZ +9

Übersicht

Obwohl die Philippinen aus 7.107 Inseln bestehen, deren Küstenlinien zusammen länger als die gesamte Küste der USA sind, lebt der Großteil der Bevölkerung auf nur elf Inseln. Die Philippinen bieten warme Gewässer, Korallenbänke mit tropischer Fauna und Flora und dramatische Unterwasser-Abhänge in die Tiefen des Ozeans.
Im Inneren des Landes kann man die reiche Geschichte und Kultur des Filipino-Volkes, die überwältigende Landschaft und geschäftige Großstädte erkunden. Manila, die pulsierende Hauptstadt der Philippinen und Herz und Seele des Landes, bestimmt den Lebensrhythmus. Hier vermischen sich Osten und Westen, Tradition und Moderne, das Alltägliche mit dem Außergewöhnlichen.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft heißt Philippine Airlines (PR) (Internet: www.philippineairlines.com).
Weitere Fluglinien, die Flüge auf die Philippinen anbieten, sind u.a.: Air France (AF), British Airways (BA), Cathay Pacific (CX), Emirates (EK), Lufthansa (LH), Qantas (QF), Singapore Airlines (SQ) und Malaysia Airlines (MH).

Ausreisegebühr

Internationale Flughäfen von Manila, Cebu City und Davao City: 750 PHP (in bar bei der Ausreise in US$ oder in der Landeswährung), ausgenommen sind Kinder unter 2 Jahren und Transitreisende.

Anreise mit dem Schiff

Manila ist ein großer Seehafen und Handelsknotenpunkt der asiatischen Pazifikregion. U.a. legt die Kreuzschifffahrtsgesellschaft Radisson Seven Seas Cruises (Internet: www.rssc.com) in Manila an.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Das Inlandflugnetz der PAL Express (2P) ist umfangreich, und es gibt zahlreiche Angebote für ermäßigte Flugtickets. Flüge sollten im Voraus gebucht werden. Folgende Charter-Fluggesellschaften bieten Flüge innerhalb der Philippinen an: Island Aviation (IAI), Air Philippines Corporation (Internet: www.airphils.com), Asian Spirit Airlines (Internet: www.asianspirit.com), Cebu Pacific Air (Internet: www.cebupacificair.com), Pacific Airways und South East Asian Airlines (Internet: www.flyseair.com).

Anmerkung zu Flugreisen

Die Zeiten zwischen Karfreitag und Ostermontag und zwischen Weihnachten und Neujahr (manchmal auch länger) sind beliebte Urlaubszeiten in den Philippinen, Flüge für diese Zeit sollten rechtzeitig im Voraus gebucht werden. Außerdem können sich Verzögerungen ergeben.


Flughafengebühren

100 PP. Kinder unter 2 Jahren sind ausgenommen.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Insgesamt gibt es auf den Inseln ein Straßennetz von ca. 161.170 km Länge, und auf den Inseln Mindanao, den Visayas und Luzón gibt es Schnellstraßen.
Bus: Linienbusse verkehren zwischen allen Städten. Jeepneys sind jeepähnliche, unterschiedlich geschmückte Großtaxis mit Bänken, die bis zu 14 Personen befördern können und fahrpreismäßig den Bussen ähnlich sind.
Taxis gibt es in allen größeren Städten, sie fahren auch die Kleinstädte an. Man sollte darauf bestehen, dass der Zähler eingeschaltet wird, um überhöhte Preisforderungen zu vermeiden. Trinkgeld ist nicht nötig.
Mietwagen sind in Manila und den anderen größeren Städten erhältlich. Unterlagen: Sowohl nationaler als auch internationaler Führerschein.

Unterwegs in der Stadt

Die meisten Stadt-Busse fahren über die Epifanio delos Santo Avenue (EDSA). Metro Manila Transport betreibt außer den üblichen Linienbussen auch einige Doppeldeckerbusse und in Manila einen »Love Bus« mit Klimaanlage. Dieser Bus gehört heute zu den Attraktionen der Stadt und sorgt für eine bequeme Fahrt auf ausgewählten Strecken. Die meisten Fahrten werden jedoch von den Jeepneys bestritten. Die Schwebebahn Metro-Rail verbindet den Bahnhof Baclaran im Süden mit Monumento im Norden sowie entlang der Epifanio delos Santo Avenue (EDSA) die Nord Avenue mit der Taft Avenue. Motorräder mit Beiwagen und Fahrrad-Rikschas stehen in Städten ebenfalls als preiswerte Verkehrsmittel zur Verfügung.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Die Philippine National Railways (Internet: www.pnr.gov.ph) betreibt den Fernstreckenzug Metrotren. Er fährt bis nach Carmona und Cavite im Süden und bis Meycauayan und Bulacan im Norden.

Unterwegs mit dem Schiff

Fähren, die auch Kabinen 1. Klasse haben, verkehren zwischen den wichtigsten Häfen der philippinischen Inseln. SuperFerry (Internet: www.superferry.com.ph) verbindet sechsmal wöchentlich Manila mit Cebu.
Weitere Auskunft erteilen die einheimischen Schifffahrtsgesellschaften (Aboitiz Transport Systems Corporation, Tel: (2) 528 7979.

Reisewarnung

Überblick

Stand - Tue, 14 Aug 2018 13:08:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Tue, 14 Aug 2018 13:12:49 +0200)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise – Teilreisewarnung (Terrorismus und Entführungskriminalität)

Aktuelle Hinweise

Die Insel Boracay ist seit dem 26. April 2018 für Touristen für einen Zeitraum von sechs Monaten geschlossen. Die Maßnahme wird mit Abwasserproblemen und umfassenden Bauarbeiten an Straßen und Kanalisation begründet.
Reisende werden gebeten, den Anweisungen lokaler Behörden Folge zu leisten und sich bei ihrem Reiseveranstalter oder ihrer Fluglinie nach aktuellen Informationen erkundigen.

Nach schweren Kämpfen der philippinischen Sicherheitskräfte mit terroristischen Gruppen in Marawi gilt in ganz Mindanao bis mindestens bis Ende 2018 Kriegsrecht. Diese Maßnahme beinhaltet u.a. die Einführung von Ausgangsperren, die Einrichtung von Militärposten sowie die Aussetzung der Habeas-Corpus-Rechte, d.h. dem Grundsatz der unverzüglichen Haftprüfung vor Gericht.

In mehreren Regionen des Landes besteht die Gefahr terroristischer Anschläge und von Entführungen, sowohl zu Land als auch zur See. Am 31. Juli 2018 sind nach Angaben der Behörden bei einer Bombenexplosion in Lamitan City auf der Insel Basilan 11 Menschen getötet und 8 verletzt worden. Ein terroristischer Hintergrund wird vermutet.
Reisenden wird geraten, besonders vorsichtig zu sein, Reise- und Ausflugspläne ggf. nochmals zu überdenken und den Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge zu leisten.

Drogenbesitz und Drogenhandel werden von den philippinischen Behörden unnachgiebig bekämpft. Der Besitz oder Konsum auch geringer Mengen von Drogen wird strikt geahndet.

Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung

Terrorismus und Entführungskriminalität
Angesichts der Sicherheitslage und akuter Entführungsgefahr wird vor Reisen in folgende Regionen oder Gebiete gewarnt:

  • Zamboanga Peninsula (Region IX)
  • Northern Mindanao (Region X)
  • Davao-Region (Region XI), einschließlich der Insel Samal, aber mit Ausnahme von Davao City
  • Soccsksargen (Region XII)
  • Autonomous Region of Muslim Mindanao (ARMM) mit dem Sulu-Archipel, also den Inseln zwischen Mindanao und Ost-Malaysien (wie Tawi-Tawi, Sulu, Basilan)
  • Sulu-See
  • Süd-Palawan (südlich von Puerto Princesa)

Von nicht erforderlichen Reisen in andere Regionen von Mindanao und in der Mindanao-See wird abgeraten.

In diesen Gebieten sind unterschiedliche Gruppen von islamistischen Terroristen und Rebellen aktiv, es kommt immer wieder zu Anschlägen sowie Kampfhandlungen mit der philippinischen Armee und Sicherheitskräften. So gab es bis Oktober 2017 massive Gefechte mit zahlreichen Todesopfern in und um Marawi.

Die in der Region operierende islamistische Terrorgruppe Abu Sayyaf ist für Entführungen und Ermordungen vor allem auf Mindanao und in der Sulu-See verantwortlich und zielt vermehrt auf ausländische Entführungsopfer. Die Behörden der Insel Palawan riefen im August 2018 wegen einer gestiegenen Gefahr von Entführungsversuchen durch Abu Sayyaf-Kämpfer zu erhöhter Wachsamkeit auf. Am 26. Februar 2017 wurde von ihr eine deutsche Geisel ermordet, nachdem sie bereits im November 2016 in der Sulu-See verschleppt und die Reisegefährtin getötet worden war. Auch ortskundige Ausländer sind dort derzeit besonders gefährdet.

Terroristische Anschläge und Entführungen können im gesamten Gebiet der Philippinen nicht ausgeschlossen werden.

Im April 2017 ist es in Bohol und Umgebung und in Davao zu Gefechten zwischen schwerbewaffneten Gruppen und philippinischen Sicherheitskräften gekommen. In Manila im Stadtteil Quiapo kam es im selben Zeitraum wiederholt zu Bombenanschlägen. Veranstaltungen und Orte großer Menschenansammlungen sind besonders gefährdet.

Die philippinische Polizei wurde landesweit bis auf weiteres in eine erhöhte Alarmbereitschaft versetzt und seit Anfang September 2016 besteht landesweit ein „State of Lawlessness", der die philippinische Armee mit dem Recht zur Ausübung polizeilicher Aufgaben ausstattet.

Reisende sollten sich stets über die Sicherheitslage vor Ort informieren und Warnmeldungen der Behörden bzw. aus den örtlichen Medien ernst nehmen.

Naturkatastrophen
Die Philippinen liegen in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu vulkanischen Aktivitäten, Erd- und Seebeben sowie Tsunamis kommen kann. Erhöhte Aktivitäten zeigte zuletzt der etwa 10 km nordwestlich der Stadt Legazpi gelegene Vulkan Mount Mayon, für den weiterhin eine Sperrzone von 6 bzw. 7 km gilt. Eine Eruption und Ascheregen sind weiterhin jederzeit möglich, so dass es auch im Flugverkehr zu Ausfällen und Sperrungen kommen kann.
Eine Übersicht über aktuelle vulkanische Aktivitäten und Warnstufen bietet die philippinische Vulkan- und Erdbebenwarte (PHILVOLCS). Reisende werden gebeten, Hinweise lokaler Behörden und insbesondere Sperrzonen zu beachten und zu respektieren.
Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Deutschen Geoforschungszentrums Potsdam.

Die Philippinen werden zudem jährlich von etwa 20 Taifunen getroffen. Vor allem in der Regenzeit, die normalerweise von Juni bis November andauert, kommt es immer wieder zu örtlich heftigen Regenfällen, die mit Überschwemmungen und Erdrutschen einhergehen können. Dabei kann es zu Unterbrechungen in der öffentlichen Versorgung und zu Flugausfällen kommen. Da sich die Wetterlage in den Philippinen mitunter ohne Vorwarnung ändert, sollten sich Reisende regelmäßig in den Medien informieren und die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland beachten. Wetternachrichten, insbesondere Taifunwarnungen, können auf der Website des philippinischen Wetterdienstes „Pagasa" abgerufen werden.

Kriminalität
Auf den Philippinen wird ein harter „Krieg gegen Drogen" geführt, dem seit Juli 2016 bereits über 7.000 Menschen zum Opfer gefallen sind. Die eindringlichen Warnungen der Behörden vor illegalem Drogenbesitz, der in den Philippinen mit harten Gefängnisstrafen geahndet wird (ab 5 g lebenslange Freiheitsstrafe möglich, bei Festnahme in einem Flug- oder Fährhafen wird strafverschärfend Handel unterstellt) sollten unbedingt befolgt werden.

Die allgemeine Kriminalitätsrate, einschließlich schwerer Gewaltverbrechen, ist hoch.

Reisende sollten es vermeiden, die Aufmerksamkeit durch öffentlich sichtbar getragene Wertgegenstände auf sich zu lenken oder größere Bargeldbeträge bei sich zu tragen.
Es wird empfohlen, bei Fahrten mit Privat-Pkw oder Taxi in der Stadt die Türen und die Fenster zu schließen. Ebenso wird geraten, keine Nahrung und Getränke von Fremden anzunehmen (Gefahr von K.O.-Tropfen) und in Gesellschaft bei Alkoholkonsum (Strandpartys) vorsichtig zu sein, da unvermittelt Gewalttätigkeit ausbrechen und es dabei auch zu Todesfällen kommen kann. Angebote von Fremden zu Touristenführungen, wie auch die Mitnahme von Gepäckstücken (insbesondere bei inländischen und internationalen Flügen), sollten abgelehnt werden. Es sind auch Fälle bekannt geworden, bei denen Polizisten, aufgrund angeblicher Ordnungswidrigkeiten, erpresserischen Druck auf Ausländer ausgeübt haben.

Seereisen
Fahrten mit Fähren sollten vermieden werden, wenn andere Reisemöglichkeiten bestehen. Fähren sind häufig überladen, nicht immer mit ausreichend Rettungsbooten ausgestattet, oft unzureichend gewartet und relativ gering gesichert.
Auf die Reisewarnung für die Sulu-See und Mindanao-See wird nochmals hingewiesen.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall unverzüglich Kontakt aufnehmen zu können.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Versorgung im Notfall
Reisende auf die Philippinen sollten unbedingt auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Tourismus
Die Philippinen sind unverändert ein beliebtes Reiseziel in Südostasien, das überwiegend von asiatischen und amerikanischen, aber auch von europäischen Touristen besucht wird. Reiseziele mit ausgebauter touristischer Infrastruktur finden sich insbesondere auf einzelnen Inseln der Inselgruppe der Visayas (z. B. Cebu, Boracay).
Von der Benutzung einfacher öffentlicher Transportmittel ist aufgrund des technischen Zustands der Fahrzeuge abzuraten. Auch Nachtfahrten sollten aus Sicherheitsgründen unterlassen werden.

Führerschein
Der deutsche Führerschein ist für touristische Aufenthalte von bis zu drei Monaten ausreichend.

Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der philippinische Peso (PHP). Geldautomaten stehen nicht überall zur Verfügung, so dass sich die Mitnahme von Bargeld in US-Dollar oder Euro empfiehlt. Kreditkarten werden nur in renommierten Geschäften und Hotels als Zahlungsmittel akzeptiert.

Mobiltelefone
Der Empfang für Handys ist insbesondere auf einigen Inseln teilweise eingeschränkt oder nicht verfügbar.

Flughafengebühr
An den internationalen Flughäfen (mit Ausnahme vom Flughafen Manila) wird bei der Ausreise eine Flughafengebühr in Höhe von bis zu 750,- PHP erhoben. Die Flughafengebühr muss bar in PHP oder US-Dollar bezahlt werden. Auch bei Inlandsflügen sind meist Flughafengebühren (i.d.R. ca. 200,- PHP) zu entrichten.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja

Vorläufiger Reisepass: Ja

Personalausweis: Nein

Vorläufiger Personalausweis: Nein

Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Es wird empfohlen darauf zu achten, dass Reisedokumente noch 6 Monate über die vorgesehene Aufenthaltsdauer hinaus gültig sind.

Visum
Für deutsche Touristen, die Inhaber eines Reisepasses sind, wird bei der Einreise ein gebührenfreies Visum (Visa on Arrival) für 30 Tage erteilt. Bei Einreise ist ein gültiges Rück- bzw. Weiterflugticket vorzulegen.
Eine Verlängerung des Visums auf maximal 59 Tage ist beim Bureau of Immigration, Intramuros, Manila oder in einem der Regionalbüros (u.a. in Cagayan de Oro, Cebu City, Davao City, Iloilo, Pampanga, San Fernando, Tacloban) möglich.
Die Gebühr für diese Verlängerung beträgt insgesamt ca. 3.050,- PHP. Bei weiteren Verlängerungen, die im Ermessen des Bureau of Immigration liegen, ist mit zusätzlichen Kosten zu rechnen (z. B. für die Ausstellung einer sogenannten ACR I-Card). Die philippinische Immigrationsbehörde achtet bei der Ausreise von Ausländern darauf, dass die Gültigkeitsdauer des Visums nicht überschritten wurde; bei Verstößen wird die Ausreise erst nach Bezahlung hoher Strafgebühren und ggf. Haft gestattet. Wenn Sie nicht in der Lage sind, die Kosten für die Strafe zu zahlen, setzen Sie sich bitte vor Ihrer Ausreise mit der Botschaft in Verbindung. Es kann dann eine Stundung erwirkt werden, wenn Sie im Besitz eines Flugscheins sind.

Für eine Arbeitsaufnahme o. ä. oder längerfristigen Aufenthalt ist vorab bei der zuständigen philippinischen Auslandsvertretung ein Visum einzuholen.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Alleinreisende oder in Begleitung sonstiger Personen reisende Kinder unter 15 Jahren benötigen ein Travel Permit, ausgestellt von der Philippinischen Botschaft in Berlin, in dem die Eltern bestätigen, dass sie mit der Reise einverstanden sind. In jüngster Zeit wird diese Regelung verschärft durchgesetzt. Es ist dabei rechtlich vorgesehen, dass bei Einreise eine Gebühr von 3120 PHP erhoben werden kann und der Pass der betroffenen Person bis zur Ausreise am Flughafen einbehalten wird. Nähere Informationen sind beim Bureau of Immigration and Deportation erhältlich.

Sonstige Hinweise
Am Flughafen wird ein nach hiesigem soziokulturellem Verständnis grob unhöfliches Benehmen mit Verweigerung der Einreise, Geldstrafe oder Haft geahndet.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Ohne Deklaration ist die Ein- und Ausfuhr von 10.000 PHP und 10.000 US-$ gestattet. Die Einhaltung wird mit speziell ausgebildeten Hunden kontrolliert.

Achtung: Schon der Besitz geringer Drogenmengen ist strafbar und kann zu hohen Freiheitsstrafen führen.

Weitere Importverbote bestehen insbesondere für:

  • Nachtsichtgeräte
  • Waffen, Waffenteile und Munition, auch wenn sie nur dekorativen Charakter haben (z.B. Amulette in Waffenform, die überall angeboten werden)
  • Subversive, obszöne oder pornographische Materialien
  • Medikamente oder medizinische Geräte zur Durchführung einer Abtreibung

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Die Todesstrafe ist im Juni 2006 gesetzlich abgeschafft worden. Sehr hohe Freiheitsstrafen werden verhängt bei Drogenstraftaten, Sexualdelikten und insbesondere bei Kindesmissbrauch und Menschenhandel. Prostitution ist in den Philippinen verboten.

Vor illegalem Drogenbesitz wird ausdrücklich gewarnt. Schon der Besitz von 5g kann nach philippinischen Gesetzen zu einer lebenslangen Haftstrafe führen. Bei Festnahme in einem Flug-oder Fährhafen wird strafverschärfend Handel unterstellt.

Die philippinische Regierung verbietet Alkoholkonsum auf der Straße und das Rauchen außerhalb ausgewiesener Raucherzonen; bei Zuwiderhandlungen drohen Geldbuße oder auch Arrest. Die Ahndung von Verstößen ist uneinheitlich, teilweise werden gerade Ausländer gezielt für Übertretungen zur Rechenschaft gezogen.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt, siehe hierzu www.who.int
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich der Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Dazu gehören auch für Erwachsene Auffrisch-Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch die Nachholimpfung gegen Polio (Kinderlähmung) und eine fehlende Standardimpfung gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), sowie gegen  Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen.

Dengue-Fieber
Dengue-Fieber tritt mit hohen Fallzahlen ganzjährig in Manila und anderen Regionen auf, insbesondere während und kurz nach der Regenzeit von April bis Oktober. Denguefieber wird durch überwiegend tagaktive Stechmücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

Chikungunya
Chikungunya ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und besonders mit manchmal langanhaltenden Gelenkschmerzen, die auf den Philippinen immer wieder auftreten kann. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung, sorgfältiger Mückenschutz ist wichtig.

Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden die Philippinen mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus des Gesundheitsdienstes.

Malaria
Malaria tritt auf den Philippinen regionsabhängig mit einem mittleren bis geringen Risiko auf (v.a. ländliche Gebiete von Palawan, Luzon, Mindoro, Mindanao). Die Übertragung ist ganzjährig möglich, verstärkt aber in den Regenzeiten und vorwiegend Pl. falciparum (Malaria tropica). Manila, die Inseln Bohol, Cebu, Catanduanes und Leyte gelten als malariafrei.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) evtl. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine sog. „Standby - Notfallselbstbehandlung" sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin, Artemether/Lumefantrin, Doxycyclin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- ggf. unter einem imprägmierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

Durchfallerkrankungen
Durchfallerkrankungen treten auf den Philippinen sehr häufig auf. Durch Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Vereinzelte Cholerafälle treten vor allem in der Regenzeit auf und sind durch entsprechende Hygiene ebenfalls vermeidbar.
Einige Grundregeln:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Japanische Enzephalitis
Aus dem Norden von Luzon wird seit Mitte 2017 über einen Ausbruch von Infektionen an Japanischer Enzephalitis berichtet. Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine Medikamente. Deshalb ist ein sorgfältiger Mückenschutz und ggf. eine vorbeugende Schutzimpfung wichtig.

Tollwut
Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind auf den Philippinen nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen auf die Philippinen eine besondere Bedeutung zu.

Tuberkulose
Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger.

HIV/AIDS
Die HIV-Infektionsrate zeigt eine deutlich ansteigende Tendenz. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), Tätowierungen und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird bei sexuellen Kontakten immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Leptospirose-Infektionen
Nach Überschwemmungen wie z.B. nach Taifunen kommt es regelmäßig unter der betroffenen Bevölkerung zu Leptospiroseinfektionen. Hautkontakt mit Überschwemmungswasser sollte unbedingt vermieden werden.

Medizinische Versorgung
In Manila wie in den anderen größeren Metropolen des Landes ist die ambulante und stationäre ärztliche Versorgung durch private Krankenhäuser gut geregelt. In ländlichen Gebieten ist dies - inklusive Rettungswesen – in der Regel nicht der Fall. Die meisten Ärzte können sich auf Englisch verständigen, Medikamente sind in breiter Auswahl in den Apotheken erhältlich. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden trotzdem dringend empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs vor hohen Temperaturen geschützt werden.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben ( siehe z.B. http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/ ).

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Akkordeon

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
ÖsterreichJaNeinJa
DeutschlandJaNeinJa
SchweizJaNeinJa
Andere EU-LänderJaNeinJa
TürkeiJaNeinJa

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind:

U.a. Touristen aus den folgenden, in der obigen Tabelle genannten Ländern für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen (An- und Abreisetag zählt mit), sofern sie im Besitz eines 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültigen Reisepasses, gültiger und vom Reisebüro bestätigter Rück-/Weiterreisetickets und ausreichender Geldmittel sind:

EU-Länder, Schweiz und Türkei.

Kosten

Deutschland und Österreich
Deutsche, österreichische und türkische Staatsangehörige, die in Deutschland oder in Österreich wohnen, erhalten bei der Einreise ein gebührenfreies Visum für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen.

Touristenvisum für EU-Bürger

27 € (einmalige Einreise innerhalb von 3 Monaten, 59 Tage Aufenthalt, drei Monate gültig).
54 € (mehrmalige Einreise, innerhalb von 6 Monaten, 59 Tage Aufenthalt, sechs Monate gültig). 
81 € (mehrmalige Einreise innerhalb eines Jahres, 59 Tage Aufenthalt, ein Jahr gültig).

Wer einen Aufenthalt von mehr als 30 Tagen plant, kann zwecks Aufenthaltsverlängerung Visa erhalten, die 6 Monate gültig sind.
 

Schweiz
Schweizer und türkische Staatsbürger, die in der Schweiz wohnen, erhalten bei der Einreise ein gebührenfreies Visum für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen. 

Touristenvisum für EU-Bürger und Schweizer

30 CHF (einmalige Einreise, 3 Monate gültig).
60 CHF (mehrmalige Einreise, 6 Monate gültig). 
90 CHF (mehrmalige Einreise, 1 Jahr gültig).

Wer einen Aufenthalt von mehr als 30 Tagen plant, kann zwecks Aufenthaltsverlängerung Visa erhalten, die 6 Monate gültig sind.

Visaarten und Kosten

Besuchsvisum (einmalige Einreise) und Geschäftsvisum (mehrmalige Einreise).

Gültigkeit

Besuchsvisum: 3 Monate für einen Aufenthalt von bis zu 59 Tagen ab dem Tag der Einreise.
Geschäftsvisum: 6 Monate oder 1 Jahr für einen Aufenthalt von bis zu 59 Tagen ab dem Tag der Einreise.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die innerhalb von 24 Stunden weiterfliegen, den Transitraum nicht verlassen und über eine Buchungsbestätigung der Sitze im Flugzeug verfügen, benötigen kein Transitvisum. Weitere Auskünfte erteilen die zuständigen diplomatischen Vertretungen.

Antrag

Persönlich oder postalisch beim Konsulat oder bei der Botschaft.

 

Antrag erforderlich

(a) 1 Antragsformular (downloadbar auf der Internetseite der Botschaft).
(b) 1 aktuelles Passfoto in Farbe.
(c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist.
(d) Kopie des Rückflug- oder Weiterreisetickets.
(e) Nachweis ausreichender Geldmittel.
(f) Gebühr (bei Antragstellung in bar (auch postalisch in bar).

Geschäftsreisen zusätzlich:
(g) Entsendungsschreiben der eigenen Firma mit Angaben zum Reiseanlass und Bestätigung der Kostenübernahme.

Bei postalischer Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizufügen.

Bearbeitungsdauer

Ca. 5 Werktage. Die Antragsunterlagen sollten 4-5 Wochen vor der geplanten Abreise bei der zuständigen konsularischen Vertretung der Philippinen eingehen.

Antragstellung in Berlin: In sehr dringenden Fällen Bearbeitung in 1 Arbeitstag möglich (Visumgebühr + 10 €).

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen während des Aufenthalts über ausreichende Geldmittel verfügen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Reisepass, vom Reisebüro bestätigte Rück- oder Weiterreiseticket und ausreichende Geldmittel.

Aufenthaltsverlängerung

Der Aufenthalt kann bis zu fünf Mal beim Bureau of Immigration, Magallanes Drive, Port Area, Manila, oder in einem der Regionalbüros verlängert werden. Die Gesamtaufenthaltsgrenze von einem Jahr darf nicht überschritten werden. Die Visas sind 6 Monate gültig. Hierfür ist ein gültiges Rückflugticket erforderlich. Die Bearbeitungsgebühren für die Verlängerung betragen zurzeit 3.050 PP.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung: Alleinreisende Kinder unter 15 Jahren und Minderjährige unter 15 Jahren, die nur von einem Elternteil/Erziehungsberechtigten begleitet werden, benötigen ein "Travel Permit" von der zuständigen philippinischen Botschaft, in dem die nicht-mitreisenden Eltern bestätigen, dass sie mit der Reise einverstanden sind. Da diese Regelung in jüngster Zeit verschärft durchgesetzt wird, ist eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit der philippinischen Botschaft diesbezüglich ratsam. Das philippinische Gesetz sieht vor, für die Einreise dieser Personen eine Gebühr von jeweils 3120 PP (ca. 51 €) zu erheben und deren Pass bis zur Ausreise am Flughafen einzubehalten.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Einreise mit Haustieren

Für alle Haustiere werden ein tierärztliches Gesundheitszeugnis aus dem Herkunftsland und eine Einfuhrgenehmigung vom Bureau of Animal Industry benötigt. Das maximal 30 Tage alte Gesundheitszeugnis muss bestätigen, dass das Tier gesund ist und dass das Tier am Herkunftsort keinen ansteckenden Krankheiten ausgesetzt war. Des Weiteren ist das Formular "Certification of Authenticity" vom zuständigen philippinischen Konsulat erforderlich (Gebühr: ca. 20 US$).

Für Hunde und Katzen wird zusätzlich ein Tollwutimpfzertifikat verlangt.

Die transportierende Fluggesellschaft muss den Quarantäneinspekteur 24 Std. vor der Ankunft von der Einfuhr des Tieres in Kenntnis setzen.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind:

U.a. Touristen aus den folgenden, in der obigen Tabelle genannten Ländern für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen (An- und Abreisetag zählt mit), sofern sie im Besitz eines 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültigen Reisepasses, gültiger und vom Reisebüro bestätigter Rück-/Weiterreisetickets und ausreichender Geldmittel sind:

EU-Länder, Schweiz und Türkei.

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere Vorsichtsmaßnahmen
Gelbfieber1
Gesundheitszeugnis erforderlich
Essen & Trinken4-
Typhus & PolioJa-
Malaria3-
Cholera2

Übersicht

Es gibt ca. 1600 Krankenhäuser, etwa 75% davon sind Privatkliniken, die einen besseren Ruf genießen. Auf dem Land ist es schwer, Ärzte zu finden, dort sind auch die Krankenhäuser oft mangelhaft ausgestattet.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird unbedingt empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird bei der Einreise von allen Besuchern verlangt, die über ein Jahr alt sind und sich innerhalb der vorangegangenen sechs Tage in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete aufgehalten haben. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende auf den Philippinen. Kinder unter einem Jahr können bei Verdacht unter Beobachtung gestellt werden.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Cholera kommt in der National Capital Region, Iloilo, Kalookan, Malabon, Manila, Muntinlupa und Paranaque vor. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

[3] Malaria kommt ganzjährig und landesweit in Gebieten unter 600 m Höhe vor, einschließlich der Region um Manila. Ein erhöhtes Malariarisiko besteht dabei in den Regionen Ost-Mindanao, Sulu Archipel, Palawan, Mindoro sowie in Nord- und Ost-Luzon. Die vorherrschende gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum (75 %) soll hochgradig chloroquin- und sulfadoxin-pyrimethaminresistent sein. Die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax (25 %) tritt seltener auf. Ausreichenden Malariaschutz bietet langärmelige Kleidung und Mückenschutzmittel. In Gebieten mit erhöhtem Risiko bieten sich zusätzlich Notfallmedikationen an.

[4]
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Einheimische Milchprodukte außerhalb der Städte vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr von Riff-Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen v.a. in Luzon, Mindoro, Mindanao, Samar, Bohol und Leyte vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Chikungunya-Fieber kommt in einigen Regionen vor. Chikungunya-Fieber ist wie Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Impfschutz gibt es nicht. Reisende sollten sich vor Mückenstichen schützen. 

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Während der Regenzeit (Juni-Oktober) und in Cotabato und Koronadal auf Mindanao ist mit einem erhöhten Risiko zu rechnen. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

V.a. in den ländlichen Gebieten in Minadanao, Palawan, Sorsogon und Samar tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Ein wirksamer Insektenschutz reduziert die Übertragungsgefahr.

Fleckfieber tritt v.a. auf den nördlichen Inseln auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Hepatitis A und E sowie Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht ganzjährig vor allem in ländlichen Gebieten. Eine Impfung und Mückenschutz reduzieren das Ansteckungsrisiko.

Masern kommen vor. Reisende sollten ihren Impfschutz vor einer Reise auf die Philippinen unbedingt überprüfen und ggf. auffrischen.

Tollwut kommt vor (lt. Schätzungen sind 300-600 Personen jährlich betroffen). Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gesundheitszeugnis

Ausländer, die eine Arbeits- oder Aufenthaltserlaubnis beantragen, müssen sich im Land einem HIV-Test unterziehen. Mitgebrachte Zeugnisse werden nicht anerkannt.

Geld

Währung

1 Philippinischer Peso = 100 Centavos. Währungskürzel: P, PHP (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 1.000, 500, 200, 100, 50 und 20 P, Münzen in den Nennbeträgen 10, 5 und 1 P sowie 25, 10, 5 und 1 Centavo.

Kreditkarten

Mastercard, Visa, American Express und Diners Club werden vielerorts akzeptiert, sollten aber nur in renommierten Hotels und Geschäften eingesetzt werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden auf den Philippinen an zahlreichen Geldautomaten akzeptiert, aber nicht in Geschäften. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

S. Geldwechsel. Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein, werden aber nur mit Schwierigkeiten angenommen.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist bis 10.000 PP gestattet (höhere Beträge nur mit Genehmigung der philippinischen Zentralbank).
Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt, ab dem Gegenwert von 10.000 US$ besteht Deklarationspflicht (Belege gut aufbewahren). Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf den bei der Einreise deklarierten Betrag, abzüglich der Umtauschbeträge, begrenzt.

Geldwechsel

Reiseschecks (mit Kaufquittung) und Fremdwährungen können bei allen Banken einschließlich der Zweigstellen der Zentralbank gewechselt werden wie auch in vielen Hotels und größeren Geschäften. Man sollte in Manila nur die offiziellen Wechselstuben oder Banken in Anspruch nehmen, obwohl die Banken mitunter sehr langsam arbeiten. Außerhalb der Hauptstadt gibt es seltener Gelegenheit zum Geldwechseln, und der Kurs wird schlechter, je weiter man sich von der Hauptstadt entfernt. Alle Tauschbelege sollten aufbewahrt werden.

Währungen

PHP

Php

Wechselkurse

EUR1 = PHP52.05
GBP1 = PHP62.01
USD1 = PHP50.05

Sprache

Überblick

Die erste Amtssprache ist Filipino, vom Tagalog abstammt. Die zweite Amtssprache ist Englisch. Spanisch und Chinesisch sind ebenfalls verbreitet, allerdings weniger als Englisch. Es gibt über 100 Kultur- und Volksgruppen, jede hat ihre eigene Sprache. Insgesamt sind über 988 Sprachen und Dialekte registriert, darunter Tagalog, Cebuano, Ilocano, Hiligaynon und Bicol.

Filipino, das umgangssprachlich als Pinoy bezeichnet wird, ist eine vokalreiche Sprache, die von etwa 80% der Bevölkerung gesprochen und verstanden wird. Tagalog, welches die Ausgangssprache für das Filipino bildet, gehört zu den malayo-polynesischen Sprachen und ist als solche u.a. mit der indonesischen, malaiischen, fidschianischen und hawaiischen Sprache verwandt. Zahlreiche spanische Lehnwörter finden Verwendung im Tagalog. Etwa 28% der philippinischen Bevölkerung sprechen Tagalog, vor allem auf der Insel Luzon ist die Sprache weit verbreitet.

Redewendungen


  • Acht = Waló

  • Achtzig = Walumpû

  • Ausgang = Palabas

  • Auf Wiedersehen = Adyos

  • Bier = Serbesa

  • Bitte = Walang anuman

  • Danke = Salamat

  • Dienstag = Martés

  • Doktor = Doctor

  • Donnerstag = Huwebes

  • Drei = Tatlo

  • Dreißig = Tatlumpû

  • Eingang = Pasok

  • Einhundert = Isang daan

  • Eins = Isá

  • Eintausend = Isáng líbo

  • Freitag = Biyérnes

  • Fünf =  Limá

  • Fünfzig = Limampû

  • Gefahr = Pangánib

  • Geschlossen = Serado

  • Hallo = Hello

  • Heute = Ngayón

  • Hotel = Otél

  • Ich verstehe kein Filipino. = Hindi ako nagsasalita ng Filipino.

  • Ja = O-o

  • Mittwoch = Miyerkules

  • Montag = Lunes

  • Morgen = Umága

  • Nein = Hindi

  • Neun = Siyám

  • Neunzig = Siyamnapû

  • Offen = Bukás, Nganga

  • Restaurant = Restaurán

  • Samstag = Sabado

  • Sechs = Anim

  • Sechzig = Animnapû

  • Sieben = Pito

  • Siebzig = Pitumpû

  • Sonntag = Linggo

  • Toiletten = Toilet

  • Vier = Apat

  • Vierzig = Apatnapû

  • Wein = Bino

  • Wie viel kostet das? = Magkaano ba ito?

  • Wo ist …? = Saan ay  ?

  • Zehn = Sampu

  • Zwanzig = Dalawampu

  • Zwei = Dalawa

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2018

  • 01 Jan Neujahr
  • 25 Feb EDSA Revolutionstag
  • 29 Mar Gründonnerstag
  • 30 Mar Karfreitag
  • 09 Apr Bataan Day (Tag der Ehre (Araw ng Kagitingan))
  • 01 May Tag der Arbeit
  • 12 Jun Unabhängigkeitstag
  • 27 Aug Tag der Volkshelden
  • 01 Nov Allerheiligen
  • 30 Nov Bonifacio-Tag (Gedenktag zu Ehren von Andrés Bonifacio y de Castro)
  • 25 Dec Weihnachten
  • 30 Dec Rizal-Tag
  • 31 Dec Silvester

Anmerkung

Das angegebene Datum für den islamischen Feiertag Eid Ul Fitr wird nach dem Mondkalender berechnet und verschiebt sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid Ul Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei in die Philippinen eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

2 Stangen Zigaretten (ca. 400 Zigaretten) und 2 Dosen Tabak (ca. 250 g Tabak);
2 Flaschen alkoholische Getränke (davon keine über 1 l).

Einen Gebrauchsgegenstand einer Art im Gegenwert von bis zu 200 US$.

Gegenstände des persönlichen Bedarfs bis zu einem maximalen Gegenwert von 1000 US$ von Personen ab 18 Jahren (bis zu 250 US$ von Personen unter 18 Jahren). 

Importbeschränkungen

Für die Einfuhr von Pflanzen, Obst und Gemüse wird eine Einfuhrgenehmigung benötigt. Die Einfuhr von Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Kohl und Kaffee ist verboten.

Verbotene Importe

Waffen, Waffenteile und Munition (auch unecht), Sprengstoffe, Nachtsichtgeräte, Drogen, Spielautomaten und Glücksspielartikel, Produkte, die aus Wertmetallen gefertigt sind und keinen Hinweis auf den Reinheitsgehalt haben, pornographisches Material, Betäubungsmittel und Mittel, mit denen ein Schwangerschaftsabbruch herbeigeführt werden kann.

Weitere Informationen sind vom philippinischen Zoll (Internet: http://customs.gov.ph/) erhältlich.

Kontaktadressen

Botschaft der Republik Philippinen

 Konsulate in Genf und Zürich.

+41 (0) 31 350 17 17.

http://www.bernepe.dfa.gov.ph

http://www.bernepe.dfa.gov.ph

Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.

Kirchenfeldstrasse 73-75

CH-3005 Bern

Switzerland

Botschaft der Republik Philippinen

 Honorargeneralkonsulat in Salzburg. Honorarkonsulate in Innsbruck, St. Pölten und Wien.

+43 (0) 1 533 24 01.

http://www.philippine-embassy.at

http://www.philippine-embassy.at

Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr.

Laurenzerberg 2/2/ZWG

A-1010 Wien

Austria

Botschaft der Republik Philippinen

Honorargeneralkonsulat in Essen. Honorarkonsulate in Dresden und München.

+49 (0) 30 86 49 50 0. Konsularabteilung: +49 (0) 30 86 49 50 23/26.

http://www.philippine-embassy.de

http://www.philippine-embassy.de

Konsularabteilung: Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr.

Kurfürstendamm 194

D-10707 Berlin

Germany

Philippine Department of Tourism (DOT)

+49 (0) 69 208 93.

http://www.morefunphilippines.de

http://www.morefunphilippines.de

Kaiserhofstraße 7

D-60313 Frankfurt/M.

Germany

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Safari-Anzüge oder ein langärmeliges Barong Tagalog sind für Geschäftsbesuche durchaus akzeptabel. Voranmeldung ist notwendig, und Visitenkarten sind erwünscht. Der Geschäftsstil ist amerikanisch, und zumeist wird Englisch gesprochen. Die besten Monate für geschäftliche Besuche sind Oktober bis November und Januar bis März.

Geschäftszeiten
sind sehr unterschiedlich. Viele Büros sind Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr geöffnet.

Geschäftskontakte

Philippine Trade and Investment Centre
Kaiser-Wilhelm-Ring 22, D-50672 Köln
Tel: (0221) 13 48 72.

European Chamber of Commerce of the Philippines
19/F Axa Life Center, Sen. Gil Puyat Avenue corner Tindalo Street, Makati City, PH-Manila 1200
Tel: (02) 845 13 24.
Internet: www.eccp.com

Philippine Chamber of Commerce and Industry (Philippinische Industrie- und Handelskammer)
Internet: www.philippinechamber.com

Kommunikation

Telefon

Nationale und internationale Direktdurchwahl.

Mobiltelefon

GSM 900 und GSM 1800. Netzbetreiber sind Smart Communications Inc. (Internet: www.smart.com.ph) und Globe Telecom (Internet: www.globe.com.ph). Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf Manila und andere städtische Gebiete.

Internet

Internetanbieter sind Internet Manila (Internet: www.i-manila.com.ph) und Philworld Online (Internet: www.pworld.net.ph. Internetcafés sind landesweit vorhanden.

Post

Luftpost nach Europa ist mindestens 5 Tage unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr. Das nationale Postsystem wird von internationalen Kurierdiensten unterstützt.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Sehenswürdigkeiten

Manila

Manila liegt an der Ostküste und ist die Hauptstadt und der Knotenpunkt der Nation. Intramuros, die Altstadt, war früher ganz von einer massiven Stadtmauer umgeben, die trotz der schweren Kämpfe des 2. Weltkrieges heute noch teilweise erhalten ist. Sehenswert sind die San Agustin-Kirche, der amerikanische Friedhof, Coconut Palace und die Manila-Kathedrale, von der aus man einen Rundblick über den 2000 qkm großen Hafen und die Ruinen des Fort Santiago genießen kann. Chinatown, das chinesische Viertel, liegt außerhalb der Stadtmauern im Bezirk Binondo. Im Luneta (oder Rizal-) Park steht das Rizal-Denkmal. Die Stadt hat diverse Museen, in denen man einen Einblick in die Geschichte, Kultur, Anthropologie, Kunst und andere Aspekte des Landes bekommt.
Las Pinas liegt etwas außerhalb der Stadt, hier steht die berühmte Bambusorgel, und man kann kostenlos die Sarao Jeepney-Fabrik besichtigen. Nach einer Stunde Fahrzeit durch Kokosplantagen erreicht man die Tagaytay-Brücke in Cavite mit herrlichem Blick auf den See mit dem Taal-Vulkan, der wiederum einen Kratersee enthält. Tagaytay ist ein beliebtes Ausflugsziel, im Sommer finden hier zahllose Festlichkeiten statt.
Die Provinz Laguna in der Nähe von Manila ist für ihre heißen Schwefelquellen bekannt. Die Kurbäder Pansol, Los Baños und Cuyab liegen hier. Mineralwasserquellen liegen im Hidden Valley im 90 m tiefen Krater von Alaminos versteckt. Die Temperaturen der Quellen variieren von heiß bis kalt, und lauschige Wege durch das Tal führen zu einer Schlucht mit einem Wasserfall. Die 800 ha große Kokosnuss-Plantage Villa Escudero ist noch in Betrieb ist; hier erhält man einen Einblick in einen Aspekt der Landwirtschaft. Besucher können auf einem von Carabaos (Wasserbüffeln) gezogenen Wagen durch das Dorf fahren. Die Fahrt von Manila hierher dauert weniger als 2 Stunden.
Per Tragflächenboot gelangt man von Manila zur Corregidor-Insel. Das berühmte Mahnmal »The Rock« erinnert an die japanische Invasion. Tagesausflüge mit Führer und Verpflegung werden angeboten. Ein weiterer Tagesausflug führt nach Pagsanjan, etwa 63 km südöstlich von Manila, der Fahrten im Einbaum auf dem Dschungelfluss zu den Pagsanjan-Wasserfällen mit einschließt. Baguio liegt 250 km nördlich von Manila. Mit 1525 m ü. d. M. bietet es eine kühle Abwechslung. Baguio kann sowohl per Flugzeug als auch auf dem Landweg erreicht werden. Wegen der spektakulären Aussicht ist der Landweg jedoch beliebter. Zu den Hauptattraktionen gehören The Mansion (die Sommerresidenz des philippinischen Präsidenten), die Glockenkirche (eine Ansammlung verschiedener Tempel), die Kathedrale von Baguio, die wegen ihrer hundert Stufen berühmt ist, und die Kristallhöhle, die einst Grabstätte war. Banaue liegt nördlich von Baguio und kann per Bus in ca. 4 Stunden erreicht werden. Besucher können die Siedlungen der hier ansässigen Bergbewohner besichtigen. Die Reisterrassen sind besonders sehenswert.
Die Hundred Islands liegen an der Küste von Pangasinan; die 400 von feinem Sandstrand und Korallengärten umgebenen Inselchen sind herrlich zum Schwimmen und Tauchen geeignet. Hundred Islands ist das zweitgrößte Wasserschutzgebiet der Welt und beheimatet 2000 verschiedene Arten von Meerestieren. Die Höhlen und Kuppeln der Marcos-Insel und die Devils Kitchen (»Teufelsküche«) sind einen Besuch wert.
Mit der Fähre vom Batangas-Pier erreicht man die südlich von Manila gelegene Insel Mindoro. Es gibt den 2700 m hohen Mount Halcon, den Naujan-See und die Tamarao-Wasserfälle zu sehen.
In der Bicol-Region im Südosten gibt es Strände, Hotels und Sehenswürdigkeiten wie den Mayon-Vulkan, ein fast vollkommener Zuckerhut, die Thermalquellen der Tiwi Hotsprings, den Naglambong Boiling Lake (»kochender See«) und das Feriendorf Kalaynkay.

Die Visayas

Die Visayas sind eine Inselgruppe zwischen Luzón und Mindanao. Ihre größten Inseln sind Samar, Panay, Negros, Cebú und Leyte, bekannt als Landeplatz der amerikanischen Truppen im Jahre 1944. Samar und Leyte sind durch die längste Brücke des Landes, die San Juanico Bridge, miteinander verbunden. Cebú ist die am dichtesten besiedelte Insel. Cebú City ist die zweitgrößte Stadt der Philippinen und ein Handelszentrum mit internationalem Hafen. Magellan's Cross ist eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das dreieckige Fort San Pedro ist die älteste und kleinste spanische Festung des Landes.
Südlich von Cebú City liegt die Stadt Carcar mit vielen erhalten gebliebenen Häusern, Gärten und Kirchen im kastilischen Stil. Aus der spanischen Zeit stammende handgeschnitzte, lebensgroße Statuen von Jesus und seinen Aposteln können in der Abendmahlskapelle Chapel of the Last Supper bewundert werden. 1886 wurde auf der Mactan-Insel das Magellan-Denkmal errichtet. Datu Lapu-Lapu wird als erster Patriot der Philippinen verehrt, und man hat auch ihm hier ein Denkmal errichtet. Maribago ist Mittelpunkt des Gitarrenbaus der Region. Außer geschichtlich interessanten Stätten gibt es hier gut besuchte Hotels, Strandklubs und Ferienzentren.
Die Insel Panay ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt, es werden Gemüse, Kakao, Kaffee und tropische Früchte angebaut. Iloilo City ist mit dem Flugzeug erreichbar. Zu den Hauptanziehungspunkten gehören die Ferienzentren an den Stränden und die Miagao-Kirche aus dem 18. Jahrhundert, ein Beispiel barocker Kolonialarchitektur, deren Fassade Reliefs mit Kokospalmen und Papayabäumen zieren. Die Insel Sicogon ist ideal für Sporttaucher, und ihre Berge und dichten Wälder laden zum Wandern ein. Boracay Island ist ein weiteres Inselparadies. Hierher gelangt man mit dem Flugzeug, das auf einem sandigen Landestreifen im nördlichen Zipfel von Panay landet, von wo es zuerst mit dem Jeepney, einem Kleinbus, weitergeht und dann mit dem Boot. Der Strand der Insel mit seinem weißen Pulversand gehört zu den schönsten der Welt.
Die Insel Bohol liegt zwischen Cebú und Mindanao und beherbergt eines der faszinierendsten Naturwunder der Philippinen: Hunderte von Kalksteinhügeln, einige davon 30 m hoch, sehen im Sommer wie übergroße Schokoladenhalbkugeln aus und werden auch »Chocolate Hills« genannt. Die glatten, runden Hügel sind mit dünnem Gras bewachsen, das im Sommer austrocknet und in der Sonne braun wird. Die Jahrhunderte alte Kirchen auf den Schokoladenhügeln wurden bei einem Erdbeben im Oktober 2013 zerstört. Von einigen dieser Kirchen können die Ruinen besichtigt werden. Die Baclayon-Kirche soll die älteste Steinkirche der Philippinen sein, sie wurde durch das Erdbeben teilweise zerstört. Die Schokoladenhügel sind etwa 55 km von Tagbilaran City, der Hauptstadt der Insel, entfernt. Bohol hat ebenfalls schöne Strände und Buchten zu bieten, die über ein gutes Straßennetz erreichbar sind. Die Insel erreicht man per Flugzeug oder Fähre. Der Flug von Cebú nach Tagbilaran dauert 25 Min.
Die Insel Palawan, westlich der Visayas gelegen zwischen der Sulu-See und dem Südchinesischem Meer, eignet sich hervorragend für Abenteuer- und Entdeckungsreisen. Hier gibt es noch ursprünglichen Regenwald. Das Meeresreservat bei Puerto Galera ist ein Taucherparadies. Die Insel ist auch für ihren unterirdischen St. Pauls River berühmt.

Luzón

Luzón ist die größte und nördlichste der Hauptinseln. Die Landschaft
setzt sich aus Bergregionen im Norden, einer Ebene im Inneren, den Seen
und Vulkanen der nördlichen Halbinsel und der Küste mit ihren Buchten
und Sandbänken zusammen.

Mindanao und der Süden

An der südwestlichen Spitze von Mindanao liegt Zamboanga City, oft als romantischste Stadt der Philippinen bezeichnet und ein beliebter Urlaubsort. Die Stadt ist für ihre Seemuscheln, Tropenlandschaft und Blumen bekannt. Zamboanga wurde von den Spaniern gegründet, die Stadtmauern des Fort Pilar aus dem 17. Jahrhundert sind noch gut erhalten. In der Stadt gibt es ausgezeichnete Hotels; Autoverleihfirmen und öffentliche Verkehrsmittel stehen zur Verfügung, man kann auch Vintas (kleine bunte Segelboote) mieten und eine Rundfahrt in der Bucht unternehmen. Auf dem Flohmarkt werden islamische Keramik, Kleidung und Messingwaren angeboten. Etwa 2 km von Fort Pilar entfernt stehen die Häuser der Badjaos, auf Stelzen ins Wasser gebaut. Die so genannten Wasserzigeuner leben in dieser Gegend auf Booten und folgen den Fischen zu den besten Fanggründen. Plaza Pershing und Pasonanca Park sind ebenfalls einen Besuch wert. Der Strand der Insel Santa Cruz färbt sich rosarot, wenn Korallen aus dem Meer an Land gespült werden und eignet sich zum Schwimmen und Tauchen, mit Taucherbrille ebenso wie in voller Ausrüstung. Auf der Insel gibt es auch einen alten moslemischen Friedhof. Die Provinz Davao ist das industrielle Zentrum von Mindanao und besonders für den Export von Perlen und Bananen bekannt. Davao City ist die fortschrittlichste Industriestadt des Landes. Der Mount Apo ist der höchste Berg dieser Inseln, und überall in der Apo-Bergkette gibt es schöne Wasserfälle, Stromschnellen, Wälder, Frischwasserquellen und Bergseen.
An der Nordwestküste von Mindanao liegt Cagayan de Oro, Ausgangshafen für einige der schönsten Inseln der Philippinen. In Bukidnon gibt es Rinderfarmen und die berühmten Del-Monte-Ananasfelder. Das Wasserkraftwerk in Iligan City wird von den Maria Cristina-Wasserfällen angetrieben.
In der Provinz Lanao del Sur leben die Maranaos, ein moslemischer Volksstamm, an den Ufern des Lanao-Sees. Die Mindanao-Staatsuniversität, Signal Hill, Sacred Mountain, der Torongan-Markt, die Häuser der königlichen Familie der Maranaos und verschiedene Moscheen sind ebenfalls am See zu finden. Das einheimische Messingschmiedehandwerk konzentriert sich vor allem auf Tugaua.

Einkaufen

Überblick

Beliebte Mitbringsel sind Barong Tagalog (handbestickte Herrenhemden aus feinem Jusi-Stoff), Tiffany-Lampen aus Capiz-Muscheln, Webarbeiten, Messingwaren von den südlichen Inseln, Holzschnitzereien, Flechtwaren und seltene Muscheln, Rattan-Möbel, Körbe, Grasmatten (Banig), antike Holzfiguren, mit dem traditionellen Callado bestickte Kleidungsstücke, Filipino-Kleider für Damen (aus Bananen- oder Ananasblattfasern), Zigarren und Abaca-Tischsets. 

In allen Städten gibt es klimatisierte Einkaufszentren. Das ursprünglichere Einkaufserlebnis bieten jedoch die traditionellen Märkte, die es in allen größeren Ortschaften gibt. In Manila sollte man für einen Einkaufsbummel den Stadtteil Makati besuchen, wo gleich mehrere moderne Einkaufszentren eine vielfältige Produktpalette anbieten. Im Einkaufsareal Tiendesitas in Pasig gibt es 12 Pavillons, in denen es von Antiquitäten über Mode bis hin zu Möbeln alles zu kaufen gibt. Die zahlreichen Flohmärkte in und um Manila hingegen versprechen ein eher chaotisches Einkaufsvergnügen, der wohl bekannteste ist der Divisoria Market in Tondo. In Manila findet man zwar eine große Auswahl an Kunsthandwerk, doch authentischere Stücke findet man eher außerhalb der Hauptstadt. Die Region Baguio ist bekannt für ihren Silberschmuck und ihr Kunsthandwerk, während der Carbon Market in der Stadt Cebu, einer der größten und ältesten Wochenmärkte, ein wahrer Touristenmagnet ist.

Öffnungszeiten

Unterschiedlich; im Allgemeinen Mo-So 10.00-20.00 Uhr. Die meisten Kaufhäuser und Supermärkte sind auch sonntags geöffnet. Einige Lebensmittelgeschäfte haben rund um die Uhr geöffnet.

Nachtleben

Einleitung

In ganz Asien spielen regelmäßig philippinische Cover-Bands in den Hotels und Bars, und diese Affinität zur Musik spiegelt sich auch im Nachtleben der Hauptstadt Manila wieder – ebenso wie die allgemeine Beliebtheit von Karaoke (auf den Philippinen bekannt als Videoke). 

Das nächtliche Unterhaltungsprogramm Manilas ist vielfältig; vom Besuch des VIP-Bereiches eines vornehmen Edelnachtklubs bis hin zu einem Tisch in einer dunklen Bar, in der eine Band Pinoy (philippinischen) Rock oder Folk spielt, ist alles möglich. Manilas Transvestit-Revuen, von denen einige sehr glamourös sind, sind bei vielen Touristen beliebt. Im Cultural Center of the Philippines (Internet: culturalcenter.gov.ph) hingegen wird ein eher intellektuelles Programm mit Ballett- und Opernaufführungen sowie klassischen Musikkonzerten geboten. In den vielen weiteren  Theatern und Konzerthallen der Stadt finden Aufführungen einheimischer und internationaler Künstler statt.

Auf den touristisch gut erschlossenen Inseln bieten die großen 5-Sterne-Hotels nicht nur modernste Diskotheken, sondern auch folkloristische Aufführungen und Tänze, Auftritte erstklassiger Popstars und Künstler sowie Unterhaltungskapellen und klassische Streichensembles an. 

In den meisten anderen Städten ist das abendliche Unterhaltungsangebot eher beschaulich. In vielen Ortschaften findet man, wenn nicht gerade die alljährlichen Feierlichkeiten stattfinden, mit etwas Glück nur eine Bar, in der eine Cover-Band Folk, Country oder Reggea zum Besten gibt. Eine Ausnahme stellen die Universitätsstädte wie z.B. Baguio dar, in denen vielerorts Live-Musik gespielt wird. Neben Manila hat auch Cebu eine lebendige Clubber-Szene zu bieten.

Kulinarisches

Übersicht

Meeresfrüchte spielen eine große Rolle in der philippinischen Küche, sie werden gegrillt, gekocht, gebraten oder gedämpft und mit Kalamansi (einheimischer Zitrone), Bagoong (Fischpaste) oder Essig mit Labuyo (dem feurigen einheimischen Pfeffer) serviert. Viele Restaurants sind auf Meeresfrüchte spezialisiert und bieten Krebse, Hummer, Garnelen, Austern, Tunfisch, Süßwasserfische, Bangus (einen grätenreichen, aber sehr leckeren Fisch) und den süßlichen Maliputo (ein in tiefen Seen lebender Fisch) an. Lechon (Spanferkel) wird zu Festtagen oder Familienfeiern zubereitet. Zu fast allen Gerichten wird Reis serviert. 

Regionale Spezialitäten

Köstliche Spezialitäten sind Kare-kare (Ochsenschwanz-Gulasch mit Erdnusssoße und Bagoong), Sinigang (Fleisch oder Fisch in saurer Soße) und Adobo (geschmortes Schweinefleisch oder Hähnchen in würziger Sojasoße mit Essig und Knoblauch). Regionale Gerichte sind Pinakbet (Gemüsepfanne mit Schweinefleisch und Bagoong) aus der Iloilo-Region, Relleno (gefülltes Hähnchenfleisch oder Fischfilets) von der Insel Luzón und Kinilaw (roher Fisch in würziger Essigmarinade) von den Visayas. 

Wissenswertes

Die auf den Philippinen geernteten Mangos zählen zu den besten weltweit; es gibt diverse Sorten, die je nach Geschmack als Vor- oder Nachspeise serviert werden.

Alkohol: Alkoholkonsum auf der Straße ist verboten.

Trinkgeld

Häufig ist die Servicegebühr bereits in der Rechnung enthalten; falls nicht, sind 10% der Rechnungssumme angemessen.

Regionale Getränke

Das einheimische San Miguel-Bier schmeckt ausgezeichnet, und philippinischer Rum ist ebenfalls eine Kostprobe wert. In den meisten Bars wird am Tisch bedient.

Mindestalter für den Verzehr alkoholischer Getränke

Auf den Philippinen darf man ab 18 Jahren Alkohol trinken.

Unterkunft

Hotels

In Manila gibt es über 11.000 Hotelzimmer erster Klasse. Außerdem stehen kleinere Hotels, Gasthäuser, Herbergen und Pensionen zur Verfügung. Die Preise sind oft sowohl in Pesos als auch in US-Dollar angegeben. Die Mehrzahl der Hotels ist Mitglied der Hotel and Restaurant Association of the Philippines (HRAP), 4th Floor, Golden Rock Building, 168 Salcedo Street, Legaspi Village, PH-Makati City 1229. Tel: (02) 816 24 21. (Internet: http://www.hrap.org.ph/)

Viele Regionen haben auch eigene Hotelverbände. Das Fremdenverkehrsamt der Philippinen erteilt nähere Auskunft. Man muss mitunter mit Stromausfällen rechnen. Die großen Hotels haben ihre eigenen, unabhängigen Generatoren.

Kategorien:
Touristenklasse, Standardklasse, 1. Klasse und Deluxe; 18 % der Hotels gehören der 1. Klasse und Deluxe-Klasse an; teilweise wird auch das Sternesystem für die Klassifizierung der Hotels benutzt.

Camping

Nur auf wenigen ausgesuchten Plätzen möglich.

Kultur

Religion

83 % Katholiken, 9 % andere Christen, 5 % Muslime, 3 % Buddhisten und Anhänger der Unabhängigen Philippinischen Kirche sowie Anhänger von Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln

Umgangsformen: Die üblichen Höflichkeitsformen werden erwartet. In vielerlei Hinsicht ist man auf den Philippinen westlicher orientiert als in anderen asiatischen Ländern, der Einfluss der malaiischen Kultur ist jedoch unübersehbar. Wie in vielen asiatischen Ländern fürchten auch Filipinos den Verlust ihres Gesichtes (amor propia), weshalb eine direkte Konfrontation ein soziales Tabu ist. Regierungsbeamte werden mit ihrem Titel angesprochen, dazu gehören z.B. Senatoren (senator), Abgeordnete (congressman) oder Direktoren (director). Wird man in ein Privathaus eingeladen, freuen sich die Gastgeber über ein kleines Geschenk, wie z.B. Obst oder Alkoholika.

Kleidung: Freizeitkleidung ist weitgehend üblich, in muslimischen Gegenden sollte man sich zurückhaltender kleiden. Zu festlichen Anlässen tragen philippinische Männer oft ein besticktes, langärmeliges Hemd oder ein einfaches weißes Barong Tagalog-Hemd und schwarze Hosen; Frauen tragen zu entsprechenden Anlässen ein Cocktail- oder langes Abendkleid. Badebekleidung gehört an den Strand.

Fotografieren: Personen sollten gefragt werden bevor man sie fotografiert. Viele Einheimische werden gerne geknipst, doch einige Bevölkerungsgruppen lassen sich aus religiösen Gründen nicht fotografieren. Zu seiner eigenen Sicherheit sollte man darauf achten, eine teure Kamera nicht ununterbrochen jedem zu präsentieren.

Rauchen: Auf allen öffentlichen Plätzen, vor allen Dingen dort wo sich Kinder und Jugendliche aufhalten wie in Schulen, Krankenhäusern, Kindergärten, Universitäten, öffentlichen Küchen, Jugendherbergen gilt landesweit ein Rauchverbot. Rauchen ist nur in ausgewiesenen Raucherzonen erlaubt.

Trinkgeld: In Hotels sind 15% Bedienungsgeld üblich.

Klima

Beste Reisezeit

Tropisches, durch eine ständige Seebrise gemildertes Klima. Es gibt drei Jahreszeiten: Die Regenzeit dauert von Juni bis September, von Oktober bis Februar ist es kühl und trocken und von März bis Mai heiß und weitgehend trocken. Die Abende sind kühler. Taifune kommen gelegentlich zwischen Juli und September vor.

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

Philippines

Philippines rice terraces
© Creative Commons / anne jiminez

Philippines'

Philippines' Malapascua Island at sunset
© Creative Commons / Ostheimer

A

A colourful fruit stand, Philippines
© Creative Commons / jacromer

Manila

Manila Bay, Philippines
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View

View over Pasig River, Manila, Philippines
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Mantigue

Mantigue Island is a paradise for divers in the Philippines
© Hemera / Thinkstock

Batad

Batad Rice Terraces village, Philippines
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Traditional

Traditional jeepney, popular form of Philippines public transport
© iStockphoto / Thinkstock