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Kambodscha

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Königreich Kambodscha.

Hauptstadt

Phnom Penh.

Geographie

Kambodscha grenzt im Norden an Laos und Thailand, im Osten an Vietnam und im Südwesten an den Golf von Thailand. Das Land besteht zu ca. 75% aus tropischem Regenwald; die fruchtbaren Ebenen werden von zahlreichen Flüssen durchzogen. Im Nordosten liegen mehrere Hochplateaus. Die Hauptstadt liegt am Zusammenfluss des Mekong und des Tonlé. Der Tonlé wird vom Tonlé Sap gespeist, einem großen See in der Landesmitte. Der Südwestküste sind zahlreiche Inseln vorgelagert.

Regierung

Parlamentarische Monarchie, seit 1993. Verfassung von 1993. Parlament (Nationalversammlung) mit 123 Mitgliedern. Unabhängig von Frankreich seit 1953.

Staatsoberhaupt

Norodom Sihamoni, seit Oktober 2004.

Regierungschef

Samdech Hun Sen, seit 1998.

Elektrizität

220 V, 50 Hz, es gibt oft Stromausfälle. Außerhalb Phnom Penhs ist Elektrizität nur abends von ca. 18.30-21.30 Uhr erhältlich.

Zeitzone

Indochina Time: MEZ +8

Übersicht

Das bei Rucksacktouristen beliebte Kambodscha, das einige der beeindruckendsten historischen Ruinen der Welt besitzt, besteht aus wildem Dschungel, schwül-heißen Städten und einer Vergangenheit, die teils inspiriert, teils betrüblich stimmt. Die überwältigende Pracht der Tempelanlage von Angkor Wat ist die größte Touristenattraktion des Landes, aber Kambodscha hat mehr zu bieten als nur seine Khmer-Vergangenheit.
Die Hauptstadt Phnom Penh ist eine der faszinierendsten Städte der gesamten Region, und auch anderswo in Kambodscha finden Touristen lohnenswerte Reiseziele wie Nationalparks, Strände und tropischen Regenwald voller Dschungelabenteuer.
Das zerstörerische Regime der Roten Khmer unter Pol Pot ruinierte das Land und sorgt noch heute für schauerliche Sehenswürdigkeiten, aber Kambodscha hat sich inzwischen weitgehend davon erholt. Heute zählt es touristisch zu den Höhepunkten Südostasiens.
 

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft heißt Cambodia Angkor Air (K6) (INternet: www.cambodiaangkorair.com). Verbindungen ins Ausland bestehen ab Siem Reap derzeit nach Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam, nach Bangkok in Thailand und nach Hanoi in Vietnam sowie ab Phnom Penh nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt.

Von Deutschland fliegen u.a. Thai Airways (TG) und Lufthansa (LH), von Wien und Zürich die nationalen Fluggesellschaften sowie Thai Airways. Ab Wien fliegt außerdem Eva Air (BR). Alle Verbindungen gehen über Bangkok.

Ausreisegebühr

25 US$. Unter 12 Jahren: 13 US$. Ausgenommen sind Kinder unter 2 Jahren.

Anreise mit dem Pkw

Der Grenzübergang Trapeang Kreal verbindet Kombodscha mit Laos.

Anreise mit dem Schiff

Der Hafen von Phnom Penh kann durch das Mekong-Delta erreicht werden. Auf dieser Strecke gibt es regelmäßige Fährverbindungen. Der wichtigste Hafen ist Sihanoukville (ehemals Kompong Som), der mit dem Boot von Koh Kong über die Grenze zu Vietnam bei Hat Lek erreicht werden kann.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Die nationalen Fluggesellschaften Cambodia Angkor Air (K6) (Internet: www.cambodiaangkorair.com) und Cambodia Bayon Airlines (B9) verbinden die Städte Siem Reap und Phnom Penh sowie Siem Reap und Sihanouk Ville. Cambodia Airlines (Y6) bietet ebenfalls Inlandsflüge an.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Die meisten Straßen befinden sich in schlechtem Zustand, die Verbindungsstraße nach Vietnam ist offen. Unfälle und Überfälle sind häufig. Das Risiko kann durch Fahren im Konvoi und das Vermeiden von Nachtfahrten eingeschränkt werden. Es ist unbedingt notwendig, vor Antritt der Reise Informationen über die Sicherheit der Straßen einzuholen.

Bus:
Fernbusse der Phnom Penh Sorya Transportation (Internet: www.ppsoryatransport.com) fahren u.a. nach Kampot, Sihanoukville, Battambang und Siem Reap.

Taxis
gibt es in größeren Städten, an Taxiständen oder vor den größeren Hotels.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Die einzige derzeit regelmäßig betriebene Bahnverbindung verläuft von Phnom Penh nach Battambang. Sie ist ausgesprochen langsam (Fahrzeit: 12-13 Std.), und Züge sind überfüllt und nicht klimatisiert. Von Besuchern wird der Zug selten genutzt.

Unterwegs mit dem Schiff

Staatliche Fähren legen von der Psar Cha Ministry of Transport Ferry Landing (zwischen 102 und 104 Street) ab und fahren nach Kompong Cham, Kratie, Stung Treng, Kompong Chhnang und Phnom Krom. Es gibt eine Schnellbootverbindung auf der bei Reisenden besonders beliebten Strecke zwischen Phnom Penh und Siem Reap (Fahrzeit: 4-5 Std.). Aufgrund der steigenden Kriminalitätsrate sollte man zwischen Städten nur Schnellboote nutzen.

Reisewarnung

Überblick

Stand - Fri, 27 Jul 2018 17:35:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Fri, 27 Jul 2018 17:38:38 +0200)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise (eingefügt)

Aktuelle Hinweise

Schwere Regenfälle im Süden von Laos haben im Distrikt Sanamxay, in der Provinz Attapeu, zur Beschädigung eines Staudamms und einer darauf folgenden Flutwelle geführt. Auch auf kambodschanischer Seite kommt es zu Überschwemmungen. Zudem warnen die lokalen Behörden Einwohner am Fluss Sekong, in der Provinz Steung Treng, dass das Wasser in den Fluss fließen und zu Überschwemmungen führen wird. Es ist nicht auszuschließen, dass es in dieser Region zu Evakuierungen und Einschränkungen im Reiseverkehr kommt. Reisende sollten besonders vorsichtig sein und die betroffenen Gebiete meiden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Aufgrund der Verhaftung des Oppositionsführers Kem Sokha am 3. September 2017 können die Spannungen im Land potentiell ansteigen. Bereits in der Vergangenheit kam es immer wieder zu Massenkundgebungen und Demonstrationen, bei denen es vereinzelte Gewaltausbrüche gab. Es wird geraten, sich von größeren Menschenansammlungen fernzuhalten und die englischsprachige Presse zu verfolgen.

Bei Reisen nach Preah Vihear wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Der Territorialkonflikt zwischen Kambodscha und Thailand hinsichtlich des Grenzverlaufs um das den Tempel Preah Vihear umgebende Gebiet ist beigelegt; die Beziehungen zwischen beiden Ländern haben sich verbessert. Eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage in Preah Vihear ist jedoch jederzeit möglich. Besuchern wird daher dringend geraten, sich vor einer Reise nach Preah Vihear kurzfristig über die konkrete Lage vor Ort zu informieren.
Wegen des möglichen Landminenrisikos sollten Reisende zudem auf keinen Fall die gekennzeichneten Wege der Tempelanlage verlassen.

Der Grenzübergang Suay Chrom in der Provinz Preah Vihar ist nur für thailändische und kambodschanische Staatsangehörige passierbar.
Zur Situation auf thailändischer Seite siehe auch die Reise- und Sicherheitshinweise für Thailand.

Kriminalität
In den touristischen Zentren, insbesondere in Phnom Penh, Sihanoukville und Kampot, ist ein Anstieg von tätlichen Angriffen und Raubüberfällen gegen Ausländer zu verzeichnen, teilweise auch unter Gebrauch von Messern und/oder Schusswaffen. In Phnom Penh sind hiervon vor allem die Touristen- und Wohnviertel für Ausländer betroffen, u.a. auch die die Gegend um das Flussufer des Tonlé Sap und Boeung Keng Kang 1 (BKK1). Es wird dringend geraten, bei Überfällen keinen Widerstand zu leisten. Alleinreisenden wird zu besonderer Vorsicht geraten. In Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville ist außerdem ein erheblicher Anstieg von Diebstählen zu beobachten, in Gästehäusern und Hotels.
In letzter Zeit wurden vereinzelt Ausländerinnen Opfer sexuellerer Übergriffe, vor allem bei einsamen nächtlichen Strandspaziergängen im Badeort Sihanoukville. Reisende sollten nachts möglichst nicht allein unterwegs sein und die Rückfahrt in die Unterkunft im Vorfeld organisieren. Möglichen Opfern sexueller Übergriffe wird wegen der weiten Verbreitung von HIV/AIDS dringend empfohlen, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.
Bei Fahrten mit Motorradtaxis und Tuk-Tuks, aber auch zu Fuß, ist damit zu rechnen, dass Taschen von vorbeifahrenden Motorradfahrern weggerissen oder abgeschnitten werden (sog. bag snatching). Dabei werden Verletzungen der Bestohlenen billigend in Kauf genommen. Handtaschen und Schultertaschen sollten daher nach Möglichkeit nicht mitgeführt, oder zumindest auf der von der Straße abgewandten Seite getragen bzw. sicher verstaut werden. Der Verlust von Pässen, Bargeld, Reiseschecks oder sonstigen Wertgegenständen ist bei der Polizei am Tatort anzuzeigen.
In Phnom Penh werden vermehrt ausländische Touristen unter verschiedenen Vorwänden - beispielsweise mit Hinweisen auf eine Begegnung am Flughafen oder auf nahe Verwandte, die demnächst in Europa studieren oder arbeiten werden - angesprochen und in Privathäuser eingeladen. Nach Schaffung einer gastfreundlichen und geselligen Atmosphäre wird im weiteren Verlauf das Opfer in fingierte Karten- bzw. Glücksspiele verwickelt, an deren Ende das Opfer verliert und unter Drohungen zur Zahlung angeblicher Spielschulden veranlasst wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Speisen oder Getränke mit Drogen versetzt werden. Es wird daher empfohlen, große Umsicht bei Privateinladungen walten zu lassen. Im Übrigen sind - vor allem in Phnom Penh und Siem Reap - verschiedenste Formen von Trickbetrügereien weit verbreitet.
In letzter Zeit sind Reisende vereinzelt Opfer von Betrügereien geworden, bei denen Vermieter von Motorrädern und -rollern für vorgebliche Beschädigungen des Mietgegenstands Schadensersatz gefordert haben. Um Druck auszuüben versuchen diese Vermieter, den Pass einzubehalten. Gleichzeitig werden die Einwanderungsbehörden informiert, um die Ausreise zu verhindern. Es wird daher dringend geraten, bei der Anmietung von Motorrädern und -rollern den Reisepass nicht als Pfand zu hinterlegen.

Quallen (Seewespen)
kommen insbesondere in den Sommermonaten an der Küste vor. Ihre Nesselzellen können bei Menschen starke Schmerzen verursachen, die normalerweise nach wenigen Stunden abklingen. Bei geschwächten Menschen oder Allergikern kann es jedoch zu einem allergischen Schock kommen.

Minengefahr
In einigen Landesteilen, insbesondere in Grenznähe zu Thailand, besteht weiterhin Minengefahr. Die Haupttouristengebiete sind von Minen geräumt. Es wird jedoch dringend empfohlen, wegen des möglichen Landminenrisikos auf keinen Fall die gekennzeichneten Wege zu verlassen.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Versorgung im Notfall
Reisende nach Kambodscha sollten unbedingt auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Infrastruktur
Die Infrastruktur ist unzureichend ausgebaut. Busse, Eisenbahn und Boote entsprechen - von Ausnahmen abgesehen - nicht im Mindesten den in Deutschland üblichen Sicherheitsstandards. Von Fahrten mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad wird aus Gründen der Verkehrssicherheit abgeraten. Zumindest sollte stets ein geeigneter Helm getragen werden. Fahrer von Motorradtaxis (sog. motordups) verfügen in der Regel nicht über Helme für ihre Fahrgäste.
Kambodschanische Fluggesellschaften verfügen nicht über die hohen Sicherheitsstandards, wie sie beispielsweise in Deutschland üblich sind. Die International Civil Aviation Organization (ICAO) hat erhebliche Verletzungen von Vorschriften der ICAO festgestellt.
Alle Reisen auf dem Landweg sollten nach Möglichkeit so geplant werden, dass das Ziel mit Sicherheit vor Einbruch der Dunkelheit erreicht werden kann.

Besondere Verhaltenshinweise
Kambodscha ist eine konstitutionelle Monarchie. Das Land ist für den Tourismus offen; insbesondere der Kulturtourismus ist willkommen. Traditionen und buddhistische Werte sind lebendig, darauf sollte bei Reisen Rücksicht genommen werden, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften.

Telekommunikation
Das Mobilfunknetz deckt nicht alle Landesteile ab. Auch ist nicht überall eine funktioniere Internetverbindung vorhanden.

Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Riel (KHR). Zahlungen werden überwiegend in bar und US-Dollar abgewickelt, Riel wird zumeist für Wechselgeld und kleinere Beträge verwendet. Kreditkarten werden in aller Regel nur in den größeren Hotels und Restaurants angenommen. Bargeldabhebungen über Bank- oder Kreditkarten sind bei Banken und Western Union Agenturen in touristischen Zentren möglich. Die Anzahl der Geldautomaten nimmt ständig zu. Bargeldabhebungen sind in der Regel jedoch nicht mit Bank-Karte sondern nur mit Kreditkarten möglich.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja

Vorläufiger Reisepass: Ja

Personalausweis: Nein

Vorläufiger Personalausweis: Nein

Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Reisedokumente müssen ab Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Nach Auskunft der Immigrationsbehörde besteht für Besucher von Siem Reap/ Angkor Wat eine Übernachtungspflicht von mindestens einer Nacht in Kambodscha. Ein Tagesausflug nach Siem Reap/ Angkor Wat aus einem Drittland, so z.B. Thailand, ist daher nicht möglich.

Visum
Für deutsche Staatsangehörige besteht für die Einreise nach Kambodscha Pass- und Visumpflicht. Die Einholung des Visums vor Reiseantritt ist bei einer kambodschanischen Auslandsvertretung, z. B. der kambodschanischen Botschaft in Berlin.
Auch ist die Einholung eines Visums bei Einreise ("Visa on Arrival") für ein Visum der Kategorien T (Tourismus) und E (kurzfristige Aufenthalt) gegen eine Gebühr und bei Vorlage eines Passfotos möglich.

Das T-Visum wird grundsätzlich für eine einmalige Ein- bzw. Ausreise ausgestellt. Bei der auf einem vor der Einreise eingeholten Visum angegebenen Gültigkeitsdauer handelt es sich um die Nutzungsfrist, die Einreise muss innerhalb des Zeitraums erfolgen, die Dauer des zulässigen Aufenthalts, maximal 30 Tage, wird erst bei Einreise durch die Einwanderungsbehörden festgelegt.
Die Einholung eines T-Visums vor Reiseantritt ist auch als "virtuelles" Visum möglich: siehe www.evisa.gov.kh. Die Einreise mit dem virtuellen Visum ist nur über eine begrenzte Anzahl von Grenzübergängen möglich.
Der elektronische Antrag sollte mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Reiseantritt gestellt werden, die Zahlung der Visumgebühr ist nur online mit Kreditkarte möglich.
T-Visa können einmalig für einen Monat bei der gegenüber dem Flughafen Phnom Penh gelegenen Einwanderungsbehörde des Innenministeriums verlängert werden.

Das E-Visum ist geeignet, wenn ein Aufenthalt von über 30 Tagen geplant ist. Es kann vor oder bei Einreise („on arrival") beantragt werden, die Beantragung eines virtuellen E-Visums ist nicht möglich.
Vor Ablauf des 30 tägigen E-Visums kann das E-Visum bei der gegenüber dem Flughafen Phnom Penh gelegenen Einwanderungsbehörde des Innenministeriums um bis zu 12 Monate verlängert werden, nach Verlängerung ist eine mehrfache Ein- und Ausreise möglich.
Bei Beantragung einer Verlängerung ist der Zweck der Einreise anzugeben und zu belegen.

Teilnehmer des Programms „weltwärts" bzw. generell Angestellte in Nichtregierungsorganisationen sollten vor oder bei Einreise ein Visum der Kategorie B oder C beantragen, das weder am Grenzübergang (on Arrival) noch als e-Visum beantragt werden kann. Sie dienen der einmaligen Ein- bzw. Ausreise und sind jeweils für drei Monate gültig, können aber um bis zu 12 Monate beim kambodschanischen Außenministerium verlängert werden.
Die Umschreibung eines E-Visums in ein B- oder C-Visum vor Ort ist nicht bzw. nur in Ausnahmefällen möglich.

Bei Einreise wird ein Einreisestempel im Pass angebracht, mit dem auch die Länge der zulässigen Aufenthaltsdauer vermerkt wird. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte bei der Einreise die Eintragung im Einreisestempel kontrolliert werden.

Arbeiten in Kambodscha
Um in Kambodscha zu arbeiten, bedarf es in aller Regel einer Arbeitserlaubnis. Unterschieden wird zwischen einer befristeten und einer unbefristeten Arbeitserlaubnis. Diese ist beim kambodschanischen Arbeitsministerium zu beantragen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Einfuhr/Ausfuhr von Devisen ab 10.000,- US-Dollar müssen deklariert werden.

Einfuhr-/Ausfuhrbeschränkungen auf Alkohol und Zigaretten für den persönlichen Bedarf gibt es nicht. In der Praxis werden i.d.R. jedoch maximal 1,5 l Alkohol bzw. zehn Päckchen Zigaretten bei der Einreise zugelassen.

Für die temporäre Einfuhr von Pkw und Motorrädern auf dem Landweg ist vor Antritt der Reise eine schriftliche Genehmigung beim General Department of Customs and Excise Phnom Penh einzuholen.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Angesichts der Zunahme einschlägiger Haftfälle wird eindringlich vor dem Erwerb, dem Besitz, der Verteilung sowie der Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften aller Art gewarnt. Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben.

Die Entwendung von Kulturgütern, dazu gehören auch beschädigte Teile von Tempeln und Statuen, ist streng verboten und wird mit drastischen Geld- oder Haftstrafen belegt.

Der sexuelle Missbrauch von Minderjährigen wird in Kambodscha hart bestraft und in Deutschland zusätzlich strafrechtlich verfolgt, auch wenn die Tat in Kambodscha begangen wurde. Geschlechtsverkehr mit Personen unter 18 Jahren, auch mit deren Einverständnis, ist strafbar. Gewissheit über das Alter des Partners oder der Partnerin ist selbst dann schwer erhältlich, wenn man sich einen Ausweis zeigen lässt, da diese häufig gefälscht sind.

Seit Februar 2018 ist Majestätsbeleidigung in Kambodscha unter Strafe gestellt. Abfällige oder kritische Bemerkungen über die königliche Familie können als Majestätsbeleidigung betrachtet und mit Geld- oder Haftstrafe bis zu fünf Jahren geahndet werden.

Oft kann nicht mit einem Verfahren gerechnet werden, das einem rechtsstaatlichen Standard genügt (langwierige Untersuchungshaft, teure und unzureichende anwaltliche Verteidigung, harte Haftbedingungen mit schwersten Gefahren und Schäden für die Gesundheit).

Die deutschen Auslandsvertretungen können Strafverfahren und Haftumstände nur wenig beeinflussen. Der Betreuung deutscher Gefangener sind enge Grenzen gesetzt.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert (siehe http://www.who.int ). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen nach dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza (Grippe) und Pneumokokken.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen.

Dengue-Fieber
Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen. Dengue Fieber tritt in Kambodscha häufig auf, vorwiegend während der Regenperioden. Stadtgebiete sind oftmals stark betroffen, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen.

Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Kambodscha als Land mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.

Malaria
In Kambodscha besteht ganzjährig ein Malariarisiko, verstärkt während der Regenzeiten. Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet.
Ein mittleres Malariarisiko besteht in den meisten Landesteilen, am höchsten im Regenwald der Grenzgebiete zu Thailand und Laos, geringer in einem breiten Gürtel durch die Mitte des Landes von SO nach NW entlang des Mekong bis nördlich des Tonle Sap.
Ein geringes Risiko innerhalb dieses Gürtels in der Umgebung von Phnom Penh sowie unmittelbar um den Tonle Sap.
Phnom Penh und Angkor Wat gelten als malariafrei.

Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anophelesmücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum, in Kambodscha ca. 75% der Fälle) bei nichtimmunen Europäern häufig tödlich. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt. Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Südostasien ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) evtl. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine sog. „Standby - Notfallselbstbehandlung" sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin, Artemether/Lumefantrin, Doxycyclin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
· körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
· tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
· ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Der Aufenthalt in mückengeschützen Räumen (Fliegengitter, Klimaanlage) vermindert das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen, von Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Dengue-Fieber und Japanischer Enzephalitis. Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

HIV/AIDS
HIV/AIDS ist mittlerweile auch in Kambodscha, insbesondere in größeren Städten ein gravierendes Problem. Gefährdet sind alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen
Durchfallerkrankungen treten in Kambodscha sehr häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden.

Einige Grundregeln
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Schistosomiasis (Bilharziose)
Entlang des Mekong und seiner Seitenarme besteht bei Süßwasserkontakt ein Infektionsrisiko mit dem Pärchenegel Schistosoma, der das chronische Krankheitsbild der Bilharziose, eine Entzündung von Harnblase oder Darm, hervorrufen kann.Süßwasserkontakt sollte daher gemieden werden. Ungefährlich sind Pools in den Hotels.

Tollwut
Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Kambodscha nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Kambodscha eine besondere Bedeutung zu.

Chikungunya-Fieber
Chikungunya Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z. T. langanhaltenden Gelenkschmerzen, die in Kambodscha immer wieder auftreten kann. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung, nur das Vermeiden von Mückenstichen kann helfen.

Japanische Enzephalitis
Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb ist ein sorgfältiger Mückenschutz und ggf. eine vorbeugende Schutzimpfung wichtig.

Vogelgrippe/Aviäre Influenza
Auch in Kambodscha tritt die die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, „Vogelgrippe") auf. Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlichten aktuellen Informationen zur Vogelgrippe.

Tuberkulose
Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte, die Darmtuberkulose durch den Genuss von roher Milch und von Milchprodukten infizierter Rinder. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Kambodscha.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit
In den letzten Jahren wurden gehäuft Erkrankungen an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit registriert (v .a. bei Kindern); eine Erkrankung die in regelmäßigen Abständen in Kambodscha auftritt. Als Ursache konnte von der WHO u.a. das Enterovirus EV71 identifiziert werden.
Anfängliche Symptome der HFMK können Benommenheit, Schwindel, Fieber, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Übelkeit und Bindehautentzündungen sein, gefolgt von typischen Hautveränderungen in der Mundregion, den Händen und gegebenenfalls Füßen. Bei Erwachsenen und älteren Kindern verläuft die Krankheit häufig unbemerkt. Prinzipiell ist die Hand-Fuß-Mundkrankheit eine harmlose Erkrankung, die keine medikamentöse Behandlung erfordert, da sie in der Regel rasch und selbstständig abheilt.
Zur Prophylaxe empfiehlt sich die strikte Einhaltung von grundlegenden Hygienemaßnahmen wie häufiges, gründliches Händewaschen, Abkochen von Trinkwasser, Durcherhitzen von Lebensmitteln und Schälen von Obst.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs vor den z. T. hohen Temperaturen geschützt werden.

Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird dringend empfohlen (siehe z.B. www.dtg.org oder www.frm-web.de). Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Kambodscha bewusst sein. Für mit Gerinnungshemmern behandelte Menschen besteht bei Verletzungen ein hohes Risiko, da Gegenmittel zum Stoppen von Blutungen nicht zur Verfügung stehen.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Akkordeon

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
ÖsterreichJaJa/1Ja
SchweizJaJa/1Ja
DeutschlandJaJa/1Ja
TürkeiJaJa/1Ja
Andere EU-LänderJaJa/1Ja

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Erforderlich u.a. für Staatsbürger der in der obigen Tabelle genannten Länder.

Man kann entweder mindestens eine Woche vor der Reise bei einer zuständigen kambodschanischen Vertretung ein Visum oder online ein e-Visum beantragen. Auf der Internetseite des kambodschanischen Außenministeriums können Visa für Reisen nach Kambodscha e-visa online beantragt werden. Auf dieser Internetseite werden alle Flughäfen und Grenzübergänge gelistet, die ein e-Visum akzeptieren und alle Nationalitäten, die ein e-Visum beantragen können. 

ACMECS Single Visum (ermöglicht die Einreise nach Kambodscha und Thailand):
Das ACMECS Single Visum ermöglicht jeweils eine Einreise nach Kambodscha und drei Einreisen nach Thailand. Die Bearbeitungszeit für dieses Visum ist erheblich. Die max. Aufenthaltsdauer beträgt 30 Tage pro Einreise. U.a. Staatsangehörige der folgenden Länder dürfen dieses Visum beantragen:

Deutschland, Österreich, die Schweiz und die Türkei sowie Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Schweden, Spanien.

 

Visum bei der Ankunft

Das Visum bei der Ankunft kann beantragt werden bei den internationalen Flughäfen Phnom Penh und Angkor sowie an einigen Grenzübergängen. Es wird dennoch dringend empfohlen, ein Visum vor der Reise zu beantragen. 

 

Kosten

E-Visum: 30 US$ Visumgebühr + 6 US$ Bearbeitungsgebühr (zahlbar nur mit Visa-, MasterCard-, American Express- oder Discover-Kreditkarte).

Deutschland

Touristenvisum: 35 €.

ACMECS Single Visum: 30 €
Geschäftsvisum: 40 €.

Expressaustellung bei Zahlung einer zusätzlichen Gebühr von 15 € möglich.

Österreich

(Visagebühren der zuständigen Botschaft in Brüssel)

Touristenvisum: 35 €.
Geschäftsvisum: 40 €.

ACMECS Single Visum: 30 €

Expressaustellung bei Zahlung einer zusätzlichen Gebühr von 15 € möglich.

Schweiz

Touristenvisum (bis 1 Monat, einmalige Einreise): 40 CHF.
Geschäftsvisum (1 Monat gültig, ein- oder mehrmalige Einreise): 45 CHF.
Geschäftsvisum (3 Monate gültig für Aufenthalte von jeweils bis zu 1 Monat, ein- oder mehrmalige Einreise): 135 CHF.
Geschäftsvisum (6 Monate gültig für Aufenthalte von jeweils bis zu 1 Monat, ein- oder mehrmalige Einreise): 270 CHF.

Transitvisum (3 Monate gültig für Aufenthalte von bis zu 5 Tagen): 25 CHF.

Visaarten und Kosten

Touristen-, Geschäfts- und Transitvisum. 

Das E-Visum berechtigt zu einer einmaligen Einreise.

Gültigkeit

Das E-Visum, das Touristen- und das Geschäftsvisum sind 3 Monate für einen Aufenthalt (einmalige Einreise) von bis zu 30 Tagen gültig. Das Touristenvisum kann um weitere 30 Tage verlängert werden.

Antrag

Visa sind persönlich oder postalisch bei der Botschaft (s. Kontaktadressen) zu beantragen.

Touristenvisa können auch als E-Visum online www.evisa.gov.kh/ mindestens zwei Wochen vor Reiseantritt beantragt werden.

Antrag erforderlich

Unterlagen für eine Visumbeantragung bei der Botschaft

(a) 1 Antragsformular (herunterladbar auf den Internetseiten der Botschaften).
(b) 1 biometrisches Passfoto.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist und mindestens eine freie Seite enthält.
(d) Gebühr (Überweisungsbeleg).
(e) Frankierter Einschreiben-Rückumschlag.

Unterlagen für ein e-Visum
(a) Digitalisiertes Passfoto (Formate .jpeg oder .png)
(b) Reisepass, der bei der Einreise noch mehr als sechs Monate gültig ist.
(c) Angaben zur Reise.
(d) Kreditkarte für die Zahlung der Gebühr (Visa oder Mastercard).

Unterlagen für ein ACMECS Single Visum

(a) ein ausgefüllter ACMECS Single Visa Antrag;

(b) Aufenthaltsort/-e sowie Aufenthaltsdauer müssen angegeben werden;

(c) Reisepass im Original wird gesondert angefordert; 

(d) 2 biometrische Passbilder

(e) Kopie der Flugbestätigungen oder der Flugtickets

(f) Kopie der Hotelbuchungen ( für beide Länder)

(g) One-Way-Tickets zuzüglich Nachweis/-e der Ausreise

Bearbeitungsdauer

Ca. 5 Tage. Bei Bearbeitung über ein Reisebüro wird bereits 4-6 Wochen im Voraus angefragt. In dringenden Fällen ist eine Expressausstellung bei der Botschaft gegen eine zusätzliche Gebühr möglich.


E-Visum: 3 Arbeitstage.

ACMECS Single Visum: 3,5 Monate.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Aufenthaltsverlängerung

Verlängerung beim Einwanderungsbüro des Innenministeriums in Phnom Penh, No. 5 Oknha Men Street, Tel: 12 58 15 58, Internet: www.immigration.gov.kh). Touristenvisa können einmalig für 1 Monat verlängert werden. Geschäftsvisa können um 3 Monate, maximal um 1 Jahr verlängert werden.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Erforderlich u.a. für Staatsbürger der in der obigen Tabelle genannten Länder.

Man kann entweder mindestens eine Woche vor der Reise bei einer zuständigen kambodschanischen Vertretung ein Visum oder online ein e-Visum beantragen. Auf der Internetseite des kambodschanischen Außenministeriums können Visa für Reisen nach Kambodscha e-visa online beantragt werden. Auf dieser Internetseite werden alle Flughäfen und Grenzübergänge gelistet, die ein e-Visum akzeptieren und alle Nationalitäten, die ein e-Visum beantragen können. 

ACMECS Single Visum (ermöglicht die Einreise nach Kambodscha und Thailand):
Das ACMECS Single Visum ermöglicht jeweils eine Einreise nach Kambodscha und drei Einreisen nach Thailand. Die Bearbeitungszeit für dieses Visum ist erheblich. Die max. Aufenthaltsdauer beträgt 30 Tage pro Einreise. U.a. Staatsangehörige der folgenden Länder dürfen dieses Visum beantragen:

Deutschland, Österreich, die Schweiz und die Türkei sowie Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Schweden, Spanien.

 

Visum bei der Ankunft

Das Visum bei der Ankunft kann beantragt werden bei den internationalen Flughäfen Phnom Penh und Angkor sowie an einigen Grenzübergängen. Es wird dennoch dringend empfohlen, ein Visum vor der Reise zu beantragen. 

 

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere VorsichtsmaßnahmenGesundheitszeugnis erforderlich
Typhus & PolioJa-
Cholera2
Essen & Trinken4-
Gelbfieber1
Malaria3-

Übersicht

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen. Ausgenommen sind Transitpassagiere, die in Kambodscha den Flughafen nicht verlassen.

[2]
Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, ein geringes Risiko einer Infektion ist jedoch nicht auszuschließen, v.a. in den Provinzen: Banteay Mean Chay (Paoy Pet Commune), Kampot, Kompong Cham, Rottanikiri. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3] Malariaschutz ganzjährig landesweit. Ein hohes Risiko besteht in den meisten Landesteilen, extrem hoch jedoch im Norden und Westen (Grenzgebiet zu Thailand (Hier auch Multiresistenzen). Mittleres Risiko in einem breiten Gürtel durch die Mitte des Landes von Südosten nach Nordwesten entlang des Mekong bis nördlich des Tonle Sap. Geringes Risiko um Phnom Penh sowie unmittelbar um den Tonle Sap bis Angkor Wat und Siem Reap, Phnom Penh ist malariafrei. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum (90 %) soll hochgradig gegen Chloroquin, Sulfadoxin/Pyrimethamin und Mefloquin (westliche Provinzen) resistent sein. Empfehlung: Mückenschutz, im Westen (Grenze zu Thailand) bei mehr als 7 Tagen Aufenthalt Vorbeugung durch Medikamente, sonst Notfallmedikation.

[4] Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Vor dem Verzehr von Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen (Mekong) vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber ist landesweit weit verbreitet. Die Fallzahlen haben eine stark steigende Tendenz. Infektionsgebiete liegen v.a. in den Provinzen Kandal, Takeo, Battambang, Kampong Cham, Phnom Penh (einschließlich der Stadtgebiete). Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. 

Hepatitis A kann auftreten, Hepatitis B ist hochendemisch. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten und bei Kindern und Jugendlichen auch gegen Hepatitis B.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht vor allem in ländlichen Gebieten von Mai bis Oktober. Eine Schutzimpfung ist bei längeren Aufenthalten in ländlichen Risikogebieten und bei erhöhtem individuellen Risiko z.B. bei Trekking-Touren empfohlen.

Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Vogelgrippe

In Kambodscha trat das Vogelgrippevirus H5N1 in Menschen erstmals 2005 auf. Bis September des Jahres 2013 starben elf Personen an der Seuche.

Reisende sollen sich von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.

Geld

Währung

1 Riel = 100 Sen. Währungskürzel: CR, KHR (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 100.000, 50.000, 20.000, 10.000, 5000, 2000, 1000, 500, 200 (selten), 100 und 50 (selten) CR im Umlauf.
Anmerkung: Der Riel ist Zahlungsmittel im lokalen Handel, dagegen wird im Tourismus hauptsächlich der US-Dollar benutzt. Im Grenzgebiet zu Thailand wird auch der Thai Baht als gängiges Zahlungsmittel genutzt.

Kreditkarten

Werden nicht überall akzeptiert, meist nur in größeren Hotels und Touristenrestaurants bzw. -geschäften. Am ehesten werden Visa und MasterCard akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Geldautomaten sind in touristischen Gegenden, sowie größeren Städten zu finden. Befindet sich das Maestro-Zeichen am Automat, sind diese auch für EC-Karten mit demselben geeignet.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Werden nicht immer akzeptiert, US-Dollar-Schecks werden empfohlen.

Öffnungszeiten der Bank

I. Allg. Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährungen ist unbeschränkt, Deklarationspflicht ab einem Betrag im Gegenwert von 10.000 US$. (Ausfuhr nur bis in Höhe der deklarierten Beträge.)

Geldwechsel

Die Empfehlung ist ein Tausch im Land. Euros können in der Cambodian Public Bank, der Cambodian Bank, der Mekong Bank und an den größeren Flughäfen gewechselt werden. US-Dollar in kleiner Stückelung werden empfohlen. Es sollten nur kleinere Geldsummen getauscht werden, da es schwierig ist, die Landeswährung zurückzuwechseln.

Währungen

KHR

CR

USD

US$

Wechselkurse

EUR1 = USD1.04
GBP1 = USD1.24
USD1 = USD1.00

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Khmer und wird von 95 % der Bevölkerung gesprochen. Französisch ist Handels- und Bildungssprache. Chinesisch und Vietnamesisch werden ebenfalls gesprochen. Die jüngere Generation spricht häufig auch Englisch.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2018

  • 01 Jan Neujahr
  • 07 Jan Tag des Sieges
  • 08 Mar Weltfrauentag
  • 13 Apr kambodschanisches Neujahrsfest
  • 01 May Tag der Arbeit
  • 13 May - 16 May Geburtstag von König Sihamoni
  • 18 Jun Geburtstag der ehemaligen Königin
  • 24 Sep Tag der Verfassung
  • 29 Oct Krönungstag
  • 31 Oct Geburtstag des ehemaligen Königs Sihanouk
  • 09 Nov Unabhängigkeitstag
  • 10 Dec internationaler Tag der Menschenrechte

Anmerkung

(a) [*] Die religiösen Feiertage werden nach dem buddhistischen Mondkalender bestimmt und sind veränderlich.

(b) Feiertage, die auf einen samstag oder Sonntag fallen, werden am folgenden regulären Arbeitstag begangen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Kambodscha eingeführt werden:

400 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 250 g Tabak (ab 18 J.);
2 l Wein;
350 ml Parfüm oder Eau de Toilette.
ständig einzunehmende Arzneimittel in einer für den Aufenthalt ausreichenden Menge.

Kontaktadressen

Botschaft des Königreichs Kambodscha

Generalkonsulat in Zürich.

(022) 788 77 73.

http://www.cambodiaembassy.ch

http://www.cambodiaembassy.ch

Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr. Visaabteilung: Mo-Fr 10.00-12.00 und 14.00-16.00 Uhr. 

Chemin Taverney 3

CH-1218 Le Grand-Saconnex

Switzerland

Botschaft des Königreichs Kambodscha

(auch für Österreich zuständig)

(+32) (02) 772 03 72.

Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-17.00 Uhr.

Avenue de Tervuren 264A

B-1150 Brüssel

Belgium

Botschaft des Königreichs Kambodscha

(030) 48 63 79 01.

http://emb-cambodia.active-city.net/

http://emb-cambodia.active-city.net/

Mo-Fr 09.00-12.30 und 13.30-17.00 Uhr.

Benjamin-Vogelsdorff-Straße 2

D-13187 Berlin

Germany

Ministry of Tourism

(23) 21 15 93 oder 88 49 74.

http://www.tourismcambodia.org

http://www.tourismcambodia.org

St. 169, Veal Vong Commune, Lot 3A

KH-Phnom Penh, Prampi Makara District

Cambodia

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Hemd und Krawatte sind angebracht. Englisch- und Französischkenntnisse sind hilfreich.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.00-11.30 und 14.00-17.30 Uhr.

Geschäftskontakte

Informationen erteilt die Botschaft in Berlin (s. Adressen).

Kommunikation

Telefon

Selbstwählferndienst. Viele öffentliche Telefone sind Kartentelefone. Telefonkarten sind erhältlich in Postämtern, Hotels und in Supermärkten in Phnom Penh und Siem Reap.

Mobiltelefon

GSM 900 und 1800. Mobilfunkgesellschaften umfassen Samart (GSM 900) (Internet: www.hello016-gsm.com) und Cambodia Shinawatra (GSM 1800) (Internet: www.camshin.com). Der Empfangs-/Sendebereich beschränkt sich auf Phnom Penh und andere größere Städte. Mobiltelefone können gemietet werden. Roaming-Verträge bestehen u.a. mit Deutschland und der Schweiz.

Internet

Anbieter ist Big Pond (Internet: www.bigpond.com.kh). Internetcafés sind weit verbreitet in Phom Penh und Siem Reap.

Post

Die Postzustellung ist unzuverlässig. Luftpost nach Europa benötigt ca. 5 Tage. Die Postämter in Phnom Penh öffnen Mo-Fr 07.00-17.00 Uhr.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Sehenswürdigkeiten

Phnom Penh

Die Hauptstadt Phnom Penh, die immer noch einige schöne Sehenswürdigkeiten hat, hat sich inzwischen von ihrem Geisterdasein während der Pol-Pot-Herrschaft erholt. Zu den bekanntesten Attraktionen gehören der Königliche Palast und die Silberne Pagode, die einen smaragdfarbenen Buddha beherbergt. Der Wat-Phnom-Tempel, der der Stadt ihren Namen gab, ist ein Besuch wert. Das ehemalige Verhörzentrum Pol Pots ist heute das Tuol-Sleng-Museum der Massenvernichtung. Im Nationalmuseum gibt es interessante Sammlungen der Landeskunst. Das berühmte Nationalballett wurde von den überlebenden Tänzern neu gebildet und führt inzwischen wieder klassische Tänze wie die Ramayana-Sage für Besucher auf. Die buddhistischen Tempel wurden ebenfalls wieder eröffnet, und mehrere Feste, besonders das Khmer-Neujahr, werden hier begangen. Außerhalb von Phnom Penh befindet sich das Choeung-Ek-Lager, auch als »Killing Fields« bekannt. Hier steht ein Mahnmal, das aus den Schädeln von über 8000 Menschen errichtet worden ist, die hier vom Pol-Pot-Regime ermordet wurden.

 

Einkaufen

Überblick

Antiquitäten, Holzschnitzereien, Masken, Messingfiguren und Schmuck (aus Gold oder Silber mit Edelsteinen) kauft man am besten auf den Märkten. Die Bijouterie d'Etat verkauft ebenfalls Schmuck, die Kunstschule verkauft einige der ausgestellten Artikel. Im Central Market gibt es typische Kleidungsstücke und Stoffe. Besucher sollten beachten, dass der Export von Antiquitäten und Edelsteinen strengen Kontrollen unterliegt.

Kulinarisches

Übersicht

In Phnom Penh gibt es zahlreiche Restaurants. Imbissstände gibt es vor allem am Central Market, O Ressai Market und am Tuol Tom Market.

Kultur

Religion

Buddhismus (95 %) ist Staatsreligion; islamische und christliche Minderheiten.

Soziale Verhaltensregeln


Diplomatie in Gesprächen über politische Themen ist angebracht. Majestätsbeleidigung ist eine Straftat, die mit einer Geld- oder Gefängnisstrafe geahndet wird. Frauen sollten Kleidung tragen, die den Körper bedeckt. Fotografieren ist in der Regel erlaubt. Personen sollte man vorher um Erlaubnis fragen. Vorsicht am Flughafen: Die veralteten Röntgenmaschinen sind für Filme schädlich. Trinkgeld: Kleine Beträge werden in Hotels und Restaurants sowie von Fremdenführern gern angenommen.

Klima

Beste Reisezeit

Tropisches Monsunklima; Monsun von Mai bis Oktober. Im Norden kühle Winter, ansonsten kaum Temperaturunterschiede. Angenehmste, kühlste Reisezeit von November/Dezember bis Januar.

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

Royal

Royal Palace, Phnom Penh, Cambodia
© iStockphoto / Thinkstock

Bayon

Bayon Temple, Angkor Wat, Siem Reap, Cambodia
© iStockphoto / Thinkstock

Market

Market in Phnom Penh, Cambodia
© Creative Commons / Allie Caulfield

The

The Royal Palace at Phnom Penh, Cambodia
© Creative Commons / Mendhak

Angkor

Angkor Wat, Siem Reap, Cambodia
© Creative Commons / VictoriaPeckham

Angkor

Angkor Wat, Siem Reap, Cambodia
© 123rf.com