Länderinformationen

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Japan

Allgemeines

Hauptstadt

Tokio.

Geographie

Japan liegt 160 km vom asiatischen Festland entfernt. Zu Japan gehört der größte Teil der Inselkette, die der asiatischen Ostküste vorgelagert ist. Die Hauptinseln (Nord nach Süd) sind Hokkaido, Honshu, Shikoku und Kyushu.

Japan ist sehr gebirgig, etwa drei Viertel des Landes bestehen aus Hügel- und Bergland. Mehrere Bergketten verlaufen von Hokkaido im Norden nach Kyushu im Süden. Die Japanischen Alpen verlaufen in nord-südlicher Richtung durch die Mitte der Insel Honshu. Der höchste Berg ist mit 3776 m der Vulkan Fuji-san (Fudschijama). Er ist einer von über 200 Vulkanen, von denen 36 in den letzten hundert Jahren noch aktiv waren.

Die Tiefebenen liegen hauptsächlich in Küstennähe. Sie sind zumeist nur klein; die größte ist die Kanto-Ebene in der Bucht von Tokio. Die Küste ist im Verhältnis zur Landmasse sehr lang und die Küstenlandschaft ausgesprochen vielfältig. An den Ausläufern der Bergketten liegen tiefe Buchten mit natürlichen Häfen.

Regierung

Parlamentarische Demokratie seit 1947. Verfassung von 1947. Zweikammerparlament: Wahlen zum Unterhaus (Shugi-in; 475 Mitglieder) alle 4 Jahre, zum Oberhaus (Sangi-in; 242 Mitglieder) alle 6 Jahre. Kaiserreich seit mindestens 660 v. Chr.

Staatsoberhaupt

Kaiser Akihito, seit 1989.

Regierungschef

Shinzo Abe, seit Dezember 2012.

Elektrizität

100 V, 60 Hz im Westen (Osaka). 100 V, 50 Hz im Osten (Tokio). Zweipolige Flachstecker. Adapter sind erforderlich.

Zeitzone

Japan Standard Time: MEZ +10

Übersicht

Japan ist ein Land voller Kontraste: Großstädte locken mit greller Beleuchtung und den neuesten Hightech-Gerätschaften, während man auf dem Lande Jahrhunderte alte japanische Kultur – Geishas, Zen-Steingärten, Tempel und Schreine – noch heute erleben kann.

Die unkonventionelle japanische Pop-Kultur übt auf begeisterungswillige Touristen eine große Anziehungskraft aus. Zukunftsweisende technische Neuerungen und den letzten Schrei in Mode- und Designartikeln kann man hier viel eher als anderswo auf der Welt erwerben.

Aber unter dieser unverblümten Modernität schlägt ein uraltes Herz. Japan ist noch immer das Reich der exquisiten Geisha-Tradition, der Sumo-Ringer, ein Land, in dem historische Festivals zelebriert werden und das Essen zu einer Kunstform erhoben worden ist.
Japan ist aber auch landschaftlich wunderschön und unvergesslich. Besondere Höhepunkte sind der Fujijama, der vulkanischen Ursprungs ist, und die Kiefernwälder der Koya-Berge.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Japans nationale Fluggesellschaften sind Japan Airlines (JL) mit Nonstop-Flügen von Frankfurt/M. nach Tokio-Narita sowie ANA - All Nippon Airways (NH) mit Direktflügen von Frankfurt/M. nach Tokio und Osaka sowie von Düsseldorf nach Tokio.

Lufthansa (LH) bietet u.a. Direktflüge von Frankfurt/M. nach Tokio Haneda an. Swiss (LX) fliegt direkt von Zürich nach Tokio. Austrian Airlines (OS) verbindet Wien nonstop mit Tokio. 

British Airways (BA) fliegt direkt von London Heathrow nach Tokio Haneda. Es gibt zahlreiche Zubringerflüge aus dem deutschsprachigen Raum nach London.

Air France (AF) bietet Nonstop-Flüge ab Paris nach Tokio-Narita und nach Tokio-Haneda.

Finnair (AY) fliegt ab Wien via Helsinki nach Tokio, Osaka und Nagoya.

KLM (KL) verbindet Amsterdam und Fukuoka.

Flugzeiten

Frankfurt - Tokio: 11 Std. 10 Min.; Frankfurt - Osaka: 11 Std.; Wien - Tokio: 11 Std. 10 Min.; Zürich - Tokio: 11 Std. 50 Min.

Airpässe

Mit dem oneworld® Visit Japan Pass haben Reisende die Wahl zwischen einer Vielzahl an Zielen in ganz Japan. 

Mit einem Pass können bis zu fünf Flüge bei Japan Airlines (JL) und Japan Transocean Air (NU) gebucht werden sowie Japan Airlines-Flüge, die von J-Air und HAC betrieben werden. Bei Buchung muss nur der erste Reiseabschnitt feststehen, alle weiteren sind flexibel buchbar.

Anreise mit dem Pkw

Maut ist in Japan für sämtliche Autobahnen sowie die Akashi-Kaikyo Brücke, die die Inseln Honshu und Shikoku verbindet, zu entrichten. Die Bezahlung erfolgt entweder in bar oder elektronisch. Ausführliche Informationen erteilt Central Nippon Expressway.

Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein muss eine japanische Übersetzung des Führerscheins mitgeführt werden. Der internationale Führerschein ist in Japan nicht ausreichend.

Übersetzungen fertigt die Japan Automobile Federation (JAF) am selben oder spätestens am nächsten Werktag an ihren zahlreichen internationalen Service Schaltern an. Weitere Auskünfte erteilt das japanische Fremdenverkehrsamt JNTO in Frankfurt/M., Tel. +49 (69) 20353.

 

Anreise mit dem Schiff

Die wichtigsten japanischen Häfen sind u.a. die Häfen von Tokio, Yokohama, Osaka, Kobe und Nagoya, in denen zahlreiche Passagierschiffe anlegen.

Kreuzfahrtschiffe

Reedereien wie Phoenix, P&O Cruises, Costa und Trans Ocean bieten in ihrem Kreuzfahrtprogramm in Europa startende Weltreisen mit Zwischenstopps in Japan an.

Fähranbieter

Shanghai Ferry bietet wöchentliche Überfahrten zwischen Shanghai (China) und Osaka (Fahrtdauer: mindestens 46 Std.).

Pan Star Cruise verbindet Busan (Südkorea) mit Osaka.

DBS Cruise Ferry bietet Verbindungen zwischen Wladiwostok (Russland) und Donghae (Südkorea) mit Anschluss nach Sakaiminato in Japan.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Inlandflüge werden von Japan Airlines (JL) und All Nippon Airways (NH) durchgeführt. Japan Airlines (JL) verbindet alle größeren Städte. All Nippon Airways (NH) fliegt auch kleinere Städte an. Wichtige Flugstrecken sind u.a. Tokio - Sapporo, Tokio - Fukuoka, Tokio - Osaka und Tokio - Naha.

Skymark Airlines (BC) fliegt von Tokyo-Haneda und Kobe aus zu günstigen Preisen eine Vielzahl an Zielen in ganz Japan an.

Peach Aviation (MM) bietet von ihren Drehkreuzen in Osaka und Okinawa verschiedene Inlandflüge an.

Airpässe

Mit dem oneworld® Visit Japan Pass haben Reisende die Wahl zwischen einer Vielzahl an Zielen in ganz Japan. 

Mit einem Pass können bis zu fünf Flüge bei Japan Airlines (JL) und Japan Transocean Air (NU) gebucht werden sowie Japan Airlines-Flüge, die von J-Air und HAC betrieben werden. Bei Buchung muss nur der erste Reiseabschnitt feststehen, alle weiteren sind flexibel buchbar.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Japan verfügt über ein hervorragend ausgebautes Straßen- und Autobahnnetz.

Die Schnellstraßen Keiyo Highway, Tohoku-, Tomei-, Tokaido-, Joban- und Meishin-Expressway verbinden die Städte an der Pazifikküste. Die Insel Awaji ist zwischen Akashi und Iwaya mit dem Festland durch eine Autobrücke verbunden.

Maut ist in Japan für sämtliche Autobahnen sowie die Akashi-Kaikyo Brücke, die die Inseln Honshu und Shikoku verbindet, zu entrichten. Die Bezahlung erfolgt entweder in bar oder elektronisch. Ausführliche Informationen erteilt Central Nippon Expressway.

Tankstellen sind überall vorhanden. Der Service, wie betanken, Reinigung der Windschutzscheibe etc. ist kostenlos.

Zustand der Straßen

Japanische Straßen sind allgemein in einem sehr guten Zustand.

Staßenklassifizierung

Das japanische Straßennetz umfasst 
- Autobahnen, deren Netz stark verzweigt und entlang der Pazifikküste besonders dicht ist sowie Stadtautobahnen u.a. in und um Tokio, Osaka und Nagoya, gekennzeichnet mit grünen Schildern;
- Nationalstraßen, mit blauen Schildern gekennzeichnet;
- Präfekturstraßen und
- Gemeindestraßen.

Autovermietung

Bekannte Autovermietungen, wie Avis oder Budget, sind auch in Japan vertreten. Bei Vorabbuchung werden Reisende zumeist am Bahnhof, Flughafen, im Hotel oder an der Fähre abgeholt und bei Rückgabe zurückgebracht.

Bei Anmietung eines Fahrzeugs muss ein Fahrer in der Regel mindestens 26 Jahre alt sein, und den Führerschein seit mindestens einem Jahr besitzen. Gegen eine Jungfahrergebühr ist die Anmietung bei einzelnen Vermietern auch ab 18 Jahren möglich.

Taxi

In den Städten sind Taxis überall vorhanden. Zwischen 23.00 Uhr und 05.00 Uhr, und wenn die Nachfrage z.B. zu Stoßzeiten oder witterungsbedingt größer ist, wird ein Aufschlag erhoben. Ungewohnt für Europäer: Die Türen werden vom Fahrer automatisch bedient.

Der Bestimmungsort sowie ein in der Nähe gelegener bekannter Ort sollten auf japanisch aufgeschrieben werden, am besten mit einer Wegskizze, da es kaum Straßennamen gibt. Die Hausnummern richten sich in den verschiedenen Bezirken nach der zeitlichen Reihenfolge des Hausbaus.

Wenn ein Taxi frei ist, leuchtet ein rotes Licht in der linken unteren Ecke der Windschutzscheibe. Über Hotels oder Reisebüros kann zur Stadtbesichtigung ein Wagen mit Englisch sprechendem Fahrer gemietet werden.

Fahrrad

In großen Städten und in Touristengebieten gibt es eine Vielzahl an Anbietern, die Fahrräder und Roller verleihen.

Reisebus

Expressbusse des Busunternehmens JR Bus Kanto verbinden die Großstädte untereinander.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Promillegrenze: 0,0 ‰; zu beachten: in Japan können auch Beifahrer bestraft werden, wenn sie alkoholisierte Personen nicht am Fahren hindern;
- Linksverkehr;
- Kinder unter 6 Jahren müssen in Kindersitzen befördert werden;
- Telefonieren am Steuer ist nur mit einer Freisprecheinrichtung erlaubt.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
- innerorts und auf Landstraßen: 60 km/h;
- Autobahnen: 100 km/h; Mindestgeschwindigkeit: 50 km/h.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (89) 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (89) 76 76 76.

Der japanische ADAC-Partnerclub ist die Japan Automobile Federation (JAF) in Tokio, Tel. +81 (3) 34 36 28 11, +81 (3) 35 78 49 10.

Dokumentation

Österreichische Staatsbürger können mit dem österreichischen internationalen Führerschein in Japan Auto fahren, deutsche und Schweizer Staatsbürger benötigen zusätzlich zu ihrem nationalen Führerschein eine Übersetzung ins Japanische.

Übersetzungen fertigt die Japan Automobile Federation (JAF) am selben oder spätestens am nächsten Werktag an ihren zahlreichen Service-Schaltern an. Weitere Auskünfte erteilt das japanische Fremdenverkehrsamt JNTO in Frankfurt/M., Tel. +49 (69) 20353.

Reisende müssen noch mindestens drei Monate nach Ausstellungsdatum des Führerscheins im Herkunftsland gelebt haben.

Anmerkung zur Reise auf der Straße

Es gibt nur wenige Verkehrsschilder mit lateinischen Buchstaben. In ländlichen Gebieten sind daher ein Kompass und Straßenkarten in lateinischer und japanischer Schrift sehr hilfreich. Die Stadtzentren sind oft verstopft.

 

Unterwegs in der Stadt

Die öffentlichen Verkehrsmittel sind ausgezeichnet und pünktlich, jedoch zu den Stoßzeiten (besonders morgens zwischen 08.00 und 09.00 Uhr) überfüllt. Alle großen Städte (Tokyo, Osaka, Kyoto, Nagoya, Yokohama und Sapporo) haben ein U-Bahnnetz. Zur einfacheren Orientierung sind die verschiedenen Linien statt mit japanischen Namen mit Buchstaben und die Stationen mit Ziffern gekennzeichnet.

Die verschiedenen Linien in Tokio werden hauptsächlich von Tokyo Metro Co. Ltd. und von Toei betrieben. Diverse S-Bahnlinien, werden entweder öffentlich oder privat betrieben. Zwischen den Zügen der meisten Gesellschaften kann man problemlos umsteigen und mit demselben Fahrschein weiterfahren.

Die JR-Yamanote Bahn in Tokio und die JR-Kanjo-Bahn in Osaka sind Ringbahnen um die Zentren der beiden Städte. Die Yamanote-S-Bahnlinie hält an wichtigen Stationen, wie Shibuya, Shinjuku oder Tokyo Station. Die Fahrpreise richten sich nach der Entfernung. Die Fahrkarten müssen am Ausgang des Zielbahnhofs abgegeben werden.

Wochen- und Monatskarten sind ebenfalls erhältlich. In Tokio und Osaka werden auch preisgünstige Tageskarten für den innerstädtischen Nahverkehr angeboten.

Bus: Bei der Nutzung städtischer Busse sollte man sich den Weg vom Hotelpersonal genau beschreiben lassen. Beim Einstieg in den Bus zieht man eine Karte mit der Nummer der Station und bezahlt beim Ausstieg.

Die von Privatunternehmen betriebenen Vorortzüge ergänzen das Nahverkehrssystem.

 

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Japan hat eines der besten Schienennetze der Welt. Auf den wichtigsten Strecken der JR Gruppe (Japan Railways Group) verkehren die Züge in sehr kurzen Abständen.

Shinkansen sind sehr schnelle Expresszüge. Sie verkehren zwischen Tokio und den wichtigsten Landesteilen mehrmals pro Stunde. Mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 300 km/h sind sie eine Alternative zum Flugverkehr. Verspätungen gibt es so gut wie nie.

Für Schnellzüge und Erste-Klasse-Wagen wird ein besonderer Zuschlag erhoben. Für die Wagen erster Klasse ist eine Sitzplatzreservierung erforderlich und eine frühzeitige Buchung empfehlenswert.

Zusätzlich gibt es Schnellzüge, Eilzüge und Lokalbahnen. Die Fahrpreise setzen sich aus einem Grundtarif, der von der Länge der Fahrstrecke abhängt, und einem Zuschlag zusammen, welcher je nach Art der benutzten Züge verschieden hoch ist.

In den Bahnhöfen der größeren Städte werden an grün markierten Fahrkartenschaltern Platzkarten für Shikansen- und Schnellzüge, Liegewagenkarten sowie andere reservierungspflichtige Sonderfahrkarten verkauft.

Der Hokkaido Shinkansen verbindet Aomori über den Seikan-Tunnel mit Hokkaido.

Der Touristik-Zug Twilight Express Mizukaze bietet Ausflugsfahrten in den westjapanischen Regionen Keihanshin, Sanin und Sanyo an.

Der touristische Luxus-Zug Train Suite Shiki-Shima bietet in den Nordostregionen Japans von Frühling bis Herbst 2- und 4-tägige, im Winter 3-tägige Rundfahrten an.

Bahnpässe

Japan Rail Pass: Ein Gutschein für diesen Pass kann bei verschiedenen Reiseunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor Abreise erworben werden. In Japan wird dieser dann gegen den eigentlichen Pass eingelöst. Weitere Informationen sind beim Fremdenverkehrsamt (s. Adressen) oder online unter Japan Rail Pass erhältlich.

Der Japan Rail Pass ist wahlweise für 7, 14 oder 21 aufeinanderfolgende Tage gültig. Kinder zwischen 6-11 Jahren zahlen die Hälfte. Der Pass berechtigt zu unbegrenzten Reisen auf von Japan Rail betriebenen Zug-, Bus- und Schifffahrtslinien. Der Pass kann jedoch nicht für die Nozomi- und Mizuho-Züge auf den Shinkansen-Routen nach Tokaido, Sanyo und Kyushu verwendet werden. Andere Anbieter verlangen einen Preisaufschlag.

Für Reisende, die sich nur in bestimmten Regionen Japans aufhalten, sind u.a. folgende regionale Rail-Pässe zu günstigen Tarifen erhältlich:
- der JR-East Pass für die nördlich von Tokio gelegenen Regionen, mit Ausnahme von Hokkaido;
- der JR-West Rail Pass für die Regionen westlich des Kansai International Airport und 
- der JR-Kyushu Rail Pass für die gesamte Insel Kyushu.

Die Suica Card ist eine Prepaid Karte, die für JR-East-Züge, U-Bahnen und Busse genutzt werden kann sowie in Verbindung mit dem N'EX Ticket für den Narita Express, der die größeren Bahnhöfe der Metropolregion Tokio mit dem Narita Flughafen verbindet.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Es gibt regelmäßige Fähr-, Schnellboot- und Luftkissenbootverbindungen von der Hauptinsel zu den kleineren japanischen Inseln. Hauptrouten sind:
Awaji: Akashi - Iwaya;
Shodo-shima: Shin-Okayama - Tonosho.

Von Tokio, Osaka und Kobe gibt es Fährverbindungen zu den Häfen in Hokkaido und Kyushu.

In den Erholungsorten am Meer und an den Seen im Landesinnern gibt es Ausflugs-, Tragflächen- und Hovercraft-Boote.

Zwischen Tokio und den wichtigen Häfen verkehren regelmäßig Hochgeschwindigkeitszüge.

 

Reisewarnung

Überblick

Japan

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 06.01.2017
Unverändert gültig seit: 22.12.2016

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Das Auswärtige Amt warnt weiterhin ausdrücklich vor Aufenthalten in der von der japanischen Regierung ausgewiesenen Roten Zone um das Kernkraftwerk Fukushima I im Nordosten der Insel Honshu (Teilreisewarnung). Von nicht notwendigen kurzen Reisen und allen langfristigen Reisen in die Gelbe und Grüne Zone wird abgeraten.

Am 11. März 2011 ereignete sich im Nordosten Japans ca. 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und knapp 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokyo ein schweres Seebeben der Stärke 9,0 auf der Richterskala. In der Folge traf ein Tsunami weite Teile der Nordostküste Japans, verursachte schwere Schäden und forderte zahlreiche Opfer.   In drei Blöcken des Atomkraftwerks Fukushima I kam es zu Kernschmelzen mit nachfolgender Freisetzung radioaktiver Stoffe. Die Anlagen sind derzeit in einem relativ stabilen Zustand. Die Bemühungen um die Eingrenzung der verbliebenen Gefährdungen dauern an.

Aus radiologischer Sicht ist ein Aufenthalt, außer in den evakuierten Gebieten, in ganz Japan unbedenklich.

Bei den evakuierten Gebieten handelt es sich um - den von der japanischen Regierung festgelegten 20-km-Umkreis um das Kernkraftwerk sowie - das gesamte Gebiet der außerhalb dieses Umkreises gelegenen Ortschaft von Iitate sowie um Teile der Ortschaften von Katsurao, Minamisōma und Kawamata ( Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.meti.go.jp ).

Die japanische Regierung hat die evakuierten Gebiete in drei Zonen unterteilt (Grüne Zone – Gelbe Zone – Rote Zone) (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.meti.go.jp/earthquake). In den Zonen gibt es jeweils eine Begrenzung der gestatteten Aktivitäten und eine Festlegung der Vorsorgemaßnahmen, die beim Betreten der Zonen beachtet werden müssen. Die Rote Zone ist weiterhin gesperrtes Gebiet.

Notwendige Reisen in die evakuierten Gebiete sollten erst nach Kontakt mit den zuständigen regionalen Behörden erfolgen. Da es sich um evakuierte Gebiete handelt, wird weiterhin vorsorglich von einem längerfristigen Aufenthalt in diesen Gebieten abgeraten.

Weil eine Veränderung der radiologischen Situation am AKW Fukushima I zwar unwahrscheinlich, aber nicht völlig ausgeschlossen ist, wird empfohlen die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Anweisungen der japanischen Behörden sollten unbedingt befolgt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Externer Link, öffnet in neuem Fensterdeutschen Auslandsvertretungen in Japan.

Bei Fragen zu Reaktorsicherheit und Strahlenschutz informiert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.bmub.bund.de/.

Die Sicherheitslage in der Region, speziell auf der koreanischen Halbinsel, wird vom Auswärtigen Amt genau beobachtet. Zurzeit gibt es keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung deutscher Staatsangehöriger, die sich in Japan aufhalten. Deutschen Staatsangehörigen, die sich (auch nur vorübergehend) in Japan aufhalten, wird geraten sich auf der Externer Link, öffnet in neuem FensterDeutschenliste der Botschaft registrieren zu lassen.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist in Japan niedrig. Allerdings kann es vor allem in den Abendstunden und nachts in den Stadtbezirken Roppongi und Shinjuku (Kabuki-cho) in Tokyo zu Kreditkartenbetrügereien kommen. Männer werden auf der Straße zum Besuch einschlägiger Bars eingeladen und erhalten Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden Mitteln. Anschließend erhalten die Reisenden überhöhte Rechnungen, die mangels Bargeld - manchmal unter Androhung von Gewalt - per Kreditkarte gezahlt werden sollen. Nicht selten weist die Kreditkartenabrechnung dann einen nochmals erhöhten Betrag aus. Reisende, die Opfer eines solchen Betrugs geworden sind, sollten die Kreditkartenfirma informieren und sich umgehend an die örtliche Polizeidienststelle wenden, um Anzeige zu erstatten. In einigen Fällen kann eine Rückzahlung erfolgen.   

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Reisewarnung

Das Auswärtige Amt warnt weiterhin ausdrücklich vor Aufenthalten in der von der japanischen Regierung ausgewiesenen Roten Zone um das Kernkraftwerk Fukushima I im Nordosten der Insel Honshu (Teilreisewarnung). Von nicht notwendigen kurzen Reisen und allen langfristigen Reisen in die Gelbe und Grüne Zone wird abgeraten.

Am 11. März 2011 ereignete sich im Nordosten Japans ca. 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und knapp 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokyo ein schweres Seebeben der Stärke 9,0 auf der Richterskala. In der Folge traf ein Tsunami weite Teile der Nordostküste Japans, verursachte schwere Schäden und forderte zahlreiche Opfer.   In drei Blöcken des Atomkraftwerks Fukushima I kam es zu Kernschmelzen mit nachfolgender Freisetzung radioaktiver Stoffe. Die Anlagen sind derzeit in einem relativ stabilen Zustand. Die Bemühungen um die Eingrenzung der verbliebenen Gefährdungen dauern an.

Aus radiologischer Sicht ist ein Aufenthalt, außer in den evakuierten Gebieten, in ganz Japan unbedenklich.

Bei den evakuierten Gebieten handelt es sich um - den von der japanischen Regierung festgelegten 20-km-Umkreis um das Kernkraftwerk sowie - das gesamte Gebiet der außerhalb dieses Umkreises gelegenen Ortschaft von Iitate sowie um Teile der Ortschaften von Katsurao, Minamisōma und Kawamata ( Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.meti.go.jp ).

Die japanische Regierung hat die evakuierten Gebiete in drei Zonen unterteilt (Grüne Zone – Gelbe Zone – Rote Zone) (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.meti.go.jp/earthquake). In den Zonen gibt es jeweils eine Begrenzung der gestatteten Aktivitäten und eine Festlegung der Vorsorgemaßnahmen, die beim Betreten der Zonen beachtet werden müssen. Die Rote Zone ist weiterhin gesperrtes Gebiet.

Notwendige Reisen in die evakuierten Gebiete sollten erst nach Kontakt mit den zuständigen regionalen Behörden erfolgen. Da es sich um evakuierte Gebiete handelt, wird weiterhin vorsorglich von einem längerfristigen Aufenthalt in diesen Gebieten abgeraten.

Weil eine Veränderung der radiologischen Situation am AKW Fukushima I zwar unwahrscheinlich, aber nicht völlig ausgeschlossen ist, wird empfohlen die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Anweisungen der japanischen Behörden sollten unbedingt befolgt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Externer Link, öffnet in neuem Fensterdeutschen Auslandsvertretungen in Japan.

Bei Fragen zu Reaktorsicherheit und Strahlenschutz informiert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.bmub.bund.de/.

Die Sicherheitslage in der Region, speziell auf der koreanischen Halbinsel, wird vom Auswärtigen Amt genau beobachtet. Zurzeit gibt es keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung deutscher Staatsangehöriger, die sich in Japan aufhalten. Deutschen Staatsangehörigen, die sich (auch nur vorübergehend) in Japan aufhalten, wird geraten sich auf der Externer Link, öffnet in neuem FensterDeutschenliste der Botschaft registrieren zu lassen.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist in Japan niedrig. Allerdings kann es vor allem in den Abendstunden und nachts in den Stadtbezirken Roppongi und Shinjuku (Kabuki-cho) in Tokyo zu Kreditkartenbetrügereien kommen. Männer werden auf der Straße zum Besuch einschlägiger Bars eingeladen und erhalten Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden Mitteln. Anschließend erhalten die Reisenden überhöhte Rechnungen, die mangels Bargeld - manchmal unter Androhung von Gewalt - per Kreditkarte gezahlt werden sollen. Nicht selten weist die Kreditkartenabrechnung dann einen nochmals erhöhten Betrag aus. Reisende, die Opfer eines solchen Betrugs geworden sind, sollten die Kreditkartenfirma informieren und sich umgehend an die örtliche Polizeidienststelle wenden, um Anzeige zu erstatten. In einigen Fällen kann eine Rückzahlung erfolgen.   

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
Andere EU-LänderJaNeinJa
SchweizJaNeinJa
ÖsterreichJaNeinJa
DeutschlandJaNeinJa
TürkeiJaNeinJa

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss für die Dauer des geplanten Aufenthalts gültig sein.

Hinweis: Ausländer müssen in Japan ihren Reisepass immer mitführen. Es besteht Ausweispflicht.

Anmerkung zum Reisepass

Advanced Passenger Information System (Apis):
Das System der vorab erfassten Passagierdaten, Advanced Passenger Information System (Apis) genannt, verlangt die Registrierung der folgenden personenbezogenen Daten der Passagiere durch die transportierende Fluggesellschaft:
Name, Vorname, Geburtsdatum, Nationalität, Passnummer, Land des Wohnsitzes, Destination, Art des Reisedokuments und Geschlecht.
Die Daten werden beim Check-in erfasst.

Hinweis:
Es werden von allen ausländischen Besuchern über 16 Jahren bei der Einreise zusätzlich Fingerabdrücke genommen und digitale Fotos gemacht.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen touristischen Aufenthalt oder eine Geschäftsreise von bis zu 90 Tagen (Verlängerung um 90 Tage möglich u.a. für Staatsangehörige von Deutschland, Österreich und der Schweiz.):

EU-Länder, Schweiz und Türkei.

Hinweis: Für die visumfreie Einreise benötigen türkische Staatsangehörige einen biometrischen oder maschinenlesbaren Reisepass.

Kosten

Unterschiedlich, je nach Nationalität und Visumart. Staatsbürger bestimmter Länder (wie z.B. Deutschland) erhalten das Visum kostenlos. Weitere Informationen von den konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Visaarten und Kosten

U.a. Transit-, Touristen-, Working Holiday- und Arbeitsvisum.

Gültigkeit

Unterschiedlich, je nach Nationalität und Besuchsgrund.

Antrag

Persönliche Beantragung bei der zuständigen konsularischen Vertretung. Für die schnellere Bearbeitung eines Arbeitsvisums kann der künftige Arbeitgeber bei der zuständigen regionalen Einwanderungsbehörde ein Certificate of Eligibility beantragen, das dann zur Ausstellung des Arbeitsvisums bei einer japanischen Auslandsvertretung zugrundegelegt wird. 

Antrag erforderlich

(a) Antragsformular (www.de.emb-japan.go.jp/konsular/VISA_APPLICATION%20_FORM.pdf).
(b) 1 aktuelles Passfoto.
(c) Reisepass.
(d) Auslandsreisekrankenversicherung.

Geschäftsvisum:
(a) - (d) und
(e) Einführungsschreiben.
(f) Einladungsschreiben der japanischen Firma.

Touristenvisum:
(a) - (d) und
(g) reserviertes Rückflugticket.
(h) Nachweis ausreichender Geldmittel.
(i) Buchungsbestätigung des Reisebüros und Quittung (Reiseplan),

(j) Hotelreservierung oder Einladungsschreiben von Freunden.
(k) Dokumente, aus denen der Zweck der Reise hervorgeht, z.B. Einladung bei Privatreisen.
(l) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.

Working-Holiday-Visum:
(a) Gültiger Reisepass.
(b) Rückflugticket bzw. ausreichend finanzielle Mittel zum Erwerb eines solchen (1.100,- EUR).
(c) Nachweis über ausreichend finanzielle Mittel (Bankguthaben, Reiseschecks, etc. in Höhe von ca. 2.000,- EUR).
(d) Auslandsreisekrankenversicherung, die den gesamten Aufenthaltszeitraum abdeckt.
(e) Lebenslauf (Formblatt im Konsulat anfordern).
(f) Aufenthaltsplanung (Formblatt im Konsulat anfordern).
(g) Antragsbegründung (ca. 1 Din A4-Seite formlos in englischer oder japanischer Sprache).
(h) Antragsformular (im Konsulat erhältlich).
(i) 1 aktuelles Passfoto.

Anmerkung: Falls der Antrag nach Japan geschickt werden muss, ist er in doppelter Ausfertigung mit 2 aktuellen Passfotos einzureichen.

Bearbeitungsdauer

Unterschiedlich, je nach Nationalität und Besuchsgrund. In der Regel bis zu 5 Werktage, in manchen Fällen bis zu mehreren Wochen.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Alle Reisenden müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Gesetzlich vorgeschriebene Registrierung

Vom Visumzwang befreite Reisende, die sich länger als 90 Tage in Japan aufhalten wollen, benötigen die personalausweisähnliche "Residence Card" mit Lichtbild, die stets mitzuführen ist. Diese Verlängerung ist nur einmal um weitere 90 Tage möglich.

Die "Residence Card" wird bei der Einreise am Flughafen ausgestellt. Die Meldepflicht beim Einwohnermeldeamt bleibt jedoch bestehen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Unterlagen bei der Einreise:
(a) Rück- oder Weiterreiseticket
(b) Ggf. Unterlagen für die Weiterreise (Visa für Drittländer).
(c) Ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.

Aufenthaltsverlängerung

Neben der Meldepflicht beim Einwohnermeldeamt ist für die Verlängerung des Aufenthalts um weitere 90 Tage auch ein Eintrag im Reisepass durch die zuständige Einwanderungsbehörde nötig.  

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass mit Lichtbild oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Einreise mit Haustieren

Vor der Verbringung einer Katze oder eines Hundes aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Japan muss der Tierquarantäne-Service des Ministry of Agriculture, Forestry and Fisheries (Internet: www.maff.go.jp) mindestens 40 Tage im Voraus benachrichtigt werden. Die Tiere müssen mit einem Mikrochip gekennzeichnet und zweimalig gegen Tollwut geimpft worden sein. Für jedes Tier wird ein Gesundheitszeugnis benötigt, das bestätigt, dass kein Tollwut- oder Leptospiroseverdacht oder andere infektiöse Erkrankungen vorliegen. Vor der Einreise muss eine Untersuchung auf Anwesenheit von vakzinalen Antikörpern (mindestens 0,5 IE/ml) durchgeführt werden, deren Resultate rechtzeitig an das MAFF in Japan zu schicken sind.

Hunde und Katzen kommen bei Ankunft in Japan für 12 Stunden bis 180 Tage in Quarantäne (bei direkter Einreise aus Australien, Großbritannien, Fidschi, Guam, Hawaii, Irland (Rep.), Island, Neuseeland, Norwegen, Schweden, Singapur, Taiwan und Zypern besteht die Möglichkeit einer verkürzten Quarantäne von ca. 12 Stunden).

Nur wenn alle der strengen Vorschriften erfüllt sind, kann auch bei Einreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Quarantäne von lediglich etwa 12 Stunden erwirkt werden. Weitere Informationen unter www.maff.go.jp.

Hunde dürfen nur über bestimmte Flughäfen und Seehäfen eingeführt werden.

Außer an den Flughäfen Narita und Osaka muss im Voraus ein Platz in der Isolierstation reserviert werden.

Bei der Ausreise werden die Tiere ebenfalls untersucht; mit einer nochmaligen Quarantäne von mind. 12 Std. ist zu rechnen.

Über die aktuellen Einfuhrbestimmungen von Tieren sollten sich Reisende bei der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen) oder über das Animal Quarantine Head Office in Yokohama beraten lassen.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss für die Dauer des geplanten Aufenthalts gültig sein.

Hinweis: Ausländer müssen in Japan ihren Reisepass immer mitführen. Es besteht Ausweispflicht.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen touristischen Aufenthalt oder eine Geschäftsreise von bis zu 90 Tagen (Verlängerung um 90 Tage möglich u.a. für Staatsangehörige von Deutschland, Österreich und der Schweiz.):

EU-Länder, Schweiz und Türkei.

Hinweis: Für die visumfreie Einreise benötigen türkische Staatsangehörige einen biometrischen oder maschinenlesbaren Reisepass.

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere VorsichtsmaßnahmenGesundheitszeugnis erforderlich
Typhus & PolioNein-
CholeraNein
GelbfieberNein
Essen & TrinkenNein-
MalariaNein-

Übersicht

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa zu vergleichen und technisch, apparativ und hygienisch unproblematisch. Obwohl in den großen Städten englisch- und deutschsprachige Ärzte zur Verfügung stehen, kann die Kommunikation mit anderen Ärzten ausgesprochen schwierig sein. Die International Association for Medical Assistance to Travellers und das Rote Kreuz vermitteln englischsprachige Ärzte. In allen Großstädten gibt es Krankenhäuser.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer Rückholversicherung wird empfohlen, da die Kosten für medizinische Behandlungen sehr hoch sind.

Essen und Trinken

Leitungswasser ist gechlort, weshalb abgefülltes Wasser empfohlen wird, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Offiziell wurde das Leitungswasser in Tokio hinsichtlich der Strahlenwerte für trinkbar erklärt. Wer mit Kindern reist, sollte dennoch sicherheitshalber auf abgepacktes Wasser zurückgreifen. 

Auf Obst und Gemüse aus der Provinz Fukushima, das nach wie vor landesweit in Supermärkten erhältlich ist, sollte verzichtet werden. 

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden. 

Landesweit besteht das von April bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Fleckfieber tritt im Buschland der Flusstäler im Süden auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Es kommt immer wieder zu Ausbrüchen der Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD). Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, sollte man sich regelmäßig die Hände waschen und den Kontakt mit Erkrankten vermeiden.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Ein sehr geringes Ansteckungsrisiko für die durch Mücken übertragene Japanische Enzephalitis besteht von Juni bis September vor allem in den ländlichen Gebieten im Süden. Eine Impfung ist möglich.

Geld

Währung

Japanischer Yen. Währungskürzel: ¥, JPY (ISO-Code). Banknoten sind in den Werten von 10.000, 5000, 2000 und 1000 ¥ im Umlauf. Münzen in den Werten von 500, 100, 50, 10, 5 und 1 ¥.

Kreditkarten

Visa, Diners Club, American Express, MasterCard oder Prepaid MasterCard und andere größere Kreditkarten werden in größeren Städten von Hotels und Kaufhäusern angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der jeweiligen Kreditkarte.

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Geldautomaten sind weit verbreitet, akzeptieren jedoch keine ausländische Karten. Inzwischen ist es möglich, mit ec-/Maestro-Karte, die ein Maestro-Zeichen trägt, Geld an Automaten der SevenEleven-Supermärkte abzuheben. Geldautomaten stehen während der üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung, so dass dieser Dienst an Wochenenden nur eingeschränkt genutzt werden kann. Ausländische Kredit- und Debitkarten werden auch an den über 21.000 Geldautomaten der japanischen Postämter akzeptiert, die in der Regel Mo-Fr 07.00-23.00 Uhr und Sa-So 09.00-19.00 geöffnet haben. Citibank-Automaten nehmen ebenfalls ausländische Kreditkarten an und sind oft rund um die Uhr geöffnet.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Können bei Banken, größeren Hotels und in manchen Duty-free-Shops umgetauscht werden. Um zusätzliche Umtauschgebühren zu vermeiden, sollten Reiseschecks in japanischen Yen oder US-Dollar ausgestellt sein.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen für die Ein- oder Ausfuhr von Landes- und Fremdwährungen. Beträge ab einem Gegenwert von 1 Mio ¥ müssen deklariert werden.

Geldwechsel

Geld muss bei autorisierten Banken oder Wechselstuben umgetauscht werden. Am problemlosesten ist der Umtausch von US-Dollar.

Währungen

JPY

¥

Wechselkurse

EUR1 = JPY123.05
GBP1 = JPY144.99
USD1 = JPY117.13

Sprache

Überblick

Japanisch. Englisch ist Geschäfts- und Fremdsprache.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2018

  • 01 Jan Neujahr
  • 08 Jan Tag der Erwachsenen
  • 11 Feb Tag der Staatsgründung
  • 29 Apr Showa-Tag
  • 03 May Verfassungsgedenktag
  • 04 May Tag des Grüns
  • 05 May Kindertag
  • 16 Jul Tag der Marine
  • 17 Sep Tag des Respekts vor dem Alter
  • 08 Oct Gesundheits- und Spporttag
  • 03 Nov Kulturtag
  • 23 Nov Tag des Dankes für die Arbeit
  • 23 Dec Geburtstag des Kaisers

Anmerkung

(a) Viele Geschäfte und Büros haben vom 29. Dez.-3. Januar (Neujahr) geschlossen. (b) Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, so wird der darauf folgende Montag zum Feiertag (gilt nicht für den Neujahrstag).

(c) Arbeitstage zwischen zwei Feiertagen werden ebenfalls frei gegeben.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel dürfen zollfrei nach Japan eingeführt werden (Personen ab 20 J.):

 

400 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 500 g Tabak/ oder 500 g gemischte Tabakprodukte;

3 Flaschen (jeweils ca. 0,76 l) Spirituosen;

59 ml Parfüm;

Zulässiger Gesamtwert aller mitgeführten Waren aus Übersee außer der oben genannten: Unter 200 ¥.

Gegenstände für den persönlichen Gebrauch wie Kleidung, Hygieneartikel und ggf. eine tragbare professionelle Ausrüstung.

 

Anmerkung: Die angegebenen Mengen für Tabakwaren gelten für Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz nicht in Japan haben.

Importbeschränkungen

Arzneimittel im Rahmen einer Reiseapotheke: innerliche Anwendung: 2-Monats-Vorrat; äußerliche Anwendung: 24 Stück; Kosmetikartikel: 24 Stück.

Verbotene Importe

Artikel, die Patent- oder Copyright-Rechte verletzen, Falsch- oder Papiergeld, Waffen, Drogen und Betäubungsmittel, spezielle Arzneimittel (u. a. Allergiemittel, bestimmte Schmerzmittel), Aufputschmittel (d. h. auch Nasensprays und Inhalationssprays bei Erkältungen), Munition, obszöne Medien, Pflanzen mit Erde, die meisten frischen Obst-, Pflanzen- und Gemüsesorten. Die Einfuhr von rohem Fleisch ist u.a. aus Österreich und der Schweiz verboten und u.a. aus Deutschland erlaubt. Die Einfuhr von verarbeitetem Fleisch ist u. a. aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erlaubt. Weitere Auskünfte erteilen die zuständigen diplomatischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Kontaktadressen

Japanische Botschaft

Generalkonsulat in Zürich. Konsulat in Genf.

+41 (31) 300 22 22.

http://www.ch.emb-japan.go.jp

http://www.ch.emb-japan.go.jp

Mo-Fr 09.00-12.30 und 13.45-17.15 Uhr. Konsularabteilung: 09.00-11.30 und 14.00-16.30 Uhr.

Engestrasse 53

Bern

3012

Switzerland

Japanische Botschaft

Honorargeneralkonsulat in Salzburg.

+43 (1) 53 19 20.

http://www.at.emb-japan.go.jp

http://www.at.emb-japan.go.jp

Publikumsverkehr: Mo-Fr 08.30-17.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr und 13.30-16.30 Uhr.

Heßgasse 6

Wien

1010

Austria

Japanische Botschaft

Generalkonsulate mit Visumerteilung in Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg und München. Honorarkonsulat in Stuttgart.

+49 (30) 21 09 40.

http://www.de.emb-japan.go.jp

http://www.de.emb-japan.go.jp

Konsularabteilung: 09.00-12.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr.

Hiroshimastraße 6

Berlin

10785

Germany

Tourist Information Center

+81 (3) 32 01 33 31.

http://www.jnto.go.jp

http://www.jnto.go.jp

Mo-So 09.00-17.00 Uhr.

Chiyoda-ku, 3-3-1 Marunouchi, 1st Fl, Shin-Tokyo Building

Tokyo

100-0005

Japan

Kulturzentrum der Japanischen Botschaft

+43 (1) 533 85 86.

http://www.at.emb-japan.go.jp

http://www.at.emb-japan.go.jp

Publikumsverkehr: Mo-Fr 09.00-16.30 Uhr.

Schottenring 8

Wien

1010

Austria

Japanische Fremdenverkehrszentrale

(Auch für Österreich und die Schweiz zuständig.)

+49 (69) 203 53.

http://www.jnto.de

http://www.jnto.de

Publikumsverkehr: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr. Telefonische Auskünfte: Mo-Fr 09.00-12.30 Uhr.

Kaiserstraße 11

Frankfurt/M.

60311

Germany

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Eine große Anzahl zweisprachiger Visitenkarten ist unerlässlich; man kann sie auch in Japan drucken lassen. Termine sollten im Voraus vereinbart werden. Aufgrund der zu beachtenden Etikette sollte man mehr als ein paar Tage für den Geschäftsbesuch planen. Pünktlichkeit ist sehr wichtig. Vor den zumeist formellen Verhandlungen wird oft Tee gereicht.

Tokio
Die Einwohner Tokios sind zwar kosmopolitischer als andere Japaner, in der Gegenwart von Ausländern, und besonders wenn man von ihnen erwartet, Englisch zu sprechen, sind viele aber reserviert. Fast jeder unter 50 Jahren verfügt über englische Grundkenntnisse, die wenigsten aber sprechen fließend Englisch. Mißverständnisse entstehen somit leicht, deshalb ist es ratsam, Dolmetscher einzusetzen. Von Ausländern wird nicht erwartet, daß sie die japanischen Verhaltensregeln grundlegend kennen, deshalb sieht man über viele Verstöße freundlich hinweg. Man sollte allerdings daran denken, daß die Schuhe in Privathäusern und auch in einigen Büros und Restaurants ausgezogen werden müssen. Trinkgeld wird nicht erwartet, gilt sogar als ordinär, genau wie das Essen beim Gehen. Auch sollte man das Nase Putzen in der Öffentlichkeit vermeiden (Schniefen wird allerdings ohne weiteres akzeptiert). Bei der Arbeit und bei geschäftlichen Anlässen sollte man sich adrett, aber konservativ kleiden. Beim Kennenlernen spielt der Austausch von Visitenkarten eine sehr wichtige Rolle, denn ohne Visitenkarte wird man nicht ernstgenommen.

Gesellschaftliche Anlässe spielen sich vor allem in Restaurants und in „Izakaya”-Bierhallen ab, Einladungen zu Geschäftspartnern nach Hause sind dagegen ungewöhnlich. Das Trinken von Alkohol (Bier, Whisky, Sake) ist genau wie das Rauchen Teil dieser Kultur. Selten werden die Partner von Geschäftsreisenden mit eingeladen, denn die geschäftliche Unterhaltung wird immer noch von Männern dominiert. Geschenke sind äußerst wichtig (allerdings brauchen sie nicht groß oder verschwenderisch sein) und werden feierlich ausgetauscht.

Kollegen erwähnt man normalerweise mit dem Nachnamen, und Hierarchien sollten respektiert werden. Bei Geschäftsverhandlungen muß man meistens Geduld beweisen, denn Direktheit steht man mißtrauisch und ablehnend gegenüber, deshalb werden Anworten mit einem klaren „Ja” oder „Nein” vermieden. Ungeduld wird mißbilligt, und Konfrontationen stehen außer Frage, denn sie gelten als ein Zeichen größter Schwäche. Sich zu entschuldigen und zu bedanken ist sehr wichtig und sollte nicht zu knapp ausfallen. 

Öffnungszeiten

Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr. Manche Geschäfte sind am Samstag von 09.00-12.00 Uhr geöffnet.

Wirtschaft

Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan
Postanschrift: CPO Box 588, JP-Tokyo 100-8692
Straßenadresse: Sanbacho KS Building, 2-4 Sanbancho, Chiyoda-ku, JP-Tokyo 102-0075
Tel: (03) 52 76 98 11.
Internet: www.dihkj.or.jp

Japan External Trade Organisation (JETRO)
An der Welle 4, D-60422 Frankfurt/M
Tel: (069) 75 93 87 68.
Internet: www.jetro.de
Büros in Berlin, Düsseldorf und München.

Japan External Trade Organisation (JETRO)
Mariahilferstraße 41-43/3, A-1060 Wien
Tel: (01) 587 56 28.
Internet: www.jetro.go.jp/austria

Japan External Trade Organisation (JETRO)
Rue de Lausanne 80, CH-1202 Geneva
Tel: (022) 732 13 04.
Internet: www.jetro.go.jp/switzerland/geneva

Japan Chamber of Commerce and Industry (Nippon Shoko Kaigi-sho)
2-2 Marunouchi 3 Chome, Chiyoda-ku, JP-Tokyo 100-0005
Tel: (03) 32 83 78 24.
Internet: www.jcci.or.jp

Geschäftskontakte

Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan
Postanschrift: CPO Box 588, JP-Tokyo 100-8692
Straßenadresse: Sanbacho KS Building, 2-4 Sanbancho, Chiyoda-ku, JP-Tokyo 102-0075
Tel: (03) 52 76 98 11.
Internet: www.dihkj.or.jp

Japan External Trade Organisation (JETRO)
An der Welle 4, D-60422 Frankfurt/M
Tel: (069) 75 93 87 68.
Internet: www.jetro.de
Büros in Berlin, Düsseldorf und München.

Japan External Trade Organisation (JETRO)
Mariahilferstraße 41-43/3, A-1060 Wien
Tel: (01) 587 56 28.
Internet: www.jetro.go.jp/austria

Japan External Trade Organisation (JETRO)
Rue de Lausanne 80, CH-1202 Geneva
Tel: (022) 732 13 04.
Internet: www.jetro.go.jp/switzerland/geneva

Japan Chamber of Commerce and Industry (Nippon Shoko Kaigi-sho)
2-2 Marunouchi 3 Chome, Chiyoda-ku, JP-Tokyo 100-0005
Tel: (03) 32 83 78 24.
Internet: www.jcci.or.jp

Kommunikation

Telefon

Die Landesvorwahl ist 0081. Es gibt vier Unternehmen, die internationale Kommunikationsdienste anbieten: KDDI (001), SoftBank Telecom (0061), Nihon Telecom (0041) und NTT (0033). Möchte man nach Deutschland telefonieren, wählt man die Nummer (Vorwahl) eines Anbieters und dann die Ländervorwahl. Direkte Einwahlgespräche kann man in den öffentlichen Telefonzellen führen, auf denen "International & Domestic Card / Coin Telephone" steht. Öffentliche Telefone sind oft im Bereich von Bahnhöfen, Hotels und an anderen von Touristen stark frequentierten Orten zu finden. Sie sind grau oder grün und können mit Münzen oder Telefon-Karten benutzt werden. Telefon-Karten sind in kleinen Gemischtwarenläden und am Bahnhofskiosk erhältlich. Öffentliche Telefone, die für internationale Gespräche mit Telefon-Karten genutzt werden können, sind jedoch selten.
 

Mobiltelefon

Mobilfunknetze in Japan stützen sich auf die PDC-Technologie (Personal Digital Cellular System), die weder mit GSM noch mit anderen Mobilfunkstandards kompatibel ist. UMTS-Mobiltelefone bzw. 3G Mobiltelefone können jedoch in Japan genutzt werden. Die Servicestellen von SoftBank Mobile, von DoCoMo sowie der Mobilfunkanbieter des Reisenden vor Ort richten die Nutzung der eigenen SIM-Karte im eigenen Mobiltelefons  oder im Miethandy ein. Internationale Roaming-Abkommen bestehen. In Japan können ansonsten Mobiltelefone u.a. von NTT (Internet: www.ntt.co.jp) oder von Rentafone Japan (Internet: www.rentafonejapan.com) gemietet werden. Schon am Narita Flughafen und am Kansai Flughafen findet man Verleihfirmen wie SoftBank Mobile (Internet: www.softbank-rental.jp).

Internet

In Tokio und in jeder anderen größeren Städten gibt es Internet-Cafés. In Tokio, Kobe und in Yokohama haben ausländische Touristen kostenlosen Zugang zum Internet über Wi-Fi-Hotspots (Internet: www.hotspotlocations.com). Die meisten Hotels bieten meist kostenpflichtigen Zugang zum Internet. Einen kostengünstigen Internetanschluss bieten auch viele öffentliche Gebäude und sogenannte Manga-Cafés.

Post

Auf dem Hauptpostamt am Tokioer Bahnhof steht englischsprachiges Personal zur Verfügung. Luftpostbriefe nach Europa benötigen 4-6 Tage. Postlagernde Sendungen werden von größeren Postämtern angenommen und bis zu 10 Tage aufbewahrt. Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr, Sa 09.00-12.00 Uhr. Das Hauptpostamt und das internationale Postamt (in der Nähe von Ausgang A-2 der U-Bahn-Station Otemachi; Personal spricht Englisch) öffnen bis 19.00 Uhr, Sa bis 17.00 Uhr.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Sehenswürdigkeiten

Fuji-Hakone-Izu und die japanischen Alpen

Der Fuji-san (Fudschijama), der höchste Berg Japans, ist ein besonderer Anziehungspunkt. Die Fuji-Five-Lakes und Hakone, ein Ferienort mit heißen Quellen, sind einen Besuch wert. Die Izu-Halbinsel ist bekannt für ihr warmes, subtropisches Klima. In den letzten Jahren gibt es in Izu immer mehr Erdbeben, die auf eine verstärkte vulkanische Tätigkeit der Region schließen lassen.
Die Japanischen Alpen im Zentrum der Insel Honshu sind bei Bergsteigern sehr beliebt. Nagano, in den nördlichen Alpen, war Austragungsort der Winter-Olympiade 1998. Nagoya, eine wichtige Industriestadt, ist auch das Zentrum des traditionellen Kunsthandwerks. Sie liegt in der Nähe des Ise-Shima-Nationalparks.

Kyoto

Kyoto wurde 794 n. Chr. im klassischen chinesischen Stil
errichtet und war jahrhundertelang das religiöse, politische und
kulturelle Zentrum Japans. Die alte Kaiserstadt erkundet man am besten
zu Fuß. Der Heian-Schrein, dem ersten und dem letzten Kaiser in
Kyoto gewidmet, besticht durch seine Weitläufigkeit und seine
brillianten Farben: seine Holzbalken und -wände sind karmesinrot, seine
lackierten Dachziegeln giftgrün. Ein Spaziergang auf dem
Philosophensteig (Tetsugaku no michi), entlang der östlichen
Hänge der Stadt, ist eine gute Art und Weise, einige der wichtigsten
Tempel Kyotos zu besichtigen. Hier liegen der Nanzen-ji, ein bedeutender Zen-Tempel mit einem berühmten Tofu-Restaurant, der Eikan-do, von dessen Pagode man einen guten Ausblick über Kyoto hat, und der Ginkaku-ji, der silberne Tempel, dessen Zen-Steingarten einer der wichtigsten des Landes ist. Im Norden Kyotos liegt der Kinkaku-ji, ein vergoldeter Pavillon. Nicht weit entfernt sollte man sich den Ryoan-ji ansehen, ebenfalls mit einem eindrucksvollen Zen-Garten. In den vielen kleinen »Unter-Tempeln« des Daitoku-ji
findet man willkommene Ruhe. Man sollte unbedingt einen der
wunderschönen Gärten Kyotos einen Besuch abstatten. Ausflüge von Kyoto
bieten sich an, u. a. nach Himeji, wo es eine alte Burg zu besichtigen gibt, und in die Berge nach Uji, einem der Schauplätze des wahrscheinlich ältesten Romans der Menschheitsgeschichte, des Genji Monogatari (Geschichte des Prinzen Genji), geschrieben um das Jahr 1000 von Lady Murazaki, einer kaiserlichen Hofdame.

Hiroshima und Nagasaki

Hiroshima, im Westen der Insel Honshu gelegen, war das Ziel des ersten Atombombenabwurfes der USA am Ende des Zweiten Weltkrieges. An diese Tragödie erinnert der Peace Memorial Park und der Atomic Bomb Dome, von der UNESCO 1996 zum Weltkulturerbe erklärt. Jährlich im Mai findet in Hiroshima das Blumenfest statt, ein Ereignis, das Tausende von Besuchern anzieht. Auf der südlichen Insel Kyushu liegt Nagasaki, das zweite Ziel der Atomangriffe auf Japan. Die Stadt besitzt ebenfalls einen Friedenspark und ein Atombomben-Museum. Glover Mansion (Schauplatz von »Madame Butterfly« und das älteste Holzhaus Japans), der Chinesische Tempel und der Suwa-Schrein sind besuchenswert. Kyushu ist für seine landschaftliche Schönheit berühmt. Die heißen Quellen von Beppu-Onsen und der Aso, der größte tätige Vulkan der Welt, sind sehenswert. Das Gebiet um den Unzen-Vulkan ist seit dem Ausbruch 1991 weiterhin gesperrt.
Okinawa, eine Inselgruppe südlich von Kyushu, bietet tropische Strände. Auf diesen Inseln, die seit 1972 wieder zu Japan gehören, mischen sich japanische und südostasiatische kulturelle Einflüsse.

Hokkaido

Japans nördlichste Insel, wurde erst während des letzten Jahrhunderts von Japanern besiedelt. Die Ureinwohner, die Ainu,
sind ethnisch nicht mit den übrigen Japanern verwandt. Sie bemühen sich
um Anerkennung ihrer kulturellen Autonomie. Hokkaidos größte Attraktion
ist seine unberührte Natur. Fünf Nationalparks laden zu Wanderungen,
Fahrradtouren und zum Skilaufen ein.

Nara

Nara ist eine der ältesten Städte Japans und wird oft als Wiege
der japanischen Kultur bezeichnet. Eine Million Besucher kommen
alljährlich, um die historische fünfstöckige Kofuku-ji-Pagode, die antiken Statuen, Schreine und Tempel zu besichtigen. Der berühmte Todai-ji-Tempel mit dem weltgrößten Holzgebäude und der weltgrößten bronzenen Buddhastatue beeindrucken jeden Besucher. Im Nara-Park,
wo die meisten der Tempel stehen, leben Hunderte von halbzahmen
Hirschen, die gefüttert werden wollen. Außerhalb von Nara gibt es
mehrere Ausgrabungsstätten, die einige Tempel vorzuweisen haben.

Tokio und Umgebung

In der Hauptstadt Tokio gibt es viel zu sehen: den Kaiserpalast, der in einem Park liegt, den Stadtteil Asakusa (lebendiges Einkaufs- und Vergnügungsviertel) mit einem der ältesten Tempel des Landes (Asakusa Kannon) und nicht zuletzt zahlreiche Tempel, Schreine und herrliche Landschaftsgärten. In Shibuya, im Westen der Stadt, liegt der Nationalpark mit dem Meiji-Schrein, der dem Kaiser Meiji (1852-1912) gewidmet ist, der das Land dem Westen geöffnete. Die Boso-Halbinsel und die schönen Strände von Shirahama sind von Tokio aus schnell zu erreichen. Narita wird von zahlreichen Pilgern aufgesucht. Der Kairakuen-Park in Mito ist im Februar besonders sehenswert, wenn die Pflaumenbäume blühen. Das Museum für Moderne Kunst ist allein für seine Architektur einen Besuch wert, veranstaltet aber auch einige der interessantesten Ausstellungen für moderne Kunst in ganz Japan. Mashiko und Kasama sind Zentren für Keramik. In Mashiko kann man das alte Anwesen von Shoji Hamada besichtigen, der nicht nur zum Erhalt alter Keramiktraditionen selbst beigetragen, sondern diese auch weit über Japans Grenzen hinaus bekannt gemacht hat. Interessant ist auch das Bonsai-Dorf. In Ogawa-Machi wird Papier hergestellt. In einem Nationalpark mit prächtigen Tempeln und Mausoleen liegt Nikko, eines der beliebtesten Ausflugsziele. Der Stil der Tempel weicht von denen des übrigen Landes ab: in den vielfältigen und bunten Dekorationen zeigt sich ein starker chinesischer Einfluss. Die Schnitzerei mit den drei Affen (Toshogu-Schrein), von denen sich der erste die Augen, der zweite die Ohren und der dritte den Mund zuhält, ist die berühmteste dieses Tempelbezirks. Ein paar Kilometer oberhalb von Nikko liegt der landschaftlich sehr schön gelegene Chuzenji-See. Die Region um Nikko ist berühmt für die Herbstfarben ihrer Bäume: wenn man im September oder Oktober hier ein paar Tage verbringen will, muss man lange im Voraus buchen. Vor der Westküste von Honshu, nicht weit von Niigata, liegt die Insel Sado, landschaftlich attraktiv und jeden August Schauplatz eines interessanten Musik-Festivals, das von einer traditionellen Trommlergruppe (Kodo) veranstaltet wird und Musiker aus der ganzen Welt anzieht.

Einkaufen

Überblick

In den großen Kaufhäusern findet man eine Kombination fernöstlicher und europäischer Waren. Typische Mitbringsel sind Kimonos, Mingei (Kunsthandwerk wie z. B. Drachen und traditionelles Spielzeug), Seide aus Kyoto, Fächer, Wandschirme, Puppen, religiöse Gegenstände des Shinto und Buddhismus, Papierlaternen, Hi-fi-Geräte, Fotoapparate, Fernsehapparate und andere elektronische Geräte. Bei Vorlage des Reisepasses wird die Steuer erlassen.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-So 10.00-19.00/20.00 Uhr und an Feiertagen.

Nachtleben

Einleitung

Zahllose Kinos, Bars, Cafés und Nachtklubs sorgen für Abwechslung. Im Sommer sind Dachgartenrestaurants und -biergärten sowie Straßencafés sehr beliebt. Jeden Abend finden zahlreiche Konzerte in Tokio statt, internationale Sinfonieorchester, Solisten und Ensembles treten auf. Karten sollten im Voraus gekauft werden, da Veranstaltungen sehr schnell ausverkauft sind. In den großen Kaufhäusern gibt es Vorverkaufsbüros. In Karaoke-Bars dürfen sich die Gäste als Sänger versuchen: International bekannte Hits und Oldies werden vom Band gespielt, dem Amateur-Popstar wird ein Mikrofon in die Hand gedrückt, und der Text (natürlich in japanischer Schrift) wird auf dem Video-Bildschirm vorgegeben. Karaoke-Bars sind sehr beliebt und unbedingt einen Besuch wert, auch wenn man selbst keine Starambitionen hat. Ein anderes weit verbreitetes Freizeitvergnügen ist Pachinko, das dem Bingo-Spiel verwandt ist.

Kulinarisches

Übersicht

Die japanische Küche ist in ihrer traditionellen Zubereitungsweise eine wahre Kunstform. Die appetitlichen Kreationen sind selten stark gewürzt, vielmehr kommt es auf den Eigengeschmack der einzelnen Zutaten an und auf die sorgfältige Zusammenstellung verschiedener Formen und Farben auf dem Teller. Bemerkenswert ist die Leichtigkeit der Speisen. Frisches Gemüse wird nur kurz gegart. Spezialitäten sind Teriyaki (mariniertes gebratenes Rindfleisch), Sukiyaki (dünne Rindfleischstreifen, Tofu und Zwiebeln in Sojasoße gekocht und in Ei getunkt), Tempura (in Öl ausgebackene Meeresfrüchte und Gemüse), Okonomiyaki (eine Art Pfannkuchen, den man selber am Tisch brät), Sushi (mit rohem Fisch und Gemüse gefüllte oder belegte Reisröllchen) und Sashimi (roher Fisch). Am besten probiert man Sushi in Sushi-Bars, in denen oft eine Art Fließband mit den verschiedenen Speisen am Gast vorbeiführt, der sich die Delikatessen so selbst aussuchen kann. Japanische Hausmannskost ist einfacher, aber auch sehr schmackhaft. Am besten geht man in eines der vielen kleinen Restaurants, die man um U- und S-Bahnhaltestellen herum findet, und zeigt auf die angebotenen Gerichte. Tofu in verschiedensten Formen, Yakitori (gebratene Spießchen) und verschiedene Nudelgerichte (Soba, Udon, Ramen) sind sehr zu empfehlen. Ausgezeichnete asiatische Gerichte (koreanisch, sehr scharf; auch chinesisch) sowie europäische Gerichte werden in den Restaurants angeboten. In manchen Restaurants ist es üblich, die Schuhe auszuziehen.

Getränke:
Sake, ein im Winter meist heiß servierter Reiswein, ist ein stark alkoholhaltiges Getränk. An Shochu, einen hochprozentigen Aquavit, der meist mit einer Frucht im Glas serviert wird, muss man sich erst gewöhnen. Bekannte Biersorten wie Kirin, Sapporo, Suntory und Asahi ähneln dem europäischen Pils. Schottischer Whisky ist in Japan äußerst beliebt, jedoch sehr teuer, daher werden zahlreiche japanische Whiskysorten angeboten. Die Ausschankzeiten sind gesetzlich nicht beschränkt. Der Konsum alkoholischer Getränke unterliegt einer jahrhundertealten Höflichkeitsetikette. Der Gastgeber wird dem Gast ein Getränk eingießen und darauf achten, dass das Glas gefüllt bleibt. Als Ausdruck der Höflichkeit darf man dem Gastgeber nachschenken, sich aber unter keinen Umständen selbst bedienen.

Unterkunft

Hotels

Sind entweder im »westlichen« oder im traditionellen Stil eingerichtet, gelegentlich findet man auch eine Mischung aus beiden. Westlicher Stil bedeutet europäische oder amerikanische Ausstattung. Die Business Hotels im westlichen Stil bieten preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten für Geschäftsreisende. Sie befinden sich i. Allg. in der Stadtmitte, die Zimmer sind meist Einzelzimmer. Hotels japanischen Stils bieten hohen Komfort. In einigen Hotels z. B. wird die japanische Teezeremonie durchgeführt. Eine Vielfalt an Extraleistungen wird angeboten. 10-20 % Bedienung werden auf die Rechnung aufgeschlagen.

Ein besonderes Vergnügen ist die Übernachtung in einem Ryokan, einem traditionellen japanischen Hotel. Frühstück und Abendessen - meist japanische Gerichte - sind oft im Übernachtungspreis enthalten. Man trägt keine Straßenschuhe, sondern die bereitgestellten Hausschuhe. Reisstrohmatten und Schiebetüren aus Holz und Papier, japanische Bäder und der Ausblick auf einen der herrlichen japanischen Mini-Gärten vermitteln ein besonderes Ambiente. Typisch für die Ryokan sind die ansprechenden Bäder, die teilweise sogar mit heißem Quellwasser gefüllt sind oder mitunter auch ganzen Badelandschaften ähneln. Hier ist jedoch unbedingt darauf zu achten, dass man sich zunächst in der bereitstehenden Waschwanne wäscht, alle Seife, Haarshampoo oder Duschgel vom Körper entfernt und dann erst in das eigentliche Bad steigt. Dies dient ausschließlich der Entspannung und dem körperlichen Wohlbefinden.Der Service ist hervorragend. Je nach Kategorie kostet eine Übernachtung im Ryokan zwischen umgerechnet 35 € und 300 €. In den Unterkünften der gehobenen Kategorie sind im Preis zwei tägliche Mahlzeiten enthalten. Zu buchen gibt es die Ryokans unter http://www.itcj.or.jp/ und http://www.jpinn.com/ und http://www.japaneseguesthouses.com/. Weitere Informationen sind bei der Japan Ryokan Association (Internet: www.ryokan.or.jp) erhältlich.

Capsule-Hotels gibt es in allen größeren Städten in der Nähe der Bahnhöfe, wo man in winzigen Kabinen preiswert übernachten kann. Das von der Japan Tourist Organization gegründete Welcome Inn-Reservierungssystem bucht Unterkünfte der unteren Preisklasse. Näheres vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Kategorien: Es gibt keine Kategorien.

Weitere Informationen von der Japan Hotel Association, Shin Otemachi Building, 2-2-1 Otemachi, Chiyoda-ku, JP-Tokyo 100-0004. (Tel: (03) 32 79 27 06. Internet: www.j-hotel.or.jp).

Auskünfte erhält man auch von JHN (Japan Hotel Network) Travel Ltd., Hokujo 2937-275, Hakuba Mura, Kita Azumi Gun, Nagano Pref, JP-399-9301. Tel: (0261) 75 53 60. Internet: www.japanhotel.net.

Für Informationen zu Hotels speziell in Tokio steht folgende Organisation zur Verfügung: Tokyu Hotel Chain Co Ltd, 10-3 Nagata-Cho, 2-Chome, Chiyoda-Ku, JP-Tokyo 100-0014. (Tel: (03) 34 62 01 09. Fax: (03) 37 80 34 39. Internet: www.tokyuhotelsjapan.com).

Andere Unterkunftsmöglichkeiten

Es gibt etwa 400 Jugendherbergen in Japan. Nähere Auskünfte sind unter folgender Adresse erhältlich: Japan Youth Hostels Inc., 2-20-7 Misaki-cho, Chiyoda-ku, JP-Tokyo 101-0061. (Tel: (03) 32 88 14 17. Internet: www.jyh.or.jp).

Pensionen
Vor allem in Erholungsgebieten gibt es Pensionen westlichen Stils. Minshuku sind preiswerte Familienpensionen, hauptsächlich in Erholungsgebieten gelegen. Ein oder zwei Mahlzeiten sind im Preis enthalten, die Zimmeraustattung ist einfacher als in Ryokans oder Hotels im westlichen Stil.

Anmerkung:
Seit April 2005 ist beim Einchecken in Hotels und anderen Unterkünften in Japan aus Sicherheitsgründen gesetzlich vorgeschrieben:
- die "Staatsangehörigkeit", "Reisepass-Nr." sowie "Name", "Adresse" und "Beruf" des Besuchers an den entsprechenden Stellen des Formulars zur Registrierung auszufüllen,
- den Reisepass zur Kopie zur Verfügung zu stellen. (Die Eigentümer der Unterkünfte sind verpflichtet, diese Kopien aufzubewahren.)

Kultur

Religion

84% Shintoismus und Buddhismus (die meisten Japaner folgen beiden Religionen); christliche und andere Minderheiten.

Soziale Verhaltensregeln

Umgangsformen: Die Höflichkeitsregeln, die von der Mehrheit der Japaner beachtet werden, weichen zwar in vieler Hinsicht von den europäischen ab, Japaner sind sich jedoch des Unterschiedes bewusst und akzeptieren, dass Ausländer nicht alle Sitten und Gebräuche kennen. Höfliches und korrektes Benehmen wird erwartet. Es ist unhöflich, »nein« zu sagen. Ein vages »ja« bedeutet aber nicht unbedingt eine Bejahung. Die Tatsache, dass es auch unter Japanern zahlreiche Missverständnisse gibt, sollte Besucher beruhigen. Gäste werden selten in Privathäuser eingeladen, da dies eine sehr ernstzunehmende, formelle Angelegenheit ist. (Eine andere Version besagt, dass japanische Wohnungen zu klein sind, um Gäste einzuladen.) Zur Begrüßung verbeugt man sich. Die höfliche Nachsilbe "San" sollte bei der Anrede japanischer Männer und Frauen benutzt werden: Herr T. Yamada wird demnach mit »Yamada-san« angesprochen. Beim Betreten einer japanischen Wohnung oder eines Ryokans zieht man i. Allg. die Schuhe aus, die Schuhspitzen sollten zur Eingangstür zeigen. Tischmanieren sind wichtig, obwohl ein japanischer Gastgeber dem westlichen Gast gegenüber sehr tolerant sein wird. Man sollte sich jedoch mit den wichtigsten Tischmanieren vertraut machen und Essstäbchen benutzen. Es ist üblich, dem Gastgeber ein kleines Geschenk mitzubringen. Geschäftsleute sollten den japanischen Geschäftspartnern ebenfalls ein Geschenk überreichen.

Rauchen: Nichtraucherzonen sind ausgeschildert. Zigaretten dürfen nicht auf die Straße geworfen werden. In Japan sind deshalb tragbare Aschenbecher üblich. Außerdem ist Rauchen im Gehen verpönt. Rauchen ist in öffentlichen Verkehrsmitteln und in U-Bahnhöfen verboten. Große gastronomische Betriebe müssen über einen Raucherbereich verfügen. Das Rauchen auf der Straße ist in einigen Großstädten und in den folgenden Bezirken von Tokio verboten: Chiyoda, Shinagawa, Shinjuku und Nakano. In der Präfektur Kanagawa darf in öffentlichen Räumen wie beispielsweise in Krankenhäusern, Schulen und Ämtern nicht geraucht werden. 

Trinkgeld: Trinkgeld wird nicht erwartet, weder im Restaurant, im Hotel noch vom Taxifahrer. Für besondere Dienste oder als Anerkennung können Geldgeschenke gemacht werden. Man sollte aber niemals eine Handvoll Kleingeld überreichen, sondern spezielle Briefumschläge für Geldgeschenke kaufen.

Klima

Beste Reisezeit

Von regionalen Ausnahmen abgesehen stabiles, gemäßigtes Klima im größten Teil des Landes. Der Sommer (Juni - September) ist je nach Region warm bis sehr heiß. Mild im Frühling und Herbst. Regenfälle ganzjährig, die meisten Niederschläge fallen von Juni bis Anfang Juli. 

Norden: Im Norden von Hokkaido kann es im Winter sehr kalt werden, bis zu vier Monate lang kann Schnee liegen, gute Voraussetzungen für den Wintersport sind gegeben. Im Süden von Hokkaido herrscht mediterranes Klima. Hokkaido ist trockener als Tokio. Auch in Zentraljapan sind die Wintersportmöglichkeiten sehr gut.

Süden (Okinawa) Subtropisch, Regenzeit von Mitte Mai bis Mitte Juni. 

Taifune drohen im Süden und im Südwesten ab Frühsommer, dauern aber selten länger als einen Tag.

Die besten Reisezeiten fallen auf den Frühling und auf den Herbst. 

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Climate

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© Columbus Travel Media Ltd

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© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

Tuna

Tuna sale at the Tsukiji Fish Market in Tokyo, Japan
© WTG / Christine Modschiedler

Roppongi

Roppongi district at night, Tokyo, Japan
© WTG / Coralie Modschiedler

Nanzen-ji

Nanzen-ji dry garden, Kyoto, Japan
© WTG / Coralie Modschiedler

Kinkaku-ji

Kinkaku-ji or Golden Pavilion, Kyoto, Japan
© WTG / Coralie Modschiedler

Bamboo

Bamboo forest entrance to Daitoku-ji temple, Kyoto, Japan
© WTG / Coralie Modschiedler

Okinawa's

Okinawa's white-sand beach, Japan
© WTG / Celine Modschiedler

Miyajima

Miyajima torii gate, Japan
© WTG / Coralie Modschiedler

Giant

Giant Buddha Figure at Kamakura, Japan
© istockphoto / Thinkstock

Torii

Torii gates at Fushimi Inari Shrine, Kyoto, Japan
© istockphoto / Thinkstock

Japanese

Japanese Lanterns
© istockphoto / Thinkstock

Red

Red Kimono, Tokyo, Japan
© istockphoto / Thinkstock

Tokyo's

Tokyo's Imperial Palace, Japan
© WTG / Coralie Modschiedler

World

World Heritage Byodo-in temple, Kyoto, Japan
© WTG / Coralie Modschiedler

Mount

Mount Fuji, Japan
© 123rf.com / Craig Hanson