Länderinformationen

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Chile

Allgemeines

Hauptstadt

Santiago de Chile.

Geographie

Chile liegt an der südamerikanischen Westküste und grenzt im Norden an Peru und im Osten an Bolivien und Argentinien. Zum Hoheitsgebiet gehören die Juan-Fernández-Inseln, die Osterinsel (Rapa Nui) sowie die Islas de los Desventurados und die Isla Sala y Gómez.

Chile ist 4329 km lang und im Schnitt 180 km breit, die breiteste Ost-West-Ausdehnung ist 450 km bei Antofagasta. Durch ganz Chile erstrecken sich die Anden bis zu 6880 m Höhe (Vulkan Ojos del Salado), zum Meer hin fallen sie stufenförmig ab. Die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit und extremen Klimaunterschiede machen sich in der Bevölkerungsdichte und in der jeweiligen Wirtschaft der unterschiedlichen Regionen bemerkbar.

Chile kann man in fünf Zonen einteilen. Der Norden besteht aus regenloser heißer Wüste mit einigen wenigen Oasen. Das Gebiet südlich von Copiapó ist Halbwüste. Südlich von Llapel bis Concepción leben die meisten Einwohner Chiles. Farmen und Weinberge zeichnen dieses Gebiet aus. Die 4. Zone zwischen Concepción und Puerto Montt ist sehr bewaldet und hat viele Seen und Flüsse; hier regnet es die meiste Zeit des Jahres. Der ganze Süden, von Puerto Montt bis Kap Horn, ist nur gering bevölkert. Hier dominiert die Natur mit Wäldern, Gletschern, Fjorden und zahlreichen Inseln.

Regierung

Präsidialrepublik seit 1925. Verfassung von 1981, letzte Änderung 2005. Das Parlament besteht aus Senat (48 Sitze, 38 gewählte und 9 auf Lebenszeit durch Oberstes Gericht und Militärregierung ernannte Mitglieder sowie 1 ehemaliger Präsident) und dem Abgeordnetenhaus (120 Mitglieder). Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 4 Jahre. Unabhängig seit 1818 (ehemalige spanische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Sebastián Piñera, seit März 2018.

Regierungschef

Sebastián Piñera, seit März 2018.

Elektrizität

220 V, 50 Hz.

Übersicht

Das lang gestreckte, schmale Chile, das im Osten in den Anden seine natürliche Grenze hat, ist nicht nur geografisch durch seine Form außergewöhnlich, sondern auch durch sein Terrain. Das Tausende von Meilen lange Land ist geprägt durch trockene, verdörrte Wüste im Norden und eisige Gletscher im Süden. Die Anden sind dabei fast immer in Sichtweite.

 

Die atemberaubende Naturkulisse Chiles ist der ideale Ausgangspunkt für zahllose Outdoor-Sportarten. Aktivurlauber können beispielsweise zwischen Skifahren, Wandern, Reiten oder Wildwasser-Rafting wählen und Adrenalin pur genießen.

 

Die Hauptstadt Chiles, Santiago, liegt im zentralen Tal zwischen den Anden und einer Bergkette in Küstennähe. Die weltoffene Großstadt verfügt über mehrere Museen, spanische Kolonialbauten und Parks, die sich am besten zu Fuß erkunden lassen.

 

Chile ist im südamerikanischen Vergleich eine Erfolgsgeschichte. Viele lateinamerikanische Firmen haben in Santiago mittlerweile ihre Hauptsitze. Obwohl der Kupferbergbau lange der Motor der Wirtschaft war, sind heute auch Landwirtschaft und Weinanbau wichtige Einnahmequellen. Seit dem Ende der 17-jährigen Diktatur von Augusto Pinochet im Jahr 1990 ist Chile politisch stabil.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Chiles nationale Fluggesellschaft heißt LAN Airlines (LA) (Internet: www.lan.com). Sie fliegt täglich ab Frankfurt über Madrid nach Santiago de Chile. Lufthansa (LH) bietet Zubringerflüge von allen Städten Deutschlands sowie aus Österreich zu den LAN-Langstreckenflügen an. Swiss International (LX) dient als Zubringer von der Schweiz aus. Iberia (IB) ist ebenfalls aus Deutschland, Österreich und der Schweiz als Zubringer nach Madrid nutzbar.

Lufthansa (LH) (www.lufthansa.de) fliegt täglich direkt von Frankfurt/Main nach Santiago de Chile.

Von Zürich fliegt Swiss International (LX) (Internet: www.swiss.com) über Paris oder Sao Paulo nach Santiago,
von Wien Austrian Airlines (OS) (Internet: www.aua.com) und Air France (AF) (Internet: www.airfrance.com) über Paris.

KLM (KL) fliegt ab Amsterdam via Buenos Aires nach Santiago de Chile. 

Iberia (IB)
fliegt über Madrid, auch in Kooperation mit anderen Airlines nach Santiago de Chile.

Airpässe

Der TAM South American Airpass ist gültig auf allen Strecken der teilnehmenden Fluglinien innerhalb von Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile (mit Ausnahme der Osterinsel), Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela. Die teilnehmende Fluglinie ist: TAM (JJ). Der Pass gilt für Aufenthalte von mindestens 7 und maximal 45 Tagen und ist nur erhältlich für Passagiere, die ihren Wohnsitz außerhalb Südamerikas haben, in Verbindung mit einem internationalen Hin- und Rückflugticket. Es müssen mindestens 2 und dürfen höchstens 5 Länder bereist werden. Es sind maximal 8 Flugcoupons erlaubt (9 falls Iguazú angeflogen wird), mit maximal 2 Flugunterbrechungen (Stopovers) pro Land. Die Flugroute muss im Flugschein festgelegt und fest reserviert werden. Flüge dürfen umgebucht werden, die Flugroute darf jedoch nicht geändert werden. Kinder unter 12 Jahren erhalten 25%, Kleinkinder unter 2 Jahren (ohne eigenen Sitzplatz) 90% Ermäßigung.

Der Oneworld Visit South America Pass ist gültig auf Strecken der teilnehmenden Fluglinien American Airlines, British Airways, LAN, Qatar Airways und die dazugehörenden Fluggesellschaften innerhalb Südamerikas in den folgenden Ländern: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Chile, Ecuador, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela. Nur anwendbar für Passagiere, deren Wohnsitz außerhalb Südamerikas ist. Maximal 6 Monate ab Ankunft in Südamerika gültig. Der Airpass beinhaltet mindestens 3 Coupons. Die Anzahl der Coupons ist nicht limitiert. Für jeden Streckenabschnitt wird ein Coupon benötigt. Die Stopovers sind beschränkt auf die Anzahl der gekauften Coupons. Kinder ab 2 Jahren: keine Ermäßigung. Kleinkinder unter 2 Jahren frei (kein Sitzplatzanspruch). Die Reservierung der gesamten Strecke muss vor Abreise, bzw. Ticketausstellung erfolgen. Pro Streckenänderung, oder Änderung des Flugdatums wird eine Gebühr erhoben. Stornogebühren: Vor Reiseantritt Erstattungen, nach Reiseantritt keine Erstattung. Flugscheinkauf/Ausstellung vor Reisebeginn in Deutschland.

Ausreisegebühr

Eine Flughafengebühr wird bei Ankunft oder Abflug nicht erhoben.

Anreise mit dem Pkw

Der chilenische Abschnitt der Panamerikana beginnt in Arica und reicht bis Puerto Montt. Die Andenstraße verbindet Peru, Chile und Bolivien. Diese neue Touristenroute führt von San Pedro de Atacama in Chile durch Bolivien bis nach Arequipa in Peru.
Die TEPSA-Busse (Internet: www.tepsa.com.pe) verkehren überall in Südamerika und sind auf große Entfernungen eingestellt, selbst von Ecuador kann man per Reisebus nach Chile fahren. Es gibt Verbindungen nach Brasilien, Argentinien und Peru.
Eigene Fahrzeuge können für 90 Tage nach Chile eingeführt werden, dürfen aber nicht im Land verbleiben (Verkauf ist nicht gestattet).

Anreise mit der Bahn

Bei manchen Bahnverbindungen zu Nachbarländern werden abschnittsweise auch Busse eingesetzt. Es gibt eine Verbindung mit dem Tren Internacional von Calama in Chile nach Uyuni in Bolivien.
Die Strecke zwischen La Paz (Bolivien) und Arica (Chile) ist stillgelegt worden.

Anreise mit dem Schiff

Die wichtigsten chilenischen Häfen sind Arica, Valparaíso, Puerto Montt und Punta Arenas.
Kreuzschifffahrtsgesellschaften wie Holland America Linie (Internet: www.hollandamerica.com), Norwegian Cruise Line (Internet: www.ncl.com) und Silversea Cruise (Internet: www.silversea.com) laufen Chile an.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Regelmäßiger Linienflugverkehr zu den Großstädten, besonders wochentags sind die Verbindungen gut. Der Süden ist am besten per Flugzeug erreichbar, Vorausbuchung wird empfohlen. Die Inlandflüge werden von der chilenischen Fluggesellschaft LAN Chile (LA) (Internet: www.lan.com) sowie von einigen Lufttaxigesellschaften angeboten. LAN Chile verbindet Santiago de Chile außerdem regelmäßig mit der Osterinsel auf dem Flug nach Tahiti. Zwischen November und Februar wird viermal wöchentlich ein Flug angeboten; zu anderen Jahreszeiten nur zweimal wöchentlich. Vorausbuchung wird empfohlen. Flugzeit: 5 Std 20 Min.
Von Valparaíso und Santiago de Chile gibt es im Sommer tägliche Lufttaxiverbindungen zu den Juan-Fernández-Inseln.

Anmerkung zu Flugreisen

Eine Flughafengebühr wird nicht erhoben.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz ist gut und umfasst 79.593 km. Die Panamerikana führt 3.600 km von der peruanischen Grenze bis Puerto Montt. In abgelegeneren Gebieten sollte man Reservekanister mit Benzin und Ersatzreifen bei sich haben. Fernbus: Intercity-Busse sind preiswert und zuverlässig. Es gibt eine bequeme Nord-Süd-Verbindung. Die meisten Langstreckenbusse bieten WCs und Erfrischungen. Informationen von SERNATUR (s. Adressen). Taxi: Die meisten Taxis haben Taxameter, aber bei längeren Fahrten sollte der Fahrpreis vorher vereinbart werden. Sonntags nach 21.00 Uhr bezahlt man einen Zuschlag von 50%. Die Taxis in Santiago de Chile sind schwarz mit gelbem Dach. Mietwagen sind an Flughäfen und in größeren Städten erhältlich. Es wird ein Mindestalter von 25 Jahren festgesetzt. Manche Vermieter haben auch ein Höchstalter definiert. Die Gebühren setzen sich aus dem Tagessatz, Kilometergeld und 20% Steuern zusammen. Meist müssen auch hohe Kautionen hinterlegt werden. Eine Kreditkarte ist für die Anmietung erforderlich. Eine Vollkaskoversicherung ist meistens nicht inbegriffen. Straßenkarten erhält man vom Automóvil Club de Chile, Avenida Vitacura 1753, Santiago de Chile. Tel: (02) 431 10 00.(Internet: www.automovilclub.cl). Auch Motorräder können gemietet werden.
Verkehrsbestimmungen:
Die Benutzung der Autobahnen ist meist gebührenpflichtig. Die Maut variiert nach Fahrzeugart und Streckenlänge.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
Sollte keine Geschwindigkeitsbegrenzung angezeigt sein, liegt sie bei 100 km/h, im Stadtgebiet bei 50 km/h.
Unterlagen: Neben dem nationaler Führerschein muss auch ein internationaler Führerschein bei sich geführt werden. Dieser wird vom jeweiligen Straßenverkehrsamt ausgestellt..

Unterwegs in der Stadt

In Santiago de Chile gibt es ein U-Bahnsystem (Internet: www.metrosantiago.cl) mit fünf Linien (Linie 1: Almeda-Apoquindo; Linie 2: vom Bahnhof Mapocho nach Süden; Linie 4: Plaza de Puente Alto-Tobalaba; Linie 4A: La Cisterna-Vicuna Mackenna; Linie 5: Baquedano-La Florida). Die Fahrscheinpreise variieren je nach Tageszeit; zwischen 07.15 und 09.00 Uhr sowie zwischen 18.00 und 19.30 Uhr muss mehr gezahlt werden. Die günstigste Variante ist das Mehrfahrtenticket. Neben der Metro gibt es die sogenannten gelben "Micro"-Busse, schwarz-gelbe Taxis und Sammeltaxis, die auf festen Routen, aber ohne festen Zeitplan verkehren. Die U-Bahnen und Busse haben Einheitsfahrpreise, Sammeltaxis sind teurer. In den meisten anderen Städten findet man ebenfalls Busse und Taxis.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Bedingt durch die Topografie und die Verteilung der Bevölkerung existieren nur wenige Strecken mit Personenverkehr (Internet: www.efe.cl).
Fernverbindungen:
Santiago de Chile - Temuco; Santiago de Chile - Concepción - Talcahuano täglich; Santiago de Chile - San Fernando; (Metrotren); Santiago de Chile - Talcahuano;
Santiago - Talca - Chillán mehrmals täglich, alle diese Züge mit modernem oder rekonstruiertem Rollmaterial, 2 Wagenklassen und alles klimatisiert, keine Schlafwagen. Temuco - Puerto Montt.
Regionalverbindungen:
Talca - Constitución Schmalspurbahn, mehrmals täglich;
Talcahuano - Concepción - Laja - Renaico mehrmals täglich.
Calama - Ollagüe - Oruro (Bolivien) wöchentlich;
Vorortszüge:
Valparaíso - Viña del Mar - Limache alle 30 bis 60 Minuten;
Santiago - Rancagua - San Fernando viele Fahrten täglich;
Talcahuano - Concepción - Hualquí fast jede Stunde.
Touristische Züge:
Tren del Vino
(Internet: www.trendelvinochile.cl): Von San Fernando nach Peralillo fährt der Dampfzug zu Weingütern;
Von Valdívia nach Antilhué fährt mehrmals im Jahr ein Dampfzug an Sonntagen.

Unterwegs mit dem Schiff

Passagierschiffe entlang der Küste sind selten und unzuverlässig. Einige Anbieter von Schifffahrten in Chile sind Patagonia Connection (Internet: www.patagonia-connection.com), Cruceros Australis (Internet: www.australis.com) von Punta Arenas nach Ushuaia, Naviera Magallanes NAVIMAG (Internet: www.navimag.cl) von Puerto Montt nach Puerto Chacabuco, Laguna San Rafael und Puerto Natales, Transmarchilay (Internet: www.transmarchilay.cl) von Puerto Montt über Chaitén nach Ayacara. Einmal im Monat gibt es eine Verbindung von Valparaíso zur Osterinsel und der Robinson-Crusoe-Insel (Teil der Juan-Fernández-Inseln). Reisebüros vor Ort erteilen Informationen.

Reisewarnung

Überblick

Chile

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 15.02.2017
Unverändert gültig seit: 07.02.2017

Aktuelle Hinweise

Nach den verheerenden Waldbränden der vergangenen Wochen wurde zu Wochenbeginn der Katastrophenalarm weitestgehend aufgehoben. In vereinzelten Provinzen besteht weiterhin Katastrophenalarm. Auf der Website der chilenischen Katastrophenschutzbehörde Onemi finden sich ständig aktualisierte Informationen unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.onemi.cl. Aufgrund der Brände kann es zu Strom- und Telefonnetzausfällen sowie zu Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen in den betroffenen Gebieten kommen.

Reisenden wird empfohlen, die Entwicklung in den Medien zu verfolgen, betroffene Gebiete zu meiden und den Anweisungen der lokalen Behörden unbedingt Folge zu leisten. Die Nationalparks sind inzwischen wieder geöffnet.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

In der Umgebung von Temuco (VIII. und IX. Region) kommt es regelmäßig zu Angriffen auf Fahrzeuge, wobei Gewalttäter gelegentlich auch Fernstraßen sperren. Die Polizei rät, nachts (20:00 Uhr bis 08:00 Uhr) keine Fernstraßen in der IX. Region und Umgebung zu befahren. Besucher sollten aufmerksam sein und sich bei Übergriffen defensiv verhalten. Der Besuch ärmerer Wohnviertel, ohne ortskundige Begleitung, sollte vermieden werden.

Im ganzen Land kommt es im Zusammenhang mit innenpolitischen Auseinandersetzungen immer wieder zu Demonstrationen, teilweise auch mit gewaltsamen Ausschreitungen. Reisenden wird geraten, sich von eventuellen Protest- und anderen gewaltsamen Aktionen im Land fernzuhalten, ggf. Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter aufzunehmen und die weitere Entwicklung in den Medien bzw. vor Ort verfolgen. Ausländern, die sich an gewaltsamen  Demonstrationen beteiligen und/oder in ihrem Umfeld festgenommen werden, droht die Abschiebung.

Kriminalität

In ganz Chile - insbesondere in der Innenstadt und dem Stadtteil Bellavista von Santiago, sowie in Valparaíso, Viña del Mar, Calama und San Pedro de Atacama - kommt es regelmäßig zu Rucksack- und Taschendiebstahl bei Touristen, häufig unter Gewaltanwendung. Die Täter verwenden manchmal sog. K.O.-Tropfen bzw. Nervengifte, die die Opfer für mehrere Stunden handlungsunfähig machen. Eine weitere Variante ist der sogenannte Vogelkot-Trick. Touristen wird dabei eine nach Vogelkot riechende breiige Flüssigkeit übergeschüttet. Umgehend leisten Umstehende „Hilfe" beim Reinigen. Währenddessen nutzen deren Komplizen die Ablenkung der Betroffenen blitzschnell zum Diebstahl. Bitte versuchen Sie daher Abstand zu halten und, sofern möglich, sofort den Ort des Geschehens zu verlassen.

Einbrüche in Mietwagen sind keine Seltenheit mehr. Zunehmend kommt es auch zu Überfällen auf wartende PKWs an Kreuzungen und Ampeln. Die Täter schlagen die Autoscheibe ein, um z. B. Taschen vom Beifahrersitz zu entwenden. Taschen und Wertgegenstände sollten möglichst an einem von außen nicht sichtbaren Ort verstaut werden. Darüber hinaus werden parkenden Mietwagen die Reifen zerstochen. Während Umstehende „Hilfe" leisten wollen und die Betroffenen in ein Gespräch verwickeln, nutzen deren Komplizen die Lage für einen Diebstahl aus. Bringen Sie in solchen Situationen Ihre Wertsachen in Sicherheit und verlassen Sie umgehend den Ort des Geschehens. Wegen der Panne sollten Sie die Mietwagenfirma unterrichten, die Ihnen ggfls. einen Abschleppdienst empfehlen kann.

In Busbahnhöfen, an öffentlichen Plätzen,  am Strand, in Restaurants, Cafés und Supermärkten sowie bei Metrofahrten sollte man sein Gepäck bzw. seine persönliche Habe nicht aus den Augen lassen und möglichst immer in unmittelbarer Nähe haben.

Insgesamt ist große Vorsicht geboten. Insbesondere Reisepässe, Führerscheine, Flugtickets und Geld/ Kreditkarten sollte man im Hotel verschließen oder sicher am Körper tragen.

Vulkanausbrüche/Erdbeben

Die Mitte 2015 beobachteten Aktivitäten der Vulkane Villarica  und Calbuco  sind wieder abgeklungen. Dennoch ist weiterhin Vorsicht geboten, da sich die Situation vor Ort kurzfristig ändern kann. Etwaigen Anordnungen der lokalen Behörden ist stets Folge zu leisten.

In den letzten Jahren waren darüber hinaus folgende Vulkane aktiv:

-Vulkan Llaima im Nationalpark Conguillío in der Región de la Araucania (häufige Ausbrüche, zuletzt 2008 und 2009)

-Vulkan Chaitén in der Región de los Lagos (letzter Ausbruch 2008)

-Vulkan Puyehue in der Región de los Riós (letzter Ausbruch 2011)

-Vulkan Lascar in der Región de Antofagasta (vermehrte vulkanische Aktivität Ende 2011)

-Vulkan Hudson in der Región de Aysén (vermehrte vulkanische Aktivität Ende 2011)

-Vulkan Copahue in der Región de Bío-Bío (vermehrte vulkanische Aktivität im Mai 2013)

Chile ist ein erdbebengefährdetes Land, in dem  immer mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer und vulkanischer Aktivität gerechnet werden muss. Das jüngste schwere Erdbeben ereignete sich am 16.09.2015 mit einer Stärke von 8,4 auf der Richterskala und betraf insbesondere die nördliche Region Coquimbo. Das Beben forderte 13 Todesopfer.

Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 8,2 auf der Richterskala  am 1. April 2014 im Norden Chiles (Regionen Arica y Parinacota, Tarapacá und Antofagasta) gab es sechs Todesopfer.

Kleinere Beben sind an der Tagesordnung. Reisende sollten sich deshalb vorab mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und insbesondere daraus resultierenden Tsunamis vertraut machen. Bei dem letzten Beben wurden aufgrund der Tsunamiwarnung innerhalb kürzester Zeit knapp 1 Million Personen entlang der gesamten chilenischen Küste in die angrenzenden Hügel evakuiert. 

Weitere Hinweise unter Externer Link, öffnet in neuem Fenstergfz-potsdam.de  

Auf der Website der chilenischen Katastrophenschutzbehörde Onemi finden sich ständig aktualisierte Informationen unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.onemi.cl.

Gefährdung durch Landminen

Unter der bis 1990 herrschenden Militärregierung wurden im gesamten Grenzgebiet zu den Nachbarstaaten, an verschiedenen kleineren Inseln in der XII. Region sowie in der V. Region (Sector San Antonio – Tejas Verdes) fast zweihunderttausend Landminen verlegt. Die chilenische Regierung hat bereits vor mehreren Jahren die Räumung dieser Landminen veranlasst. Die Räumung ist an der Grenze zu Argentinien abgeschlossen, kommt aber im Norden und insbesondere an der Grenze zu Peru nur langsam voran. Aufgrund schwerer Regenfälle im Februar 2012 wurden einige Minen im Küstenbereich an der Grenze zu Peru an die Strände geschwemmt.

Auf den öffentlichen Straßen und Wegen wurden die Landminen geräumt. Allerdings ist die Kennzeichnung der Minenfelder nicht flächendeckend sichergestellt bzw. in unwegsamem Gelände nicht vorhanden. Insbesondere in abgelegenen Gegenden sollten Reisende sich in diesen Gebieten nur auf befestigten Straßen und Wegen bewegen. Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

  

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
TürkeiJaNeinJa
Andere EU-LänderJaNeinJa
SchweizJaNeinJa
ÖsterreichJaNeinJa
DeutschlandJaNeinJa

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Anmerkung zum Reisepass

Da sich Bestimmungen oft kurzfristig ändern, sollte man sich bei der zuständigen Botschaft nach den neuesten Regelungen erkundigen.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für touristische Aufenthalte und Besuchsreisen von bis zu 90 Tagen, sofern nicht anders angegeben:

(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder (Ausnahme: Staatsangehörige von Griechenland dürfen sich ohne Visum maximal 60 Tage in Chile aufhalten);

(b) Schweiz und

(c) Türkei.

Bei Einreise erhalten Touristen kostenlos eine "Tarjeta de Tourismo" (Touristenkarte), die bei der Ausreise wieder vorgelegt werden muss. Bei Verlust muss bei der "Policía Internacional" in Santiago, Gral. Borgoño 1052, (Tel. +56 2 26809110), oder am Flughafen, (Tel. +56 2 26901781) bzw. in anderen Regionen von der "Policía de Investigaciones" ein Doppel angefordert werden.
 

Kosten

Deutschland

Visum (alle Typen): 69 €.

Visaarten und Kosten

Touristen-, Arbeits-, Studenten- und Aufenthaltsvisum. Wer in Chile arbeiten oder studieren möchte, braucht eine besondere Genehmigung. Besucher aus Ländern, die keine diplomatischen Beziehungen mit Chile unterhalten, benötigen Aufenthaltsvisa.

Gültigkeit

I.d.R. bis zu 1 Jahr (Arbeitsvisum bis zu 2 Jahren). Die Einreise muss innerhalb von 90 Tagen nach Ausstellung des Visums erfolgen.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die mit dem nächsten Anschluss innerhalb von 24 Stunden weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Antrag

Antragstellung im Konsulat persönlich oder postalisch. Visa und Reisepässe müssen persönlich im Konsulat abgeholt werden.

Antrag erforderlich

Touristenvisum (mit einmaliger oder mehrfacher Einreise):

(a) ein ausgefülltes Antragsformular (www.echile.de/images/Formulario-Visa-deutsch.pdf)

(b) Bestätigte Buchung des Hin- und Rückfluges.
(c) Einfache Fotokopie des gültigen Reisepasses (dessen Gültigkeitsdauer die des Visums überschreiten muss)
(d) Ggf. Fotokopie der Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland / Österreich oder in der Schweiz.
(e) Arbeitsbescheinigung oder die drei letzten Lohnabrechnungen.
(f) Einladungsbrief einer Privatperson oder eines Unternehmens in Chile (Anschrift, Telefonnummer, E-Mail) bzw. Hotelreservierung.
(g) Ein biometrisches Passfoto mit vollständigem Namen auf der Rückseite.

Temporärer Wohnsitz

Anfragen sind an die konsularischen Vertretungen zu richten, Aufenthaltsgenehmigungen werden jedoch nicht ohne weiteres ausgestellt.

Bearbeitungsdauer

Ca. 4-6 Wochen.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Gesetzlich vorgeschriebene Registrierung

Inhaber von Visa, die sich nicht in Santiago de Chile aufhalten werden, müssen sich innerhalb von 30 Tagen nach Ankunft bei der Jefatura Nacional de Extranjería y Policía Internacional (General Borgoño 1052, CL-Santiago de Chile) melden.

Aufenthaltsverlängerung

Die 90-tägige Aufenthaltsdauer kann gegen eine Gebühr von 100 US$ einmalig um 90 Tage verlängert werden. Die Verlängerung muss mindestens 30 Tage vor Ablauf der Aufenthaltsgenehmigung im "Departamento de Extranjería" (Ausländerbehörde), San Antonio 580, Santiago de Chile (Tel. (02) 24 86 30 00) oder bei der jeweiligen "Gobernación Provincial" (Provinzverwaltung) beantragt werden.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Eigener Reisepass. Der Kinderreisepass mit Lichtbild wird zwar nicht offiziell anerkannt, in der Praxis wird er jedoch bei der Einreise akzeptiert.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Minderjährige bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, die alleine reisen, müssen eine entsprechende Genehmigung ihrer Erziehungsberechtigten mit sich führen. Diese in spanischer Sprache verfasste Erklärung muss von einer chilenischen Auslandsvertretung (Botschaft oder Generalkonsulat) oder von einem Notar beglaubigt sein. Erziehungsberechtigte, die alleine mit minderjährigen Kinder reisen, müssen eine entsprechende Genehmigung des zweiten Erziehungsberechtigten sowie eine Geburtsurkunde des Kindes und gültige Ausweisdokumente der Eltern mit sich führen.

Diejenigen, die z. B. alleiniges Sorgerecht haben bzw. verwitwet sind oder adoptiert haben, müssen ebenfalls eine Bescheinigung mitführen. Eine minderjährige Person, die bei Einreise nach Chile von den Erziehungsberechtigten begleitet wird, jedoch nicht in deren Begleitung ausreisen soll, benötigt eine Einverständniserklärung in der oben beschriebenen Form zur Ausreise aus Chile. Für alle Fälle sind alle Dokumente ins Spanische zu übersetzen, damit es bei den Einreiseformalitäten keine Probleme gibt. Von einem deutschen Notar beglaubigte Dokumente müssen zusätzlich mit einer Apostille versehen sein.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Einreise mit Haustieren

Für Katzen, Hunde und Frettchen wird ein Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt des Herkunftlands benötigt, das höchstens 10 Tage vor Abreise ausgestellt wurde (bei Anreise über die USA: höchstens 15 Tage) und ins Spansiche übersetzt wurde. Zusätzlich wird für Katzen und Hunde ein Zertifikat über eine Tollwutimpfung verlangt, die mindestens 30 Tage und maximal 12 Monate vor der Ankunft durchgeführt wurde, sowie der Nachweis einer Behandlung gegen interne und externe Parasiten. Ansteckende Krankheiten müssen in dem Gesundheitszeugnis beim einzelnen als ausgeschlossen vermerkt sein. Weibliche und männliche Frettchen müssen kastriert sein. 
Anmerkung: Die Einfuhr von Papageien ist verboten.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für touristische Aufenthalte und Besuchsreisen von bis zu 90 Tagen, sofern nicht anders angegeben:

(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder (Ausnahme: Staatsangehörige von Griechenland dürfen sich ohne Visum maximal 60 Tage in Chile aufhalten);

(b) Schweiz und

(c) Türkei.

Bei Einreise erhalten Touristen kostenlos eine "Tarjeta de Tourismo" (Touristenkarte), die bei der Ausreise wieder vorgelegt werden muss. Bei Verlust muss bei der "Policía Internacional" in Santiago, Gral. Borgoño 1052, (Tel. +56 2 26809110), oder am Flughafen, (Tel. +56 2 26901781) bzw. in anderen Regionen von der "Policía de Investigaciones" ein Doppel angefordert werden.
 

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere VorsichtsmaßnahmenGesundheitszeugnis erforderlich
Essen & Trinken4-
MalariaNein-
Typhus & Polio3-
Cholera2
Gelbfieber1

Übersicht

Die medizinische Versorgung im Lande ist nur in großen Städten direkt mit Europa zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Bei der Einreise aus von der WHO ausgewiesenen Gelbfieber-Infektionsgebiete auf die Osterinseln (nicht aber auf das chilenischen Festland) wird eine Gelbfieber-Impfung verlangt.
[2] Eine Cholera-Schutzimpfung ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch landesweit. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3] Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[4] Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milchpulver nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von unzureichend gegartem Schweinefleisch (Trichinose-Gefahr insbesondere im Süden des Landes), rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Aufgrund einer überdurchschnittlich hohen Zahl von Erkrankungen nach dem Verzehr von Meeresfrüchten in den letzten Monaten wird empfohlen, besondere Vorsicht walten zu lassen und möglichst vom Genuss roher Meeresfrüchte abzusehen.

Andere Risiken

Es werden vermehrt Hantavirus-Infektionen gemeldet, die ein hämorrhagisches Fieber auslösen können. Bei Rucksackreisen mit Campen im Freien oder in ähnlichen Situationen sollten sich Reisende von Nagetieren fernhalten und eine sorgfältige Lebensmittelhygiene durchführen.

Chagas-Erkrankungen werden durch Raubwanzen, die in den Slums vor allem im Norden und den zentralen Gebieten des Landes und vorkommen, herbeigeführt. Reisenden, die in einfachen Hütten und im Freien übernachten, empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids
ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor allem in den Slums der Großstädte vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.

Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gesundheitszeugnis

Für Arbeitsaufenthalte wird ein Gesundheitszeugnis ("Health Certificate") sowie ein HIV-Test in deutscher und spanischer Sprache verlangt (Formular auf Anfrage über die Botschaft).

Geld

Währung

1 Chilenischer Peso = 100 Centavos (spielen in der Praxis keine Rolle). Währungskürzel: Chil$, CLP (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 20.000, 10.000, 5.000, 2.000 und 1.000 Chil$; Münzen in den Nennwerten 500, 100, 50, 10, 5 und 1 Chil$.

Kreditkarten

Diners Club, Visa, American Express und MasterCard werden am häufigsten akzeptiert. In größeren Ortschaften werden Kreditkarten an den meisten Geldautomaten akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Mit Kreditkarten mit Maestro-Funktion können am Geldautomaten (auch in großen Supermärkten und in Apotheken zu finden) täglich bis zu 200.000 Chil$ bar abgehoben werden. Geldautomaten, die ausländische Karten akzeptieren haben ein Redbanc-Zeichen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Werden in US-Dollar allgemein bei Banken und größeren Hotels akzeptiert. Es kann jedoch schwierig sein, außerhalb großer Ortschaften Reiseschecks zu tauschen.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-14.00 Uhr, teils auch 15.00-18.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen bei Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung, Deklarationspflicht bei Ein-und Ausfuhr von Zahlungsmitteln ab einem Gegenwert von 10.000 US$.

Geldwechsel

Fremdwährungen können in Banken, Wechselstuben (Cambios), bevollmächtigten Geschäften, Restaurants, Hotels und Klubs umgetauscht werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar, da diese auch in entlegeneren Gebieten gut getauscht werden können. Besucher sollten sich nicht von den besseren Wechselkursen (10-15%) auf dem Schwarzmarkt verführen lassen, hier kann man leicht an gefälschte Scheine geraten.

Währungen

CLP

CH$

Wechselkurse

EUR1 = CLP705.38
GBP1 = CLP840.10
USD1 = CLP678.28

Sprache

Überblick

Offizielle Landessprache ist Spanisch. Englisch ist verbreitet, außerdem werden verschiedene Indianersprachen gesprochen.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2018

  • 01 Jan Neujahr
  • 30 Mar Karfreitag
  • 31 Mar Karsamstag
  • 01 May - 03 May Tag der Arbeit
  • 21 May Tag der Marine
  • 29 Jun Fest vom Hl. Petrus und Hl. Paulus
  • 15 Aug Mariä Himmelfahrt
  • 03 Sep Tag der nationalen Einheit
  • 18 Sep Unabhängigkeitstag
  • 19 Sep Gedenktag zu Ehren des Militärs
  • 12 Oct Tag der Entdeckung der zwei Welten
  • 01 Nov Allerheiligen
  • 08 Dec Mariä Empfängnis
  • 25 Dec Weihnachten

Anmerkung

* Wenn Fronleichnam, St. Peter und Paul und Columbus-Tag auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden die Feiertage am darauf folgenden Montag begangen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Chile eingeführt werden:

400 Zigaretten und 500 g Pfeifentabak und 50 Zigarren (Personen ab 18 J.);
2,5 l Spirituosen (Personen ab 18 J.);
Parfüm für den persönlichen Bedarf;
Geschenke bis zu einem Wert von 300 US$;

in Duty-free-Shops auf chilenischen Flughäfen erworbene Artikel bis zu einem Wert von 500 US$ (Personen ab 15 J.).

Verbotene Importe

Pornographische Erzeugnisse, Drogen, Waffen, frische Lebensmittel (Obst, Gemüse, Fleisch und Fleischerzeugnisse (z.B. Wurstwaren), Milch und Milchprodukte), Pflanzen, Pflanzenteile und Saatgut dürfen nicht eingeführt werden.

Verstöße (auch ein versehentlich nicht deklarierter Apfel im Handgepäck) werden mit hohen Geldbußen und auch mit Inhaftierung geahndet.

Kontaktadressen

Botschaft der Republik Chile

Konsulat in Wädenswil (Zürich).

+41 (0) 31 370 00 50. Konsularabteilung: +41 (0) 31 370 00 58/59.

Konsularabteilung: Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-16.00 Uhr (Telefonauskunft).

Eigerplatz 5, 12. Stock

CH-3007 Bern

Switzerland

Botschaft der Republik Chile

Honorarkonsulate in Klagenfurt und St. Pölten.

+43 (0) 1 512 92 08. Konsularabteilung: +43 (0) 1 512 23 53.

Konsularabteilung: Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr.

Lugeck 1, 3. Stock, Tür 10

A-1010 Wien

Austria

Botschaft der Republik Chile

Generalkonsulate mit Visumerteilung in Frankfurt/M., Hamburg und München. Honorarkonsulate ohne Visumerteilung in Bremen, Kiel, Köln und Stuttgart.
 

+49 (0) 30 72 62 035. Konsularabteilung: +49 (0) 30 72 62 03 90 1/2.

http://www.echile.de

http://www.echile.de

Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr.

Mohrenstraße 42

D-10117 Berlin

Germany

Turismo Chile

c/o Kprn network GmbH

+49 (0) 69 71 91 36–0.

http://chile.travel/de

http://chile.travel/de

Hamburger Allee 45

D-60586 Frankfurt am Main

Germany

Wirtschaft

Geschäftsetikette

In Geschäftskreisen geht es recht förmlich zu. Pünktlichkeit ist wichtig; zur Begrüßung und zum Abschied gibt man sich die Hand. Visitenkarten werden nach der Vorstellung ausgetauscht. Geschäftsreisen legt man am besten in die Monate April bis Dezember. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-18.30 Uhr.

Wirtschaft

Cámara Chileno-Alemana de Comercio e Industria (Deutsch-Chilenische Industrie- und Handelskammer)
Postanschrift: P.O. Box Casilla 19, Correo 35, CL-Santiago de Chile
Av. El Bosque Norte 0440, Of. 601, CL-Santiago de Chile
Tel: (02) 203 53 20.
Internet: http://chile.ahk.de/

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch

Cámara de Comercio de Santiago de Chile AG (Handelskammer)
Monjitas 392, CL-Santiago de Chile
Tel: (02) 360 70 00.
Internet: www.ccs.cl

Geschäftskontakte

Cámara Chileno-Alemana de Comercio e Industria (Deutsch-Chilenische Industrie- und Handelskammer)
Postanschrift: P.O. Box Casilla 19, Correo 35, CL-Santiago de Chile
Av. El Bosque Norte 0440, Of. 601, CL-Santiago de Chile
Tel: (02) 203 53 20.
Internet: http://chile.ahk.de/

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch

Cámara de Comercio de Santiago de Chile AG (Handelskammer)
Monjitas 392, CL-Santiago de Chile
Tel: (02) 360 70 00.
Internet: www.ccs.cl

Kommunikation

Telefon

Internationale Direktdurchwahl. Compañía de Teléfonos de Chile ist Hauptbetreiber des Telefonnetzes, es gibt aber auch einige Privatfirmen. Mo-Fr von 18.00-05.00 Uhr und das Wochenende über sind Telefongespräche billiger.

Mobiltelefon

GSM 1900. Mobiltelefone sind in Chile sehr verbreitet. In abgelegenen Gegenden ist die Netzabdeckung schlecht. Mobilnummern beginnen mit 09. Wird innerhalb des Mobiltelefonnetzes telefoniert, muss die 0 weggelassen werden. Netzbetreiber sind u.a. Entel PCS Telecomunicaciones S.A. und MovistarMobiltelefone aus dem Ausland sind in Kombination mit einer chilenischen SIM-Karte nur noch nach vorheriger Registrierung des mitgebrachten Mobiltelefons in Chile nutzbar. Prepaid-SIM-Karten von chilenischen Anbietern sind mit den aus dem Ausland mitgebrachten Mobiltelefonen nicht mehr nutzbar. Datenroaming über SIM-Karten aus dem europäischen Ausland ist weiterhin ohne Registrierung eine mögliche, wenn auch relativ teure Art der Handynutzung in Chile. Eine gute Alternative dazu ist der Erwerb eines Mobiltelefons in Chile.

Internet

Internetanbieter ist Entel Chile (Internet: www.entelchile.net). In größeren Städten gibt es Internetcafés.

Post

Luftpost nach Europa ist etwa 3-4 Tage unterwegs. Die Postämter in Santiago haben Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr und Sa 09.00-13.00 Uhr geöffnet.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Sehenswürdigkeiten

Mittlere Region und Inseln

Valparaíso ist die größte Hafenstadt des Landes mit vielen Sehenswürdigkeiten. Nur 8 km nördlich liegt Viña del Mar, Chiles größter und exklusivster Urlaubsort mit Spielkasinos, Klubs und modernen Hotels. Er ist auch als »Gartenstadt Chiles« bekannt. Der Quinta-Vergara-Palast in dem gleichnamigen Park beherbergt eine ausgezeichnete Gemäldegalerie. Der Sportklub Valparaísos hat eine Pferderennbahn, einen Poloplatz und Fußballplätze.
Von Valparaíso gibt es gute Bahn- und Straßenverbindungen nach Santiago de Chile, der Landeshauptstadt. Im Nordosten der Stadt liegt der Monte San Cristobal mit Zoo, Grünanlagen und Restaurants. Von hier hat man einen guten Rundblick über die Stadt. Im Club Hippico und dem Prince of Wales Country Club stehen Sportanlagen zur Verfügung. Auf einem Stadtbummel sollte man vor allem dem Museo Chileno de Arte Precolombino einen Besuch abstatten. Gezeigt wird eine hervorragende Auswahl an präkolumbianischen Kunstgegenständen. Im Museo de Historia Natural wird die Mumie eines Inkakindes ausgestellt, die in der Umgebung gefunden wurde. Rund um die Stadt kann man Weingüter besichtigen. Von Santiago de Chile aus erreicht man die Skiorte Portillo und Farellones. Die Saison dauert von Juni bis Oktober. Wer weiter nach Süden durch Chiles Mitte fährt erreicht Talca mit seinen schönen Gärten und interessanten Museen.
650 km westlich von Valparaíso liegen die Juan-Fernández-Inseln, die per Schiff oder Flugzeug erreichbar sind. Alexander Selkirk erlitt hier im 18. Jahrhundert Schiffbruch und der englische Schriftsteller Daniel Defoe nahm seine Abenteuer als Vorbild für seinen weltberühmten Roman »Robinson Crusoe«.
Die Osterinsel gehört ebenfalls zu Chile und liegt 3800 km westlich des Festlandes. Außer den rund 2000 Insulanern ist die Osterinsel von zahlreichen riesigen Steinfiguren geheimnisumwobenen Ursprunges, den Moai, bevölkert. Ebenso faszinierend sind der Krater des Rano-Kao-Vulkans, die Felsmalereien in Oronco und das Museum in der Inselhauptstadt Hanga Roa. Am einfachsten ist die Osterinsel mit dem Flugzeug zu erreichen. Fremdenführer und Gasthausbesitzer erwarten die Passagiere am Flugplatz. Hotelunterkünfte können von Santiago de Chile oder Valparaíso aus gebucht werden, aber dies ist nicht unbedingt notwendig.

Der Süden

Ein Besuch der eindrucksvollen Wasserfälle in Laguna de Laja ist empfehlenswert. Temuco liegt am Rand des Seengebietes. Der Lago Villarica, der Rio Trancura und der Rio Cincira liegen in dieser schönen Landschaft und sind ein wahres Anglerparadies. Der Lago Todos Los Santos ist ein weiteres schönes Ausflugsziel. Am südlichsten Ende der Bahnlinie und der Panamerikana liegt die malerische Stadt Puerto Montt. In der Nähe befindet sich der kleine Fischereihafen Angelmo. Abenteuerlustige werden die Insel Chiloé besuchen wollen und möglicherweise auch den südlichsten Teil des Landes, die in mehrere Inseln und Inselchen aufgesplitterten Magellanes,
die spektakulären Gletscher und die rauhe Landschaft der chilenischen
Teile Patagoniens und Feuerlands, die im Sommer ein ganz besonderes
Naturerlebnis bieten.

Der Norden

Arica liegt an der Grenze zu Peru und ist ein attraktives Ferienzentrum mit herrlichen Stränden und der berühmten San-Marcos-Kathedrale. Wenn man nach Süden durch die Atacama-Wüste fährt, kommt man zu den heißen Quellen von Mamina und zur Oase des Rica-Tals. Der Lauca-Nationalpark, 170 km nordöstlich von Arica, liegt 4500 m über dem Meeresspiegel. Am Lago Chungará, einem See in der Mitte des Parkes, gibt es Flamingos und andere Vögel und auch die Vicuñas, eine Lamaart, zu sehen. Die Hafenstadt Antofagasta wird von zahlreichen Reedereien angelaufen; gleichzeitig ist sie auch ein bedeutender Schienenknotenpunkt. Von hier aus kann man die größte Tagebau-Kupfermine der Welt in Chuquicamata besuchen. Ein Ausflug an den Salar de Atacama, einen riesigen Salzsee, ist ein Erlebnis. Geysire sind ein anderes Naturphänomen dieser Region.
Weiter südlich befindet sich der Ort Coquimbo mit einem der besten Häfen der Westküste. Ganz in der Nähe liegt der Badeort Los Vilos von dem aus man die nahe gelegene Insel La Reine mit dem Boot erreichen kann. 15 km nördlich von Coquimbo liegt die Provinzhauptstadt La Serena. Diese reizvolle und schön angelegte Stadt hat zahlreiche interessante Bauwerke und Straßenzüge. Viele der Neubauten wurden im spanischen Kolonialstil errichtet. La Serena liegt an der Mündung des Rio Elqui. Das fruchtbare Elqui-Tal mit vielen Obstplantagen ist durchaus einen Besuch wert.

Einkaufen

Überblick

Schöne Andenken sind Textilien wie bunte handgewebte Ponchos, Pullover aus Lamawolle, Vicuña-Läufer und Kupferarbeiten. Günstig sind auch Halbedelsteine wie Lapislazuli, Jade, Amethyste, Agate und Onyx.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 10.00-20.00 Uhr, Sa 10.00-14.00 Uhr. Einkaufszentren: täglich 10.00-21.00 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

Viele Hotels und Restaurants bieten Abendunterhaltung, außerdem gibt es zahlreiche Nachtklubs und Diskotheken. Spielkasinos gibt es in Viña del Mar, Pucón, Puerto Varas und Arica.

Kulinarisches

Übersicht

Typische Beispiele der einheimischen Küche sind Empanadas (Pasteten mit Fleisch, Geflügel oder Fisch und Zwiebeln, Eiern, Rosinen und Oliven), Humitas (gewürzte Maispaste in Maisblättern eingerollt und gekocht), Cazuela de Ave (Suppe mit Reis, Gemüse, Huhn und verschiedenen Kräutern), Bife a lo Pobre (Steak mit Pommes Frites, gebratenen Zwiebeln und Spiegelei) und Parrillada (eine Auswahl von auf dem Holzkohlengrill gegrilltem Fleisch). Meeresfrüchte sind ebenfalls ausgezeichnet. Am bekanntesten sind die Hummer der Juan-Fernández-Inseln. Abalonen, Seeigel, Venusmuscheln, Krabben und riesige Choros (Muscheln) werden auch oft angeboten.

Getränke:
Chile ist für seinen ausgezeichneten Wein bekannt. Pisco ist ein hochprozentiger Schnaps aus destillierten Trauben. Der süße braune Chicha und Aguardiente, ein Branntwein, werden ebenfalls aus Trauben hergestellt. Bier ist im ganzen Land erhältlich.

Unterkunft

Hotels

Landesweit stehen ausgezeichnete Unterkünfte zur Verfügung. Vor kurzem wurden mehrere neue Luxushotels in Santiago und anderen Städten eröffnet. Sie sind in Kategorien von 5-2 Sterne unterteilt. Fehlende Hoteleinrichtungen werden durch die gemütliche Atmosphäre wettgemacht. In ländlichen Gebieten kommt es öfter vor, dass der Eigentümer oder Leiter mit den Gästen isst. Während der Hauptsaison sollte man in den Urlaubsorten unbedingt rechtzeitig buchen.

Camping

Zeltplätze gibt es landesweit. Die offiziellen Zeltplätze sind teuer, eine Liste ist von der Botschaft erhältlich.

Andere Unterkunftsmöglichkeiten

Nur Mitglieder der Asociación Chilena de Albergues Turísticos Juveniles können in chilenischen Jugendherbergen übernachten. Anschrift: Hernando de Auirre 201, Of. 602, CL-Providencia. (Tel: (02) 411 20 50. (Internet: www.hostelling.cl). Viele Jugendherbergen sind überlaufen.

Kultur

Religion

70% Katholiken, 15,1% Evangelikale; andere christliche, jüdische, animistische und Bahai-Minderheiten.

Soziale Verhaltensregeln


Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Die meisten Chilenen haben zwei Nachnamen, bei der Anrede und im Schriftverkehr wird meistens nur der erste benutzt. Die üblichen Höflichkeitsformen sollten beachtet werden. Einladungen in Privatwohnungen sind üblich, kleine Geschenke sind gern gesehen.

Kleidung: Zwanglose, zurückhaltende Kleidung wird überall akzeptiert; Frauen sollten außerhalb der Urlaubszentren keine Shorts tragen.

Trinkgeld:
Restaurants und Bars berechnen 10% für Bedienung. Kellner erwarten weitere 10%.

Klima

Beste Reisezeit

Heiß und trocken im Norden, im äußersten Süden dagegen sehr kalt und regnerisch. Die mittleren Regionen haben ein angenehmes, fast mediterranes Klima mit einer Regenzeit von Mai bis August.

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

Route

Route 7 through the Andes, Chile
© Creative Commons / longhorndave

Santiago,

Santiago, Chile
© Creative Commons / Michael Zappa

Valle

Valle de la Luna, Chile
© 123rf.com / Joris Van Ostaeyen

One

One of Easter Island's mystical statues, Chile
© Hemera / Thinkstock