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USA

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Vereinigte Staaten von Amerika.

Hauptstadt

Washington DC. 
In den USA gibt es 25 Städte mit einer größeren Bevölkerungszahl als Washington DC. New York ist mit über 8 Millionen Einwohnern die größte Stadt. 

Geographie

Die USA bedecken einen Großteil des nordamerikanischen Kontinents und werden im Norden von Kanada, im Süden von Mexiko, dem Golf von Mexiko und dem Karibischen Meer, im Osten vom Atlantischen Ozean und im Westen vom Pazifischen Ozean begrenzt. Der Staat Alaska liegt im äußersten Nordwesten des Kontinents, wird im Norden vom Nordpolarmeer begrenzt und ist durch Kanada vom Rest der USA getrennt. Hawaii liegt im mittleren Pazifik. Aufgrund der riesigen Ausmaße der Vereinigten Staaten ist die Landschaft außerordentlich vielfältig. Das Klima reicht von subtropisch bis hin zu arktisch mit der entsprechenden Flora und Fauna.

Regierung

Präsidiale Bundesrepublik mit bundesstaatlicher Verfassung seit 1787, letzte Verfassungsänderung 1992. Zweikammerparlament (Congress): Repräsentantenhaus (House of Representatives) mit 435 für zwei Jahre gewählten Abgeordneten und Senat (Senate) mit 100 für sechs Jahre gewählten Mitgliedern (1/3 der Senatoren werden alle 2 Jahre neu gewählt). Nach dem Staats- und Regierungschef wird der höchste Rang vom Außenminister (Secretary of State) eingenommen. Die USA besteht aus 50 gleichberechtigten Bundesstaaten mit eigener Verfassung, eigenem Parlament und einem gewählten Gouverneur. Hoheitsrechte der einzelnen Bundesstaaten gelten in den Bereichen Gesetzgebung für Schulwesen sowie bürgerliche, Handels- und Strafgerichtsbarkeit. Daneben gibt es den District of Columbia, 2 US-Commonwealth Territories sowie Außen- und Pachtgebiete. Unabhängigkeit seit 1776 (von Großbritannien).

Staatsoberhaupt

Donald Trump (45. Präsident der USA), seit Januar 2017.

Regierungschef

Donald Trump (45. Präsident der USA), seit Januar 2017.

Elektrizität

120 V, 60 Hz. Adapter oder duale Stromschalter erforderlich.

Übersicht

Die USA – eine Collage der Superlative – umfasst unermesslich weite Ebenen, schneebedeckte Berge, ausgedehnte Wälder und ungewöhnliche Felsenformationen sowie alles überragende Wolkenkratzer und eine atemberaubende Kulturszene.

Die Silhouette von Manhattan vom Schiff aus das erste Mal zu sehen, ist ein unvergesslicher Augenblick, ebenso wie die erste Fahrt in einem Yellow Cab (gelben Taxi), die allgegenwärtigen Hamburgerbuden, die endlose Weite der Prärie, die süßen Melodien des Jazz von New Orleans oder die neonbeleuchteten Exzesse von Las Vegas zu erleben.

Die USA ist ein riesiges Land mit 50 Bundesstaaten und einer unglaublich vielgestaltigen Landschaft, das von zwei Ozeanen flankiert wird. Seit fünf Jahrhunderten, seit den Entdeckungsreisen von Christopher Kolumbus, kommen Menschen aus allen Teilen der Welt, um hier ihren ganz persönlichen American Dream – Amerikanischen Traum – zu verwirklichen. Diese Einwanderer haben zusammen das reichste und mächtigste Land der Erde und einen faszinierenden Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Traditionen aufgebaut.

Anreise

Übersicht

Die nachstehenden Informationen sind als Überblick gedacht, genauere Angaben sind in den Kapiteln der einzelnen Bundesstaaten unter der entsprechenden Rubrik zu finden.

Anreise mit dem Flugzeug

Die wichtigsten nationalen Fluggesellschaften der USA sind United (UA), Delta (DL) und American Airlines (AA).

United bietet Direktflüge ab Frankfurt/M., München, Wien und Zürich u.a. nach New York, San Francisco, Los Angeles und Chicago; außerdem von Düsseldorf und Genf nach New York.

Delta fliegt u.a. direkt von Frankfurt, Berlin und Zürich nach New York, von Wien nach San Francisco und Los Angeles.

American Airlines verbinden Zürich und New York mit Direktflügen.

Die verschiedenen Fluggesellschaften fliegen, teilweise in Kooperation, alle wichtigen Destinationen in den USA an.

Mit Lufthansa (LH) bestehen Direktverbindungen u. a. von Frankfurt/M. und München nach New York, San Fancisco, Los Angeles und Chicago, von Frankfurt nach Miami und von Berlin nach New York.

Eurowings (EW) fliegt ab Düsseldorf nach New York. 

Swiss (LX) bietet u.a. Direktverbindungen von Zürich nach New York, San Francisco, Los Angeles und Chicago.

Austrian Airlines (OS) fliegen u.a. direkt von Wien nach New York und Chicago.

British Airways (BA) haben u.a. tägliche Direktverbindungen von London (Heathrow) nach Las Vegas. Zubringerflüge nach London von Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München.

Anmerkung zur Anreise mit dem Flugzeug

Für die Einreise in die USA muss vor Reiseantritt eine ESTA-Genehmigung beantragt werden, außer man besitzt ein gültiges US-Visum. Die ESTA-Reisegenehmigung sollte spätestens 72 Stunden vor Abflug beantragt werden, auch wenn ESTA Registrierungen bis kurz vor Abflug zulässt. Die Reisegenehmigung ist für mehrere Anreisen im Zeitraum von zwei Jahren gültig bzw. bis zum Ablauf der Gültigkeit des Reisepasses.

Flugdauer: Flüge in westliche Richtung (von Europa in die USA oder von der Ost- zur Westküste) dauern wegen des Windeinflusses länger als Flüge in östliche Richtung. Flüge von der Ostküste der USA nach Europa verringern sich um ca. 30-40 Minuten, von der Westküste ca. 1 Stunde.

Flugzeiten

Frankfurt - New York: 8 Std. 35 Min.; Frankfurt - Los Angeles: 11 Std. 35 Min.; Berlin - New York: 8 Std. 45 Min.; Wien - New York: 9 Std. 30 Min.; Wien - Los Angeles: 12 Std. 30 Min.; Zürich - New York: 8 Std. 55 Min.; Zürich - Los Angeles: 12 Std. 10 Min.

Airpässe

Der Visit North America-Pass von oneworld® ist gültig für zahlreiche Ziele in ganz Nordamerika, Mittelamerika und der Karibik. Für eine Reise mit dem Visit North America-Pass sind bis zu 10 Flüge in den USA buchbar; mindestens 2 Flüge müssen gebucht werden. Der Pass ist bei folgenden Airlines gültig: American Airlines, Cathay Pacific, LAN, Qantas und deren angeschlossenen Fluggesellschaften. 

STA Travel bieten drei Airpässe für die USA an:

Mit dem Jet Blue Airpass bucht man 3 oder mehr Flüge aus dem gesamten Streckennetz von Jet Blue in den USA auf einmal. Der Jet Blue Airpass ist 90 Tage gültig, flexibel umbuchbar, und das Gepäck ist inklusive.

Airpass American Crossing für die Flugroute Anchorage - Seattle - New York - Fort Lauderdale.
Airpass East Coaster für die Flugroute Chicago - New York - Boston - Washington.
Beide Airpässe gelten für junge Menschen unter 26 Jahren und Studenten mit ISIC-Ausweis.

Ausreisegebühr

Flughafengebühren sind im Ticketpreis enthalten.

Anreise mit dem Pkw

Es gibt zahlreiche Grenzübergänge zwischen Kanada und den USA. Die Hauptstrecken sind New York - Montréal/Ottawa, Detroit - Toronto/Hamilton, Minneapolis - Winnipeg und Seattle - Vancouver/Edmonton/Calgary.

Es gibt Straßenverbindungen nach Mexiko von El Paso, San Diego, Tucson und San Antonio aus.

Greyhound bietet Verbindungen nach Kanada und Mexiko an. Nähere Informationen und Kontaktadresse s. Reiseverkehr - National.

 

Anreise mit der Bahn

Das amerikanische Streckennetz ist zwar bei Yuma, El Paso, Del Rio und Laredo mit dem mexikanischen verbunden; derzeit gibt es jedoch keine Möglichkeit von Mexiko aus die Grenze mit dem Zug zu überqueren. Die Grenzstädte San Diego (Kalifornien) und San Antonio (Texas) werden aber auf amerikanischer Seite von Amtrak bedient.

Fast alle Fernverkehrszüge werden von der US National Railroad Passenger Corporation (Amtrak) betrieben. Es gibt mehrere Passagierverbindungen nach Kanada. Die Hauptstrecken sind New York - Montréal, New York - Toronto und Seattle - Vancouver. Von Milwaukee, Chicago, Detroit und Buffalo fahren Züge nach Toronto, Hamilton und Ottawa.

Nähere Informationen online über die offizielle Amtrak-Website oder bei CRD International, Hamburg, Tel. 040-300 616 70 und MESO Amerika-Kanada Reisen, Berlin, Tel. 0800-200 60 88.

Bahnpässe

Der USA Rail Pass von Amtrak berechtigt zu Fahrten im gesamten Amtrak-Streckennetz und ist 330 Tage lang gültig. Der Pass ist in drei Varianten erhältlich:
- für 15 Reisetage mit 8 Segmenten;
- für 30 Reisetage mit 12 Segmenten;
- für 45 Reisetage mit 18 Segmenten.

Kinder unter 2 Jahren reisen kostenfrei, von 2 bis 12 Jahren zum halben Preis. Die Kinder - maximal zwei - müssen von einem Erwachsenen mit gültigem Ticket begleitet werden.

Erhältlich ist der USA Rail Pass
- online bei Amtrak; Bezahlung mit Kreditkarte;
- bei Reisebüros, die einen Online-Direktzugang zu Amtrak-Fahrkarten und -Pässen haben.

 

Anreise mit dem Schiff

Die wichtigsten Hafenstädte der USA sind u.a. Miami und Port Canaveral, die beiden größten Kreuzfahrthäfen der Welt, New York, Boston, New Orleans und Los Angeles.

Das einzige Transatlantik-Linienschiff ist heute die Queen Mary 2 der Cunard Line. Sie verkehrt regelmäßig zwischen Hamburg/Southampton und New York.

Kreuzfahrtschiffe

Viele Kreuzfahrtschiffe aus der ganzen Welt laufen die Ost- und Westküste der USA an; aus Europa u.a.:

AIDA - ab Kiel oder Warnemünde über Norwegen, Island und Grönland nach New York;
Royal Caribbean - von Southampton nach Ford Lauderdale;
Holland America Line - ab Amsterdam oder Civitavecchia nach Ford Lauderdale und ab Kopenhagen nach New York;
Costa Kreuzfahrten - ab Venedig nach Ford Lauderdale;
Norwegian Cruise Line - ab Barcelona nach Miami.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Der Flug vom Osten der USA in den Westen dauert ca. 5 Stunden, von Norden nach Süden ca. 2 Stunden. Da es zwischen den Fluggesellschaften eine sehr starke Konkurrenz gibt, sind die Flugpreise recht unterschiedlich. Neben den gängigen Buchungsklassen First und Economy Class gibt es zahlreiche Sondertarife und Vergünstigungen.

Die großen Fluggesellschaften American Airlines (AA), United (UA), Delta (DL) und Southwest Airlines (WN) bedienen Städte in sämtlichen Bundesstaaten der USA. Die Drehkreuze sind bei

American Airlines (AA): Los Angeles (Kalifornien), Phoenix (Arizona), Chicago (Illinois), New York City, Philadelphia (Pennsylvania), Charlotte (North Carolina), Dallas (Texas) und Miami (Florida);

United (UA): New York, Washington D.C., Chicago (Illinois), Houston (Texas), Denver (Colorado), Los Angeles (Kalifornien) und San Francisco (Kalifornien);

Delta (DL): Los Angeles (Kalifornien), Seattle (Washington), Salt Lake City (Utah), Minneapolis (Minnesota), Cincinnati (Ohio), Boston (Massachusetts), Detroit (Michigan), Atlanta (Georgia);

Southwest Airlines (WN): u.a. Houston (Texas), New York City, Denver (Colorado), Los Angeles (Kalifornien), Phoenix (Arizona), Chicago (Illinois), Washington D.C.

Alaska Airlines (AS) fliegt neben verschiedenen weiteren Bundesstaaten auch eine Vielzahl an Zielen in Alaska an, u.a. Anchorage, Fairbanks, Bethel und Dillingham.

ExpressJet Airlines (EV) betreiben als Partner-Airline von American Airlines, Delta und United ihre Flotte hauptsächlich im Namen und Auftrag dieser Fluggesellschaften und fliegen zwischen verschiedenen Städten der USA.

Anmerkung: Die Freigepäckgrenze richtet sich sowohl nach Anzahl und Umfang der Gepäckstücke als auch nach dem Gewicht.

Flugzeiten

Detroit - New York: 1 Std. 40 Min.; Los Angeles - Chicago: 4 Std. 15 Min.; Los Angeles - New York: 5 Std. 20 Min.; Miami - Chicago: 3 Std. 10 Min.; Miami - Los Angeles: 7 Std.; Miami - New York: 2 Std. 40 Min.; New York - Chicago: 2 Std. 50 Min.; New York - Dallas: 4 Std.; New York - Detroit: 2 Std.; New York - Los Angeles: 6 Std.; New York - Miami: 3 Std. 10 Min.; Seattle - San Francisco: 1 Std. 50 Min.

Weitere Flugzeiten s. Die Staaten von A-Z.

Airpässe

Der Visit North America-Pass von oneworld® ist gültig für zahlreiche Ziele in ganz Nordamerika, Mittelamerika und der Karibik. Für eine Reise mit dem Visit North America-Pass sind bis zu 10 Flüge in den USA buchbar; mindestens 2 Flüge müssen gebucht werden. Der Pass ist bei folgenden Airlines gültig: American Airlines, Cathay Pacific, LAN, Qantas und deren angeschlossenen Fluggesellschaften. 

STA Travel bieten drei Airpässe für die USA an:

Mit dem Jet Blue Airpass bucht man 3 oder mehr Flüge aus dem gesamten Streckennetz von Jet Blue in den USA auf einmal. Der Jet Blue Airpass ist 90 Tage gültig, flexibel umbuchbar, und das Gepäck ist inklusive.

Airpass American Crossing für die Flugroute Anchorage - Seattle - New York - Fort Lauderdale.
Airpass East Coaster für die Flugroute Chicago - New York - Boston - Washington.
Beide Airpässe gelten für junge Menschen unter 26 Jahren und Studenten mit ISIC-Ausweis.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Am besten erforscht man das Land mit dem Auto, obwohl die Entfernungen gewaltig sind. Man sollte die Fahrzeiten richtig einschätzen, um Überanstrengungen zu vermeiden. Die Fahrbedingungen sind ausgezeichnet, alle Orte sind an das Straßennetz angeschlossen.

Maut: Besonders im Osten der USA gibt es zahlreiche gebührenpflichtige Straßen (toll roads), Tunnel, Brücken etc. Sogenannte turnpikes und parkways sind privat finanziert und daher kostenpflichtig.

Tankstellen sind zumeist rund um die Uhr geöffnet. Oft muss man im Voraus bezahlen (Pay First) bzw. eine Kreditkarte hinterlegen. Getankt werden in den USA Gallonen (1 Gallone entspricht 3,78 Liter), auf die sich auch die angezeigten Preise beziehen. Benzin ist in den USA wesentlich billiger als in Europa. Wegen großer Entfernungen zwischen den Tankstellen ist es in dünner besiedelten Staaten empfehlenswert, immer frühzeitig zu tanken.

Autovermietung

Mietwagen: Die bekannten internationalen Autovermietungen sind an allen größeren Flughäfen und in Großstädten verfügbar. Das Mindestalter ist für Fahrer i.d.R. 21 Jahre; bei manchen Autovermietern aber auch 25. Ein internationaler Führerschein ist zwar nicht vorgeschrieben, wird aber empfohlen. Buchungen im Abflugland sind zumeist günstiger als in den USA.

Drive Away: AAA und Auto Drive Away bieten die Möglichkeit, Autos auf bestimmten Strecken zu überführen. Man muss eine Kaution hinterlegen und bezahlt das Benzin selbst; die Ankunftszeit ist vorgeschrieben und lässt wenig Spielraum für Besichtigungen (wer später ankommt, muss hohe Bußgelder bezahlen). Einige Firmen bieten diesen Dienst bis nach Kanada an. Weitere Informationen bei Auto Driveaway, Tel. 1-800-346 22 77 (gebührenfrei).

Campers/Motorhomes: Camper und Motorhomes sind eine weitere gute Möglichkeit, das riesige Land kennen zu lernen. Es gibt zahlreiche Modelle mit unterschiedlichem Komfort.

Versicherung: Reisenden, die in den USA ein Fahrzeug mieten, wird der Abschluss einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 Mio. € dringend empfohlen.

Reisebus

Greyhound World Travel, das größte Busunternehmen der USA sowie weitere 11.000 Busgesellschaften versorgen sämtliche Staaten mit preiswerten Verbindungen. Die Intercity-Busse von Greyhound sind klimatisiert, haben verstellbare Sitze und WCs. Greyhound bedient ein weit verzweigtes Streckennetz im ganzen Land und verbindet die USA auch mit Mexiko und Kanada. Greyhound Lines bietet Preisnachlässe für Kinder und Studenten.

Flixbus bedient Städte im Südwesten der USA wie Los Angeles, Las Vegas, Phoenix, Tucson und San Diego.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:

- Promillegrenze in den meisten Staaten: 0,8 ‰, unter 21 Jahren: 0,0 ‰. Streng genommen liegt die Promillegrenze allerdings allgemein bei 0,0 ‰, da es bei Beeinträchtigung des Fahrverhaltens (DUI = driving under influence) in den USA verboten ist, unter Alkoholeinfluss zu fahren. Es ist daher generell davon abzuraten nach Alkoholkonsum zu fahren. Es gibt strenge Kontrollen, und es drohen hohe Strafen.

- Telefonieren am Steuer ist in den meisten Staaten verboten.

- Rauchverbot im Auto, wenn Minderjährige mitfahren. 

- An Schulbussen mit eingeschaltetem Warnblinklicht muss in beiden Fahrtrichtungen angehalten werden.

- Parkplätze sind zumeist kostenpflichtig und zur Bezahlung mit Automaten ausgestattet. Parkverbot herrscht an gelb markierten Bordsteinen und in der Nähe von Hydranten und Einfahrten (3 m Abstand). Außerorts darf auf der Fahrbahn nicht angehalten oder geparkt werden. Für Parkverstöße gibt es oft hohe Strafen.

- Rechts abbiegen ist an roten Ampeln nach vollständigem Stopp außer in New York City in allen US-Staaten erlaubt; Ausnahme: bei Verkehrszeichen mit einem durchgestrichenen Rechtsabbiegerpfeil oder der Aufschrift 'No Turn On Red'.

- Für Motorradfahrer gilt in den meisten Bundesstaaten die Sturzhelmpflicht.

- Es ist empfehlenswert generell am Tag mit Licht zu fahren, da die Gesetze hier von Staat zu Staat unterschiedlich sind.

- Feuerlöscher und Verbandskasten mitzuführen wird ebenfalls empfohlen.

Jeder Bundesstaat hat weitere unterschiedliche Verkehrsregelungen und Vorschriften.

Wichtiger Hinweis: Bei einer Polizeikontrolle sollte man im Auto sitzen bleiben, das Fenster öffnen, die Hände gut sichtbar am Lenkrad lassen und auf Anweisungen warten.

Geschwindigkeitsbegrenzungen sind je nach Bundesstaat unterschiedlich: 
innerhalb geschlossener Ortschaften: 25-30 mph (40-48 km/h);
auf Interstate Highways: 55-70 mph (88-112 km/h);
auf US- und State Highways: 55-85 mph (88-136 km/h). 
An Autobahnen weisen Schilder die Höchstgeschwindigkeiten aus; bei Überschreitung drohen hohe Strafen.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49-89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49-89 76 76 76.

Der Amerikanische Automobilclub (AAA), Tel. +1-407-444 7000, hilft ADAC-Mitgliedern bei Pannen und Unfällen. Außerdem hält er in seinen Filialen für ADAC-Mitglieder kostenfrei Landkarten, Tourenvorschläge und weiteres Informationsmaterial bereit.

Dokumentation

Der nationale Führerschein ist mitzuführen. Ein internationaler Führerschein wird empfohlen, ist aber nicht vorgeschrieben.

 

Unterwegs in der Stadt

Einige Städte der USA haben ein gutes öffentliches Verkehrsnetz. In mehreren Großstädten gibt es U-Bahnnetze, z. B. in New York (Subway), Washington DC (Metro), Boston (»T«), Chicago (Train), Los Angeles (Metro) und San Francisco (BART - Bay Area Rapid Transit). Darüber hinaus gibt es mehrere Straßenbahnen und Oberleitungsbusse, einschließlich der beliebten alten Cable Cars in San Francisco.

In den USA markieren die Farben an den Bordsteinkanten verschiedene Park- und Haltezonen:
Rot: Halteverbot; Gelb: Loading Zone - Ladezone für Lieferwagen; Gelb und Schwarz: LKW-Ladezone; Blau: Parkplatz für Behinderte; Grün: 10 Minuten Parken; Weiß: Passenger Loading Zone - nur Ein- und Aussteigen.

Anmerkung: Teile des U-Bahnnetzes können außerhalb der Stoßzeiten und in der Nacht gefährlich sein, bieten aber während des Tages schnelle, günstige und zuverlässige Verbindungen (besonders in New York, Boston und Chicago). Die Benutzung anderer Verkehrsmittel tagsüber ist oft sehr umständlich.

 

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Fast alle Fernverkehrszüge werden von der National Railroad Passenger Corporation (Amtrak), Vorort- und Kurzstreckenzüge von regionalen Firmen betrieben.

Das Streckennetz von Amtrak deckt 46 der 50 US-Bundesstaaten ab. Viele Strecken werden jedoch nur einmal pro Tag bedient. San Francisco und Las Vegas werden über von Amtrak betriebene Buslinien (Amtrak Thruway Motorcoaches) erreicht.

Vom Drehkreuz Chicago aus führen Verbindungen nach Seattle, Portland, Oakland (Bus nach San Francisco), Los Angeles über Kansas City - Albuquerque - Flagstaff, San Antonio über St. Louis - Dallas und New Orleans über Memphis. Eine Verbindung besteht zwischen San Antonio und Los Angeles über El Paso - Tucson - Phoenix. Außerdem fahren Züge von Los Angeles nach New Orleans.

Der ACELA Express, ein Hochgeschwindigkeitszug, verkehrt während der Stoßzeiten im Stundentakt zwischen den Stadtzentren von Boston, New York und Washington. Die Fahrtzeit zwischen Washington und New York beträgt 3 Stunden; zwischen New York und Boston 3,5 Stunden.

Amtrak betreibt auch einen Autozug, den Auto-Train, von Lorton (Virginia) in der Nähe von Washington DC nach Sanford (Florida) in der Nähe von Orlando. Der Autozug pendelt täglich in ca. 17 Stunden ohne Halt zwischen beiden Orten. 

Die Züge haben i.d.R. Liegewagen, Schlafwagen, Restaurant, Cafe, Club Lounge und auf den Zügen im Westen auch Aussichtswagen.

Nähere Informationen erteilen Amtrak, Tel. +1-215-856 7952 und die Amtrak-Vertretungen in
Hamburg: CRD International, Tel. +49-40-300 616 70 und
Berlin: MESO Reisen, Tel. 0800-200 60 88.

Bahnpässe

Infos zum USA Rail Pass von Amtrak s. Anreise nach USA.

Anmerkung zur Bahnreise

Durchschnittliche Fahrtzeiten: Chicago - New Orleans: 19 Std.; Chicago - New York: 18 Std.; Chicago - Washington DC: 17 Std.; Los Angeles - Dallas: 46 Std.; Los Angeles - Chicago: 69 Std.; New York - Miami: 30 Std.; New York - New Orleans: 30 Std.; New York - Washington DC: 4 Std.
Weitere Fahrtzeiten s. Die Staaten A-Z.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Die Schiffsverbindungen auf den Flüssen, Seen und an den Küsten sind sehr gut. Besonders auf dem Ohio River und dem Mississippi gibt es regen Schiffsverkehr.

Die Großen Seen: Passagier- und Frachtschiffe sowie Ausflugsboote verkehren auf den großen Flüssen und Seen von Duluth, Milwaukee, Chicago, Detroit, Cleveland und Buffalo aus.

Princess Cruises bieten Kreuzfahrten an der Ost- und Westküste sowie Alaska-Kreuzfahrten an.

Royal Caribbean und Celebrity Cruises Kreuzfahrten an der Westküste.

Reisewarnung

Überblick

Stand - Mon, 03 Dec 2018 11:30:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Mon, 03 Dec 2018 11:22:29 +0100)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise

Aktuelle Hinweise

Am 30. November 2018 kam es nördlich von Anchorage in Alaska zu einem schweren Erdbeben der Stärke 7,0 mit einer Reihe von Nachbeben. An Straßen, Brücken und Gebäuden wurden erhebliche Schäden verursacht. In der Folge kam es zu Stromausfällen und auch Beeinträchtigungen im Flugverkehr in Anchorage. Es wurde der Notstand ausgerufen und es kann zu weiteren Nachbeben kommen.
Reisende werden gebeten, vorsichtig zu sein, engen Kontakt zum Reiseveranstalter bzw. zur Fluglinie zu halten und die Anweisungen der lokalen Behörden zu beachten, wie z.B. der Alaska-Division of Homeland Security and Emergency Management.

In Kalifornien kam es im November 2018 zu weitflächigen Waldbränden, insbesondere Butte County im Norden und Malibu und Umgebung im Los Angeles County sowie Ventura County im Süden Kaliforniens waren besonders betroffen. Der Ort Paradise und nördliche Teile von Malibu wurden erheblich zerstört, es sind zahlreiche Todesopfer und Vermisste zu beklagen. Bei mittlerweile eingetretenen starken Regenfällen besteht die Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen.
Reisende sollten betroffene Gebiete weiterhin meiden, sich vor Antritt einer Reise über die aktuelle Lage und Sperrungen informieren und Anweisungen der Behörden vor Ort unbedingt befolgen.
Aktuelle Informationen zu den Waldbränden sind bei CalFire erhältlich.

Bezüglich weiterhin geltender Einschränkungen bei der visumfreien Einreise in die USA (Visa Waiver Programm) im Zusammenhang mit früheren Reisen nach Irak, Iran, Syrien, Sudan, Somalia, Libyen und Jemen wird auf die Ausführungen im Abschnitt „Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige" hingewiesen.
Verbindliche Auskünfte über die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen in den USA können in Deutschland nur die Botschaften und Konsulate der USA erteilen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Terrorismus
Die US-Regierung warnt vor Attentaten und ruft zu besonderer Vorsicht auf. Zuletzt wurden am 31. Oktober 2017 und am 11. Dezember 2017 in Manhattan/New York Anschläge verübt, bei denen es mehrere Todesopfer bzw. Verletzte gab.

Kriminalität/Waffen
Reisende sollten stets auf Ihre Wertgegenstände achten. Geld, Tickets und andere Wertgegenstände sollten an einem sicheren Ort, z. B. im Hotel Safe, aufbewahrt und auch nicht in einem geparkten Wagen zurückgelassen werden. Vor allem an Flugplätzen, Busbahnhöfen oder Bahnhöfen ist Vorsicht vor Taschendieben geboten. Von allen wichtigen Dokumenten, einschließlich Flugticket, sollten Kopien angefertigt und getrennt aufbewahrt werden.
In den USA ist es vergleichsweise leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen. Bewaffnete Überfälle oder Amokläufe kommen vereinzelt vor. Im Falle eines bewaffneten Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.

Demonstrationen
In den gesamten USA kann es aktuell häufiger zu politischen Demonstrationen kommen. Dabei besteht auch eine erhöhte Gefahr politisch motivierter Gewalt. Es wird daher empfohlen, insbesondere in städtischen Ballungszentren die Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen und Demonstrationen weiträumig zu meiden.

Naturkatastrophen
In der Karibik, den südlichen Bundesstaaten der USA sowie Hawaii ist von Mai bis November Hurrikan-Saison.
Im Mittleren Westen der USA besteht zwischen März und Juli die Gefahr von Tornados.
Die US-amerikanischen Außengebiete im Pazifik Guam und die Nördlichen Marianen können von Taifunen betroffen sein.
Reisende in diese Regionen werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten und sich informiert zu halten, z.B. über das zuständige National Hurricane Center.
Im Winter können insbesondere an der Ostküste Schneestürme auftreten, die zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und auch Einschränkungen im Flugverkehr führen können.
Vor allem in den Monaten Juni bis Dezember kommt es in Kalifornien aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden, die oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden können. Stets aktuelle Informationen bietet das Department of Forestry and Fire Protection, zur Luftqualität AirNow.
Auch in anderen Bundesstaaten, insbesondere im Süden und Südwesten der USA, können Busch- und Waldbrände auftreten. Reisende sollten auf entsprechende Meldungen in den Medien und ggf. Hinweise der lokalen Behörden achten.
Teile der USA liegen in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommen kann. Das Risiko ist in Alaska, Hawaii und im Westen der USA am höchsten. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam, speziell für die USA das USGS Earthquake Hazards Program.
Im Westen der USA, in Alaska sowie im Bundesstaat Hawaii befinden sich zudem zahlreiche Vulkane. Zwischen Anfang Mai und September 2018 ist es zu Erdbeben und Ausbrüchen des Vulkans Kilauea im Südosten von Big Island gekommen. Entlang des Vulkans ist an vielen Stellen Lava ausgetreten. Einige Straßen sind weiterhin gesperrt.
Bei Ausflügen auf Vulkanen sollten Reisende besonders vorsichtig sein, sich von ortskundigen Führern begleiten lassen und Anweisungen von Sicherheitskräften wie auch Sperrzonen unbedingt beachten. Aktuelle Informationen zu Warnstufen finden sich unter U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts, Verhaltenshinweise sind bei der Hawaii Emergency Management Agency sowie auf der Webseite des County of Hawaii abrufbar.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Reisen nach Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln
Die Hurrikane „Irma" und „Maria" haben im Sommer 2017 in Puerto Rico, den US-amerikanischen Jungferninseln sowie in Teilen Floridas erhebliche Schäden verursacht. In Puerto Rico und den US-amerikanischen Jungferninseln ist die Kommunikation und Stromversorgung in einigen Regionen immer noch defizitär.  Reisende nach Puerto Rico und US Virgin Islands sollten weiterhin die Anweisungen lokaler Behörden beachten und sich umsichtig verhalten, da die Aufräumarbeiten andauern.  Ausführliche Informationen zu allen Katastrophen in den USA finden sich bei der Federal Emergency Management Agency, FEMA.

Besonderheiten bei der Einreise
Für alle Flüge in die USA gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Seit dem 26. Oktober 2017 kann es zu zusätzlichen Befragungen am Abflugort kommen. Reisende sollten bei Reiseantritt ausreichend Zeit, mindestens. 3 Stunden, einplanen, um die Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können. Außerdem wird empfohlen, sich rechtzeitig bei der Fluggesellschaft zu erkundigen, welche Gegenstände im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des und bei der nachgeordneten .
Laptops oder andere elektronische Datenträger dürfen von den US-Grenzbehörden zur Verhinderung von Straftaten durchsucht werden. Gepäckstücke werden grundsätzlich auf Explosivstoffe durchleuchtet. Die Transport Security Administration (TSA) weist Flugreisende darauf hin, die Koffer nicht mehr abzuschließen, um manuelle Nachkontrollen zu ermöglichen. Die TSA hat das Recht, alle Gepäckstücke zu öffnen, verschlossene auch gewaltsam. In jedem Fall wird ein Hinweiszettel über die erfolgte Kontrolle im Koffer hinterlegt, in dem auf Haftungsausschluss bei Beschädigung oder Verlust einzelner Inhalte hingewiesen wird.
Weitere Informationen erteilt die US-Transportsicherheitsbehörde (TSA).

Europäische Fluggesellschaften sind gesetzlich verpflichtet, den Einreisebehörden der USA Flug- und Reservierungsangaben ihrer Passagiere zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich zu diesen Reservierungsdaten wird bei Einreise die Angabe der Adresse verlangt, an der sich der Passagier während seiner Reise in den USA aufhalten wird. (Bei Rundreisen gilt die erste Adresse). Reisenden, die keine Adressenangaben machen, kann die Einreise verweigert werden.
Von jedem Reisenden werden am Einreiseflughafen / Seehafen die Fingerabdrücke digital eingescannt und es wird ein digitales Porträtphoto erstellt. Weitere Informationen zur Erhebung biometrischer Daten durch die US-Grenzbehörden können auf der Internetseite des Department of Homeland Security eingesehen werden.
Auch am Einreiseflug-/Seehafen müssen Reisende mit verstärkten Kontrollen und Befragungen rechnen, in Ausnahmefällen können auch körperbezogene Durchsuchungen erfolgen. Ob die Einreise erlaubt wird, steht im Ermessen des jeweiligen US-Grenzbeamten.

Bei der visumfreien Einreise wird die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer von den US-Grenzbeamten individuell festgelegt. Eine spätere Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung – wenn sich Ihre Ausreise etwa durch unvorhersehbare Umstände verzögert – ist nicht möglich. Ist die Einreise mit Visum erfolgt, kann jedes Büro der Einreisebehörde USCIS eine Verlängerung des Aufenthalts genehmigen. Der Tag, an dem spätestens die Ausreise erfolgen muss, wird bei Einreise in den Pass eingestempelt: "admitted until xx-xx-xx". Zu beachten ist das amerikanische Datumsformat - der Monat wird zuerst genannt, dann der Tag: '3-10' ist der 10. März, nicht der 3. Oktober).

Reisen nach oder von Kuba
Touristische Reisen direkt von den USA nach Kuba sind nach geltenden US-Bestimmungen untersagt. Dies gilt auch für deutsche Reisende. Direkte Reisen von den USA nach Kuba sind nur erlaubt unter einer der 12 von den US-Behörden festgelegten Kategorien, wie etwa kulturelle, wirtschaftliche, wissenschaftliche und religiöse Aktivitäten, aber auch Reisen, um das kubanische Volk zu unterstützen sowie private Besuchsreisen. Zur Umsetzung dieser Regelungen in die Praxis und die Kontrolle des von den Reisenden angegebenen Reisezwecks liegen bisher keine Erfahrungswerte vor.
Kubareisende sind verpflichtet, über ihre Reise, ihre Aktivitäten, Ansprechpartner usw. genau Buch zu führen und entsprechende Belege zu sammeln, diese fünf Jahre aufzubewahren und den US-amerikanischen Behörden auf Verlangen vorzulegen, um diesen die Prüfung der Einhaltung der genannten Bestimmungen zu ermöglichen.
Außerdem haben die US-amerikanischen Behörden eine umfangreiche Liste von im Tourismusbereich tätigen kubanischen Staatsfirmen, auch Hotels, veröffentlicht, mit denen aus den USA kommende Reisende keine Geschäfte machen dürfen.
US-amerikanische Fluggesellschaften wenden zum Teil die o.g. Restriktionen auch bei Reisen von Kuba in die USA an.
Nähere Informationen können nur die zuständigen US-amerikanischen Behörden erteilen. Dazu wird auf die Webseiten der zuständigen US-amerikanischen Behörden Customs and Border Protection (CBP), des Department of the Treasury – Office of Foreign Assets Control (OFAC) und der US-Botschaft in Havanna hingewiesen:
CBP-United-States-Cuba-Travel
Treasury-Sanctions-Programs-Cuba-Travel
US-Embassy-Traveling-to-Cuba
Einige US-amerikanische Fluglinien haben inzwischen entsprechende Hinweise veröffentlicht, so z. B. American Airlines.

Versorgung im Notfall
Reisende sollten unbedingt auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der US-Dollar (USD). Eine Kreditkarte ist nahezu unverzichtbar. In den USA werden fast alle Kreditkarten akzeptiert. Mit Kreditkarte und PIN kann an Geldautomaten Bargeld abgehoben werden.
Bankkarten mit V-Pay-Logo können in den USA nicht gelesen werden und eine Geldabhebung ist damit nicht mehr möglich.
Der Umtausch von Euro- Bargeld ist nicht bei allen Banken möglich, sondern zumeist – gegen Gebühr – auf Wechselstuben beschränkt, die sich nicht überall finden lassen. Banküberweisungen von Deutschland in die USA können mehrere Tage in Anspruch nehmen und sind mit erheblichen Gebühren verbunden.

Straßenverkehr/Mietwagen
Autofahrer sollten sich über die amerikanischen Verkehrsregeln informieren. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind niedriger als in Deutschland. Bei Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder Alkohol am Steuer können hohe Geldbußen oder sogar Gefängnis drohen.
Auch in den USA wird die Nutzung von Mobiltelefonen beim Autofahren, sofern keine Freisprechanlage vorhanden ist, in immer mehr Bundesstaaten oder auch einzelnen Bezirken, verboten und inzwischen mit zum Teil hohen Geldstrafen geahndet.
Autovermietungen sind verpflichtet, Touristen auf mögliche Gefahren hinzuweisen und etwa Stadtpläne und Broschüren zu Verhaltensweisen, die zu beachten sind, zur Verfügung zu stellen. Für Mietwagen besteht zumeist bis zu einer bestimmten Schadenssumme eine Haftpflichtversicherung. Nicht versicherbar ist der in den USA mögliche Strafschadensersatz (punitive damages), der bei vorsätzlich verursachten Schäden fällig werden kann. Verurteilungen zu Strafschadensersatz können sehr hohe Geldbeträge erreichen. Diese Verurteilungen werden zwar in Deutschland nicht vollstreckt, in den USA sind jedoch Vollstreckungen und Zwangsmaßnahmen aus einem solchen Urteil,  auch bei eventuellen zukünftigen USA-Aufenthalten,  stets möglich.

Führerschein
Ein internationaler Führerschein wird - in Verbindung mit dem unbedingt erforderlichen nationalen Führerschein - grundsätzlich empfohlen, in einigen US-Bundesstaaten ist er sogar Pflicht. Informationen über die Führerscheinregelungen der einzelnen US-Bundestaaten sind auf den Webseiten der jeweiligen Departments of Transportation verfügbar.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja

Vorläufiger Reisepass: Ja, aber nur mit Visum

Personalausweis: Nein

Vorläufiger Personalausweis: Nein

Kinderreisepass: Ja, aber nur mit Visum

Anmerkungen:
Das Reisedokument muss mindestens für die gesamte Aufenthaltsdauer, einschließlich Tag der Ausreise, gültig sein.

Visumfreie Einreise (US Visa Waiver Programm/ESTA)/Visum
Da Deutschland am US-Visa Waiver Programm teilnimmt, können deutsche Staatsangehörige zu Zwecken des Tourismus, bei Geschäftsreisen oder im Transit visumfrei in die USA einreisen, sofern sie im Besitz eines elektronischen Reisepasses (e-Pass mit Chip), einer gültigen elektronischen Einreisegenehmigung (ESTA) sowie eines gültigen Rück- oder Weiterflugtickets sind. Minderjährige können nur dann visumfrei einreisen, wenn sie im Besitz eines eigenen e-Passes und einer gültigen ESTA sind.

Die ESTA-Beantragung ist gebührenpflichtig (derzeit 14,- US-$). Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen für die Dauer von jeweils max. 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen. Umfassende Informationen zum ESTA-Verfahren erhalten Sie über die ESTA-Startseite oder folgenden Links:

ESTA-Informationen der US-Botschaft Berlin
US State Department Visa Waiver Program
ESTA-Häufig gestellte Fragen

Die Einreise auf dem Landweg, von Kanada oder Mexiko, ist ohne ESTA möglich.

Bei Ablehnung des ESTA-Antrags sowie bei anderen als den o.a. Besuchszwecken (etwa Arbeits- oder Au-Pair-Aufenthalte, Austauschprogramme, Sprach -/ Forschungsaufenthalte, Eheschließung mit anschl. Niederlassung / Einwanderung in die USA etc) ist grundsätzlich die Einholung eines Visums erforderlich.

Deutsche Staatsangehörige, die neben der deutschen Staatsangehörigkeit noch die Staatangehörigkeit von Iran, Irak, Syrien oder Sudan besitzen oder sich seit dem 01.03.2011 privat oder geschäftlich in einem dieser Länder bzw. in Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten haben, sind vom US-Visa Waiver Programm ausgeschlossen und müssen ebenfalls  (unabhängig vom Zweck der Reise) ein Visum für die USA beantragen. Ausnahmen gelten lediglich für Regierungsbedienstete und Angehörige des Militärs.

Das jeweilige Visum ist bei der zuständigen US-Auslandsvertretung zu beantragen. Ausführliche  Hinweise zu den US-Einreisebestimmungen und zum Visumverfahren erteilen die US-Botschaft und -Konsulate in Deutschland.

Weder eine gültige ESTA-Genehmigung noch ein gültiges US-Visum begründen einen Anspruch auf Einreise in die USA. Die endgültige Entscheidung über die Einreise trifft der zuständige US-Grenzbeamte. Gegen die Entscheidung ist kein Rechtsbehelf zugelassen und es ist den deutschen Auslandsvertretungen nicht möglich, auf die Grenzbeamten einzuwirken, eine Einreiseverweigerung rückgängig zu machen.

Weitere Hinweise

Sollten bei Einreise in die USA Probleme aufgetreten sein, kann auch nach Rückkehr das Department of Homeland Security (DHS) kontaktiert werden. Das DHS hat ein „Traveler Redress Inquiry Program (DHS TRIP)" eingerichtet, welches die zentrale Anlaufstelle für Fragen und Anträge auf Abhilfe bei Problemen, im Zusammenhang mit Einreisen in die USA, ist. Nutzer von TRIP müssen ein Online-Formular ausfüllen und dort Angaben zur Person und Art der negativen Reiseerfahrung machen, wegen der sie Abhilfe oder Auskunft erbitten.

 Reisenden wird empfohlen, den Reisepass bzw. eine Kopie des Reisepasses, aus dem der legale Aufenthalt in den USA hervorgeht (Einreisestempel, ggf. Visum), ständig mit sich zu führen. In einigen Staaten, wie beispielsweise Louisiana, ist dies Pflicht.

 Weitergehende Fragen betreffend die  Einreise sollten rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen US-amerikanischen Auslandsvertretung geklärt werden

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Hinweise zu den aktuellen Zollvorschriften finden Sie unter International Visitors.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Strafverfolgungsmaßnahmen und Strafmaß des US-amerikanischen Rechtssystems sind zum Teil erheblich härter als in der Bundesrepublik Deutschland.

Auf folgende Punkte wird besonders hingewiesen:
Rauschmittel
Schon der Besitz geringster Mengen von Rauschmitteln kann, auch wenn es sich um Mittel oder Mengen handelt, deren Besitz in einigen US-Bundesstaaten bzw. Deutschland nicht strafrechtlich verfolgt wird, eine lebenslange Einreisesperre nach sich ziehen und  zu langjährigen Haftstrafen führen. Hinzu kommen sehr hohe Zollforderungen, die mehrere Hunderttausende US-$ betragen können. Bereits bei der Einreise in die USA werden auch im Transit handelt strenge Kontrollen durchgeführt.

Unerlaubte Aufenthaltsverlängerung und Arbeiten ohne Arbeitserlaubnis
Arbeitsaufnahme ohne Arbeitserlaubnis, auch in geringem Umfang, ist untersagt. Illegale Arbeitsaufnahme kann zu Gefängnisstrafen und Ausweisung führen. 

Alkoholgenuss
in der Öffentlichkeit ist fast überall verboten. Schon das sichtbare Tragen alkoholischer Getränke ist normalerweise strafbar. Dies gilt auch für Nationalparks o. ä. Alkohol darf nicht an unter 21jährige abgegeben werden. Gegebenenfalls muss das Alter per Ausweis nachgewiesen werden.

Rauchverbote
werden in den USA häufiger verhängt als bei uns in Deutschland. Es wird empfohlen, die Rauchverbote unbedingt einzuhalten, da auch hier Ordnungsstrafen drohen können.

Nacktbaden
Auch wenn die Gesetze in den einzelnen Bundesstaaten, die Nacktheit generell unter Strafe stellen, rar geworden sind, sollte unbedingt beachtet werden, dass Nacktbaden und selbst das Umziehen am Strand als Erregung öffentlichen Ärgernisses aufgefasst werden und daher zu Unannehmlichkeiten führen kann. Nur an einigen wenigen Stränden ist Nacktbaden zulässig oder wird zumindest geduldet. An allen anderen Stränden sollte Nacktbaden - am besten auch von Kleinkindern - unterlassen werden. Gleiches gilt für das Baden ohne Oberteil, - nicht nur von erwachsenen Frauen, sondern auch von kleinen Mädchen.

Kinderpornographie und -missbrauch
Kinderpornographie und –missbrauch werden in den USA strengstens verfolgt und geahndet. Schon möglicherweise geringe Verdachtsmomente werden von einer wachsamen Bevölkerung an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Insofern sollte das Fotografieren nicht vollständig bekleideter Kinder, (auch der eigenen z.B. im Garten oder in der Badewanne), unterlassen werden. Die Grenzen zwischen harmlosen Familienfotos und strafbaren Fotos verlaufen in den Augen der Ermittlungsbeamten fließend. Eine Anzeige, bspw. durch Nachbarn oder ein mit der Filmentwicklung beauftragtes Fotogeschäft,- kann langwierige Ermittlungsverfahren, im schlimmsten Fall sogar Gefängnisstrafen nach sich ziehen.

Sexuelle Handlungen an Minderjährigen
Sexuelle Handlungen an Minderjährigen – auch in gegenseitigem Einvernehmen – werden in vielen Fällen mit langer Haft bestraft. Je nach Bundesstaat variiert die Altersgrenze, unterhalb derer keine wirksame Einwilligung in sexuelle Handlungen erklärt werden kann. Dies kann dazu führen, dass beispielsweise ein 18-Jähriger mit 17-jähriger Freundin oder ein 16-Jähriger mit 15-jähriger Freundin als Sexualstraftäter verurteilt wird.

Öffentliches Stillen
Das Stillen von Babys in der Öffentlichkeit wird zwar mittlerweile in wohl allen Bundesstaaten von den Strafvorschriften ausgenommen, sollte jedoch zumindest in Restaurants und Bars bzw. in weniger -liberalen- Gegenden unterlassen werden.

Verletzung der Aufsichtspflicht
In den USA kann das Unbeaufsichtigtlassen von Kindern bestimmter Altersstufen strafbar sein und geahndet werden. Dies sollten auch Touristen, die ihre Kinder etwa nur kurz im Hotel oder im Auto zurücklassen wollen, unbedingt beachten. Zwar setzen nur wenige Bundesstaaten diesbezüglich feste Altersgrenzen fest (-z.B. Maryland, wo das Alleinlassen von Kindern unter 8 Jahren unter Strafe gestellt ist; oder Illinois, wo Kinder unter 14 Jahren nicht für "unangemessen lange" Zeit allein gelassen werden dürfen-). In allen anderen Staaten kommen meist lokale Richtlinien zur Anwendung, bei denen das Mindestalter unbeaufsichtigter Kinder generell zwischen 12-13 Jahren schwankt, und es auch auf die Dauer des Alleinseins ankommt. Grundsätzlich gilt daher, dass Kinder unter 8 Jahren nie, Kinder unter 12 oder 13 Jahren nur kürzeste Zeit unbeaufsichtigt gelassen werden sollten.

Prostitution
In vielen Bundesstaaten der USA ist es strafbar, mit Prostituierten geschlechtlich zu verkehren. Schon das Ansprechen einer Prostituierten kann strafbar sein.

Stalking
Das wiederholte Verfolgen oder die wiederholte Belästigung einer anderen Person ist strafbar.
Sollten Sie einen Strafzettel ("Ticket") für falsches Parken, überhöhte Geschwindigkeit oder Ähnliches erhalten haben und diesen nicht bezahlen, kann es bei künftigen Einreisen oder Aufenthalten Unannehmlichkeiten geben. Für Auskünfte, auch nach dem Verlassen der USA, ist die Stelle zuständig, die das Ticket ausgestellt hat. Die deutschen Auslandsvertretungen in den USA haben keine Möglichkeit, in diesen Fällen behilflich zu sein.
Amerikanische Polizisten erwarten, dass Autofahrer, die sie zum Anhalten auffordern, im Fahrzeug sitzen bleiben, das Fenster herabrollen und beide Hände sichtbar auf das Lenkrad legen. Aussteigen o. ä. empfinden sie als Bedrohung und reagieren gegebenenfalls mit Selbstverteidigungsmaßnahmen.

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise
Luftverschmutzung durch Waldbrände

Durch immer wieder auftretende langanhaltende Brände kommt es örtlich zu einer deutlichen Verschlechterung der Luftqualität, die für ältere Personen mit Herz-/Kreislaufproblemen sowie für Kleinkinder besonders bei größerer Anstrengung die Gesundheit beeinträchtigen kann.

Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus des Gesundheitsdienstes.

Impfschutz
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen, einfachen Reisebedingungen, Hygienemängeln, Einsätzen, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten) eine Impfung gegen Hepatitis A und B.
Bei Langzeitaufenthalten sollten Impfauflagen für die Anmeldung an Schulen, Kindergärten und Universitäten beachtet werden (ggf. vor Einreise erfragen!). Das komplette deutsche Standardimpfprogramm des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) einschließlich der Meningokokken-Impfung muss im Zweifel nachgewiesen werden und sollte deshalb vor Ausreise komplettiert werden.
Lassen Sie sich hierbei von einem Reise-/Tropenmediziner beraten.

West-Nil-Fieber (West Nile Virus)
ist eine Viruserkrankung, die seit 1999 auch verstärkt in den USA auftritt. Von Gebieten an der Ostküste hat sich das West Nile Virus über weite Regionen bis nach Kalifornien an die Westküste der USA ausgebreitet.
Die Patienten leiden an grippeähnlichen Beschwerden mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Bindehautentzündung, Durchfall, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Bei knapp der Hälfte der Patienten tritt gegen Ende der Fieberphase ein Hautausschlag auf, der etwa eine Woche anhält. Insgesamt dauert die Erkrankung meist etwa eine Woche und heilt ohne Therapie ab.In seltenen Fällen kann es zu schwerwiegenden Entzündungen des Gehirns (Enzephalitis) und der Gehirnhäute (Meningitis) sowie zu akuten Lähmungserscheinungen (Paralyse) kommen, die sich nur teilweise oder gar nicht mehr zurückbilden. Diese schwerwiegenden Komplikationen können zum Tod führen. Betroffen sind insbesondere alte Menschen, Kinder und Abwehrgeschwächte wie Krebs- oder HIV-Patienten. Je älter der Patient ist, umso höher ist die Gefahr für die Ausbreitung der Krankheit auf Gehirn und Nervensystem. Schwere Verläufe werden besonders ab dem 50. Lebensjahr beobachtet. Die Wahrscheinlichkeit, sich in den USA mit dem West Nile Virus zu infizieren ist gering. Die Übertragung erfolgt durch infizierte Mücken. Sie kann auch nach einer Bluttransfusion mit Blut eines akut erkrankten Patienten oder in Einzelfällen auch nach Organtransplantationen auftreten. Infizierte Mütter können das Virus auf das ungeborene Kind oder später beim Stillen durch die Muttermilch übertragen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken insbesondere auch in den subtropischen Teilen der USA wird allen Reisenden empfohlen,

  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig (Zika, West Nil) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
  • ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

Hantavirus
Die insgesamt seltene Erkrankung kann landesweit (aktueller Schwerpunkt im Yosemite Nationalpark) durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.
In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).
Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.
Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.

Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise, nicht nur zu diesen Erkrankungen, finden Reisende auch auf der Internetseite der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control) unter www.cdc.gov

Medizinische Versorgung
In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene, Medikamentenversorgung etc. i.d.R. kein Problem. Der Reisende sollte aber die großen Entfernungen nicht unterschätzen, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder jedenfalls direkte Bezahlung. Eine Krankenversicherung unter Einschluss der USA ist dringend empfohlen ebenso wie eine belastbare Kreditkarte. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Akkordeon

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
SchweizJaNeinJa
Andere EU-LänderJa1Ja
ÖsterreichJaNeinJa
TürkeiJanicht erhältlichJa
DeutschlandJaNeinJa

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei Visumpflicht noch mindestens 6 Monate nach der Ausreise gültig sein.

Die Reisepässe von Teilnehmern am Visa Waiver-Programm (nur als Touristen/Geschäftsreisende oder zum Transit) müssen während des Aufenthalts gültig sein.

Achtung: Seit dem 1. April 2016 benötigen Teilnehmer am Programm für die visafreie Einreise einen elektronischen Pass (e-Pass).

Hinweis: Fluggesellschaften haben zum Teil abweichende Bestimmungen und verlangen teilweise eine Mindestgültigkeit des Reisepasses von 6 Monaten.

Auch US-Bürger benötigen für die Wiedereinreise einen Reisepass.

Ausländer sollten während ihres Aufenthalts in den USA jederzeit ihren Reisepass bei sich tragen. In einigen Staaten wie in Louisiana ist es Pflicht, den Reisepass ständig bei sich zu tragen.

Achtung: Die visafreie Einreise für Teilnehmer am Visa Waiver-Programm ist nur dann mit dem maschinenlesbaren und bordeauxfarbenen Europapass möglich, wenn sie elektronische Reisepässe (e-Reisepässe) sind, die über biometrische Daten in Chipform verfügen, um für Reisen im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program - VWP) benutzt werden zu können. 





 

Visainformationen

Allgemein erforderlich.

Visa Waiver Program (VWP): U.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder können als Touristen oder Geschäftsleute für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen visumfrei in die USA einreisen, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen (s. Anmerkung - Einreisebestimmungen). Achtung: Seit dem 1. April 2016 benötigen Teilnehmer am Programm für die visafreie Einreise einen elektronischen Pass (e-Pass).:

Schweiz und EU-Länder ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsbürger von Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien und Zypern);

Anmerkung:
Reisenden, die der Visumpflicht unterliegen, erteilen die US-Konsulate in Berlin und Frankfurt Einreisevisa mit biometrischen Daten. Pro Antragsteller werden ein Foto und zwei Fingerabdrücke elektronisch gescannt (US-Visit-Programm).

Einreisebestimmungen
Als Faustregel gilt: Staatsangehörige der Länder, die am Visa Waiver-Programm (VWP) (Programm zur Aufhebung der Visapflicht) der USA teilnehmen, können i.d.R. für bis zu 90 Tage als Touristen, Geschäftsreisende oder zum Transit in die USA einreisen, wenn sie:

- im Besitz eines während des Aufenthalts gültigen e-Reisepasses sind;

- mit einer regulären Fluglinie oder Schifffahrtsgesellschaft einreisen;

- über ein Rück- oder Weiterflugticket verfügen (welches - außer für Personen mit festem Wohnsitz in diesen Ländern - nicht in Kanada, Mexiko oder der Karibik enden darf) und

- im Besitz einer elektronischen Einreiseerlaubnis ESTA (Electronic System for Travel Authorization, s. Meldepflicht/Compulsory Registration) sind.

- Alle Reisende, die sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit des Iraks, Irans, Syriens oder des Sudans besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen und benötigen deshalb für Reisen in die USA ein Visum. Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis verlieren ihre Gültigkeit. 

Achtung: Fluggesellschaften sind verpflichtet, Reisende ohne gültige ESTA-Genehmigung bereits beim Check-in zurückzuweisen.

Studenten und Teilnehmer an Austauschprogrammen: Das Student and Exchange Visitor Information System (SEVIS) erfasst online die Daten von Studenten und Austauschschülern. Die SEVIS-Gebühr beträgt 200 USD für F-/M-Visa und 180 USD für J-Visa und betrifft die meisten Studenten und Austauschbesucher, die in SEVIS registriert sind. Für F-/M-Visa (Studenten) und J-Visa (Austauschprogramme) muss zusätzlich das Antragsformular DS-160 von allen Antragsstellern eingereicht werden.

Visum für Sprachschüler: Für Sprachreisen brauchen die Teilnehmer ein spezielles Studentenvisum. Wegen der Bearbeitungszeiten der Anträge, die sehr unterschiedlich sein können, empfiehlt sich eine frühzeitige Planung der Reise. 

Arbeiten in den USA: Reisende, die bezahlte oder unbezahlte Arbeit in den USA aufnehmen möchten (dazu gehört auch die Tätigkeit als Au-Pair oder Praktikant), einen Aufenthalt von mehr als 90 Tagen planen oder an einem Schul-/Universitätsaustauschprogramm teilnehmen möchten, benötigen ein Visum, auch wenn sie Staatsbürger eines der dem Visa Waiver Program angeschlossenen Länder sind. Weitere Informationen sind von den konsularischen Vertretungen erhältlich.
 

Anmerkung zum Visum

Aufgrund der sich häufig ändernden Einreisebestimmungen ist es ratsam, sich rechtzeitig vor Abreise bei der zuständigen konsularischen Vertretung zu erkundigen (s. Kontaktadressen).

Achtung: Alle Reisende, die sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit des Iraks, Irans, Syriens oder des Sudans besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen und benötigen deshalb für Reisen in die USA ein Visum. Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis verlieren ihre Gültigkeit. 

 
 

Kosten

Deutsche, Österreicher und Türken:
Die folgenden Visum-Antragsgebühren gelten u. a. für Deutsche, Österreicher und Türken:

136 € (160 US$) (Touristen, Studenten/Austausch, Geschäfts- und Durchreisen. Visum-Kategorien B, C, D, F, I, J, M) Achtung: Nur Antragsteller von F-, J- oder M-Visa zahlen zusätzlich die SEVIS Gebühr.
161,50 € (190 US$) (Vorübergehend Beschäftigte. Visum-Kategorien: H, L, O, P, Q, R).

Bezahlung der Bearbeitungsgebühr online.


Schweizer und Türken:
Die folgende Visumantragsgebühr gilt u.a. für Schweizer und Türken.

160 CHF (Touristen, Studenten/Austausch, Geschäfts- und Durchreisen. Visum-Kategorien B , C, C1/D, D, F, I, J, M. Achtung: Nur Antragsteller von F-, J- oder M-Visa zahlen zusätzlich die SEVIS Gebühr.
190 CHF (Vorübergehend Beschäftigte. Visum-Kategorien: H, L, O, P, Q, R)

Bezahlung nur per Postscheckkonto oder Internet-Banktransfer. Weitere Informationen auf www.ustraveldocs.com/ch/ch-niv-paymentinfo.asp.

Visaarten und Kosten

NIV (Non-Immigrant Visa) für Urlaubs- und Geschäftsreisen; F-/M-Visum (Studentenvisum), J-Visum (Teilnahme an Austauschprogrammen); Journalisten-, Zeitarbeits- und Transitvisum.
 

Gültigkeit

Abhängig von Nationalität und Art des Visums. Weitere Informationen erteilen die amerikanischen Botschaften und Konsulate.
 

Transit

Nur für Teilnehmer des Visa Waiver Program (s. Visum) gilt der visumfreie Transit durch die USA, wenn sie außerdem folgende Bedingungen erfüllen:

- Seit dem 1. April 2016 benötigen Teilnehmer am Programm für die visafreie Einreise einen elektronischen Pass (e-Pass).
- bestätigtes Weiterreiseticket und gültige Einreisepapiere für das Drittland,
- der Transitraum wird nicht verlassen,
- nur die vorgeschriebenen Ankunftsflughäfen werden genutzt (Auskunft erteilen die Fluggesellschaften),
- nicht im Besitz von Reisepapieren, die ein für ungültig erklärtes U.S.-Visum enthalten.

- Alle Reisende, die sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit des Iraks, Irans, Syriens oder des Sudans besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen und benötigen deshalb für Reisen in die USA ein Visum. Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis verlieren ihre Gültigkeit. 

- Teilnahme am Secure Flight Programm.

Alle anderen Reisenden benötigen ein vorab besorgtes Transitvisum.

Antrag

In Deutschland und in Österreich: Eine persönliche Antragstellung im Konsulat oder Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen) ist erforderlich. Der Termin für das persönliche Interview sollte möglichst 6 bis 8 Wochen vor dem geplanten Reisebeginn liegen. Weitere Informationen über die Terminvereinbarung sind von den amerikanischen Botschaften oder vom Visa-Dienstleister erhältlich. Alle Anträge auf Nichteinwanderungsvisa für die Vereinigten Staaten bei der US-Botschaft in Berlin und in Wien sowie den US-Konsulaten in Frankfurt und München müssen zunächst mit einem elektronischen Antragsformular (Electronic Visa Application Form – EVAF) online oder als DS-160-Formular eingereicht werden.

Alle Antragsteller für J, F, und M-Visa (Austauschprogrammteilnehmer und Studenten) sowie alle Antragsteller für H, L, O, P, Q, R, E und A, G, und I Visa (alle temporären Arbeitsvisumkategorien, Handelstreibende, Investoren und Journalisten) müssen ebenfalls das elektronische Visumantragsformular (DS-160) verwenden, das auch auf der Internetseite der Amerikanischen Botschaft erhältlich ist. Das EVAF steht auch in einigen anderen Sprachen zur Verfügung.

 

Berlin bearbeitet alle Anträge für Nicht-Einwanderungs-Visa, außer K (Verlobten-), E-1 (Handels-) und E-2 (Investoren-) Visa.
Frankfurt bearbeitet alle Anträge außer A, G, und NATO Visa.
München bearbeitet alle Anträge für Nicht-Einwanderungs-Visa, außer K (Verlobten-), E-1 (Handels), E-2 (Investoren) Visa, A, G, und NATO Visa.
 

In der Schweiz: Alle Visumsantragsteller einschließlich Studenten, Austauschbesucher, Arbeitsvisum- Antragsteller, Kapitalanleger, müssen für den Visumsantrag persönlich in die Botschaft kommen. Ein Interview-Termin muss online vereinbart werden. Auch die Visa-Bearbeitungsgebühr kann online über ustraveldocs bezahlt werden oder mittels Geldüberweisung von einer größeren schweizer Bank.

Antrag erforderlich

(a) Reisepass, der von Deutschen, Österreichern, Schweizern und von Staatsangehörigen der meisten europäischen Länder mindestens während des geplanten Aufenthalts gültig sein (ansonsten sechs Monate über den Aufenthalt hinaus) und noch mindestens zwei freie Seiten enthalten muss.
(b) 1 aktuelles biometrisches Passfoto (nicht älter als 6 Monate) für jeden Antragssteller, egal welchen Alters. Mit Brille ist nur zulässig, wenn eine medizinische Bescheinigung vorliegt, dass die Brille nicht abgenommen werden darf. Eine Beschreibung der aktuellen, strengen Fotobestimmungen listet die U.S. Customs and Border Protection. Weitere Informationen sind von den amerikanischen Botschaften erhältlich.
(c) 1 elektronisches Antragsformular (Form DS-160).
(d) Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten auf Englisch für allein reisende Minderjährige.
(e) Gebühr (kann online über das “Sofort”-System oder online mit Bankkarte oder per elektronischer Überweisung oder per Überweisung bezahlt werden) (abgestempeltes Original des Überweisungsbelegs, ist beim Interview vorzulegen).
(f) Ggf. Nachweis ausreichender Geldmittel für die Aufenthaltsdauer.
(g) Ggf. Nachweis des festen Wohnsitzes.
(h) Ggf. gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.

(i) Adressierter und frankierter Einschreiben-Rückumschlag.

Achtung: Eventuell müssen weitere bzw. ausführlichere Dokumente vorgelegt werden, die Grund und Einzelheiten der Reise bestätigen, sowie ein Nachweis, dass man beabsichtigt, wieder ins Heimatland zurückzukehren.

Bearbeitungsdauer

Wegen der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen in den amerikanischen Botschaften in Europa und den Registrierungsmaßnahmen kann sich das Visaantragsverfahren auch bei EU-Staatsbürgern länger als in vorherigen Jahren hinziehen.
 

Ab dem Interviewtermin in der Regel 5-7 Werktage. Im Sommer und zu Weihnachten bis zu 14 Tagen.

Der Antrag sollte möglichst 8-12 Wochen vor der geplanten Abreise online eingereicht werden und man sollte sich so früh wie möglich um einen Interviewtermin bemühen.

Je nach Nationalität und Art der Visaantragsstellung beträgt die Bearbeitungszeit bis zu 8 Wochen. In der Hauptreisesaison, besonders über Weihnachten und in den Sommerferien kann sich die Bearbeitungszeit noch weiter verlängern. Weitere Informationen sind bei den amerikanischen Botschaften erhältlich.
 

Gesetzlich vorgeschriebene Registrierung

Geschäftsreisende und Touristen (auch minderjährige Touristen), die im Rahmen des Visa Waiver-Programms visumfrei einreisen dürfen, müssen sich spätestens 3 Tage vor Abreise mit dem Electronic System for Travel Authorization (ESTA) online registrieren. Dies ist auch in deutscher Sprache möglich. Geforderte Angaben sind u.a. Name, eventuelle Pseudonyme, Staatsangehörigkeit, Geschlecht, Personalausweisnummer, Geburtsort, Adresse, Kontaktpersonen.

Die ESTA-Anmeldung gilt zwei Jahre lang für sämtliche Reisen in die USA oder bis der Reisepass des Antragstellers ungültig wird oder sich persönliche Daten ändern (Name, Staatsangehörigkeit, Geschlecht, Wechsel des Reisepasses oder wenn sich die Antwort auf eine der im ESTA-Antragsformular gestellten, mit ja oder nein zu beantwortenden Fragen geändert hat).

Weitere Informationen zur ESTA-Anmeldung unter esta.cbp.dhs.gov/esta/.

ESTA ist gebührenpflichtig (14 US$). Die Bezahlung kann nur online mit Kreditkarte erfolgen. Es empfiehlt sich, die ESTA-Genehmigung auszudrucken und während einer USA-Reise mit sich zu führen. Die Anträge der Mitglieder einer Reisegruppe können zusammen in einem Schritt bearbeitet und bezahlt werden.

Wenn ein fehlerhafter ESTA-Antrag abgeschickt wurde, rät das Department of Homeland Security, einen zweiten Antrag mit den korrekten Informationen abzuschicken. Normalerweise wird der erste Antrag dann überschrieben. Falls nicht, kann eine erläuternde E-Mail an cbp.esta@dhs.gov geschickt werden. Danach wird das Problem manuell behoben und der neue Antrag kann abgesendet werden.

Fehlerhaft ausgefüllte Formulare werden mit der neuen Funktion, bei der die maschinenlesbaren Seiten des Reisepasses über die Kamera des Computers oder über das Smartphone hochgeladen werden, am leichtesten vermieden. 

Achtung: Bei der Angabe der Passnummer im ESTA-Antrag darf die Ziffer "0" (Null) nicht mit dem Buchstaben "O" verwechselt werden, da dies zu Problemen bei der Einreise führen kann.

Reisende sollten zur ESTA-Registrierung nur die offizielle Internetadresse des US-Heimatschutzministeriums nutzen, keine anderen, eventuell durch Internet-Suchmaschinen angebotenen Internetseiten, die zu Unrecht oft erheblich höhere Gebühren verlangen.


Secure Flight Programm
Fluggesellschaften müssen spätestens 72 Stunden vor dem planmäßigen Abflug - am besten aber schon bei der Buchung - Namen, Vor- und Mittelnamen, Geburtsdaten, Geschlecht und, sofern vorhanden, Redress-Nummern aller Reisenden an die US-amerikanische Transportsicherheitsbehörde TSA übermitteln. Reisende sollten sich bei ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reisebüro vergewissern, ob dies erfolgt ist. Das Secure Flight Programm gilt auch, wenn man gar nicht auf US-amerikanischem Boden landet, sondern nur das US-amerikanische Hoheitsgebiet überfliegt.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Visa Waiver Programm: ESTA-Genehmigung.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Kinder und Babys benötigen ihre eigenen elektronischen Reisepässe (e-Reisepässe), um visumfrei in die USA einreisen zu können. Der Kinderreisepass kann nur in Verbindung mit einem Visum genutzt werden.

Österreicher: Kinder und Babys benötigen einen eigenen elektronischen Reisepass, um ohne Visum in die USA unter dem Visa Waiver Program einreisen zu können. Reisepässe für Kinder sind für Kinder unter 2 Jahren zwei Jahre lang gültig, für Kinder unter 12 Jahren fünf Jahre gültig und ab dem vollendeten 12. Lebensjahr zehn Jahre lang gültig.

Schweizer: Nur e-Reisepässe, Kinder und Babys benötigen einen eigenen elektronischen Reisepass für die visumfreie Einreise. 

Türken: Eigener maschinenlesbarer Reisepass mit biometrischen Daten in Verbindung mit einem Visum.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Hinweis: Allein reisende Minderjährige sowie Minderjährige, die nur von einem Elternteil begleitet werden, sollten bei der Ausreise aus den USA über eine notariell beglaubigte Reiseerlaubnis auf Englisch des abwesenden Elternteils bzw. der abwesenden Elternteile verfügen.

Einreisebeschränkungen

Achtung: Es besteht ein Einreiseverbot für die Staatsangehörigen von Tschad, Iran, Syrien, Libyen, Somalia und Jemen. Demnach können die genannten Nationalitäten nicht in die USA einreisen, wenn sie nicht über ein schon vor dem 29. Juni 2017 erteiltes gültiges Visum verfügen oder über enge Verbindungen ("bona fide relationship") in die USA verfügen (z.B. Ehepartner, Eltern, Kinder, Geschwister, Großeltern, Neffen, Nichten, Tanten, Onkel, Schwager, Schwägerin oder Verlobte in den USA hat). Ausgenommen von dem Einreiseverbot sind Doppelstaatler, die mit ihrem deutschen Reisepass reisen. Nähere Informationen sind beim Department of Homeland Security erhältlich.

Inhabern griechischer Reisepässe, die vor dem 1. Januar 2006 ausgestellt wurden, wird die Einreise in die Vereinigten Staaten von Amerika verweigert.

Lettische Staatsbürger können nur einreisen, wenn ihr Reisepass nach dem 30. Juni 2002 ausgestellt worden ist.

Inhaber spanischer Reisepässe, die vor 2006 ausgestellt wurden, sollten sich beim zuständigen Konsulat erkundigen, ob diese den Anforderungen für eine visumfreie Einreise erfüllen.

Direkte Einreisen von den USA aus nach Kuba sind nach US-amerikanischem Recht für touristische Aufenthalte in Kuba verboten. Reisenden, die gegen dieses Gesetz verstoßen, kann bei darauffolgenden USA-Reisen die Einreise verweigert werden.

Einreise mit Haustieren

Bis zu 2 Vögel pro Besitzer dürfen in die USA verbracht werden. Für jeden Vogel muss eine Einfuhrgenehmigung und ein Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt des Herkunftslands vorgelegt werden, das maximal 30 Tage vor der Ankunft ausgestellt wurde. Die Vögel müssen maximal für 30 Tage in einer Isolierstation des US Department of Agriculture (USDA,  4700 River Road, Unit 39, Riverdale, MD-20737) in Quarantäne. USDA-Isolierstationen gibt es nur an den Flughäfen Los Angeles, Miami, und New York JFK. Plätze müssen im Voraus reserviert werden. Nähere Informationen sollten bei einem amerikanischen Konsulat oder bei Veterinay Services (VS) - APHIS (Tel: (301) 734 83 64) eingeholt werden.

Für Hunde im Alter von über 12 Wochen muss in einem Impfzertifikat eine Tollwutschutzimpfung nachgewiesen werden, die mindestens 30 Tage und längstens 12 Monate vor der Einreise durchgeführt wurde. Das Impfzertifikat muss von einem behördlich berechtigten Tierarzt ausgestellt sein und es muss den Hund genau identifizieren.

Katzen benötigen in der Regel keinen Impfnachweis, jedoch verlangen viele Fluggesellschaften ein tierärztliches Gesundheitszeugnis. Achtung: Einige US-Staaten haben strengere Bestimmungen wie z.B. Hawaii und schreiben Quarantäne und Tollwutimpfungen für Katzen vor.

Achtung: Bei der Einreise nach Hawaii müssen Katzen und Hunde für 120 Tage in Quarantäne.

Es ist ratsam, sich über die aktuellen Einfuhrbestimmungen im Einzelfall zu informieren. Weitere Informationen zu Einfuhrbestimmungen von Tieren erteilt auf Englisch die U.S. Customs and Border Protection.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei Visumpflicht noch mindestens 6 Monate nach der Ausreise gültig sein.

Die Reisepässe von Teilnehmern am Visa Waiver-Programm (nur als Touristen/Geschäftsreisende oder zum Transit) müssen während des Aufenthalts gültig sein.

Achtung: Seit dem 1. April 2016 benötigen Teilnehmer am Programm für die visafreie Einreise einen elektronischen Pass (e-Pass).

Hinweis: Fluggesellschaften haben zum Teil abweichende Bestimmungen und verlangen teilweise eine Mindestgültigkeit des Reisepasses von 6 Monaten.

Auch US-Bürger benötigen für die Wiedereinreise einen Reisepass.

Ausländer sollten während ihres Aufenthalts in den USA jederzeit ihren Reisepass bei sich tragen. In einigen Staaten wie in Louisiana ist es Pflicht, den Reisepass ständig bei sich zu tragen.

Achtung: Die visafreie Einreise für Teilnehmer am Visa Waiver-Programm ist nur dann mit dem maschinenlesbaren und bordeauxfarbenen Europapass möglich, wenn sie elektronische Reisepässe (e-Reisepässe) sind, die über biometrische Daten in Chipform verfügen, um für Reisen im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program - VWP) benutzt werden zu können. 





 

Visainformationen

Allgemein erforderlich.

Visa Waiver Program (VWP): U.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder können als Touristen oder Geschäftsleute für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen visumfrei in die USA einreisen, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen (s. Anmerkung - Einreisebestimmungen). Achtung: Seit dem 1. April 2016 benötigen Teilnehmer am Programm für die visafreie Einreise einen elektronischen Pass (e-Pass).:

Schweiz und EU-Länder ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsbürger von Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien und Zypern);

Anmerkung:
Reisenden, die der Visumpflicht unterliegen, erteilen die US-Konsulate in Berlin und Frankfurt Einreisevisa mit biometrischen Daten. Pro Antragsteller werden ein Foto und zwei Fingerabdrücke elektronisch gescannt (US-Visit-Programm).

Einreisebestimmungen
Als Faustregel gilt: Staatsangehörige der Länder, die am Visa Waiver-Programm (VWP) (Programm zur Aufhebung der Visapflicht) der USA teilnehmen, können i.d.R. für bis zu 90 Tage als Touristen, Geschäftsreisende oder zum Transit in die USA einreisen, wenn sie:

- im Besitz eines während des Aufenthalts gültigen e-Reisepasses sind;

- mit einer regulären Fluglinie oder Schifffahrtsgesellschaft einreisen;

- über ein Rück- oder Weiterflugticket verfügen (welches - außer für Personen mit festem Wohnsitz in diesen Ländern - nicht in Kanada, Mexiko oder der Karibik enden darf) und

- im Besitz einer elektronischen Einreiseerlaubnis ESTA (Electronic System for Travel Authorization, s. Meldepflicht/Compulsory Registration) sind.

- Alle Reisende, die sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit des Iraks, Irans, Syriens oder des Sudans besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen und benötigen deshalb für Reisen in die USA ein Visum. Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis verlieren ihre Gültigkeit. 

Achtung: Fluggesellschaften sind verpflichtet, Reisende ohne gültige ESTA-Genehmigung bereits beim Check-in zurückzuweisen.

Studenten und Teilnehmer an Austauschprogrammen: Das Student and Exchange Visitor Information System (SEVIS) erfasst online die Daten von Studenten und Austauschschülern. Die SEVIS-Gebühr beträgt 200 USD für F-/M-Visa und 180 USD für J-Visa und betrifft die meisten Studenten und Austauschbesucher, die in SEVIS registriert sind. Für F-/M-Visa (Studenten) und J-Visa (Austauschprogramme) muss zusätzlich das Antragsformular DS-160 von allen Antragsstellern eingereicht werden.

Visum für Sprachschüler: Für Sprachreisen brauchen die Teilnehmer ein spezielles Studentenvisum. Wegen der Bearbeitungszeiten der Anträge, die sehr unterschiedlich sein können, empfiehlt sich eine frühzeitige Planung der Reise. 

Arbeiten in den USA: Reisende, die bezahlte oder unbezahlte Arbeit in den USA aufnehmen möchten (dazu gehört auch die Tätigkeit als Au-Pair oder Praktikant), einen Aufenthalt von mehr als 90 Tagen planen oder an einem Schul-/Universitätsaustauschprogramm teilnehmen möchten, benötigen ein Visum, auch wenn sie Staatsbürger eines der dem Visa Waiver Program angeschlossenen Länder sind. Weitere Informationen sind von den konsularischen Vertretungen erhältlich.
 

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifier
Essen & Trinken
Besondere Vorsichtsmaßnahmen
GelbfieberNein
CholeraNein
Gesundheitszeugnis erforderlich
Typhus & PolioNein-
MalariaNein-

Übersicht

Notfallbehandlungen erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung. Andere Behandlungen werden ohne Nachweis einer Versicherung oder Kaution oft abgelehnt.

Die medizinischen Einrichtungen sind normalerweise sehr gut.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung über mindestens 500.000 US$ sowie eine Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Ebenso wird eine belastbare Kreditkarte empfohlen. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

In den nördlichen und östlichen Bundesstaaten besteht von April bis September das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt im Spätsommer und Herbst im südlichen Texas, vereinzelt in Florida sowie sporadisch auf Hawaii (Big Island) vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Die seltene Erkrankung durch das Hantavirus entsteht durch den Kontakt mit den infizierten Sekreten von Nagetieren. Schwerpunkt ist der Yosemite Nationalpark. Über die Atemwege aufgenommen, kann es zu grippeähnlichen Symptomen kommen. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.

Eine Impfung gegen Hepatitis A und B empfiehlt sich bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen, einfachen Reisebedingungen, Hygienemängeln, Einsätzen, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten) sowie generell bei Kindern und Jugendlichen.

Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor. Um sich zu schützen sollten sich vor allem junge Erwachsene, die einen Langzeitaufenthalt planen, impfen lassen. Die Impfung wird bei Langzeitaufenthalten für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfohlen. Reisende sollten mit dem Arzt unter Berücksichtigung der Empfehlungen im Reiseland die Notwendigkeit der Impfung klären.

Pest-Fälle wurden vereinzelt aus dem Mittleren Westen, dem Südwesten und von der Westküste des Landes gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln, Vermeidung von Tierkontakten (Nagetiere, Katzen) sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. 

Tollwut kommt landesweit vor. In über 90 % der Tollwutfälle die im Land auftreten, handelt es sich um Wildtollwut. Betroffen sind vor allem Füchse, Stinktiere, Waschbären und Wölfe. Für die Übertragung der Tollwut auf den Menschen sind vor allem Fledermäuse verantwortlich. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Die Viruserkrankung West-Nil-Fieber wird durch infizierte Mücken, besonders im Spätsommer und Herbst, übertragen. Die Ausbreitung in den USA ist flächendeckend. Es sollte für ausreichenden Mückenschutz gesorgt werden. Besonders betroffen sind die folgenden US-Staaten: Alabama, Arkansas, Florida, Georgia, Illinois, Indiana, Iowa, Kentucky, Louisiana, Maryland, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Mississippi, Missouri, Nebraska, New York, North Dakota, Ohio, Oklahoma, South Carolina, South Dakota, Tennessee, Texas, Virginia, Wisconsin und der Distrikt Columbia, Connecticut und Pennsylvania. Personen, die sich zwischen dem 1. Juni und dem 30. November eines Jahres in den USA oder Kanada aufgehalten haben, dürfen wegen der potentiellen Gefahr einer Westnil-Virus-Übertragung nach ihrer Rückkehr in Deutschland für vier Wochen kein Blut spenden.

Im Stadtgebiet von Miami, in Miami Beach sowie in Pinellas County in der Nähe von Tampa wurden mehrere Zika-Infektionen registriert. Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Bisher dokumentierte, vereinzelte Todesfälle standen überwiegend mit anderen Vorerkrankungen in Zusammenhang. Das Auswärtige Amt rät Schwangeren von nicht zwingend notwendigen Reisen in die betroffenen Gebiete ab, weil das Virus im Verdacht steht, bei Ungeborenen Mikrozephalie zu verursachen.
Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen.

 

Gesundheitszeugnis

Impfnachweise
Einwanderer und andere Reisende mit Visumpflicht müssen - je nach Alter - Impfschutz gegen Diphtherie, Pertussis, Tetanus, Polio, Masern, Mumps, Röteln, Hepatitis B, Haemophilus influenzae B, Pneumokokken und Influenza nachweisen. Derartige Impfauflagen gibt es auch für Personen, die Kindergärten, Schulen, Colleges, Ferienfreizeiten etc. besuchen oder in Gemeinschaftsunterkünften leben. Ggf. Auskünfte von der hiesigen US-Vertretung oder betreffenden Institution in den USA einholen. Touristen sind von diesen Maßnahmen nicht betroffen.

Geld

Währung

1 US-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: US$, USD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 US$. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 1 US$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent.

Die 2 US-Dollar Banknote ist so selten, dass sie von Bankautomaten nicht ausgegeben wird. Sie ist ein beliebtes Sammlerobjekt, das viele Amerikaner wegen ihrer Rarität noch nie in den Händen gehalten haben.
Banknoten werden zunehmend durch farbige Scheine ersetzt. Die alten Banknoten behalten jedoch ihre Gültigkeit.

Kreditkarten

Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert. Die Benutzung von Kreditkarten wird empfohlen. Man sollte zumindest eine Kreditkarte haben, da viele Hotels oder Mietwagenfirmen Vorausbezahlung verlangen, falls nicht mit Kreditkarte bezahlt wird. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

Bankkundenkarte
An Geldautomaten (ATM) kann mit Kreditkarten und Pinnummer Geld abgehoben werden. Außerdem können die Visa Debit Card, die Visa Check Card und an einigen Geldautomaten Bankkundenkarten mit dem Maestro-Logo genutzt werden. Bankkundenkarten mit dem V-Pay-Logo werden in den USA nicht akzeptiert. Die Abhebung von Bargeld ist gebührenpflichtig.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks in US-Dollar werden empfohlen. Euro-Reiseschecks und Bargeld in Euro werden sogar in Großstädten nur in den Wechselstuben und den internationalen Flughäfen umgetauscht. Bei Bezahlung oder Einlösung von Reiseschecks wird oft ein Identitätsnachweis verlangt (in manchen Fällen auch zwei). Nicht alle Banken können Reiseschecks einlösen, einige verlangen eine bisweilen recht hohe Gebühr. Reiseschecks in US-Dollar werden ansonsten fast überall akzeptiert (z. B. Tankstellen, Restaurants, Hotels). Die Differenz zum Rechnungsbetrag bekommt man in bar zurück.

Öffnungszeiten der Bank

Im Allgemeinen: Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr, Sa teils auch 09.00-12.00 Uhr .

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen. Die Ein- und Ausfuhr von Beträgen ab einem Gegenwert von 10.000 US$ (einschl. Inhaberaktien, Reiseschecks, Geldanweisungen) muss deklariert werden. Achtung: In Devisenfragen gelten miteinander verwandte Personen juristisch als eine Person.

Geldwechsel

Hotels wechseln generell keine Fremdwährungen, und nur einige wenige Banken tauschen Fremdwährungen um. Es empfiehlt sich daher, ausreichend US-Dollar vor der Abreise zu wechseln oder auf Kreditkarte zu setzen.

Währungen

USD

US$

Wechselkurse

EUR1 = USD1.04
GBP1 = USD1.24
USD1 = USD1.00

Sprache

Überblick

Die Landessprache ist Englisch. Viele andere Sprachen werden in bestimmten Landesteilen gesprochen. An der mexikanischen Grenze hat in einigen Gegenden Spanisch die englische Sprache als wichtigste Umgangssprache abgelöst. Etwa 20 Millionen Einwohner sprechen kein Englisch.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2018

  • 01 Jan Neujahr
  • 15 Jan Martin Luther King, Jr.-Tag
  • 19 Feb Tag des Präsidenten
  • 28 May Gedenktag
  • 04 Jul Unabhängigkeitstag
  • 03 Sep Tag der Arbeit
  • 08 Oct Kolumbus-Tag
  • 11 Nov Tag der Veteranen
  • 22 Nov Thanksgiving-Tag
  • 25 Dec Weihnachten

Anmerkung

Weitere Feiertage werden in den einzelnen Bundesstaaten an verschiedenen Tagen begangen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel dürfen zollfrei in die USA eingeführt werden:

200 Zigaretten und 100 Zigarren;
1 l (33,8 fl. oz.) alkoholische Getränke;
Geschenke bis zum Wert von 100 US$* (jedoch keine Alkoholika und Tabakwaren).

Anmerkung:
(a) [*] Die Artikel sollten nicht als Geschenke verpackt sein, da sie dem Zoll gezeigt werden müssen. Die Einfuhrbestimmung für Geschenke gilt nur einmal innerhalb von 6 Monaten für Nicht-Einwohner der USA, die länger als 72 Std. im Land bleiben. Sollte dies nicht der Fall sein, sind nur Geschenke bis zum Wert von 50 US$ zollfrei.

(b) Alkohol und Tabakwaren dürfen nur von Personen ab 21 Jahren eingeführt werden.
 

Verbotene Importe

Die Einfuhr der folgenden Artikel ist entweder verboten oder nur mit Sonderlizenz erlaubt:

(a) Narkotika und gefährliche Arzneimittel, die nicht aus medizinischen Gründen eingeführt werden. Wer abhängig machende Medikamente nehmen muss (Achtung: dazu gehören auch bestimmte Hustenmittel), sollte nur die für den Aufenthalt notwendige Menge und ein Attest des behandelnden Arztes in englischer Sprache mitführen.

(b) Absinth, biologische Materialien, Saatgut, Obst, Gemüse und Pflanzen (einschl. vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Gemüsearten und deren Produkte).

(c) Schusswaffen und Munition.

(d) Gefährliche Gegenstände (Feuerwerkskörper, giftige Artikel).

(e) Fleisch- und Geflügelprodukte.

(f) Pornografische Artikel.

(g) Klappmesser.

(h) Waren, aus Ländern, über die ein Embargo verhängt wurde (u. a. kubanische Zigarren, haitianische Souvenirs aus Leder sowie Gegenstände, die aus dem Iran stammen oder dorthin ausgeführt werden)
 

Weitere Informationen sind vom amerikanischen Zoll (Internet: www.cbp.gov/travel/international-visitors/kbyg/customs-duty-info) erhältlich. 

Kontaktadressen

Botschaft der USA

+43 (1) 31 33 90.

http://at.usembassy.gov/de

http://at.usembassy.gov/de

Mo-Fr 08.30-17.00 Uhr.

Boltzmanngasse 16

Wien

1090

Austria

Visit USA Committee Germany e. V.

http://www.vusa.travel

http://www.vusa.travel

Klingenstraße 168

Solingen

42651

Germany

Konsularabteilung (Visa-Informationsdienst) der Botschaft

- Generalkonsulat mit Erteilung von Einwanderungsvisa in Frankfurt/M. (Tel. +49 (69) 753 50) und mit Visumerteilung in München (Tel. +49 (89) 288 80).
- Generalkonsulate ohne Visumerteilung in Düsseldorf, Hamburg und Leipzig.
- Konsularagentur in Bremen.
- Außenstelle der Botschaft in Bonn (Tel. +49 (228) 329 274).

+49 (322) 21 09 32 43 (Visa-Informationen und Terminvereinbarung).

http://de.usembassy.gov/de/visa

http://de.usembassy.gov/de/visa

Clayallee 170

Berlin

14191

Germany

U. S. Travel Association

+1 (202) 408 84 22.

http://www.ustravel.org

http://www.ustravel.org

1100 New York Avenue, Suite 450

Washington DC

20005

United States

Konsularabteilung der Botschaft

Konsulate in Zürich und Chambésy (Genf).

+41 (31) 357 70 11.

http://ch.usembassy.gov/visas

http://ch.usembassy.gov/visas

Sulgeneckstrasse 19

Bern

3007

Switzerland

Botschaft der USA

Generalkonsulate in Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Leipzig und München. Konsulat in Bremen.

+49 (30) 830 50.

http://de.usembassy.gov/de

http://de.usembassy.gov/de

Mo-Fr 08.30-17.30 Uhr.

Pariser Platz 2

Berlin

10117

Germany

Botschaft der USA

+41 (31) 357 70 11.

http://ch.usembassy.gov/de/sitemap-de/

http://ch.usembassy.gov/de/sitemap-de/

Mo-Fr 08.30-12.30 und 13.30-17.30 Uhr.

Sulgeneckstrasse 19

Bern

3007

Switzerland

Konsularabteilung der Botschaft

+43 (1) 31 33 90.

http://at.usembassy.gov/visas

http://at.usembassy.gov/visas

Publikumsverkehr: 01.09.-31.05.: Mo, Di, Do, Fr 08.30-10.00 Uhr; 01.06.-31.08.: Mo-Fr 08.30-10.00.

Parkring 12 a

Wien

1010

Austria

Brand USA

Lieb Management vertritt Brand USA in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

 

+49 (89) 68 90 63 80.

http://www.thebrandusa.com

http://www.thebrandusa.com

Bavariaring 38

München

80336

Germany

Visa Service Provider CGI Stanley

(Callcenter) 

+49 (322) 21 09 32 43.

http://www.ustraveldocs.com/de/

http://www.ustraveldocs.com/de/

Mo-Fr 08.00-20.00 Uhr, ausschließlich telefonischer Kontakt in Deutsch oder Englisch möglich.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Von Geschäftsleuten wird eine gepflegte Erscheinung erwartet, die Umgangsformen sind allerdings allgemein weniger formell als in Europa. An heißen Tagen können Männer auch ein kurzärmeliges Hemd unter dem Anzug tragen. Terminvereinbarungen, Pünktlichkeit und Visitenkarten sind eine Selbstverständlichkeit. Das Datum wird in Amerika in der Reihenfolge Monat, Tag, Jahr aufgeschrieben. Aus dem 7. April 2018 wird z. B. 4/7/18. Es empfiehlt sich, Monatsnamen auszuschreiben, um Verwirrung zu vermeiden.
 

Öffnungszeiten

Geschäftszeiten: Üblicherweise Mo-Fr 09.00-17.30 Uhr. Längere Arbeitszeiten sowie Schichtbetrieb sind in bestimmten Bereichen gängige Praxis.

Geschäftskontakte

American Chamber of Commerce in Germany
Börsenplatz 7-11, D-60313 Frankfurt/M
Tel: (069) 929 10 40.
Website: www.amcham.de

American Chamber of Commerce in Austria
Porzellangasse 35, A-1090 Wien
Tel: (01) 319 57 51.
Website: www.amcham.or.at

Swiss-American Chamber of Commerce (Hauptsitz der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer)
Talacker 41, CH-8001 Zürich
Tel: (43) 443 72 00.
Website: www.amcham.ch

Chamber of Commerce of the USA (Industrie- und Handelskammer der USA)
1615 H Street NW, Washington, DC 20062
Tel: (202) 659 60 00.
Website: www.uschamber.com

Trade Information Center, US Department of Commerce
Tel: (202) 872 87 23.
Website: www.export.gov/

National Foreign Trade Council Inc (Nationaler Außenhandelsrat)
1625 K Street, NW Suite 200, Washington, DC 20006
Tel: (202) 887 02 78.
Website: www.nftc.org

Kommunikation

Telefon

Die Landesvorwahl ist 001. Die meisten öffentlichen Telefonzellen werden mit Münzen genutzt. Zahlreiche Geschäfte und Drogerien verkaufen Prepaid-Telefonkarten. Viele Anbieter verkaufen Long Distance Cards für internationale Telefonate. Die Preise variieren, daher lohnt sich ein Preisvergleich. Gebührenfreie Nummern beginnen mit 800, 855, 866, 877 oder 888. Die Notfallnummer für Polizei, Feuerwehr und Notarzt ist 911. 

Mobiltelefon

GSM 1900, PCS und Analog. GSM-, Tri- oder Quad-Band-Geräte erforderlich. Internationale Roaming-Abkommen bestehen. Die wichtigsten Netzbetreiber mit GSM 1900 umfassen u.a. Verizon (Internet: www.verizonwireless.com) und AT&T Wireless (Internet: www.att.com). Ggf. lohnt es sich, ein amerikanisches (Prepaid-)Mobiltelefon zu mieten oder zu erwerben bzw. eine kompatible, amerikanische Prepaid-SIM-Karte zu kaufen. 

Internet

In den USA bieten Geschäftszentren, Hotels, Motels, Restaurants, zahlreiche öffentliche Gebäude wie Bibliotheken sowie Flughäfen Wi-Fi-Service. Internet-Cafés stehen landesweit in großer Zahl zur Verfügung. Hauptinternetanbieter sind u.a. America Online (Internet: www.aol.com), AT&T Business Internet Services (Internet: www.attbusiness.net), EarthLink (Internet: www.earthlink.net) und MSN (Internet: www.msn.com). Mobiles Surfen im Internet ermöglichen u.a. die kostenpflichtigen Goodspeed-Wi-Fi-Hotspots (Internet: goodspeed.io/de/index.html). Außerdem werden Metropolen und größere Städte meist von einem Netz aus Wi-Fi-Hotspots abgedeckt, eine Übersicht bietet die Internetseite www.hotspotlocations.com. 

Post

Es gibt zahlreiche Postämter in allen Bundesstaaten. Briefmarken können für einen Aufpreis auch in Geschäften und Hotels gekauft werden sowie an Geldautomaten. Luftpost nach Europa ist bis zu einer Woche unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Sa 09.00-17.00 Uhr. In den Großstädten sind die Hauptpostämter 24 Std. lang geöffnet.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Große Auswahl, lange Öffnungszeiten und günstige Preise charakterisieren den Einkauf in den USA. Viele kleine Geschäfte, Spezialitätengeschäfte und Hypermärkte sind 24 Std. geöffnet. Kleidung und elektronische Geräte kann man direkt vom Hersteller kaufen. Ge- und verkauft wird auf Flohmärkten, in Billigshops, großen Kaufhausketten und Ladengalerien. Besonders Einkaufszentren (Malls) sind in den USA sehr beliebt, sie bestehen aus verschiedenen Geschäften in einem einzigen Gebäudekomplex, meist auf mehreren Etagen und mit Innenhof. Man sollte beachten, dass man in den meisten Bundesstaaten eine Verkaufssteuer bezahlen muss, die nicht im Preis enthalten ist (normalerweise 3-15%). Einzelheiten über die Verkaufssteuern und Gesetze sind in einer Broschüre beschrieben, die unter folgender Adresse bezogen werden kann: PO Box 95-M, Oradell, NJ 07649.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Sa 09.00/09.30-17.30/18.00 Uhr. Teilweise haben die Geschäfte ein- oder zweimal wöchentlich länger und auch sonntags geöffnet.

Nachtleben

Einleitung

Clubs in den Städten sind normalerweise bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Alle Arten von Theater- und Musikveranstaltungen werden angeboten. Tickets für den New Yorker Broadway können für Gruppen über 20 Personen beim Group Sales Box Office gebucht werden (3rd Floor, 226 West 47th Street, New York, NY 10036. Tel: (212) 398 83 83. Fax: (212) 398 83 89). Tickets müssen im Voraus bezahlt werden und können am Abend der Vorstellung an der Kasse abgeholt werden. Glücksspiele sind nur in lizenzierten Kasinos erlaubt. Spieler müssen mindestens 21 Jahre alt sein.

Kulinarisches

Übersicht

Das Angebot reicht von Schnellimbiss-Ketten über Drive-Ins und Coffee-Shops, Diners (komplett mit Auffahrt und Neonlichtern, hauptsächlich in Kleinstädten) und Cafeterias bis zu Restaurants mit Tresen- oder Selbstbedienung. Die Restaurants in Großstädten sind in der Regel modern und sehr sauber und bieten eine große Auswahl an Gerichten aller Preisklassen an. Das amerikanische Frühstück besteht nicht selten aus warmen Speisen wie z. B. Pfannkuchen oder heißen Waffeln mit Ahornsirup und Obst oder Home fries and Grits (eine Spezialität des Südens). Besucher wundern sich oft über die Frage, wie sie ihre Frühstückseier haben wollen, z. B. Over easy (Spiegelei von beiden Seiten angebraten) oder Sunny side up (normales Spiegelei mit der »spiegelnden« Seite oben). Steakhäuser und Schnellimbiss-Ketten, die Hot dogs (Weenies), Hamburger und Pizzas servieren, findet man überall. Viele Restaurants bieten sowohl amerikanische als auch kontinentale Küche und internationale Spezialitäten. Die regionalen Spezialitäten reichen von mexikanischen Gerichten im Südwesten bis zu französischen, kreolischen und Cajun-Gerichten im tiefen Süden. Auch Grills sind im Süden sehr beliebt. Zu den Preisnachlässen vieler Restaurants gehören Early Bird Dinners (vor 18.00 Uhr serviert), Children's Platters (preisgünstiges Kindermenü) und Restaurant Special (Tagesgericht zu ermäßigtem Preis). Manchmal gibt es auch All-you-can-eat-Menus (für einen festgesetzten Preis kann man soviel essen, wie man möchte).

Getränke:
Es gibt viele unterschiedliche Bars, elegante Cocktailbars, Cafés, Saloonbars und Pubs im englischen Stil, aber auch einfache Kneipen. In den Großstädten gibt es häufig Happy Hours mit preiswerteren Getränken und kostenlosen Snacks. Grundsätzlich muss man für Bedienung extra bezahlen. Die Ausschankzeiten werden von den Staaten, Bezirken, Städten oder Gemeinden festgelegt. Das Mindestalter für den Alkoholkonsum liegt bei 21 Jahren. Die Alkoholgesetze unterscheiden sich von Bundesstaat zu Bundesstaat stark; z. B. ist der Konsum von Alkohol in Nevada zu jeder Zeit und überall gestattet, in anderen Bundesstaaten nur begrenzt erlaubt und in manchen Gegenden ganz verboten. In solchen Gegenden findet man oft Privatklubs oder eine nahe gelegene Stadt, in der Alkohol verkauft werden darf. Geöffnete Alkoholbehälter dürfen jedoch nicht in Kraftfahrzeugen und oft auch nicht auf der Straße mitgeführt werden. Bier wird viel getrunken, aber auch kalifornische Weine werden immer beliebter. Für weitere Informationen s. einzelne Staaten.

Unterkunft

Hotels

Es gibt viele gute traditionelle Hotels, die Mehrzahl der Hotels ist jedoch modern, hat oft Einheitspreise und gehört nationalen oder internationalen Hotelketten an. Die Qualität ist normalerweise hoch, Fernseher und Telefon befinden sich in jedem Zimmer.

Weitere Auskünfte erteilt die American Hotel & Lodging Association, Suite 600, 1201 New York Avenue NW, Washington, DC 20005-3931. (Tel: (202) 289 31 00. Internet: http://www.ahla.com/).

Kategorien:
Es gibt fünf verschiedene Preisgruppen: Super, DeLuxe, Standard, Moderate und Inexpensive.

Camping

Besonders in den Rocky Mountains und in Neuengland ist Zelten sehr beliebt. Die Neuengland-Staaten umfassen die sechs Staaten im Nordosten der USA, die zuerst von England besiedelt wurden - Maine, New Hampshire, Vermont, Massachusetts, Rhode Island und Connecticut. Die Saison dauert im Norden von Mitte Mai bis Mitte September. Es ist verboten, an Autobahnen und auf Plätzen, die nicht als Zeltplätze ausgewiesen sind, zu campen.

Auskünfte über Campingplätze erteilt KOA (Kampgrounds of America), (Tel: (406) 248 74 44. Internet: http://www.koakampgrounds.com/).

Andere Unterkunftsmöglichkeiten

74 YMCA-Zentren befinden sich in 68 Städten der USA. Man benötigt keinen Mitgliedsausweis, sollte aber im Hauptbüro zwei Tage im Voraus reservieren. Der YMCA bietet meist zentral gelegene, verhältnismäßig preiswerte Unterkünfte überall in den USA. Die meisten Zentren haben Einzel- und Doppelzimmer für Männer und Frauen und oft auch Sporteinrichtungen. Etwa 130 Jugendherbergen bieten ihren Mitgliedern einfache, preiswerte Unterkünfte, normalerweise in kulturell, historisch oder landschaftlich interessanten Gegenden.

Nähere Informationen erteilt YMCA of the USA, 101 North Wacker Drive, Chicago, IL 60606. (Internet: http://www.ymca.net/).

Die Mitgliedschaft im Jugendherbergsverband ist nicht vom Alter abhängig, und Einzel-, Familien- oder Gruppenausweise sind erhältlich.

Weitere Informationen erteilt Hostelling International USA, 8401 Colesville Road, Suite 600, Silver Spring, MD 20910. (Tel: (301) 495 12 40. Internet: http://www.hiusa.org/).

Kultur

Religion

Protestantisch (51,3%), römisch-katholisch (23,9%); jüdische, muslimische und viele andere Glaubensrichtungen. In den großen Städten leben Mitglieder bestimmter ethnischer oder religiöser Gruppen häufig im gleichen Stadtviertel.

Soziale Verhaltensregeln


Umgangsformen: Die relativ kurze Geschichte der Besiedlung des Landes durch eine große Anzahl unterschiedlicher Nationen brachte eine Vielfalt verschiedener Sitten, Kulturen und Traditionen mit sich. In den Großstädten leben Personen gleicher Abstammung oft in den gleichen Vierteln. Die Atmosphäre ist in der Regel eher locker und leger. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Die Amerikaner sind für ihre Offenheit und Gastfreundschaft bekannt. Auch hier freut sich der Gastgeber über ein kleines Geschenk.

Kleidung ist normalerweise zwanglos. Gute Hotels, Restaurants und Klubs erwarten Abendkleidung.

Rauchen: Das Ausmaß der Rauchverbote unterscheidet sich von Staat zu Staat. In öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln besteht Rauchverbot. In New York City gilt wie in 50% der amerikanischen Bundesstaaten ein Rauchverbot in allen Restaurants und Kneipen. In NYC besteht zudem ein Rauchverbot auf zahlreichen öffentlichen Plätzen wie dem Times Square, an Stränden und in Parks. Ebenso besteht an den meisten kalifornischen Stränden sowie in Parks und anderen öffentlichen Plätzen in Kalifornien und ein Rauchverbot. Am wenigsten streng sind die Rauchverbote in den Südstaaten, falls überhaupt welche bestehen. 

Trinkgeld wird unbedingt erwartet und ist normalerweise nicht in der Rechnung enthalten. Man gibt nur dann kein Trinkgeld, wenn der Service sehr schlecht war. Auch Eintrittsgebühren für Klubs usw. beinhalten kein Trinkgeld. Kellner bekommen 15-20% (wenn das Trinkgeld nicht schon in der Rechnung enthalten ist). Auch in Buffet-Restaurants gehört es zum guten Ton, den Kellnern 1-2 US$ und bei gutem Service bis zu 10% zu geben. Taxifahrer und Friseure erhalten 10-15%, Valet-Service-Personal sowie Gepäckträger pro Gepäckstück 2 US$ und Zimmermädchen 2-4 US$ pro Nacht.

Klima

Beste Reisezeit

Das Gebiet der USA erstreckt sich (mit Ausnahme von Alaska und Hawaii) über sechs Klimazonen. Die beste Reisezeit hängt deshalb von Ort und Zeit ab. Der Frühling (März, April, Mai) und der Herbst (September und Oktober) sind in der Regel kühler und für Reisen die angenehmsten Jahreszeiten. Die Sommermonate (Juni, Juli und August) sind im ganzen Land heiß, während die Wintermonate (November bis Februar) je nach Gebiet in den USA sehr unterschiedliche Temperaturen mit sich bringen. 

Die Continental Moist Zone liegt im Nordosten, die südwestliche Begrenzung dieser Klimazone verläuft in etwa entlang der Grenze von Iowa mit Nebraska und Missouri. Die Sommer sind warm und sehr niederschlagsreich, die Winter kalt. An den großen Seen muss man mit strengen Wintern mit Schnee und Frost rechnen.

Südlich schließt sich die Subtropical Moist Zone an, die nach Westen bis an die Grenze von Oklahoma mit Arkansas und Louisiana und im Süden bis an den Golf von Mexiko reicht. Die Temperaturen sind ähnlich wie in der Continental Moist Zone mit warmen, regnerischen Sommern, die jahreszeitlichen Unterschiede sind jedoch nicht so krass, und die Winter werden nicht so kalt. Die Hurrikan-Saison dauert von Anfang Juni bis Ende November.

Die Continental Steppe Zone liegt im Nordwesten der USA und zieht sich durch die großen Binnen- und Hochebenen westlich der Rocky Mountains. Dieses Gebiet ist wesentlich niederschlagsärmer. Die Sommer sind warm, die Winter kühl und trocken.

Die Rocky Mountains selbst bilden zusammen mit den Gebirgszügen an der Pazifikküste die Highland Climate Zone. Wegen der Hochlage sind die Temperaturen in diesem Gebiet grundsätzlich niedriger als in Gebieten auf dem gleichen Breitengrad in Tallage.

In der weiten Tiefebene zwischen den Rocky Mountains und den Erhebungen an der Ostküste liegt die Continental Desert Zone, die sich im Süden bis zur mexikanischen Grenze erstreckt. In diesem Wüstenklima wird es im Sommer recht warm, im Winter kühl. Es fallen das ganze Jahr über kaum Niederschläge.

Der Küstenstreifen am Pazifik mit dem kalifornischen Längstal des Sacramento River bildet die Marine Temperate Zone. Hier herrscht sehr gemäßigtes Klima, die Sommer sind warm, im Süden heiß, und die Winter sind im Norden kühl und im Süden mild. Die meisten Niederschläge fallen im Winter. Den Norden Kaliforniens bereist man am besten in den Sommermonaten, den Süden Kaliforniens von September bis November und die Nationalparks von Mai bis September. Das Klima ist im Death Valley im Frühling und im Herbst am erträglichsten. In der Sierra Nevada sind die Bedingungen für Wintersportler von Oktober bis April am besten.

In Alaska gibt es drei unterschiedliche Klimazonen. An der Südküste herrscht gemäßigtes ozeanisches Klima. Die größte Klimazone ist die subarktische Zone, die bis zum Brooks Range-Gebirge im Norden reicht. Die Winter werden hier recht kalt. Die kälteste Zone ist das Gebiet im Norden des Bundesstaates, die Tundra-Zone mit Dauerfrost, kurzen Sommern und langen Wintern. Die Sommermonate sind die beste Reisezeit für Alaska.

Wesentlich wärmer ist das Klima im tropischen Bundesstaat Hawaii. Im Frühling und Herbst fallen an den Ostküsten der Inseln heftige Niederschläge. Hawaii ist ganzjährig ein beliebtes Reiseziel.

New York City ist ganzjährig und völlig unabhängig vom Wetter ein beliebtes Reiseziel. Die nördliche Ostküste wird besonders im Herbst während des Indian Summers gerne bereist.  

Bilder

California

California beach
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Whale

Whale in Alaska, an unspoilt wilderness
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Race

Race through Florida's Everglades
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Hike

Hike in the Grand Canyon
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Mardi

Mardi Gras crowds, New Orleans
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Mount

Mount Rushmore, USA
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Las

Las Vegas
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Manhattan

Manhattan Bridge
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