Länderinformationen

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Saba

Allgemeines

Hauptstadt

The Bottom.

Geographie

Saba ist verwaltungstechnisch eine von drei Inseln der Windward-Inseln der ehemaligen Niederländischen Antillen, geographisch gesehen gehört sie jedoch zu den Leeward-Inseln der Kleinen Antillen. Sie liegt 265 km östlich von Puerto Rico, 44 km südlich von St. Maarten und 21 km westlich von St. Eustatius. Saba ist der Gipfel eines erloschenen Vulkans, des 870 m hohen Mount Scenery, der mit dichtem Wald bewachsen ist. Die vier Dörfer der Insel waren bis vor kurzem nur durch Felsentreppen miteinander verbunden. Eine Straße verbindet heute den Flughafen mit The Bottom.

Regierung

Konstitutionelle parlamentarisch-demokratische Monarchie. Saba war bis zu ihrer Auflösung 2010 Teil der Niederländischen Antillen, ebenso wie Bonaire, Curaçao, St. Eustatius und St. Maarten. Die ehemaligen Niederländischen Antillen, Aruba und die Niederlande haben als autonome Regionen mit interner Selbstverwaltung den gleichen Status innerhalb des niederländischen Königreichs.

Die niederländische Königin wird durch einen Gouverneur vertreten. Außen- und Verteidigungspolitik werden vom Ministerrat des Königsreichs entschieden. Routineangelegenheiten werden vom Inselrat unter der Aufsicht des Vizegouverneurs ausgeführt.

Staatsoberhaupt

Königin Beatrix der Niederlande, vertreten durch den von ihr ernannten Gouverneur Jonathan G.A. Johnson, seit 2008.

Regierungschef

Jonathan G.A. Johnson, seit 2008.

Elektrizität

110/220 V, 60 Hz.

Übersicht

Saba sitzt majestätisch auf dem Gipfel eines erloschenen Vulkans. Überall auf der Insel gibt es dramatische Steilhänge und eine spektakuläre, felsige Küste.
Saba, das über nur eine einzige Straße („The Road“) und eine Bevölkerung von weniger als 1.500 Menschen verfügt, ist die am wenigsten entwickelte Insel der ehemaligen Niederländischen Antillen. Die vorbildliche Erhaltung ihrer einzigartigen Natur hat ihr den Spitznamen „die unberührte Königin“ eingebracht.
Noch vor 50 Jahren besaß Saba weder einen Flughafen noch einen geschützten Hafen. Es gibt vier Dörfer, die bis vor kurzem nur durch in den Felsen gehauene Steintreppen miteinander verbunden waren. Eine Straße verbindet heute den Flughafen mit der Hauptstadt The Bottom. The Bottom liegt 250 m über dem Meer auf einem Plateau, das von Vulkangipfeln umgeben ist.
Saba ist eine Besondere Gemeinde der Niederlande und war Teil der Niederländischen Antillen, die am 10. Oktober 2010 aufgelöst wurden.
 

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Es gibt keine Direktflüge nach Saba. KLM (KL) und Air France (AF) bieten Flugdienste nach St. Maarten, Weiterflug mit Winair (www.fly-winair.sx) im Codeshare mit KLM nach Saba. Die Flugzeiten hängen von der jeweiligen Verbindung ab.

Ausreisegebühr

2 US$ zu den Niederländischen Antillen und Aruba.

Anreise mit dem Schiff

Kleine Boote fahren vom Leo-A.-Chance-Pier in der Fort Baai ab. Regelmäßige Fährverbindung nach St. Maarten (Fahrtzeit: 1 Std.) ebenso wie ein wöchentliches Frachtboot, das Lebensmittel und andere Versorgungsgüter liefert.

Kreuzfahrtschiffe laufen Saba gelegentlich an.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Auf Saba gibt es eine 15 km lange Straße, die die Insel vom Flughafen bis zur Fort-Bucht durchläuft. Rechtsverkehr.

Taxis
sind vorhanden.

Mietwagen
sind in Windwardside erhältlich.

Unterlagen:
Nationaler Führerschein.

Reisewarnung

Überblick

Stand - Tue, 04 Dec 2018 11:00:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Tue, 04 Dec 2018 11:10:28 +0100)

Einschließlich Niederländische Überseegebiete

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise (Kriminalität in niederländischen Überseegebieten)
Redaktionelle Änderungen und Ergänzungen

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Terrorismus
Die Sicherheitsmaßnahmen wurden aufgrund der weltweit erhöhten Terrorgefahr insbesondere auf Flughäfen und Bahnhöfen verstärkt. Reisende sollten insbesondere auf den Zufahrtswegen zum und vom Flughafen Amsterdam Schiphol mit Verzögerungen rechnen.

Kriminalität
Insbesondere in Großstädten ist Vorsicht vor Taschendiebstahl und Kleinkriminalität angebracht.
Reisende sollten an von Touristen stark frequentierten Orten (z.B. auch Warteschlangen an Museen, Coffeeshops etc.), Flughäfen (auch im Sicherheitsbereich), Bahnhöfen und sonstigen öffentlichen Verkehrsmitteln besonders auf ihre Wertsachen achten.
In den niederländischen Überseegebieten ist die Kriminalitätsrate zwar noch relativ niedrig, Aber neben Diebstählen und anderer Kleinkriminalität kommen auch Straßenüberfälle vor, zum Teil auch an touristisch viel besuchten Orten. Daher sollten die allgemein gültigen Sicherheitsvorkehrungen (keine größeren Summen Bargeld oder Wertgegenstände wie Schmuck bei sich zu tragen) beachtet werden. Aufenthalte in abgelegenen Gegenden einschließlich Stränden sollten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Wichtige Dokumente (Flugticket, Reisepass) sollten stets nur in Fotokopie mitgeführt und die Originale im Hotelsafe hinterlegt werden.
Aufgrund der zunehmenden Drogenproblematik wird Reisenden empfohlen, ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt zu lassen. Unter gar keinen Umständen sollten sich Reisende darauf einlassen, für Dritte etwas zu transportieren.

Naturkatastrophen
In der Karibik ist von Juni bis Ende November Wirbelsturmsaison. Reisende in dieser Zeit in den karibischen Teil der Niederlande werden daher um Beachtung der Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland gebeten.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Zuständige Auslandsvertretung
Das Königreich der Niederlande besteht aus den Niederlanden und den Ländern Curação, St. Maarten und Aruba, sowie besonderen Gemeinden der Niederlande Bonaire, St. Eustatius und Saba (Karibischer Teil der Niederlande).
Das Generalkonsulat Amsterdam ist die zuständige konsularische Vertretung auch für den karibischen Teil der Niederlande.
In Oranjestad, Aruba und in Willemstad, Curação gibt es deutsche Honorarkonsuln, an die sich Reisende in Notfällen wenden können.

Infrastruktur/Straßenverkehr
Es gibt in den Niederlanden ein sehr dichtes Eisenbahn- und Busnetz sowie guten lokalen öffentlichen Nahverkehr wie auch ein U-Bahnnetz in Amsterdam und Rotterdam. Als Routenplaner empfiehlt sich 9292.nl.
Fahrräder können überall gemietet werden, es gibt bei vielen Einkaufszentren und öffentlichen Gebäuden überwachte Abstellmöglichkeiten. Bei Unfällen mit Radfahrern und Fußgängern haftet grundsätzlich der Autofahrer, unabhängig von der Schuldfrage.Die Promillegrenze beträgt 0,5, für Fahranfänger in den ersten fünf Jahren 0,2.
Gelbe Markierungen an Bordsteinkanten bedeuten Parkverbot, bei blauen ist Parken mit Parkscheibe gestattet.
Bußgeld- und Gebührenzahlungen werden in den Niederlanden sehr streng kontrolliert. Nichtgezahlte Bußgelder oder Gebühren werden auch bei einer späteren Wiedereinreise in die Niederlande geahndet. Die Polizei kann bei noch offenen Forderungen das Fahrzeug beschlagnahmen, wenn es durch den Kostenschuldner gefahren wird, auch wenn der Fahrer nicht Eigentümer des Fahrzeugs ist.
Darüber hinaus können Kostenschuldner z. B. bei der Einreisekontrolle auf dem Flughafen Schiphol bis zur Zahlung der ausstehenden Beträge in Polizeigewahrsam genommen werden.

Führerschein
Der deutsche Führerschein ist ausreichend.

Geld/Kreditkarten
Zahlungsmittel ist der Euro. Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich.

Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise in die Niederlande (Festland) ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja

Vorläufiger Reisepass: Ja

Personalausweis: Ja

Vorläufiger Personalausweis: Ja, muss gültig sein

Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Die Niederlande sind Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13.12.1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.
Bei Flugreisen, deren Ziel außerhalb der Schengener Staaten liegt, ist ein gültiger Reisepass mitzuführen.

Aruba,Curação, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba
Für die überseeischen Länder Aruba, Curação und St. Maarten sowie für die besonderen Gemeinden der Niederlande Bonaire, St. Eustatius und Saba (karibischer Teil der Niederlande) gelten nicht die gleichen Einreisebestimmungen wie für die Niederlande.
Reisende (ohne die Absicht, Arbeit aufzunehmen) müssen einen gültigen Reisepass, vorläufigen Reisepass oder Kinderreisepass mit sich führen.
Grundsätzlich können Grenzbeamte verlangen, dass das Reisedokument noch für weitere sechs Monate nach der geplanten Ausreise gültig ist.
Die Einreise mit dem Personalausweis oder vorläufigen Personalausweis ist nicht möglich.
Über ggf. weitere Einreisebestimmungen, wie z.B. Erfordernis eines Rück- oder Weiterflugtickets sowie Nachweis ausreichender finanzieller Mittel informieren die jeweiligen Auslandsvertretungen der Niederlande.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Der Grundsatz der Warenverkehrsfreiheit schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.

Ein- und Ausfuhr von Heimtieren
Für Reisen mit bestimmten Heimtieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland, Großbritannien, Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, gilt folgende Regelung:
Es ist ein EU-Heimtierausweis mitzuführen. Dieser Ausweis dient u. a. dem Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. Ein Musterausweis sowie weitergehende Informationen sind beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erhältlich.
Das Verbot der Einfuhr von Hunden des Typs Pitbull-Terrier in die Niederlande wurde aufgehoben.

Weitere Informationen zur Einreise mit Hunden in die Niederlande sowie zur Einreise mit anderen Tieren sind bei der Botschaft der Niederlande in Berlin erhältlich.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.

Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Anders als häufig angenommen, sind in den Niederlanden alle Drogen verboten. Lediglich der an strenge Auflagen geknüpfte Verkauf von höchstens fünf Gramm Cannabis (Marihuana/Haschisch) in Coffeeshops und der Besitz von höchstens fünf Gramm Cannabis zum Eigenverbrauch werden nicht strafrechtlich verfolgt. Darüber hinaus sind in den Niederlanden Handel (Import/Export), Verkauf, Herstellung und Besitz sowohl von Cannabis als auch von harten Drogen strafbar. Ferner gibt es in Amsterdam, Rotterdam und Den Haag örtlich gekennzeichnete Verbote, Drogen im Freien zu konsumieren. Bei Zuwiderhandlungen können Geldbußen verhängt werden.

Realistische Imitationen von Feuerwaffen sind in den Niederlanden verboten.

Pfefferspray, Tränengas und CO-2-Gas gelten als wehrlosmachende Gase und sind verbotene Waffen im Sinne des niederländischen Waffengesetzes. Das Mitführen und der Gebrauch von Pfefferspray sind daher verboten und werden mit hohen Geldbußen oder Freiheitsstrafe geahndet, die in der Stadt Den Haag z.B. 95,- Euro betragen.

Medizinische Hinweise

Für die Niederlande selbst gibt es keine Impfvorschriften oder andere besondere Hinweise.

Aktuelle medizinische Hinweise
Zika-Virus-Infektion

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden Aruba, Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus des Gesundheitsdienstes.

Impfschutz
In Aruba, Curaçao und St Maarten sowie in den besonderen Gemeinden der Niederlande Bonaire, St Eustatius und Saba (die in der Karibik gelegenen Gebiete des Königreichs der Niederlande) gelten die folgenden besonderen Vorschriften und Hinweise:
Bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Ausgenommen sind Kinder unter neun Monaten.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden, abhängig von den Aufenthaltsbedingungen ggfs. auch Impfungen gegen Hepatitis B, für die niederländischen Antillen zusätzlich noch gegen Hepatitis A und ggfs. Typhus und Tollwut empfohlen.
Bei einem Langzeitaufenthalt für Schüler/Studenten wird in den Niederlanden, nicht in den in der Karibik gelegenen Gebieten), auch eine Impfung gegen Meningokokken ACWY empfohlen.

Die folgenden Krankheiten treten mit Ausnahme von HIV/AIDS nur auf den in der Karibik gelegenen Gebieten des Königreichs der Niederlande, nicht aber in den Niederlanden selbst auf:

Dengue-Fieber
Durch den Stich tagaktiver Stechmücken kommt es zur Übertragung von Dengue. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gelenkschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung schwerwiegende Komplikationen inklusive möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung/ Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gibt, besteht einzig als präventive Maßnahme die Vermeidung von Mückenstichen.

Chikungunya
Seit 2014 gibt es wie in anderen Gebieten der Karibik auch (ausgehend von St. Martin u.a.) erste bestätigte Erkrankungsfälle von Chikungunya auf Aruba.
Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.

Malaria
Alle Inseln der in der Karibik belegenen Gebiete des Königreichs der Niederlande gelten als malariafrei.

Persönlicher Mückenschutz
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden in Risikogebieten empfohlen,
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- ganztätig (Dengue, Chikungunya, Zika) Insektenschutzmittel (Repellentien) auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen -wo möglich- Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Möglichst Einmalhandtücher verwenden.

Bilharziose
Bilharziose ist in einigen Landesteilen nicht sicher auszuschließen, daher sollte Süßwasserkontakt generell gemieden werden.

Ciguatera
Eine Intoxikation kann saisonal gehäuft beim Verzehr belasteter größerer Raubfische auftreten und ist unabhängig vom vorherigen Erhitzen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise vor Ort.

Medizinische Versorgung
Das Versorgungsniveau in den Niederlanden entspricht europäischem Standard. In den in der Karibik belegenen Gebieten des Königreichs der Niederlande ist allerdings mit deutlichen Einschränkungen zu rechnen.

Deutsche Staatsangehörige können wie alle anderen EU-Bürger, die sich vorübergehend in den Niederlanden (nicht aber in den in der Karibik belegenen Gebieten des Königreichs der Niederlande!) aufhalten, nach dem europäischen Gemeinschaftsrecht im Krankheitsfall Leistungen nach niederländischem Recht in Anspruch nehmen. Als Anspruchsnachweis wird eine vor dem Antritt der Reise von der deutschen Krankenkasse auszustellende Europäische Versichertenkarte vorgelegt.
Ausführliche Informationen finden sich auf der Internetseite der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland www.dvka.de (z. B. unter Publikationen, Merkblätter „Urlaub im Ausland").
Ferner erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse Auskünfte über die aktuellen Regelungen.
Die in der Karibik helegenen Gebieten des Königreichs der Niederlande deckt die deutsche gesetzliche Krankenkasse grundsätzlich nicht ab!
Unabhängig davon wird auch für die Niederlande selbst dringend empfohlen, für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken).

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Akkordeon

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
TürkeiJa1Ja
Andere EU-LänderJaNeinJa
SchweizJaNeinJa
ÖsterreichJaNeinJa
DeutschlandJaNeinJa

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Anmerkung zum Sichtvermerk im Reisepass

Saba gehört zu den ehemaligen Niederländischen Antillen, die am 10. Oktober 2010 aufgelöst wurden. Es ist nun wie Bonaire und St. Eustatius eine besondere Gemeinde im Königreich der Niederlande.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen touristischen Aufenthalt:

 



(a) EU-Länder und Schweiz für einen Aufenthalt von bis 30 Tagen pro Einreise und bis zu 90 Tage Gesamtaufenthaltsdauer bei Besuchen von mehreren karibischen Inseln der Niederlande in einem Zeitraum von 180 Tagen (Ausnahme: Niederländer max. 180 aufeinanderfolgende Tage in einem Zeitraum von 365 Tagen).

 

(b) [1] Türkische Staatsbürger mit einem Schengen-Visum, das mehrere Einreisen gestattet, oder mit einem gültigen Aufenthaltstitel oder mit einer vorläufigen Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengen-Land, mit einem Visum oder Aufenthaltstitel für Großbritannien oder Irland (Rep.) für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen pro Einreise und bis zu 90 Tage Gesamtaufenthaltsdauer in einem Zeitraum von 180 Tagen.


Kosten

Kurzzeitvisum (für einen Aufenthalt von max. 30 Tagen, mehrfache Einreise, Gesamtaufenthaltsdauer: 90 Tage innerhalb von 180 Tagen): 35 €.

 

Visaarten und Kosten

Es gibt ein gemeinsames Visum für alle in der Karibik gelegenen Teile des Königreichs der Niederlande (Inseln Aruba, Curaçao und Sint Maarten sowie Bonaire, Sint Eustatius und Saba):

 

- Visum für einen Gesamtaufenthalt von max. 90 Tagen (mehrfache Einreisen, max. 30 Tage pro Aufenthalt). (Beispiel für einen maximalen Aufenthalt: 30 Tage in Aruba, 21 Tage in Curaçao, 21 Tage in Bonaire und 18 Tage in Sint Maarten.)

- Visum für einen Aufenthalt von über 90 Tagen. 

Gültigkeit

Das Kurzzeitvisum ist 6 Monate gültig und erlaubt mehrfache Einreisen. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 30 Tage pro Einreise. Die maximale Gesamtaufenthaltsdauer beträgt beim Insel-Hopping 90 Tage. 

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende (auch Passagiere von Kreuzfahrtschiffen und Zivilschiffen), die innerhalb von 48 Std. weiterreisen und über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen, benötigen kein Transitvisum.

Antrag

Bei Visumpflicht sollte der Antrag spätestens 1 Monat vor der Abreise an eine der für Saba zuständigen Botschaften der Niederlande (s. Kontaktadressen) gestellt werden.

Antrag erforderlich

(a) ein ausgefülltes Antragsformular.

(b) ein aktuelles farbiges Passbild (3,5 x 4,5 cm).

(c) Nachweis über ein gebuchtes Flug- und Rückreiseticket.

(d) Unterkunftsnachweis.

(e) Reisepass, der noch 3 Monate über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig ist und mindestens zwei freie Seiten enthält, plus Kopie der relevanten Seiten.

(f) Erklärung eines Bürgen, dass es sich um einen Familienbesuch handelt oder dass der Antragsteller eine Einladung eines Einwohners oder einer Organisation erhalten hat.

(g) Nachweis über ausreichende Geldmittel (ca. 150 - 200 US$ pro Tag), um den Aufenthalt und ggf. die Rückreise finanzieren zu können.

(h) Ggf. Nachweis über eine Aufenthaltserlaubnis für ein Schengen-Land, Großbritannien oder Irland (Rep.).

(i) Auslandskrankenversicherung mit einer Deckung von mindestens 15.000 US$.

(j) Geburtsurkunde von minderjährigen Antragsstellern sowie Pässe beider Elternteile. Alleinreisende Minderjährige: Notariell beglaubigte Reiseerlaubnis der nicht mitreisenden Elternteile / Erziehungsberechtigten. 

(k) Erklärung über den Zweck der Reise.

Bearbeitungsdauer

Kurzzeitvisum: In der Regel 15 Kalendertage. Der Antrag sollte mindestens 4 Wochen und maximal 3 Monate vor der geplanten Abreise eingereicht werden.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Touristen müssen ggf. bei der Einreise ausreichende Geldmittel für die Dauer ihres Aufenthalts nachweisen. Empfehlung: Ca. 150 US$ pro Tag für Hotelgäste und ca. 100 US$ pro Tag für ausländische Gäste, die privat unterkommen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

(a) Rück- und Weiterreiseticket.
(b) ausreichende Geldmittel.
(c) gültige Unterlagen für die Weiterreise (z.B. Visa für Drittländer).

(d) Ggf. unbefristeter Aufenthaltstitel für ein Schengen-Land.

(e) Unterkunftsnachweis.

(f) Auslandskrankenversicherung, die mindestens 15.000 US$ abdeckt.

Aufenthaltsverlängerung

Anfragen an das Büro des Lieutenant Governor of the Island Territory of Saba, The Bottom. Niederländische Staatsbürger aus Europa dürfen sich ohne besondere Aufenthaltsgenehmigung auf den Niederländischen Antillen niederlassen.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.


Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Minderjährige müssen entweder in Begleitung eines Erwachsenen einreisen oder bei der Ankunft von einem Erwachsenen im Empfang genommen werden, der seinen Wohnsitz in Saba hat. Alleinreisende Minderjährige benötigen eine notariell beglaubigte Reiseerlaubnis der nicht mitreisenden Elternteile.
 

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Einreise mit Haustieren

Für alle Haustiere (Hunde, Katzen, Papageien und Sittiche) wird ein Gesundheitszeugnis benötigt, das bestätigt, dass das Tier gesund ist, und das maximal 14 Tage vor der Ankunft ausgestellt wurde. Katzen und Hunde brauchen zusätzlich ein Tollwutimpfzertifikat. Die Impfung sollte mind. 30 Tage vor der Ankunft erfolgt sein. Die Tiere müssen durch einen Microchip gekennzeichnet sein.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen touristischen Aufenthalt:

 



(a) EU-Länder und Schweiz für einen Aufenthalt von bis 30 Tagen pro Einreise und bis zu 90 Tage Gesamtaufenthaltsdauer bei Besuchen von mehreren karibischen Inseln der Niederlande in einem Zeitraum von 180 Tagen (Ausnahme: Niederländer max. 180 aufeinanderfolgende Tage in einem Zeitraum von 365 Tagen).

 

(b) [1] Türkische Staatsbürger mit einem Schengen-Visum, das mehrere Einreisen gestattet, oder mit einem gültigen Aufenthaltstitel oder mit einer vorläufigen Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengen-Land, mit einem Visum oder Aufenthaltstitel für Großbritannien oder Irland (Rep.) für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen pro Einreise und bis zu 90 Tage Gesamtaufenthaltsdauer in einem Zeitraum von 180 Tagen.


Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere VorsichtsmaßnahmenGesundheitszeugnis erforderlich
Essen & Trinken3-
MalariaNein-
Typhus & Polio2-
CholeraNein
Gelbfieber1

Übersicht

In The Bottom gibt es ein Krankenhaus.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über sechs Monate alt sind und innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitpassagiere, die auf Saba den Flughafen nicht verlassen.

[2] Typhus kann vorkommen, Poliomyelitis nicht.

[3] Leitungswasser wird aus einer Meerwasserentsalzungsanlage gewonnen und ist unbedenklich. In Flaschen abgefülltes Mineralwasser ist überall erhältlich. Milch ist pasteurisiert, und einheimische Milchprodukte sind unbedenklich. Einheimisches Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse können ohne Bedenken gegessen werden.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen vorkommen, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Geld

Währung

1 US-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: US$, USD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 US$. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 1 US$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent.

Seit 2011 ist der US-Dollar die offizielle Währung Sabas. Er löste den Antillen-Florin (Antillen-Gulden) ab.

Kreditkarten

Kreditkarten werden in der Regel akzeptiert. Auf Saba gibt es eine Bank, die sich in Windwardside befindet. Die Bank verfügt über einen Geldautomaten. Einen weiteren Geldautomaten gibt es in The Bottom. Einzelheiten vom Hersteller der jeweiligen Kreditkarte.
 

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Ein Geldautomat befindet sich in der RBC Bank in Windwardside und in The Bottom.

Reiseschecks

Werden bevorzugt in US-Dollar angenommen.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.30-15.30 Uhr.

Devisenbestimmungen

Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen, Deklarationspflicht ab einem Wert von 10.000 US$. Silbermünzen aus den Niederlanden und Suriname dürfen nicht eingeführt werden.

Geldwechsel

Auf der Insel gibt es eine Bank in Windwardside.

Währungen

US$

USD

EUR

Wechselkurse

EUR1 = EUR1.00
GBP1 = EUR1.19
USD1 = EUR0.96

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Niederländisch. Außerdem werden Papiamento, Englisch und Spanisch gesprochen.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2018

  • 01 Jan Neujahr
  • 19 Feb Tag der Familie
  • 30 Mar Karfreitag
  • 01 Apr Ostersonntag
  • 02 Apr Ostermontag
  • 01 May Tag der Arbeit
  • 10 May Christi Himmelfahrt
  • 03 Dec Saba-Tag
  • 25 Dec Weihnachten
  • 26 Dec Weihnachten

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Saba eingeführt werden:

 

200 Zigaretten oder 50 Zigarillos oder 25 Zigarren oder 150 g Tabak. (Nur Personen ab 17 Jahren)

Entweder 1 l Spirituosen oder Likör mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22% vol. oder

1 l Spirituosen oder Likör oder Schaumwein oder Likörwein mit einem Alkoholgehalt von max. 22%. 

und 2 l nicht-schäumende Weine und 8 l Bier. (Nur Personen ab 18 Jahren)

Persönliche Gebrauchsgegenstände und Geschenke bis zu einem Wert von 500 US$ (Personen unter 15 Jahren: 150 US$).

Falls mehr als die angegebene Menge eingeführt wird, wird die gesamte Menge verzollt. 

Verbotene Importe

Weder Lederwaren aus Haiti noch Silbermünzen aus Suriname oder den Niederlanden dürfen eingeführt werden.

Kontaktadressen

Saba Tourist Bureau

Saba unterhält keine eigenen Auslandsvertretungen. Die Interessensvertretung erfolgt durch die Botschaften der Niederlande (Kontaktadressen s. Niederlande). 

416 22 31, 416 23 22.

http://www.sabatourism.com

http://www.sabatourism.com

Mo-Do 08.00-17.00 und Fr 08.00-16.30 Uhr.

PO Box 527

Windwardside, Saba, Dutch Caribbean

Bonaire, Saint Eustatius and Saba

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Bei geschäftlichen Treffen geht es recht formell zu. Ein leichter Tropenanzug bzw. Kostüm sind angebracht. Terminvereinbarungen sollten im Voraus getroffen werden, und auf Pünktlichkeit wird großen Wert gelegt.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.30-12.00 und 13.30-16.30 Uhr.

Geschäftskontakte

Curaçao Chamber of Commerce
PO Box 10, Kaya Junior Salas 1, Curaçao
Tel: (9) 461 3918.
Internet: www.curacao-chamber.an

St. Maarten Chamber of Commerce and Industry
Cannegieter Street 11, PO Box 454, Philipsburg, St. Maarten
Tel: 542 35 90.

Kommunikation

Telefon

Vollautomatisiertes System mit Selbstwählferndienst. Telefonate, die über die Vermittlung geführt werden, sind teurer (15 % Steuern werden berechnet). Hotels haben internationale Direktdurchwahl. Öffentliche Telefonzellen gibt es in The Bottom und Windwardside. Von Telefonzellen können auch internationale Telefonate geführt werden.

Mobiltelefon

Analoge Mobilfunknetze betrieben durch Windward Islands Cellular und digitales analoges Netz (System B) betrieben durch East Caribbean Cellular (Internet: www.eastcaribbeancellular.com). Nicht kompatibel mit GSM Mobiltelefonen. Ein GSM-Mobilfunknetz befindet sich in Planung.

Internet

Hauptanbieter: Unspoiledqueen.com. In Windwardside gibt es ein Internetcafé.

Post

In The Bottom gibt es ein Postamt. Luftpost nach Europa ist ca. 4 Wochen unterwegs, auf dem Seeweg 6 Wochen. Internationale Kuriere wie Federal Express unterstützen das nationale Postsystem. Briefmarken sind in den Läden erhältlich, in denen Postkarten gekauft werden können. Hotelrezeptionen nehmen Briefsendungen für ein Trinkgeld von ca. 1 US$ entgegen.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Die Artisan Foundation Sabas in The Bottom (1972 mit Hilfe des Entwicklungsprogramms der UNO gegründet) fördert einheimische Handarbeiten. Im Island Craft Shop in Windwardside kann man handgefertigte Spitzenarbeiten, Batikstoffe und Stoffdrucke erstehen. Der hochprozentige Rum Saba Spice hat einen einzigartigen Geschmack und ist ein originelles Mitbringsel. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

Freitag und Samstag wird abends in einigen Etablissements Tanz angeboten. Sabaoke ist eine bei Touristen und Einheimischen sehr beliebte Karaoke-Veranstaltung, die immer freitags im Scout's Place stattfindet. 

Kulinarisches

Übersicht

Einheimische Spezialitäten sind Callaloo-Suppe, Ziegen-Curry, Brotfrucht, Soursop-Eiscreme und Mangos, Papayas, Feigen und Bananen. Restaurants und Bars schließen normalerweise um Mitternacht. Getränke: Internationale Getränkemarken sind erhältlich. Der einheimische Rum, Saba Spice, ist eine Mischung aus Rum, Anis, Zimt, Orangenschalen, Gewürznelken, Muskatnuss, Gewürzen und braunem Zucker.

Kultur

Religion

Römisch-katholisch mit protestantischer Minderheit und evangelische Kirchen unterschiedlicher Konfessionen sowie moslemische und hinduistische Minderheiten.

Soziale Verhaltensregeln


Niederländische Sitten und Gebräuche haben noch immer einen starken Einfluss, der Tourismus auf dem benachbarten St. Maarten bringt jedoch seit einiger Zeit auch verstärkt amerikanische Einflüsse nach Saba (mehrere Geschäfte gehören US-Bürgern). Leichte, zwanglose Baumwollkleidung wird empfohlen. Trinkgeld: In Gasthäusern und Restaurants werden normalerweise 20% Steuern auf die Rechnungen aufgeschlagen. Ansonsten werden 10-15% Trinkgeld erwartet.

Klima

Beste Reisezeit

Die hohen Temperaturen werden durch die kühlen Passatwinde gemildert. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 26°C und variiert selten mehr als 1-3 Grad. An Winterabenden kann die Temperatur bis auf 16°C fallen.

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

Saba

Saba island with yacht in foreground
© Creative Commons / candyschwartz

Oil

Oil nut bay
© Creative Commons / ScubaBear68

Coconut

Coconut tree, Saba
© Hemera / Thinkstock