Länderinformationen

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Bahamas

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Commonwealth der Bahamas.

Hauptstadt

Nassau. 

Geographie

Die Bahamas bestehen aus 700 kleinen flachen Inseln (Cays). Der Archipel erstreckt sich auf etwa 970 km südöstlich von Florida. Die fruchtbare Bodenschicht ist dünn. Durch Kultivierung auf den bewohnten Inseln hat sich jedoch der Boden verbessert. Auf den anderen besteht die Landschaft teilweise aus großen Nadelwäldern, felsigem und kargem Land, Sümpfen und vor allem herrlichen Sandstränden. Die Bahamas gliedern sich in die kleine und große Bahamabank.

Regierung

Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1973. Verfassung von 1973. Zweikammerparlament: 41-köpfiges Abgeordentenhaus und der Senat mit 16 ernannten Mitgliedern. Unabhängig seit 1973 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Königin Elizabeth II., seit 1952, vertreten durch die Generalgouverneurin Dame Marguerite Pindling, seit Juli 2014.

Regierungschef

Premierminister Hubert Minnis, seit Mai 2017.

Elektrizität

120 V, 60 Hz. Adapter für amerikanische Flachsteckdosen notwendig.

Zeitzone

Eastern Standard Time: MEZ -6 (MEZ -5 vom 11 März bis 4 November 2018)

Übersicht

Die stillen, geschützten Buchten und menschenleeren Strände der Bahamas bieten dem Besucher die Intimität eines ruhigen Rückzugsortes inmitten einer überraschend großen Inselgruppe. Die Bahamas, die zweimal so groß wie Spanien sind, bestehen aus über 700 Palmeninseln.
 Der Name Bahamas stammt vom Spanischen baja mar – flaches Meer – ab. Die Bahamas sind mit klarem, türkisblauen Wasser gesegnet, in dem es uralte Schiffswracks und eine Reihe von bunten Korallenriffen gibt, die von Fischen nur so wimmeln. Pastellfarbene Seemuscheln und mit Schindeln bedeckte Häuser in allen Farben sind von einer tropischen Landschaft und leuchtend-bunten Blumen umgeben. An vielen Küstenstreifen der Bahamas bieten einsame Strände die absolute Ruhe, die höchstens vom Ruf exotischer Vögel oder dem sanften Wellenschlag unterbrochen wird.
Wer es etwas aktiver mag, kann sich zu den geschäftigen Märkten der Bahamas aufmachen und dort um Gewürze, Keramik, Handarbeiten und einheimische Kunstgegenstände feilschen. Auch beim Tauchen, Schnorcheln, Surfen, Parasailing oder Golfspielen – natürlich mit Meeresblick – wird die Zeit nie langweilig.
Zahllose Bars und Clubs pulsieren mit Inselrhythmen wie Goombay, Calypso oder Junkanoo. Auf ausgelassenen Tanzfestivals sind afrikanische Sklavenhandel-Rituale mit bahamaischem Tempo und amerikanischen Hip-Hop-Einflüssen zu sehen. Einheimische Traditionen kann man auch auf Kulturfesten erleben, bei denen Kostüme, Speisen und Gesang im Mittelpunkt stehen.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Linienflüge: Auf die Bahamas gelangt man mit den Fluggesellschaften British Airways (BA) von Deutschland, der Schweiz und Österreich über London (Internet: www.britishairways.com), Delta Airlines (DL) (Internet: www.delta.com) über Atlanta, Lufthansa (LH) (Internet: www.lufthansa.de) über Miami, Swiss International (LX) (Internet: www.swiss.ch) von Zürich über Miami nach Nassau. Von Miami verkehren u.a. die nationale Fluggesellschaft Bahamasair (UP) (Internet: www.bahamasair.com), die United Airlines (UA), American Eagle (MQ) (Internet: www.aa.com) nach Nassau und zu weiteren Destinationen. Tropic Ocean Airways fliegt von Fort Lauderdale nach Bimini.

Ausreisegebühr

Abflug von Freeport (FPO): 18 US$; Abreise von anderen Orten: 15 US$. Ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren und Transitreisende,

Anreise mit dem Schiff

Passagierschiffe aus New York und Miami laufen Nassau an. Das Fremdenverkehrsamt veröffentlicht eine detaillierte Broschüre (s. Adressen). Von Nassau gibt es direkte Verbindungen zu den USA, den Westindischen Inseln, nach Großbritannien und Südamerika.

Die Discovery Cruise Line (Internet: www.discoverycruise.com) bietet täglich Passagierfahrten von Fort Lauderdale (Everglades-Hafen) nach Freeport auf Grand Bahama an. Abfahrt ist um 7.45 Uhr und Ankunft um 13.00 Uhr.

Schnellfähren von Balearia Bahamas Express verbinden Bimini mit Miami jeweils freitags, samstags und sonntags. Um 09.00 Uhr fährt die Schnellfähre in Miami ab. Fahrtdauer: ca. 3 Studen. Um 17.00 Uhr fährt die Schnellfähre auch jeweils freitags, samstags und sonntags von Bimini nach Miami zurück.

Verschiedene Kreuzfahrtgesellschaften laufen von den USA aus die Häfen von Freeport und/oder Nassau an. Informationen gibt es bei Carnival Cruise Line (Internet: www.carnival.com), Celebrity Cruises (Internet: www.celebrity.com), Costa Cruises Line (Internet: www.costacruises.com), Crystal Cruises (Internet: www.crystalcruises.com), Disney Cruise Line, Holland America (Internet: www.hollandamerica.com), Majesty Cruise Line (Internet: www.majestycruise.com), Norwegian Cruise Line (Internet: www.ncl.com), Radisson Seven Seas Cruises (Internet: www.rssc.com), Royal Caribbean (Internet: www.royalcaribbean.com) und Seabourn Cruise Line (Internet: www.seabourn.com).

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Fast jede der touristischen Inseln verfügt über mindestens einen Flughafen. Das Insel-Hüpfen mit dem Flugzeug bietet sich dementsprechend an.
Bahamas Air (UP) verbindet Nassau und Freeport mit den Out Islands (s. Reiseverkehr - International). Charterflüge sind u. a. bei Abaco Air (Internet: www.abacoaviationcentre.com), Air Charter Bahamas (Internet: www.aircharterbahamas.com), Cat Island Air Ltd, Cherokee Air (Internet: www.cherokeeair.com) und Southern Air Charter (Internet: http://southernaircharter.com) zu buchen.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Bus: Per Jitney (Linienbus) kann man auf den großen Inseln wie Nassau und Grand Bahama Rundfahrten unternehmen (passendes Geld für die Fahrkarte bereit halten); auf Nassau/Paradise Island halten die Busse an jedem Hotel. Die Busse verkehren zwischen 07.00 Uhr und 19.00 Uhr. Bei Dunkelheit sollte man in öffentlichen Verkehrsmitteln Vorsicht walten lassen. Kleinere Inseln haben keine öffentlichen Verkehrsmittel. Taxis: Auf New Providence haben alle Taxis Taxameter, die Fahrpreise sind von der Regierung vorgeschrieben. Oft wird für mehr als zwei Personen und Extra-Gepäck ein Aufpreis verlangt. In Nassau gibt es Pferdekutschen, die mit bis zu drei Fahrgästen auf Stadtrundfahrt gehen. Mietwagen: Sind in Nassau, an den Flugplätzen und in den großen Hotels vertreten. Mindestalter: 25 Jahre. Mopeds und Fahrräder können tage- oder wochenweise gemietet werden. Unterlagen: Bei maximal dreimonatiger Aufenthaltsdauer ist der Führerschein des eigenen Landes ausreichend.
Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr.
Für Motorradfahrer gilt Sturzhelmpflicht.

Unterwegs mit dem Schiff

Mehrmals wöchentlich läuft ein Postboot aus Nassau die Out Islands an. Passagiere und Mannschaft benutzen die gleichen Einrichtungen an Bord. Vereinbarungen werden mit den Bootskapitänen am Potter's Cay getroffen. Weitere Informationen können bei der Bahamas Touristeninformation oder am Ablegehafen in Nassau (Tel.: (242) 394 09 60) eingeholt werden.
Klimatisierte Fähren verkehren täglich zwischen Nassau, North Eleuthera und Harbour Island sowie zweimal wöchentlich von Nassau nach Governor's Harbour. Nähere Auskünfte erteilt Bahamas Ferry Services Ltd (Tel: (242) 323 21 66. Fax: (242) 322 81 85. E-Mail: info@bahamasferries.com; Internet: www.bahamasferries.com). Fähren des Albury's Ferry Service (Internet: www.alburysferry.com) auf der Insel Abaco verkehren mehrmals täglich zwischen Marsh Harbour und Man-O-War, Marsh Harbour und Hope Town sowie Marsh Harbour und Guana and Scotland Cay.

Reisewarnung

Überblick

Bahamas

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 13.10.2016
Unverändert gültig seit: 11.10.2016

Aktuelle Hinweise

Hurrikan „Matthew" hat am 6.10.2016 große Infrastrukuturschäden , vor allem auf der Hauptinsel New Providence, aber auch auf einigen der kleineren Inseln, angerichtet. Betroffen sind die Strom- und Telefonversorgungnetze. Der internationale Flughafen in Nassau hat den Betrieb inzwischen wieder aufgenommen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Für die Bahamas besteht derzeit kein landesspezifischer Sicherheitshinweis.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
DeutschlandJaNeinJa
ÖsterreichJaNeinJa
SchweizJaNeinJa
TürkeiJaNeinJa
Andere EU-LänderJaNeinJa

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für touristische oder geschäftliche Aufenthalte von bis zu 3 Monaten (sofern nicht anders angegeben):

(a) EU-Länder (3 Monate) (Belgien, Dänemark, Griechenland, Italien, Großbritannien, Luxemburg und Niederlande für 8 Monate),

(b) Schweiz (8 Monate) und

(c) Türkei (8 Monate).

Der visumfreie Aufenthalt von 3 bzw. 8 Monaten ist verlängerbar.

Kosten

Die Gebühren gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz besitzen.

Deutschland, Österreich und Schweiz:
Geschäfts- und Touristenvisum: 158 €.

Bahamas High Commission in London:  100 £ (einmalige Einreise);  110 £ (mehrfache Einreise, bis zu einem Jahr gültig).

Hinzu kommt eine Bearbeitungsgebühr von 50 £.


 

Visaarten und Kosten

Visa für ein- oder mehrmalige Einreise (single/multiple entry). Einzelheiten von der High Commission (s. Kontaktadressen).

Gültigkeit

Unterschiedlich je nach Reisezweck und Nationalität. Anträge für einen längeren Aufenthalt an das Immigration Office.

Transit

Ansonsten visapflichtige Reisende, die mit dem nächsten Anschluss am selben Tag weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitbereich nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum. Diese Transiterleichterung gilt jedoch nicht für einige visumpflichtige Länder.

Antrag

Antragsteller mit Wohnsitz in Europa: Persönlich bei The Bahamas High Commission in London (Tel: +44-207-408-4488, Fax: +44-207-499-9937).

Antrag erforderlich

(a) 1 Antragsformular VAF-5 (online auszufüllen auf forms.bahamas.gov.bs/documents/MOFA_Bahamian%20Visa%20application.pdf.
(b) 2 aktuelle Passfotos in Farbe mit weißem Hintergrund.
(c) Reisepass, der bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, mit mindestens einer freien Seite.
(d) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland oder Österreich (mind. 2 Monate Gültigkeit über Rückreisedatum hinaus).
(e) Hotelbuchungsbeleg oder Nachweis der Unterbringung auf den Bahamas, z. B. in Form einer schriftlichen Einladung des Gastgebers, oder andere Belege, aus denen hervorgeht, dass der Antragsteller in der Lage ist, selbst seine Unterkunft auf den Bahamas zu unterhalten.
(f) Nachweis ausreichender Geldmittel bzw. über die Finanzierung des Aufenthalts (z. B. aktueller Kontoauszug, Gehaltsabrechnungen, Kreditkarte oder Sparbuch;

(g) Bescheinigung des Reisebüros über bezahlte Pauschalreise oder Einladungsschreiben von Verwandten/Freunden).
(h) frankierter Einschreiben-Rückumschlag (Deutsche Post, DIN A4) für die Zustellung des visierten Reisepasses.

(i) Weiterreise- bzw. Rückreiseticket und ggf. Visa für die weiteren Reiseziele.

(j) Arbeitsvertrag bzw. Schulanmeldung.
(k) Nachweis über per Internet bezahlte Visumgebühr.

(l) polizeiliches Führungszeugnis.

(m) ggf. Geburtsurkunde der Kinder.

Weitere Unterlagen sind möglicherweise erforderlich.

Temporärer Wohnsitz

Anfragen an die zuständigen konsularischen Vertretungen.

Bearbeitungsdauer

Ab dem persönlichen Termin der Visumbeantragung i.d.R. mindestens 2 Werktage; bis zu 2 Monaten bei zusätzlichem Interview oder nachzureichenden Unterlagen. Langzeitvisa i.d.R. bis zu 12 Wochen.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen (ca. 200 US$ pro Tag).

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Rück- bzw. Weiterreiseticket, ggf. gültiges Visum für das nächste Reiseziel, ausreichende Geldmittel (ca. 200 US$ pro Tag), Hotelbuchung.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass (bei An-/Abreise über die USA: visumfreie Durchreise nur mit eigenem EU-Reisepass. Minderjährige mit Kinderreisepass benötigen ein Visum für die Durchreise.).

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung: Alleinreisende Minderjährige benötigen eine notariell beglaubigte Reiseerlaubnis der nicht mitreisenden Elternteile / Sorgeberechtigten.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Einreise mit Haustieren

Für alle Tiere ist eine Importerlaubnis (Director of Agriculture, PO Box N 3028, Nassau, Tel: + 1 242 325 7503) erforderlich. Hunde und Katzen, die aus Ländern mit Tollwut stammen, müssen mindestens 6 Monate alt sein. Außerdem wird ein Impfpass benötigt, die Impfungen müssen weniger als 24 Stunden alt sein.

Ausreisegenehmigung

Bei der Ausreise ist eine Flughafensteuer zu entrichten. Diese ist schon im Ticketpreis enthalten.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für touristische oder geschäftliche Aufenthalte von bis zu 3 Monaten (sofern nicht anders angegeben):

(a) EU-Länder (3 Monate) (Belgien, Dänemark, Griechenland, Italien, Großbritannien, Luxemburg und Niederlande für 8 Monate),

(b) Schweiz (8 Monate) und

(c) Türkei (8 Monate).

Der visumfreie Aufenthalt von 3 bzw. 8 Monaten ist verlängerbar.

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere Vorsichtsmaßnahmen
Gelbfieber1
CholeraNein
Gesundheitszeugnis erforderlich
Typhus & Polio2-
Malaria3-
Essen & Trinken4-

Übersicht

Es gibt öffentliche und private Krankenhäuser auf New Providence und Grand Bahama sowie Ärztezentren auf den Out Islands.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Rücktransport im Notfall wird trotz der relativ guten medizinischen Versorgung empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind und innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitpassagiere auf den Bahamas, die den Transitraum nicht verlassen.

[2]
Typhus kann vorkommen, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

[3]
Malariainfektionen kamen zwar bisher auf den Bahamas nicht vor, jedoch gab es im Sommer 2006 und im August 2007 auf Exuma einige Malariafälle. Es sollte deshalb auf Mückenschutz geachtet werden und bei Fieber sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden.

[4]
Leitungswasser ist normalerweise stark gechlort und als Trinkwasser nicht geeignet. Es empfiehlt sich, abgefülltes Wasser zu trinken, das überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert; Milchprodukte sind daher ebenso zum Verzehr geeignet wie einheimisches Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse. Vor dem Verzehr von Riff-Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.

Andere Risiken

Das Dengue-Fieber tritt landesweit auf. Es wird daher ein Mückenschutz angeraten.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Bisher dokumentierte, vereinzelte Todesfälle standen überwiegend mit anderen Vorerkrankungen in Zusammenhang. Das amerikanische Center for Disease Control and Prevention rät Schwangeren von nicht zwingend notwendigen Reisen in Gebiete mit aktuellen Zika-Ausbrüchen ab, weil das Virus im Verdacht steht, bei Ungeborenen Mikrozephalie zu verursachen.
Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen.

Geld

Währung

1 Bahama-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: B$, BSD (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 3, 1 und ½ B$ erhältlich; Münzen in den Nennbeträgen 25, 15, 10, 5 und 1 Cent. Der Bahama-Dollar ist an den US-Dollar gebunden, der ebenfalls als offizielles Zahlungsmittel akzeptiert ist.

Kreditkarten

Visa, MasterCard, American Express und Diners Club werden angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden auf den Bahamas an einigen Geldautomaten akzeptiert, aber nicht in Geschäften. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Mitnahme von US-Dollar-Reiseschecks empfohlen.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Do 09.30-15.00 Uhr, Fr 09.30-17.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Eine Genehmigung der Central Bank of the Bahamas ist für die Einfuhr der Landeswährung erforderlich. Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt möglich. Die Ausfuhr der Landeswährung ist auf 70 B$ pro Person beschränkt.

Geldwechsel

Fremdwährungen können in Banken und Wechselstuben eingetauscht werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro sowie US-Dollar in bar. Bankautomaten gibt es auf den größeren Inseln an den Flughäfen, in Banken und Spielkasinos.

Währungen

BSD

B$

USD

US$

Wechselkurse

EUR1 = BSD1.00
GBP1 = BSD1.00
USD1 = BSD1.00

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Englisch, daneben wird Kreolisch gesprochen.

Redewendungen


  • Auf Wiedersehen = Goodbye

  • Acht = Eight

  • Achtzig = Eighty

  • Ausgang = Exit

  • Bier = Beer

  • Bitte = Please

  • Danke = Thank you

  • Dienstag = Tuesday

  • Doktor = Doctor

  • Donnerstag = Thursday

  • Drei = Three

  • Dreißig = Thirty

  • Eingang = Entrance

  • Einhundert = One Hundred

  • Eins = One

  • Eintausend = One Thousand

  • Freitag = Friday

  • Fünf = Five

  • Fünfzig = Fifty

  • Gefahr = Danger

  • Geschlossen = Closed

  • Hallo = Hello

  • Heute = Today

  • Hotel = Hotel

  • Ich fühle mich krank = I feel ill

  • Ich verstehe das nicht = I don't understand

  • Ja = Yes

  • Mein Name ist … = My name is …

  • Mir geht es sehr gut. = I'm very well.

  • Mittwoch = Wednesday

  • Montag = Monday

  • Morgen = Tomorrow

  • Nein = No

  • Neun = Nine

  • Neunzig = Ninety

  • Offen = Open

  • Restaurant = Restaurant

  • Samstag = Saturday

  • Sechs = Six

  • Sechzig = Sixty

  • Sieben = Seven

  • Siebzig = Seventy

  • Sonntag = Sunday

  • Speisekarte = Menu

  • Sprechen Sie Deutsch/Englisch? = Do you speak German/English?

  • Toiletten = Toilets

  • Vier = Four

  • Vierzig = Forty

  • Wein = Wine

  • Wie geht es Ihnen? = How are you?

  • Wie viel kostet das? = How much does it cost?

  • Wo ist …? = Where is …?

  • Zehn = Ten

  • Zwanzig = Twenty

  • Zwei = Two

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2018

  • 01 Jan Neujahr
  • 30 Mar Karfreitag
  • 02 Apr Ostermontag
  • 21 May Pfingstmontag
  • 01 Jun Tag der Arbeit
  • 10 Jul Unabhängigkeitstag
  • 06 Aug Tag der Emanzipation
  • 12 Oct Tag der Volkshelden
  • 25 Dec Weihnachten
  • 28 Dec Weihnachten

Anmerkung

Gesetzliche Feiertage, die auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden oft am folgenden Montag begangen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel dürfen zollfrei auf die Bahamas eingeführt werden:

200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 450 g Tabak (Personen ab 18 J.);
1 l Spirituosen (Personen ab 18 J.);
1 l Wein (Personen ab 18 J.);
Parfüm für den persönlichen Gebrauch;
andere Artikel bis zu einem Wert von 100 US$.

Anmerkung: Haushaltsartikel wie kleine Elekrogeräte (z.B. Handmixer) sind zollpflichtig und werden in Höhe von 45 % ihres Wertes besteuert. Laptop-Computer werden als persönliche Wertsachen angesehen und sind daher zollfrei.

Verbotene Importe

Waffen, Munition und Tiere aus Kontinental-Europa (nicht tollwutfreie Staaten).

Kontaktadressen

Konsulat der Bahamas

+41 (0) 44 226 40 42.

http://www.thebahamas.ch

http://www.thebahamas.ch

Case postale 1175, Bahnhofplatz 9

CH-8021 Zürich

Switzerland

The Bahamas High Commission in London

(Auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig.)

+44 (0) 20 74 08 44 88.

http://www.bahamashclondon.net

http://www.bahamashclondon.net

Mo-Fr 09.30-17.30 Uhr. Konsularabteilung: Mo-Fr 10.00-13.00 Uhr.

Bahamas House, 10 Chesterfield Street

GB-London W1XS 8AH

United Kingdom

The Bahamas Tourist Office Central Europe & CIS

c/o Majunke International Sales

(Auch für Österreich und die deutschsprachige Schweiz zuständig.)

+ 49 (0) 61 74 61 90 14.

http://www.bahamas.de

http://www.bahamas.de

Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr.

Limburger Straße 3

D-61462 Königstein

Germany

Honorarkonsulat des Commonwealth der Bahamas

+49 (0) 69 420 89 020.

Mo, Di, Do 10.00-16.00 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Burggraben 6

D-65929 Frankfurt am Main

Germany

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Geschäfte werden auf Englisch abgewickelt. Voranmeldung, Pünktlichkeit und Visitenkarten werden erwartet. Man kleidet sich lässig-elegant (normalerweise Hose/Rock mit Hemd/Bluse). Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.

Wirtschaft

Bahamas Chamber of Commerce (Handelskammer)
PO Box N-665, Shirley Street and Collins Avenue, Freeport, Grand Bahama, Bahamas
Tel: 322 21 45.
Internet: www.thebahamaschamber.com

Geschäftskontakte

Bahamas Chamber of Commerce (Handelskammer)
PO Box N-665, Shirley Street and Collins Avenue, Freeport, Grand Bahama, Bahamas
Tel: 322 21 45.
Internet: www.thebahamaschamber.com

Kommunikation

Telefon

Internationale Direktdurchwahl.

Mobiltelefon

Mobiltelefone muss man bei BaTelCo (Internet: www.batelco.com.bh) anmelden lassen; dort können Mobiltelefone auch vor Ort gemietet werden.

Internet

Hauptanbieter ist BaTelNet (Internet: www.batelnet.bs). Auf Grand Bahama Island und Nassau Islands gibt es einige Internetcafés, die täglich geöffnet sind. Notebook-Anschlüsse, Webcams, Scanner und Kopierer stehen zur Verfügung.

Post

Luftpost nach Europa braucht ca. 7-10 Tage. Die Postämter in Nassau und Grand Bahama Island öffnen Mo-Fr 08.30-17.30 Uhr, Sa 08.30-12.30 Uhr.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Sehenswürdigkeiten

Andros, Out Islands und Abaco-Inseln

Andros ist die größte und am wenigsten bekannte der größeren Inseln. Vor der Ostküste liegt das größte Korallenriff der Welt außerhalb Australiens. Hinter dem Riff fällt der Meeresboden auf fast 8 km Tiefe ab (»Meereszunge« genannt). Hochseefischen ist hier sehr beliebt.
Zu den Out Islands gehören alle Inseln außer New Providence (mit der Hauptstadt Nassau) und Grand Bahama (mit Freeport). Ungewöhnlich schöne, puderweiche Strände und glasklares Wasser sind charakteristisch für die durchaus unterschiedlichen Inseln. Die Out Islands sind zwar abgelegen, aber nicht abgeschnitten. Sie werden u. a. von Bahamasair (von Nassau) angeflogen.
Die Abaco-Inseln sind eine halbmondförmige Inselkette nördlich von New Providence. Viele der Ortschaften haben die verträumte Atmosphäre von Fischerdörfern. Die Inselbewohner sind geschickte Schiffsbauer. Auf Treasure Cay gibt es einen hervorragenden Golfplatz und andere Freizeitmöglichkeiten. Zu den Ausflugszielen zählen das Alton Lowe-Museum in New Plymouth, Elbow Cay, Green Turtle Cay und Marsh Harbour mit dem größten Bootsverleih der nördlichen Bahamas.

Bimini

Bimini liegt zwischen Andros und Florida und soll die besten Fischgründe der Welt haben. Der Schriftsteller Ernest Hemingway lebte im Blue Marlin Cottage in Alice Town; Erinnerungsstücke aus seinem Leben sind im Museum ausgestellt.

Cat Island

Die im Osten gelegene »Katzeninsel« bietet mit Mount Alvernia
den höchsten Punkt der Bahamas (69 m), steile Klippen, einen dichten
Naturwald und faszinierende Höhlen der Arawak-Indianer aus der
präkolumbianischen Zeit. Auf dem Mount Alvernia liegt die von Pater
Jerome gebaute Einsiedelei. Die Cat Island Regatta findet im August statt.

Long Island und Conception Island

Die beinahe 100 km lange Insel ist selten mehr als 5 km breit. Zerklüftete Landspitzen an der Küste, Weideland, sanfte Hügel und von der Brandung umspülte Sandstrände sind typisch für die Landschaft dieser Insel. Auf Conception Island können Taucher über 30 Schiffwracks erkunden und Exkursionen werden von der Stella Maris-Hotelanlage am nördlichen Ende von Long Island angeboten. Die Long Island Regatta findet im Mai in Salt Pond statt.
In der Nähe von Cockburn Town, dem größten Ort auf San Salvador, soll Kolumbus auf seiner Suche nach der neuen Welt zuerst gelandet sein. Andere Orte erheben allerdings denselben Anspruch. Sportfischen und Tauchen sind die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen auf dieser Insel.

Eleuthera und Exuma-Inseln

Diese Insel ist 177 km lang, aber an den meisten Stellen nicht mehr als 3 km breit. Für Ausflüge empfehlen sich Ocean Hole (»Meeresloch«), Glass Window Bridge (»Glasfensterbrücke«), Harbour Island (mit Dunmore Town, einer der ältesten Siedlungen der Bahamas), Spanish Wells an der Nordküste der Insel, Preacher's Cave und die Unterwasserhöhlen in Hatchet Bay. Eleuthera hat besonders gute Tauchgründe.
Die Exuma-Inseln sind eine 160 km lange Inselkette, deren umliegende Gewässer zu den besten Segelgebieten der Welt gehören. Im National Land and Sea Park gibt es eindrucksvolle Korallenriffe, die unter Naturschutz stehen. Landeinwärts findet man ehemalige Plantagenhäuser, die heute verlassen und verfallen sind. Im April beginnt in Elizabeth Harbour die Family Island Regatta.

Berry Island

Berry Island ist bei Anglern mit ihrem einmaligen Sandstrand und reizvoller Landschaft beliebt. In Great Harbour Cay gibt es einen Golfplatz und den Jachthafen. Taucher können die Unterwasserfelsformationen und die Korallenriffs vor Mamma Rhoda Rock bewundern.

Blue Lagoon Island

Besucher erleben eine exotische Lagune und können Delfine aus nächster
Nähe betrachten. 45-minütige Delfin-Touren werden angeboten mit
wissenswerten Informationen über die Meeressäuger und Schwimmen mit den
Delfinen in der Lagune.

Grand Bahama Island

West End und die junge, moderne Stadt Freeport/Lucaya sind per Flugzeug
erreichbar. Die Insel bietet Urlaubern breite, weiße Sandstrände und
zwei Kasinos. Ausgezeichnete Einkaufsmöglichkeiten im International Basar und im Port Lucaya Marketplace sorgen für einen erholsamen, abwechslungsreichen Aufenthalt. Im Rand Memorial Nature Centre gibt es einen ausgezeichneten Naturlehrpfad und der Garden of the Groves bezaubert mit exotischen Blumen, Wasserfällen und bunten Vögeln.

Nassau und Paradise Island

Nassau, die Hauptstadt der Bahamas, liegt auf der Insel New Providence. Auf dem bunten Straw Market und in den Geschäften der Bay Street findet man schöne Mitbringsel. In der Stadtbücherei sind neben alten Drucken, Fotografien und Landkarten einige Kunstgegenstände der Arawak-Indianer ausgestellt. Die hübsche St. Andrew's Presbyterian Church, kurz The Kirk genannt, wurde 1810 erbaut. Government House,
ein 1801 errichtetes neoklassizistisches Herrenhaus, ist Sitz des
Gouverneurs. Malerische Häuser säumen die reizvolle West Hill Street;
in dem elegantesten ist heute eines der besten Restaurants der Insel,
das Gregcliff, untergebracht. Das liebevoll restaurierte Lex House ist eines der ältesten Bauwerke auf den Bahamas (1793). Vom malerischen Fort Charlotte
an der West Bay Street, einer im 18. Jahrhundert erbauten Festung mit
Burggraben, Basteien und Verliesen, hat man einen herrlichen Blick auf
den Hafen. Außerdem lohnt sich ein Besuch der Ardastra Gardens mit tropischen Pflanzen und rosafarbenen Flamingos. Die Königintreppe (Queen's Staircase) ist eine steile, in den Fels gehauene Natursteintreppe, die zum Fort Fincastle (18. Jh.) und dem Wasserturm hinaufführt.
Ein Aufzug befördert Touristen auf die Aussichtsplattform des 85 m
hohen Wasserturms. Tagsüber sind Sonnenbaden, Tauchen, Fischen oder
Segeln die beliebtesten Beschäftigungen. Das Unterwasser-Observatorium
und Meeresmuseum Crystal Cay ist nur wenige Minuten vom Zentrum
Nassaus entfernt. Besucher erleben dort die exotische Unterwasserwelt
hautnah; eine besondere Attraktion ist die Fütterung der Haie (täglich
um 14.30 Uhr).

Einkaufen

Überblick

In Nassau locken auf der Base Street unzählige Souvenirläden mit Duty-free-Shopping. Da die Bahamas seit 1992 generell keine Einfuhrzölle mehr erheben, gilt dieser werbewirksame Hinweis jedoch für alle Geschäfte auf den Bahamas.

Auf den Straw Markets (Strohmärkten) kann man die Lebensart der Bahamaers deutlich spüren. Hier gibt es ein bunt gemischtes Warenangebot an typischen Speisen, Gewürzen, Keramik, Handwerk, Kunst und Musik. Neben den aus Sisal und Palmstroh gefertigten Artikeln aller Art werden auch andere einheimische kunsthandwerklich gefertigte Produkte angeboten, wie Schmuck aus Seemuscheln und Holzschnitzereien. Auf der im Stadtzentrum von Nassau gelegenen Bay Street hat der größte und bekannteste Straw Market täglich vom frühen Morgen bis zum Abend geöffnet.

Der International Bazaar in Freeport ist ein riesiges Einkaufsareal, in dem es zahlreiche Geschäfte, Restaurants, Eisdielen, Cafés, Kosmetikstudios und Friseursalons gibt. Der Basar ist aufgeteilt in unterschiedliche Bereiche, die jeweils für sich einen Teil der Welt repräsentieren, wie z.B. Afrika, Indien, Südamerika oder den Orient. Angeboten werden z.B. Bestecke, Lederwaren, Stoffe, Porzellan aus China, britische Spirituosen, Gläser und Silberwaren aus Skandinavien, Schweizer Uhren, deutsche und japanische Fotoapparate und französisches Parfüm. Natürlich gibt es auch einen Straw Market, auf dem die für die Bahamas typischen handgefertigten Strandmatten, Strohhüte und Körbe angeboten werden. In der Parfümmanufaktur Fragrance of The Bahamas Limited (Internet: www.perfumefactory.com) entstehen Düfte wie Sand Cologne, Island Promises, oder Bahamas Millennium. Hier können Besucher auch ihr eigenes Parfüm kreieren.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten der Geschäfte: I. Allg. Mo-Sa 09.00-17.00 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

Die warmen karibischen Nächte auf den Bahamas sind erfüllt mit Tanz und Live-Musik. Gerne feiert man beim Schein der Fackeln direkt unter freiem Himmel mit Blick auf die Sterne. Auf den zahlreichen Strandpartys und in den Diskotheken gibt es meist Calypso-, Reggae- und traditionelle Goombay-Bands zu erleben. Oft hört man Steeldrum-Bands oder den für die Bahamas typischen Musikstil Rake n’ Scrape, der sich keiner anderen Musikrichtung wirklich zuordnen lässt. Beim Limbo beugen akrobatische Tänzer ihren Körper von den Knien an zurück und bewegen sich bei karibischen Klängen tanzenden Schrittes unter einer Querstange hindurch.

Auf den beiden Hauptinseln New Providence und Grand Bahama gibt es einige Diskotheken, Kneipen und Karaoke-Bars. Das lebendigste Nachtleben hat Nassau zu bieten. Hier gibt es neben einigen größeren Klubs auch ein Kino und zwei kleinere Theater. Auch in Freeport und Lucaya gibt es einige abendliche Unterhaltungsangebote. In den Touristenzentren verfügen viele Hotels und Klubanlagen über eine Bar, eine Lounge oder einen Nachtklub, in denen häufig Live-Unterhaltung geboten wird.

Lokale Festivals wie das dreitägige All That Jazz Weekend, das alljährlich im Frühjahr in Governor's Harbour auf Eleuthera stattfindet, oder die Junkanoo-Paraden, bei denen Tänzer in bunten Kostümen während des bahamaischen Karnevals durch Nassau ziehen, finden das ganze Jahr über statt.

Kulinarisches

Übersicht

Das Angebot an Restaurants und Bars ist hervorragend und reicht von Strandcafés bis hin zu eleganten Speiselokalen. Meeresfrüchte, Fisch und Steaks werden zu Kochbananen, Reis, Pommes frites und Kartoffeln gereicht. Eine ebenfalls beliebte Beilage ist Johnny Cake (in der Pfanne zubereitetes Brot mit Butter und Milch). Bereits zum Frühstück wird gerne gekochter Fisch (z.B. Maränen) gegessen. Frisches Obst wie Ananas, Mango, Brotfrucht und Papaya kommen von den ertragreichen Out Islands.

Regionale Spezialitäten

Besondere Spezialitäten sind Conch (Meeresmuscheln), Grouper (Barsch), gegrillte, gekochte, geschmorte, gegarte Crawfish (Langusten) und Fischfilets in Anchovis-Soße. Souse ist eine Suppe aus Zwiebeln, Wasser, Limonensaft, Sellerie, Paprika und Fleisch. Der Nachtisch Guava duff (Guajaven-Pudding), serviert mit einer Rumsauce, ist wohl die Spezialität schlechthin. 

Trinkgeld

15% Bedienung sind für alle Dienstleistungen einschließlich Taxifahrten angebracht. In einigen Hotels und Restaurants ist das Bedienungsgeld bereits in der Rechnung enthalten. Gepäckträger erhalten 1,00 B$ pro Gepäckstück.

Regionale Getränke

Rum ist ein wichtiger Bestandteil vieler einheimischer Getränke. Der Nassau Royal Rum wird örtlich hergestellt und entweder pur oder mit Kaffee serviert. In den Bars wird am Tresen und/oder am Tisch bedient. Ein erfrischendes, alkoholhaltiges Getränk wird aus Kokosnusswasser, Süßmilch und Gin hergestellt. Das Bier der Bahamas heißt Kalik.

Mindestalter für den Verzehr alkoholischer Getränke

Auf den Bahamas darf man ab 18 Jahren Alkohol trinken.

Unterkunft

Hotels

Größe und Dienstleistungsangebot der Hotels sind sehr unterschiedlich. Luxushotels bieten Gepäck-, Pagen- und Zimmerservice, Sport- und Freizeitprogramm, Geschäfte und Swimmingpools; einige haben Privatstrände und Golf- und Tennisplätze. Der Preis für Doppel- und Einzelzimmer ist oft derselbe. In den kleineren Hotels ist die Atmosphäre ungezwungener, es gibt weniger Freizeitanlagen, aber zumeist einen Speisesaal und eine Bar. Neuere Hotels wie das South Ocean Beach Resort auf der Insel New Providence bieten Sportanlagen und Zimmer mit höchstem Komfort. Im Crystal Palace am Cable Beach fehlt es nicht einmal an Kasino, Fitness-Center und Gourmet-Restaurant. In manchen Hotels ist der Bedienungsservice bereits im Preis inbegriffen.

Camping

Ist nicht gestattet.

Andere Unterkunftsmöglichkeiten

Separate Bungalows mit Bedienung, ein Klubhaus mit Bar und Speisesaal gibt es in den Cottage Colonies. Die Häuser verfügen über keine Küchen, manche sind jedoch für die Zubereitung heißer Getränke oder kleiner Mahlzeiten ausgestattet. Feriendörfer verbinden die Vorzüge eines Hotels, wie z. B. Privatstrände oder Swimmingpool, mit relativer Zurückgezogenheit.

Kultur

Religion

35,4% Baptisten; 15,1% Anglikaner; 13,5% römisch-katholische Kirche. Religiöse Minderheiten sind Juden, Zeugen Jehovas, Methodisten, Presbyterianer, Siebenten-Tags-Adventisten und Muslime.

Soziale Verhaltensregeln

Allgemeines: Die Bahamaer führen ein eher ruhiges Leben und sind für ihre Gastfreundschaft bekannt. Afrikanische Kultur und Musik sind allgegenwärtig, der englische Einfluss aus der Kolonialzeit ist ebenso unverkennbar.

Umgangsformen: Die üblichen Höflichkeitsformen sollten beachtet werden. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Falls man in ein Privathaus eingeladen wird, freut sich der Gastgeber über ein kleines Geschenk. Vor allem älteren Personen gegenüber sollte man sich respektvoll verhalten. Auf Pünktlichkeit wird Wert gelegt. Personen sollten gefragt werden, bevor man sie fotografiert.

Kleidung: Gepflegte Freizeitkleidung ist üblich. Am Abend, zum Tanzen, in Restaurants oder in den Kasinos in Nassau oder Freeport sind viele Besucher eleganter gekleidet. Auch in den Urlaubsorten außerhalb der Großstädte kleidet man sich eleganter. Herren sollten in besseren Hotels, Restaurants oder im Kasino ein Jackett tragen. In abgelegenen Gegenden ist der Dresscode etwas lockerer. Man sollte ein leichtes Jäckchen oder einen dünnen Pullover im Gepäck haben, da klimatisierte Räume meist recht kühl sind. Badekleidung gehört an den Strand oder an den Pool und wird in den Städten abgelehnt.

Rauchen: Grundsätzlich darf überall gebraucht werden. Nichtraucherbereiche in Hotels, Restaurants oder öffentlichen Einrichtungen sollten jedoch beachtet werden.

Klima

Beste Reisezeit

Subtropisches Klima. Es herrschen angenehme, fast konstante Temperaturen das ganze Jahr über, bedingt durch die kälterenLuftsysteme des amerikanischen Kontinents. Die kühlere Jahreszeit dauert von September bis Mai bei Temperaturen von 21-24°C. Nachts sinkt die Temperatur um circa 5°C. Durchschnittstemperaturen von Juni bis August sind 27-29°C. Hurrikan-Saison ist von Juni bis November.

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

Beach

Beach in the Bahamas
© 123rf.com

Diving,

Diving, Bahamas
© Bahamas Tourist Office

Carnival

Carnival time, Bahamas
© Bahamas Tourist Office

Paradise

Paradise Island, Bahamas
© iStockphoto / Thinkstock

Coral

Coral reefs attract divers, Bahamas
© iStockphoto / Thinkstock

Go

Go sailing in the Bahamas
© iStockphoto / Thinkstock